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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt) (8)
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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)
Item 8
Transcription: item 8 - 2 - dort blieben wir den ganzen Tag neben der Landstrasse lie- gen. Die Offiziere erzählten allerlei: Lüttich durch Hand- streich genommen; wir (29 Div.) sind die einzigen Truppen am Ober-Rhein; die gelbe Brigade hat bei Galfingen ein güns- tiges Teilgefecht gehabt, aber doch Mühlhausen geräumt und sich bei Eichwald verschanzt; wir müssten auf alle Fälle den Rhein halten. Vom Anmarsch der 28. Div. und Deimlings wußten wir nichts; auch mit den gerüchtweisen oft bei Hünningen auf- getretenen Bayern oder gar Oesterreichern wars nichts. Meine Stielerkarte wurde von den Offizieren eifrigst studiert. Abends als ich gerade auf Posten gegen Flieger stand und schon Vor- bereitungen zum Biwak getroffen wurden, wurde doch noch auf- gebrochen; Hügelheim, links an Mühlheim vorbei nach Baden- weiler; mein rechter Absatz brannte zur Verzweiflung. Quar- tier in der Dachkammer eines Hotels; da ein Sofa ungeeignet war, schlief ich mit andern im Bett, dem letzten für lange. Am Morgen schnelles Antreten, dann gabs aber noch langes Herumstehen, wobei man von allen Seiten Kaffee und wieder Kaffee bekam, wovon der Soldat auch viel verträgt. Marsch nach Mühlheim und weiter nach Neuenburg botanischen Angedenkens. An der Rheinbrücke schaut uns der Großherzog an. Drüben kommen wir durch die Schützengräben. Jn Banzen- heim wie schon in Neuenburg gibt es viel Wasser in Kübeln und Eimer. Man schwitzt aber auch in der Marschkolonne un- heimlich und das ganze Gebäck (beim Ausmarsch wogen: Torni- ster 30 Pfund, Koppelriemen 20 Pfund, Gewehr 8 Pfund. Im Laufe des Krieges kamen noch Decken und Gasmasken dazu.) drückt unleidlich; dass die Kolonne oft, aber immer kurz hält, machts auch nicht besser. Schon liegen einige schlapp am Weg, zu unserm Stolz von unserer Kompagnie die wenigsten. Endlich biegen wir (schon jenseits des Kanals) auf einen Sei- tenholzweg ein. Jch bin froh, dass ich meine Stiefel los- werde; mit etlichen vom Stabsarzt aufgeschnittenen Blasen schlupfe ich in die Schnürschuhe; man fühlt sich nur ohne die Rohre und mit den beiderseits zum Tornister herausschauenden Sohlen etwas weniger soldatisch. Nach der Mittagsrast geht es weiter, wie man glaubt, gleich ins Gefecht gegen Mühlhausen; doch es kommt nur ein langes Herumliegen und Stellungswech- seln im Wald, doch hört man den Kampf, immer französisches Salvenfeuer. Die schweren 14er, die eine zeitlang neben uns feuerten, fahren vergnügt vor, da die feindlichen Geschütze abgefahren seien. Doch kommt schon in der Dämmerung ein ver- sprengter 169er, der vor Angst den Kopf verloren hat und ver- kündet, das ganze Regiment 169 sei gefallen. Trotzdem schlie- fen die meisten von uns in der Nacht ein, obwohl wir mit Bay- onett, Armbinde, Parole (feste druff) längs einem Weg im Wald lagen und nicht wussten, ob wir die Franzosen oder sie uns angreifen würden. Jch lag eine Zeitlang auf Seitenposten. Kurz vor Tagesanbruch gings auf Umwegen zum Wald hinaus, wo wir zum ersten Mal in den Dörfern brennen sahen. Wir legten uns zuerst in ein Wäldchen, wo wir uns gleich eingruben, dann in eine Kiesgrube; von da aus gingen wir in Schützenlinien, wellenweise gegen den Mühlhauser Rebberg vor, wohin auch un- sere Artillerie schoss; da aber die Franzosen offenbar nicht mehr da waren, sammelten wir uns auf der Strasse zwischen
Diary 8: May - December 1940 (18)
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Diary 8: May - December 1940
Item 27
Transcription: G E N E V A, June 12th, 1940. My dear Arthur, Your letter of the 4th has arrived this moment. I had the intention a few days ago of writing to you and now take your letter as a spur. First our old friend Frank, has gone. On Saturday morning the 25th of May at 7.45 a.m. he called on me while I was having my coffee in bed to tell me that he had decided to go and at once. The matter had been discussed a fortnight before that, by him and Avenol and Avenol had written an agreed letter to Halifax saying that Frank was needed here. When he came to see me it was clear the matter had gone beyond discussion, but I felt it sufficiently to say I had spent the early part of my life working for what then seemed a lost cause and perhaps I was fated to spend my later years following another, but, for the present at any rate, I was convinced my place lay here and I would stay while that conviction remained, if our Old Man did not make it impossible. Three days later Frank had left and his furniture had been removed to the League. The family had already gone a fortnight before to Hendaye. You had left before our most hectic days which were the 14th to the 18th of May when suddenly Switzerland felt under a very immediate threat of invasion. The invasion was expected literally from moment to moment during the nights of the 15th and 16th. You can guess there was furor and rapid measures taken all over Switzerland and in these we had our part. Unfortunately, as you may remember, it had not been allowed that preliminary arrangements should be made while there was a certain amount of tranquility. The result was that a plan had to be drawn up within literally a few hours. I had no time to feel any personal concern but I shall never forget that week. If you remind me some time, I shall give you a few thumb-nail sketches. To go back to Frank, he reached Bordeaux probably a week ago to try to get a ship for England leaving the family at Hendaye, but I have no news since: he hopes to get work in the F.O., but a letter written from the F.O. several days after his departure from Geneva to Avenol said that they believed his place for the time being was here. Avenol is of course wild about it and hardly prepared to make sufficient allowance for the emotional call of work at home. You will probably have a letter from Frank as soon as this reaches you, telling you what he thought. Arthur SWEETSER, Es 8 West 40th Street NEW YORK (U.S.A.)
Dumitru Nistor prizonier de război în Japonia (160)
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Dumitru Nistor prizonier de război în Japonia
Item 4
Transcription: face pe trup să să îngrozască, eară pe inimă să suspine și să ofteze de nu-și mai află loc în piept. Vedeți ce e vieața, numai un vis. Așa și eu când stau și socotesc numai la trecutul vieței mele până acum, de și nu sunt bătrân, astădi când gândesc la cele trecute mi se pare că nici nu e drept ce sau întâmplat odini ò ră, ba îmi șterg ochi credând că numai am visat. Numai trupul el mi le sîmte că pe di ce merge sunt tot mai slab de putere. Astădi aflândumă înstrăinat de multe ori stau pe gânduri și jalnic suspin cugetând la vatra părințască și la viitor, pare că mintea mi să inc ò rdă și să năzuește a vedea prin viitor, și îmi muncește trupul de nu·și află stare nice diua nice n ò ptea. Sărmana·mi minte să tot năzuește a împlini multe de t ò te având frică vădând că trupul în care dânsă sa bazat de ai împlini t ò te planurile sale pe di ce merge t ò t slăbește. De multe ori îi mai dă pausă, dară nu lungă, o clipă numai, și eară îl ea din nou la lucru tot mai aspru ca până acum. Eară sărmanu·mi trup ne având încotro să bate ca apa de petri, sau mai bine dis ca peștele pe uscat. Vedeți iubiți mei ce e vieața în adevăr că e numai un vis. Cât trăim ne tot muncim, nu face nimic, așa să și cuvine d ò ar· de aceea ne numim ò meni, vedi că și un verme sau o muscă cum să trudește și să luptă cu vieața tot pentru existență. D·apoi omul ce e mai înțălept de cât t ò te aceste vietăți, ar fi jalnic să stee pe loc nefăcând nici atâta. De aceea trăim să ne sălim tot la bune, și să nu urâm lucrul și năzuința de a înainta în lume, nici să nu simțim truda, căci de aceea suntem pe lume. Așa nea lăsat Dzeu să ne câștigăm pânea de t ò te dilele cu sud ò rea
Radtke | Paul Tagebücher 6 (16)
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Radtke | Paul Tagebücher 6
Item 17
Transcription: – 30 – Montag, 19. Juni. Mit allen möglichen Mitteln soll mein Katarrh bekämpft werden, Packungen, Umschlägen, Inhalieren, mit Hitze u. Kälte, mit Tee u. Milch. Er ist zu widerspenstig. Bis zum Ende d. Woche habe ich fast jeden Tag im Bett zubringen müssen. Schöne Pfingstferien! Draußen wars aber auch zu garstig. Wir mußten aufs neue heizen. – Gestern morgen um 619 gings trotzdem hinaus nach Rees, zu Käthes El- tern auf d. Mühle. Glücklicherweise blie- ben wir d. ganzen Tag vom Regen ver- schont u. verlebten einen herrlichen Tag. Getafelt haben wir wie die Göt- ter, und in Gesellschaft der schönen u.mun- teren Müllerinnen verflog der Tag nur zu schnell. Rees selbst macht einen außerordentlich freundlichen Eindruck auf d. Fremden. Der Blick von Nieder- Mörmter, Rees gegenüber, auf d. alte Stadtmauer mit ihren Türmen u. Wällen ist reizend. Natürlich besuchte ich auch meinen alten Freund Jupp Hollrath u. konnte mir von ihm ei- – 31 – nen kleinen Vorrat von 150 Saxonia- Patronen sichern. Sie sollen sehr knapp u. teuer werden. Erst um 1012 fuhren wir wieder heim. Schon um 1126 waren wir in Hamborn. Dienstag, 20. Juni. Der Schulbeginn fiel mir in der er- sten Stunde ziemlich schwer, doch war ich schnell wieder im alten Geleise. Heute nachmittag haben wir unsern Nachbar Hörnemann, d. Rektor d. evang. Schule H. I. zu Grabe geleitet. Er starb 39 Jahre alt an Lupus. Eine schreckliche Krankheit! Das ist nun schon der 4. Kollege in 14 Tagen, den wir begraben haben. Donnerstag, 22. Juni. Über nacht ists Sommer geworden. Vorgestern freute man sich noch, am war- men Ofen sitzen zu können. Heute empfin- det man d. Sonnenhitze schon recht drückend. Mit unseren Nachbarinnen machten wir nachmittags eine Landpartie nach Vörde, Löhnen u. Görsicker. Es war herrlich drau- ßen. Alles steht prächtig, wie kaum zuvor. Auffallend viele Zuchtsauen halten die Löhner
Diary 7: August 1939 - April 1940 (109)
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Diary 7: August 1939 - April 1940
Item 102
Transcription: P1/7 (12) 2 postage stamps WELWYN 1243PM 10 APR 1940 HERTS Sean Lester. Eq . 9. Rue de Contamines Geneva Switzerland CENSOR 1308
A New Ross man in the Royal Field Artillery (5)
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My WW1 collection (11)
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My WW1 collection
Item 277
Transcription: RATION BOOK 1952 Issued to child for - meat, eggs, fats, cheese, bacon, sugar, tea and sweets. Ration Book R.B.1 / 16 Serial No. 1 MINISTRY OF FOOD BA 368003 1953 - 1954 RATION BOOK Surname: SMITH. Initials JOHN Adress HOMEWOOD SOTWELL WALLINGFORD. IF FOUND RETURN TO ANY FOOD OFFICE F.O. CODE No. S -- B 3 Two children clothing ration books Do nothing with this page until told what to do CHILD ACCCC BCCCC CCCCC DCCCC ECCCC FCCCC CLOTHING BOOK 1947-48 Child CB 2/10 Page VII CLOTHING BOOK 1947-48 CHILD CB 2/10 This book must not be used until the holder's name, full postal address and National Registration Number have been written below. Detach this book at once and keep it safely. It is your only means on buying clothing. HOLDER'S NAME SMITH, J.D. ADDRESS HOMEWOOD SOTWELL WALLINGFORD (in BLOCK letters) HOLDER'S NATIOAL REGISTRATION No. MDSE /260/ IF FOUND please take this book to any Food Office or Police Station FOOD OFFICE CODE No. 887 C THIS BOOK IS NUMBER CD 033303 HOLD Page I-VIII in one hand and TEAR ALONG THIS LINE PAGE I CHILD'S RATON BOOK FOR CLOTHING.
Diary 2: January - June 1936 (87)
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Diary 2: January - June 1936
Item 32
Transcription: character and opinions of Jesus are elaborately and learnedly discussed by English, French, German, and Russian authors, all of which have been published within the last twelve months or two years. Mr. Louis MacNeice, who contributes the chapter on Poetry to "The Arts To-day", won and lost my agreement in such rapid succession that I was still revolving after I had finished reading his essay. He is even more assertive than Mr. Grigson, which is saying a good deal, and he seldom stoops to argument. He is downright silly in places. "Where is it possible to be a hypocrite," he says, "it is also possible to be a hero, a saint, or an artist," an assertion with which, after considerable qualification, one may agree; but he goes on to more dubious assertions: It was hardly possible for a poet to be a hypocrite in the pre-was period. Hence the thrill (and subsequent, as it seems to us, hypocrisy) of writers like Rupert Brooke, when the war broke out. A few lines earlier, he says, "More important was the Irish movement, where poetry was healthily mixed up with politics." I recommend Mr. MacNeirce to consult Mr. Yeats on the latter assertion: I shall be greatly surprised if Mr. Yeats does not deny his statement entirely and assert with vehemence that the mixture ruined Irish poetry
Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp (137)
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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp
Item 127
Transcription: Linke Seite süchtigen marquieren. Später kommt auf Reiche noch. Beim Bettgehen schlüpfe ich in das Zimmer der beiden. Die jüngeren grunzt ganz unverschämt, die Anni aber küßt mit einer Andacht u. Hingebung, daß mir wirklich warm ums Herz u. schwül geworden ist. Herrgott: Einfach göttlich. Nun weiß ich erst, was Küssen ist! Dämlicherweise habe ich mei- ne Zimmertür offen gelassen, sodaß mein Licht herei- scheinen konnte, und außerden in meiner Ekstase nicht aufgepaßt, sodaß mich die Mutter überraschen konn- te. Ich bin zwar schnell zurückgehuscht, glaube aber sicher daß sie mich noch gesehen hat 7.11.18 Morgens nach Kußabschied fort zum Quartiermachen. nach Hamme. Ganz gemeine Unterkunft.Die Manchschaft ist höchst windig untergebracht. Keine neuen Nachrichten.Abds. Befehl: morgen wieder Quartierwechsel u. Abtransport, unbekannt wohin. Der Parlamentär soll gestern Nacht die Front überschitten haben, zur Besprechung mit Foch. 8.11.18 Quartiermachen in Neder u Over Hembek. Ein ganz schönes Schlöß Nachm. in Brüssel mit Oberltn. Racke
Menu || Menu (1)
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Menu || Menu
Item 1
Transcription: MENU Corfou, 10 Setembre 1901 Consomme Printanière Royal Poisson à la Colbert Filet de Boeuf à la Richelieu Vol- au-vent à la Frulause Petite pois à la Mtre d´hôtel Dinde à la broche Salade de Poisson Chateau Malakoff Bombe glacée à la National Biscuits G. de Duchesse Dessert Caffé et Liquers Corfou 10/4/ www.elia.org.gr
Letter from King George (1)
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Letter from King George
Item 1
Transcription: BUCKINGHAM PALACE 1918 The Queen joins me in welcoming you on your release from the miseries & hardships, which you have endured with so much patience & courage. During these many months of trial, the early rescue of our gallant Officers & Men from the cruelties of their captivity has been uppermost in our thoughts. We are thankful that this longed for day has arrived, & that back in the old Country you will be able once more to enjoy the happiness of a home & to see good days among those who anxiously look for your return. George R.I.
Kräuterbuch und Rezeptsammlung (64)
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Kräuterbuch und Rezeptsammlung
Item 1
Transcription: [Buchdeckel, mit verziertem Pergament bezogen, stark berieben, unten rechts Schadstelle. Zwei metallene Schließen. Oben mit Tinte beschriftet:] C · 147·
Kräuterbuch und Rezeptsammlung (180)
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Kräuterbuch und Rezeptsammlung
Item 180
Transcription: Vonn den Laß Zusamen sieden Zu einem SyroP. Ist dinstlich Zu allen hitzigenn süchten, ScharPffen brennenden fiebern, leschet den durst Vnnd alle Innerliche hitz. Stärckett Vnndt bekräfftiget Vber die maß wohl denn Schwachen mag. Vndt leber. Thuet ein widerstandt allen gifft, treibt denn VerstoPfften Stul- ganng. Sechs lott eingenomen. SaueramPffer SyroP :- R. die Grünen vnd fetten bletter, des ersten SaueramPffers Stoß sie Inn einem saubern Mörsel- stein Zu , Vnndt denn Safft wohl außgebrest, thue schnell auff dem fewer, Vnnd laß ein mahl oder Zween sieden, so leuttert er sich, seuge In dann durch ein tuch, Wiege den selbigen safft ab, thue so viel Zucker darZu, laß gemech- lichen sieden Zu einem SyroP. Ist fast guet Zu den Pestilentz[ischen] fiebern, der endtZünten leber Vndt dem hitzig[en] mag[en]. kräfftiget alles Ingeweidtt.
Radtke | Paul Tagebücher 5 (61)
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Radtke | Paul Tagebücher 5
Item 58
Transcription: item 58 linke Seite - 112 - zosen und legten zwischen den Forts starke Feld= befestigungen an, die sie mit den schweren Geschützen d. Forts ausrüsteten. Gefangene Offizie= re haben erklärt, wenn d. deutsche Angriff plan= mäßig erfolgt wäre, dann würden d. Befesti= gungen um Verdun von d. Deutschen einfach überrannt worden sein. Jetzt würden sie sich aber d. Köpfe einrennen. Wenns uns jetzt noch gelingt, V. zu nehmen, dann dürfte die franz. Armee wohl erledigt sein. Mittwoch, 12. April. Die ersten Tage der Ferien wollte ich zu einer kleinen Reise nach Straelen benutzten[sic]. Sophie schickte mich aus, Vorräte für Küche u. Kammer einzukaufen. Leider gelang es mir nicht, auf d. Polizeiamt einen Auslandspaß zu erhalten. Die Bestimmungen sind wegen der Spionagegefahr sehr verschärft. Eltern, die ihre Kinder in holländ. Pensionaten haben, erhielten keinen Paß, dieselben zu besuchen. Umgekehrt können d. holländ. Arbeiter allwöchentlich in d. Heimat u. zurück reisen. Man sollte anneh= men, daß d. Spionagegefahr bei diesen Leuten viel näher liege. Denn wer kann sich nicht alles unter d. Maske eines holl.. Arbeiters rechte Seite - 113 - verbergen? - Bei schönstem Wetter fuhr ich Montag morgen mit d. ersten Zuge nach Str. u. traf dort um 8.20 ein. Obwohl meine Hoff= nungen auf billige Einkäufe gering waren, gings doch besser, wie ich dachte. Butter gabs in Hülle u. Fülle, da Holland gegen "crusenten" die Ausfuhr von Butter (je 20 Pfund pro Tag & Peson) ge= stattet hatte. Hugo hatte 4 ½ Zentner Molkerei= butter im Keller liegen. Aber d. Preis war der= art gesalzen (3,50 - 3,75 M), daß ich dankend verzich= tete. Die Molkerei Str. lieferte sie mir billiger, zu 2,50 M. Pflanzenbutter war noch teurer, 3,80 M, obwohl sie in Holland nur 53 cts. (1,40 M) kostet. Der Schmuggler verdient dank dem unvernünf= tigen Überbieten seitens d. Abnehmer an ei= nem Pfund über 2 M! - Allerdings ist d. Schmug= gel augenblicklich ein sehr gefährliches Hand= werk. Die holl. Grenzbeamten sind viel schärfer als d. Militär. In d. vergangenen Woche sind allein 3 Pascher zwischen Venlo u. Cleve erschossen worden, der letzte Donnerstag nacht in d. Lom`er Bergen. Da aber d. Schmuggler durchweg glänzen= de Geschäfte macht, so ists kein Wunder, daß jeder= mann sich mit d. Schmuggel befaßt. "In Arcen gibts nur 3 Menschen, d. nicht schmuggeln, " sagte
Papiers d'Abbadie. Correspondances et documents sur la famille d'Abbadie et sur l'Éthiopie (XVIe-XIXe siècle). VI Correspondance d'Antoine et d'Arnauld d'Abbadie sur leurs voyages en Abyssinie (1839-1849). (471)
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Papiers d'Abbadie. Correspondances et documents sur la famille d'Abbadie et sur l'Éthiopie (XVIe-XIXe siècle). VI Correspondance d'Antoine et d'Arnauld d'Abbadie sur leurs voyages en Abyssinie (1839-1849).
Item 77
Transcription: 42 308 125 au Caire ce 13. Janvier 1840 .Cette lettre est identique à celle qui commence item 73.. Monsieur, Il n'y a que quelques moments que j'ai enfin reçu une décision au sujet de la demande que vous m'avez adressée ; ce grand retard a été causé par la nécessite d'attendre une réponse d'Alexandrie. Le Lieutenant de S. A. Abbas Pacha me fait savoir que d'après des ordres supérieurs on ne saurait contrevenir aux règles établies, ce qui, en d'autres termes, n'est rien de moins qu'un refus formel. Il à Monsieur Antoine D'Abbadie à Suez.
Diary 6: September 1938 - March 1939 (74)
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