Transcriptions (64,005 Items)
POW diaries - Captain Percival Lowe (151)
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Character Certificate | Thomas Doyle | Royal Dublin Fusiliers (1)
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Character Certificate | Thomas Doyle | Royal Dublin Fusiliers
Item 1
Transcription: Character Certificate for Private Thomas Doyle of the Royal Dublin Fusiliers. A Character Certificate was a document that verified a soldier's character and conduct. It was issued to commissioned officers and other ranks, confirming their service and detailing any disciplinary actions. These certificates were crucial for verifying a soldier's record of service. Certificate signed on 14 August 1926* at Isleworth (West London). Signed by Lt Colonel, H G Gare (or H C Care?). Certifies that Private Doyle enlisted on 1 April 1916 and was discharged on 15 November 1918 having served 2 years, 229 days and that his service was "very good". The Certificate records that he had "two blue chevrons" which indicate his two years service overseas. It also notes that he had a 'Wound Stripe'. The Wound Stripe was introduced by the British Army in 1916 and was sewn perpendicularly on the left sleeve mark the occasion he had received a wound. *[NB. Don't understand why the Character Certificate was signed in 1926 which was fully 8 years after Private Doyle's discharge?]
Address book (12)
Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Dank für die Übersendung eines Buches | Gesundheitliches Befinden | Aufnahme bestimmer Kinder (1)
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Dank für die Übersendung eines Buches | Gesundheitliches Befinden | Aufnahme bestimmer Kinder
Item 1
Transcription: Karlsruhe d. 4. 7. 19. Durchlauchtigste Großherzogin, Allergnädigste Fürstin und Frau,
Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über eine gelungene Feier am 12.11. und die bevorstehende Adventszeit (6)
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über eine gelungene Feier am 12.11. und die bevorstehende Adventszeit
Item 4
Transcription: Ich hatte dann auch Herrn von Roeder geladen, der solch freundliches Interesse an unserem Haus zeigt, Oberhofprediger Fischer, Dressler und Amersbach. Nun plane ich, den 30ten eine Vorfeier für den 3. Dezember zu veranstalten, zu der ich dann andere Gäste laden will: Frau von Prittnitz, Prälat Schmitthenner, Frl. von Racknitz. Es ist ja der 1. Advent, kann also zugleich Adventfeier sein, so ähnlich wie bei der Einweihung der Badener Halle, 1910.
Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt) (45)
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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)
Item 45
Transcription: item 45 - 39 - wasser, Schokolade und Hartspiritus) in Säcken beisammen waren. Der Trägertrupp kam allmählig ziemlich vollzählig, war aber froh, wenn er bei uns war und liess gleich alle Säcke und Kaffe[e-] kannen bei uns am linksten Flügel liegen und ich musste immer gleich zuspringen, um etwas für meine Leute weiter rechts und die anderen Züge zu retten, es ging auch leidlich, da wir ja immer noch von unseren eisernen Portionen hatten. Im ersten Teil der Nacht war aller immer eifrig beim Schanzen, dagegen musste ich immer aufpassen, dass gegen Morgen nicht gerade der ganze Zug schlief. Ich war meist um diese Zeit selbst immer wa[ch] und habe überhaupt zirmlich wenig geschlafen, gut war, dass der Vollmond in unsere Zelte fiel, es war anfangs morgens, später abends dunkel. Ich wollte noch einmal den Zugführer links von mir besuchen, kehrte aber um, weil es zu hell war, dass ich fürchtete, von den Engländern gesehen zu werden, besonders als noch einige pfeifende Geschosse sich hören liessen . Tat- sächlich wurden auch verschiedentlich Melder verwundet und die nächste Ablösung musste im Bauch kriechend stattfinden. In ei - ner der letzten Nächte war einmal gewaltiges Artillerieschies- sen, da unter anderem die Bayern auch hinten in R. Sperrfeuer antworteten, da kam mitten heraus, von mir aber nicht gesehen, ein Mann auf unsere Linie zu, auf den zwei von meinen Leuten aus dem Loch heraus zusprangen, wie ich nachher hörte und sah, hatten sie einen ueberlaufenden englischen Sergeanten gefangen- genommen. Er wurde sofort weiter gebracht. Mit dem Wetter wurde es immer schlimmer, während des anfangs nur gelegentlich reg- nete, kamen jetzt Platzregen und Dauerregen. Unser Loch wie auch andere tiefe Löcher waren vom Schlamm icht mehr brauch- bar, sodass wir auf frischem Boden ein neues Grabenstück zu neuer Wohnung aushoben. In dieser fünften Nacht hatte ich noch einen besonderen Auftrag. Ich ging auf eigene Veranlassung zum Batl. einmal wegen unseres zu kurz liegenden Art.Feuers und dann um unsere in dem Wetter allmählich nicht sehr angenehme Lage zu schildern. Für letzteres war ich ein sehr drastisches Beispiel, denn ich war von oben bis unten nass und gelb ver- lehmt und verschlammt; wohin ich in der sauberen Stellenwohnung des Batl. trat, hinterliess ich Spuren und wollte ich eine Karte anrühren, so hatte gleich diese und der Tisch vom Man- telsaum braune Flecken, sodass ich für die mitgebrachte Mel- dung unseres Hauptmanns ein guten Beispiel babgab und ich wurde auch dementsprechend gut aufgenommen, bekam eine Flasche Wein für unseren Hauptmann und auch von den Ordonanzen Zi- garren für die Leute. Hier lernte ich auch zuerst meinen spä- teren Kompagnieführer, Lt. Weingart kennen. Werniger glückte der Artill.Auftrag, da ich unsere Lage auf der Karte nicht genau feststellen konnte.Zurück wie vorher ging es mit Musk.Rotzinger in der Höhe der Zuckerfabrik vorbei, die Engländer schossen zwar viel in die Gegend, aber nie grade dahin wo wir waren. Viel getrocknet war ich auf dem Weg nicht und der Schlamm an mir wollte auch gar nicht trocknen, es kam aber noch schlim- mer. Am nächsten Tag, während wir in unserm Loch unter der Zelt- bahn sassen, regnete es in einem fort stark. Alles war nass,die Zeltbahn tropfte, an den Wänden rieselte das Wasser herunter,
Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Eltern holten ihre Kinder ab; Hoffnung darauf | den Schulbetrieb im Januar wieder aufzunehmen (9)
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Eltern holten ihre Kinder ab; Hoffnung darauf | den Schulbetrieb im Januar wieder aufzunehmen
Item 2
Transcription: Linke Seite aus allen, mir insbesondere, so unendlich wohlgetan durch Höchstihre gnädigen Worte und Nachrichten, daß ich nicht innig genug dafür danken kann! Gott segne Eure Königliche Hoheit und lasse in diesen dürren Tagen als erquickenden Tau zurückfallen alles, was Eure Königliche Hoheit jetzt tun, um andere zu erfreuen, zu tragen und zu trösten. Gottlob, daß Eure Königliche Hoheit mit Höchstihren Lieben wohl ge- Rechte Seite borgen sind! Dr Drettler brachte uns gute Nachricht über Eurer Königlichen Hoheit Befinden und beglückte mich durch Eurer Königlichen Hoheit gnädigen Gruß, für den ich untertänigst und innigst danke. Im V. P. sieht es jetzt sehr anders aus! Eure Königliche Hoheit wissen schon, daß die Ereignisse tief in unsere Arbeit eingegriffen haben. Schon am 9ten wurden mehrere Kinder abgeholt, desgleichen am 10ten und 11ten. Andere Eltern hat-
Radtke | Paul Tagebücher 6 (39)
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Radtke | Paul Tagebücher 6
Item 39
Transcription: - 74 - Hat d, Junge nicht Recht? - Heute müssen wir unsern Bedarf an Kartoffeln anmelden. Für 30 Wochen sind auf d. Kopf 3 Zentner vorgesehen. Der Preis ist auf 4,75 M festge- setzt. Wo bleibt aber Treff? Sophie macht sich schon jetzt d. größten Sorgen, wie sie ihn durch d. Winter bringen soll. - 230 Verwundete, darunter 192 Schwerverletzte sind gestern nacht hier angekommen; die Schmidthorstner Notkirche ist jetzt auch als Krankensaal ein- gerichtet worden. - Es ist so empfindlich kühl geworden, daß wir gestern d. Ofen anzün- den mußten. Auch in d. Schule war heute ge- heizt. Im Vorjahre wurde erst am 20. Oktober d. Heizung angemacht. Montag, 25. Septb. Trotz d. Beschlagnahme waren in G. noch Pflaumen zu bekommen. 10 Pfund schöner, süßer Pflaumen brachte ich Sophie, als ich zu- rückkam, mit. Dazu 3 Feldhühner, 2 junge u. ein altes. Sophie war sehr zufrieden mit mir. Unter den Hühnern war ein hellbraunes mit goldgelben Tritten, wie ich schon vor 3 Jahren eins an der Löhner Grenze schoß. Geflügelt fiels in d. Korbweide und plumpste nach - 75 - einem Schuß in den Rhein, aus dem Treff es holen mußte. - Nach Krapohls Mitteilun- gen werden in Mehrum zahlreiche Hasen eingegangen gefunden Es scheint eine Seuche, wie vor 25 Jahren zu herrschen. Da können wir nur aufpassen und alles Kranke ausmerzen. Jetzt wären ein paar Füchse als Gesundheitspolizei wohl zu dulden. - Nachdem Sophie u. ich morgens Frau Ender zu ihrem Geburtstag gratu- liert hatten, machten wir nachmittags mit unsern Nachbarinnen einen kleinen Ausflug nach Walsum u. Orsoy. Der Herbsttag war zu schön, um ihn in d. 4 Pfählen zu- zubringen. - 3 Luftschiffe haben vorgestern Hamborn überflogen Z 31, 32 & 33. Wahrschein- lich auf d. Fahrt nach England, das ja gestern nacht wieder "hohen" Besuch gehabt hat. Zur Antwort haben 2 feindl. Flieger gestern nach- mittag gegen 3 Uhr Essen mit Bomben be- legt. Am Steeler Tor soll großer Sachschaden angerichtet sein. Die Essener Volkszeitung bringt über d. Besuch nichts. Wäre ich gestern besser bei Kasse gewesen, so würde ich mit Sophie wahrscheinlich nach E. gefahren sein.
Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Anzahl der Kinder in der Pension (3)
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Anzahl der Kinder in der Pension
Item 3
Transcription: ja nicht eine gewöhnliche Reise, sondern mehr Glück als Ermüdung! Ich kann um 1 Uhr mittags oder um ½ 8 Uhr abends in Überlingen abfahren, nur nicht gut früh um 8 Uhr. Nach wie vor halte ich an dem Plan fest, die Externe zum Unterricht aufzunehmen. Man kann die Krankenabteilung in allen 3 Stockwerken heizen, unabhängig vom übrigen Hause, hätte also genug Zimmer für Schule und Damen, vielleicht also auch sogar für ein paar Interne, falls die kommen möchten. In Erwartung des Rufes Eurer Königlichen Hoheit bin ich mit innigen Gedenken in tiefster Ehrfurcht und unwandelbarer Treue Eurer Königlichen Hoheit tief dankbare und gehorsamste Emily Göler. [11]
Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Die Notwendigkeit einer Einrichtung wie das Viktoria-Pensionat in der aktuellen Zeit (7)
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Die Notwendigkeit einer Einrichtung wie das Viktoria-Pensionat in der aktuellen Zeit
Item 7
Transcription: mehr braucht, meine Gesundheit so unwichtig erscheint! In allen Ferien mußte ich mich ja bisher nur für das V.P. erholen! Der Arzt versteht mich und nimmt jede Rücksicht auf mich. Gestern sprach er so schön über Eure Königliche Hoheit! Möge es Eurer Königlichen Hoheit in diesen Tagen leidlich ergehen. Was durch das liebe, vielgeprüfte Herz Eurer Königlichen Hoheit zieht, ist unermeßlich! Ich muß so oft an Hiob denken! In stetem treuen Miterleben und Mittragen küßt Eurer Königlichen Hoheit liebe Hand in tiefster Ehrfurcht Eurer Königlichen Hoheit dankbarste untertänigste Emily Göler. [9,1]
Diary 3: May 1936 - February 1937 (67)
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Diary 3: May 1936 - February 1937
Item 68
Transcription: Secret. Date My conversation with Colonel BECK on the 30th of January 1937 lasted for 40 minutes. I encouraged him with a few questions, but he himself spoke most of the time. It struck me that his remarks were mainly in the nature of an explanation or apologies of his policy vis-à-vis the League and his g e n e r a l policy in international affairs. He emphasized his view that the direct agreements he was making were more valuable to Poland, but professed himself to be a real friend of the Institution here which was very useful for the direct contacts it provided. If he disputed things at times that was merely a sign of the value and interest the organization had; those who were indifferent did not dispute. On the other hand he went on to speak of difficulties which the League had made for Poland in the past and mentioned Danzig, Silesia, etc., but at the same time he repudiated the theory that Danzig was an exclusively Polish affair and even remarked that if he were to decide to leave the League, he could get sufficient support for that policy. This turn in his remarks (which ch were almost a monologue) was rather striking; it arose from nothing which had been said by me he seemed to me to be surveying in his own mind discussions and arguments which had been taking place, but with which I was not fully acquainted. Regarding Danzig he spoke of the future and I asked him was he optimistic; and he said he was, he was more optimistic about Danzig than about the League. History of Danzig for 300 years showed that it was the vital interest of Poland and that fact was known to Germany. Poland was ready to defend her interests there and he seemed to think that Germany would take no action to antagonize Poland in that direction, (I recalled the conversation I had with him on the 5th of July last in which his attitude and sentiments were far from being so confident, but of course I said nothing). Beck concluded by saying that he depended not on Berlin but on Warsaw as far as the future developments of Danzig were concerned.
Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Reflexionen über die von der Großherzogin angemahnte Verantwortung; Berichte über das Benehmen einzelner Schwestern (6)
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Reflexionen über die von der Großherzogin angemahnte Verantwortung; Berichte über das Benehmen einzelner Schwestern
Item 6
Transcription: würden Eure Königliche Hoheit der Enkelin von Herrn v. Mohl eine Zulage aus der Oberin-Schneemann-Stiftung gewähren, die für dieses Jahr noch nicht in Anspruch genommen ist? Dürfte ich Mohls Aussicht auf Aufnahme der sehr netten Kleinen machen, deren Vater gefallen ist im Kampf um seine baltische Heimat? Es handelt sich um nächste Ostern. - Unser ganzes Haus läßt sich untertänigst empfehlen und ich bin Eurer teuren Königlichen Hoheit in tiefster Ehrfurcht ergebene gehorsamste, treuste Dienerin Emily Göler. [28,1]
Irish letters from the front: the McGrane brothers in the First World War (9)
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Irish letters from the front: the McGrane brothers in the First World War
Item 8
Transcription: Letter from the front. Postmark date of 19 July 1917.
Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Adresse der Schule an Wilhelm II. (3)
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Adresse der Schule an Wilhelm II.
Item 3
Transcription: Schränke, auch Schultische und Stühle zurückbehalten für die geglaubte Erweiterung in Baden, vielleicht auch noch einiges andere, was ich notieren will. Darf ich Eure Königliche Hoheit untertänigst bitten, mir diesbezügliche Wünsche gnädigst äußern lassen zu wollen? Die Sache hat nicht Zeit bis zum nächsten Dienstag! In tiefster Ehrfurcht küßt Eurer Königlichen Hoheit die Hand Eurer Königlichen Hoheit treuste Dienerin Emily Göler. [30]
Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Angriffe gegen Viktor Brückner aus der Kirchengemeinde; Dank für die schönen Stunden (3)
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Angriffe gegen Viktor Brückner aus der Kirchengemeinde; Dank für die schönen Stunden
Item 3
Transcription: ist als alle seine Vorgänger, die sie ablehnten. Wenn er in Zukunft vorsichtiger ist (und dafür werde ich sorgen) so braucht man für die Kinderseelen nichts zu fürchten. Wir sind alle noch erfüllt davon, wie einzig schön der gestrige Abend gewesen, und danken Eurer Königlichen Hoheit nochmals aus tiefstem Herzen für diese unvergeßliche Stunde. Die Zusage von Geheimrat Häussner lege ich hier ein und küsse Eurer Königlichen Hoheit liebe Hand in tiefster Ehrfurcht als Eurer Königlichen Hoheit dankbare, gehorsamste und treu ergebenste Dienerin Emily Göler. [37]
Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Gedanken zum Beginn des neuen Schuljahres; Aufenthalt in Bad Herrenalb (6)
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Gedanken zum Beginn des neuen Schuljahres; Aufenthalt in Bad Herrenalb
Item 5
Transcription: Linke Seite eine von Neurath, Tochter des deutschen Gesandten in Kopenhagen, und eine von Baumbach, Tochter der geborenen Irma Kerler aus Karlsruhe. Daß die Fürstin Dolma ihre Agnes nun in ihrer Nähe behält, habe ich Eurer Königl. Hoheit schon mitgeteilt. Da Agnes nun nicht verabschiedet wurde, würden Eure Königliche Hoheit sie vielleicht doch noch mit Höchstihrem Bild beglücken, sowie das andere Kind, Liselotte v. Kins, das gesundheitshalber nicht zu uns zurückkehren kann, aber von Ettlingen gut einmal zu uns herüberkommen, um ihren höchsten Wunsch erfüllt zu sehen, die vielgeliebte Frau Großherzogin noch einmal von Angesicht sehen zu dürfen. Rechte Seite Haben Eure Königliche Hoheit auch schon die erschütterende Nachricht gehört, daß unsere Frl. v. Haller freiwillig aus diesem Leben gegangen? Wieder ein ähnlicher Fall wie Melanie Seckendorff! Ich habe sie ermahnt und gewarnt, leider vergebens! Daß Ernst v. Roeder am ersten September seine Hochzeit feierte, ist Eurer Königl. Hoheit wohl bekannt? Ich habe aus Vernunftgründen die Einladung zu der Feier nicht angenommen, so sehr gerne ich ihr auch beigewohnt hätte. In diese Woche fällt ja auch der geweihte Tag, der 9te. Wie werde ich Eurer Königl. Hoheit dabei so ganz besonders gedenken und im Geiste auf der lieben Mainau
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