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Transcriptions (63,852 Items)

Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Planung der Abschiedsfeier und Andacht (1)

 
 
 
 

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Planung der Abschiedsfeier und Andacht

Item 1

Transcription: Karlsruhe d. 18. 6. 20. Durchlauchtigste Großherzogin, Allergnädigste Fürstin und Frau, Wiederum haben Eure teure Königliche Hoheit mich beglückt mit einem so unendlich lieben Brief, der wie ein Echo alles dessen war, was mein Herz erfûllt und meine Gedanken bewegt.  Von tiefstem Dank erfüllt küsse ich Eurer Königlichen Hoheit leibe Hand und lese immer wieder all die lieben Worte, die aber auch von viel Weh sagen, das leider in keines Menschen Macht stand,

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Zukunft und Bedeutung der Victoria-Pensionats-Zeitung (5)

 
 
 
 

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Zukunft und Bedeutung der Victoria-Pensionats-Zeitung

Item 3

Transcription: Königlichen Hoheit teurer Hand. Vielleicht darf ich einigen alten Kindern, die den Kalender gerne lesen würden auch davon geben? Für die Konfirmandenbücher, die wir bekommen werden, danke ich schon jetzt untertänigst. Dar ich Eure Königl. Hoheit untertänigst bitten um Anweisung, wie ich mich der Aufforderung der Hof- u. Landesbibliothek gegenüber verhalten soll.  Die Bitte um unsere harmlose V.P.-Zeitung, von deren Erscheinen eine Behörde erfahren hat, entlockte mir zu- [21]

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Tagebuchaufzeichnungen von Georg Luber (11)

 
 
 
 

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Tagebuchaufzeichnungen von Georg Luber

Item 11

Transcription: Erlösung sei nun sehr nahe. So erfolgte dieselbe auch am 12. II. 20 wo wir in Dun den Transportzug bestiegen. Die Freude, die lebhaften Gesichter solltet ihr gesehen haben. Aber leider durfte der ersteren nicht Luft gemacht werden, denn singen u. lachen war schwer verboten. Dennoch kamen wir am nächsten Tag glücklich in Ludwigshafen (Baden) an, woselbst wir in Hände deutscher Offiziere übergeben wurden. Nach einer kleinen Pause kam der Zug wieder ins Rollen u. nun gings über den Rhein, aber welchen Anblick unser Jubel u. die Begeisterung der Zivilbewohner, die durch Schwenken der Taschentücher, jubeln von Wiedersehen u. singen der Kinder zum Ausdruck gebracht wurde war unbeschreiblich. O, wie sich unsere bedrückten Herzen erquickten, als sie wieder deutsche Worte hörten. Endlich kamen wir im Durchgangslager Mannheim an, wo wir mit hellem Jubel u. Musik empfangen wurden. Hier gab es viel  zu erledigen u. am 17. II. 20 wurde ich mit einem neuen Anzug u. entsprechend Löhnung entlassen. Am 18. II. früh 7 Uhr kam ich mit unbeschreiblicher Freude fast unverhofft zu Hause [unleserlich], so daß ich meinen lb. Angehörigen mit Freuden u. gesund die Hand reichen konnte.                                                                                             Gg. Luber.

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Schreiben von Sophie Sautier an die Großherzogin Luise; Entlassung von Personal; Probleme der Frauen aus dem Elsaß; Situation des Arbeitsmarktes; Versuch Clara Sieberts für das Zentrum in den Landtag gewählt zu werden; Gründung eines sozialdemokratischen Frauenrates durch den Arbeiter- und Soldatenrat (1)

 
 
 
 

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Schreiben von Sophie Sautier an die Großherzogin Luise; Entlassung von Personal; Probleme der Frauen aus dem Elsaß; Situation des Arbeitsmarktes; Versuch Clara Sieberts für das Zentrum in den Landtag gewählt zu werden; Gründung eines sozialdemokratischen Frauenrates durch den Arbeiter- und Soldatenrat

Item 1

Transcription: Karlsruhe, den 21 Dez. 1918 Durchlauchtigste Großherzogin, gnädigste Fürstin Herrin u. Frau! Für den wundervollen Brief, den Euere  Königliche Hoheit versehen mit den herrlichen Worten "Gott mit uns" von Euerer Königliche Hoheit eigenhändig unterschrieben, mir zukommen ließen, möchte ich meinen herzlichsten ehrerbietigsten Dank aussprechen. Wie ist in jeder Sitzung die Rede von  Euerer Königlichen Hoheit und dem großen H, das wir Alle empfinden und das sich von Woche zu Woche steigert. Euere Königliche Hoheit zeigen nach wie vor das große Interesse für die Kriegsamtstelle, die jetzt als Landeswirtschaftsamt dem Ministerium des Inneren angegliedert ist. Frau Bassermann ist leider aus der Arbeit

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Jeanne Mémery | fille de Poilu (8)

 
 
 
 

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Jeanne Mémery | fille de Poilu

Item 1

Transcription: 行军士兵的插图  1915年7月5日 亲爱的爸爸 请看,妈妈的美纸 马 为妈带来的 Aussi 马的 Acheter Acheter un Livre de Messe J'ai di la 丹·杰伊·迪·奥西·马·普里埃尔·杜 Matin et du soir ou ils y a des belles images

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Bericht von einem Fest für die Kinder; Berichte über einzelne Schwestern (5)

 
 
 
 

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Bericht von einem Fest für die Kinder; Berichte über einzelne Schwestern

Item 5

Transcription: Linke Seite   Von Frieda Roeder soll ich Eurer Königlichen Hoheit mitteilen, daß ihr Sohn Ernst sich mit einer Fräulein Barbare von Gallwitz in Freiburg verlobt habe und sehr glücklich sei.  Ich habe Friede geantwortet, sie möge es doch selbst Eurer Königlichen Hoheit mitteilen. Frau Geheimrat Flad würde uns ihre Tochter sehr gerne nach Baden geben.  Sie wird sich demnächst bei mir vorstellen.  Dasselbe tut  Rechte Seite   Frl. von Geyss morgen. Und nun küsse ich Eurer teuren Königlichen Hoheit die liebe, liebe Hand, die so viel Gnade gespendet, und bin mit untertänigsten Empfehlungen von Kindern und Damen in tiefster Ehrfurcht Eurer Königlichen Hoheit allzeit  treu ergebenste Dienerin Emily Göler

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt) (32)

 
 
 
 

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 32

Transcription: item 31                                                          - 26 - Privathaus, die Hausfrau braxhte Kaffee und Brot ins Warte- zimmer. Jch wurde genäht. Gegenüber war als Unterkunft Schu- le und Kirche usw. belegt, wir, die am leichtesten Verwunde- ten lagen gerade nicht am bequemsten auf zwei Decken auf dem  Zementboden eines Lichthofs. Pflegepersonal waren die 114 Regimentsmusiker und einige Französinnen. Am nächsten oder übernächsten Morgen fuhr ich auf dem Bock wieder durch die bekanne Gegend über die Meurthe - Brücke. Weiter durch das brennende Dorf Domevre nach Blamont. Die folgende Nachtfahrt im strohbelegten Güterwagen Deutsche und Franzosen durchein- ander war nicht besonders angenehm. Am Morgen kamen wir nach Oberehnheim  bei Strassburg,wo ich dann drei Tage im Lazarett blieb. Dann wurden wir wieder verladen, es hiess in die Hei- mat; 36 Stunden fuhren wir im Personenwagen, was mir ganz gut bekam, da man überall reichlich Liebesgaben erhielt in Molsheim, Strassburg offiziell und inoffiziell, Bühl, Oos (in Karlsruhe,Pforzheim wars mitten in der Nacht) dann in Un- tertürkheim, Göppingen, Geisslingen usw. Ulm bis Donauwörth. Das Obst konnten wir schliesslich beim besten Willen nicht  mehr alles vertilgen. Es war deshalb eine Enttäuschung, als  wir  in Jngolstadt schliesslich in ein Lazarett kamen, das nur aus einem Wagenschuppen bestand und erst soweit einge- richtet war, dass der grösste Teil des zweistöckigen Hauses mit Strohsäcken bedeckt war, die auch alle belegt wurden. Oben war es so dunkel, dass ich an meinem Platz nicht lesen konn- te, wenn man oben kehrte, flog der Staub durch die Ritzen, denen im untern Stock auf ihr Lager. Wenn gespült wurde,be- klagten sir sich dementsprechend über die Nässe. Das Personal konnte zunächst kaum fertig werden. Die Verpflegung war recht knapp.Mit der Zeit aber wurde vieles besser, indem viel ge- zimmert wurde. Ich kam am 20..fort, hatte wieder 36 Stunden zu fahren, bis ich nach Freiburg kam, denn wir blieben in Neu-Offingen, Ulm und Tuttlingen liegen. Bis zum 1.Oktober war ich ausgeheilt und kam zur 2.Ersatz Kompagnie , wo ich am 29. Oktober Gefreiter wurde. Am 29. Oktober rückten wir wie- der aus. Wir fuhren mit vielem Singen und Tücherschwenken den Rhein hinunter, Mainz, Köln, dann Nachts an Aachen und Lüttich vorbei um Löwen und Brüssel herum, dann südlich Mons Valen- ciennes, Donai. Gegen Schluss kamen immer längere Pausen. Es ereignete sich an einem kleinen Bahnhof, dass einer in einem schlecht verschlossenen Schuppen eine Niederlage von Likören Champagner und Brot entdeckte, worauf sich dort ein grosser Verkehr entspann. Bis der verantwortliche Man händeringend und schimpfend dazu kam, hatte schon jeder Wagen einige Fla- schen und es war nichts mehr zu machen.Jn Douai blieben wir einen Tag, auch weil der Führer Offz.Stellv.Eisenlohr  zu- nächst Mühe hatte, ein Gefährt aufzutreiben, um all die vie- len Liebsgaben zu verstauen. Als wir einmal längs der Strasse standen, fuhr einmal ein Auto mit Soldaten, dann einer mit hohen Herrschaften vorbei. Erst hinterher erfuhr ich, dass es der Kaiser gewesen war. Jn einem ziemlich anstrengendem Marsch über Henin-Lietard Harnes Douai kamen wir nach Haisnes

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Genese der Großherzogin; Verehrung der Kinder für die Großherzogin und Bericht von einzelnen Schwestern (6)

 
 
 
 

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Genese der Großherzogin; Verehrung der Kinder für die Großherzogin und Bericht von einzelnen Schwestern

Item 6

Transcription: meiner über alles geliebten hohen Herrin gegenüber, und dem möchte ich immer noch mehr Ausdruck geben können.  Gott behüte und segne Eure Königl. Hoheit und gebe bald völlige  Wiederherstellung! In tiefster Ehrfurcht bleibe ich Eurer Königlichen Hoheit untertänigste treue Dienerin Emily Göler.

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Treffen mit dem Großherzog Friedrich II. (3)

 
 
 
 

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Treffen mit dem Großherzog Friedrich II.

Item 3

Transcription: an unbeschreiblicher Güte und Liebe.  Gott vergelte reichlich, was Eure Königliche Hoheit aussäen! Droben kommt dann einmal die Freudenernte! Mit Frl. Herrmann hatte ich eine gute Aussprache, bei der sie sich glänzend rechtfertigen konnte. Alle Extradinge bezahlt sie selbst sowie Frl. Bittmann, auch das, was sie an Einladungen hatte.  Es ist leider viel Übertreibung und Unwahrheit untergelaufen, mir liegt daran, dies gleich richtigzustellen. Mit innigen Wünschen für gute Reise und schöne Wochen auf der lieben Mainau küsse ich Eurer teuren Königlichen Hoheit liebe Hand in tiefster Ehrfurcht und unendlicher Dankbarkeit als Eurer Königlichen Hoheit gehorsamste, treuste Dienerin Emily Göler. [15]

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Emy Destinnová’s postcards || Pohlednice Emy Destinnové (1)

 
 
 
 

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Emy Destinnová’s postcards || Pohlednice Emy Destinnové

Item 1

Transcription: Nejsrdečnější vzpomínka a pusa z Kalifornie... Tyto květiny jsem dosud neviděla, je tu spíše zima. Zpívám dnes večer a v neděli, v pondělí už ve Friscu, 13 hodin od- tud. Vzpomínam hrozně! Na shledanou koncem dubna! Vás srdečně líbá Vaše stará sestra E. Bohemia [Austria] Mme Jetta Freyová Prague - Vysočany Zámek Bohemia.    Stamps: DIV. ODD. NÁR. MUSEA V PRAZE; LOS ANGELES CAL. FEB 9 1916 830AM; PANAMA CALIFORNIA INTERNATIONAL EXPOSITION AT SAN DIEGO 1916

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über das Weihnachtsfest und Segenswünsche an die Großherzogin (5)

 
 
 
 

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über das Weihnachtsfest und Segenswünsche an die Großherzogin

Item 4

Transcription: Hoheit in unserem Treppenhaus sprachen die Frauen sich beglückt aus. Wie wird Ihre Majestät im Geiste bei Eurer Königlichen Hoheit geweilt haben am heiligen Abend!  Mögen doch immer gute Nachrichten aus Schweden kommen! Zum bevorstehenden Jahresschluß lege ich Eurer teuren Königlichen Hoheit die allerinnigsten Wünsche zu Füßen. Gott behüte und beschirme Eure Königliche Hoheit und erhalte uns unsere vielgeliebte hohe Herrin zum Segen für so Viele noch recht lange!  Mögen Eure Königliche Hoheit so recht fühlen, welche Kraft wir schöpfen aus Höchstihrem herrlichen Vorbild und möge dies Bewußtsein Eure Königliche

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Vorbildfunktion der Großherzogin für die Pensionatskinder und Reise von Frau Dude zum Kölner Viktoria-Pensionats-Tag (3)

 
 
 
 

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Vorbildfunktion der Großherzogin für die Pensionatskinder und Reise von Frau Dude zum Kölner Viktoria-Pensionats-Tag

Item 3

Transcription: bund sagte er mir, er erstrebe noch mancherlei  Einrichtungen, wofür aber noch die Mittel fehlen. - Ich bin dem Bund nun wieder als Mitglied beigetreten. Frl. Duda kam hochbefriedigt vom Cölner V.P.-Tag zurück.  Da ich ihr 1 Woche Urlaub gegeben hatte, konnte sie viel unternehmen  und viele A.K. sehen, von denen sie gute  Eindrücke mitnahm.  Auch die vielen A.K., die uns jetzt noch  ... besuchen, machen uns viel Freude.  Sie vermissen nur Eure Königl. Hoheit! Frau Professor Schmieden, die jetzt ihr Kind besuchte, sprach sich sehr beglückt aus über das, was Hanni in diesem Jahr hier gewonnen hat. So hat man immer wieder zu danken! Indem ich unsere Hausgenossen alle Eurer geliebten Königl. Hoheit zu Füßen lege, bin ich in tiefster Ehrfurcht Eurer Königlichen Hoheit dankbarste und treu gehorsamste Dienerin Emily Göler. [39]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Gedanken zum Geburtstag von Wilhelm I. (3)

 
 
 
 

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Gedanken zum Geburtstag von Wilhelm I.

Item 3

Transcription: Beiliegende Zeitungsnotiz ist sehr erfreulich. Heute lese ich den Kindern aus Häussners schöner Rede über Kaiser Wilhelm I vor. An Frau Clauss habe ich geschrieben u. erwarte nun mit Spannung die Antwort, habe auch Frl. Flad noch in Aussicht  genommen, die Salwürck empfahl. Mögen die Körperkräfte Eurer Königlichen Hoheit standhalten!  Die seelischen tun es ja! Mit den innigsten Wünschen für diesen Tag und alle kommenden bin ich in tiefster Ehrfurcht Eurer Königlichen Hoheit allerzeit treu ergebenste, dankbarste Dienerin Emily Göler. [5]

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Schreiben von Sophie Sautier an die Großherzogin Luise; Besuch bei General Ebert und seiner Gemalin und Erfahrungsaustausch über die Tätigkeit des Vaterländischen Frauenvereins in Berlin | Wilmersdorf (1)

 
 
 
 

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Schreiben von Sophie Sautier an die Großherzogin Luise; Besuch bei General Ebert und seiner Gemalin und Erfahrungsaustausch über die Tätigkeit des Vaterländischen Frauenvereins in Berlin | Wilmersdorf

Item 1

Transcription: Baden, den 21 Juli 1914 Ludwig Wilhelm Pflegehaus Durchlauchtigste Großherzogin, gnädigste Fürstin u. Herrin! Es ist mie ein Herzensbedürfniß Euerer Königlichen Hoheit zu danken für die manig- fache Anregung, die ich durch die Bekanntschaft des Herrn General Ebert u. seiner Gemahlin empfangen habe. Dem Wunsche Euerer Königlichen Hoheit entsprechend machte ich  dem Ehepaar einen Besuch u. ließ mir über die vielseitige Tätigkeit des vater- ländischen Frauenvereins u. besonders über die in Berlin Wilmersdorf errichteten

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Dank für die Glaubensstärke der Großherzogin (3)

 
 
 
 

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Dank für die Glaubensstärke der Großherzogin

Item 2

Transcription: Linke Seite   Ich küsse Eurer Königlichen Hoheit liebe Hand und danke von ganzem Herzen für den rührend gottergebenen schönen Brief, von dessen Inhalt ich meinen Hausgenossen zum Teil  Mitteilung machte, damit sie sich ein Beispiel davon nehmen können. Immer und immer sind Eure Königliche Hoheit ein Vorbild!  Gott segne Eure Königliche Hoheit für die großartige  Rechte Seite   Glaubesstärke und den Gehorsam, der stets dem Heiland nachspricht: "Dein Wille geschehe". Ob Ihre Majestät gut angekommen und ob es nicht alles etwas viel war für die Körperkräfte?  Namenlos leid tut es uns, daß das Wiedersehn so bald und so jäh abgebrochen werden mußte.  Hoffentlich kommt Ihre Majestät später wieder!

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Planung der Abschiedsfeier und Andacht (9)

 
 
 
 

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Planung der Abschiedsfeier und Andacht

Item 6

Transcription: Die Austretenden haben ihr Abschiedsbild von Eurer Königl. Hoheit bekommen. Darf ich erwähnen, daß alle Damen das V.P. Album haben mit Aufnahme des Hauses von außen und von innen? Düfte ich vielleicht untertänigst vorschlagen, daß Eure Königliche Hoheit jeder Dame ein Bild schenken möchte von den vielen eingerahmten, die im Hause, im Korridor od. in den Wohnzimmern hängen, und daß die Damen es sich selbst wählen dürften?  Dürfte vielleicht auch  jeder der Lehrer und Lehrerinnen ein solches Bild als Andenken erhalten oder einen Gegenstand aus den Wohnzimmern?  Ich glaube, das würde sehr erfreuen. [16,1]

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