Orden von Hubert Strang vom Palästinakorps

Hamburger Hanseatenkreuz, Orden in Form eines rot emaillierten Kreuzes, mit rot-weißem Ordensband, in der Mitte des Kreuzes befindet sich das Wappen der Stadt Hamburg, dazugehörige Urkunde über die Verleihung des Ordens an Hubert Strang; Eisernes Kreuz 2.Klasse verliehen an Hubert Strang, Garde-Pionier des Reserve Regiments, 10. Kompanie; Bordzeitung der „Asgard“ und dazugehörige Seekarte.
Hubert Strang wurde 1914 als Rekrut in Berlin eingezogen. 1917 befand er sich im Grabenkrieg in Frankreich. Wenig später wurde er auf den Balkan versetzt und nahm später am Palästina-Feldzug teil. Strang wurde im Krieg als Flammenwerfer ausgebildet und erhielt auf Grund seiner herausragenden Dienste das Eiserne Kreuz, sowie das Hanseatenkreuz der Stadt Hamburg. Dies war ungewöhnlich, da der Orden nur sehr selten an Nicht-Hanseaten verliehen wurde. Über die genauen Gründe der Verleihung ist allerdings nichts bekannt, da Hubert Strang zeitlebens kaum über die Kriegsgeschehnisse berichtete. Zusammen mit dem Palästinakorps zog er auf dem Landweg über Polen, die Balkanstaaten (Serbien), Libanon (Baalbek) und Syrien (Aleppo, Damaskus) nach Palästina. Dort war er u.a. in Nazareth, Bethlehem, Tiberias und Jerusalem. In Jerusalem wurde das Korps von englischen Soldaten empfangen, die ihnen die Mitteilung machten, dass der Krieg bereits beendet sei. Strang wurde mit seinen Kameraden nach Konstantinopel transportiert und auf einem, von den Engländern beschlagnahmten Schiff, im Hafen von Istanbul interniert. Später gelangte er als Kriegsgefangener der Briten über das Mittelmeer nach Wilhelmshaven, wo er 1918 freigelassen wurde. Von diesem Schiff mit dem Namen Asgard, existieren eine Bordzeitung und eine Seekarte, die den genauen Kurs von der Türkei zurück nach Deutschland markieren.

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CREATOR

Dr. Wilfried Palm

DATE

1914 - 1918

LANGUAGE

deu

ITEMS

20

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

PROGRESS

START DATE
TRANSCRIBERS
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LOCATIONS
ENRICHMENTS

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METADATA

Source

UGC

Contributor

europeana19141918:agent/7e20d3b894ceef52190a8f4008ed68ab

Date

1918
1914

Type

Story

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

Year

1918
1914

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Begin

1914

End

1918

Language

mul

Agent

Hubert Strang | europeana19141918:agent/6e171a35f1eac905e39ab28ea14a678c
Dr. Wilfried Palm | europeana19141918:agent/7e20d3b894ceef52190a8f4008ed68ab

Created

2019-09-11T08:09:33.831Z
2020-02-25T08:03:32.550Z
2013-10-17 00:25:46 UTC
2013-11-21 14:46:47 UTC
2013-11-21 14:47:08 UTC
2013-11-21 14:47:26 UTC
2013-11-21 14:47:46 UTC
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2013-11-21 14:52:13 UTC
2013-11-21 14:52:44 UTC
2013-11-21 14:53:06 UTC
2013-11-21 14:53:31 UTC
2013-11-21 14:53:59 UTC

Provenance

BN12

Record ID

/2020601/https___1914_1918_europeana_eu_contributions_6599

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Hubert Strang vom Palästinakorps auf seinem Weg nach Jerusalem und zurück nach Wilhelmshaven

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Hubert Strang wurde 1914 als Rekrut in Berlin eingezogen und wurde als Flammenwerfer ausgebildet. 1917 befand er sich im Grabenkrieg in Frankreich. Zu dieser Zeit schrieb er regelmäßig Feldpostkarten an seine Schwester Christine Strang nach Euskirchen-Billig. Wenig später wurde er auf den Balkan versetzt und nahm später am Palästina-Feldzug teil. Zusammen mit dem Palästinakorps zog er auf dem Landweg über Polen, die Balkanstaaten (Serbien), Libanon (Baalbek) und Syrien (Aleppo, Damaskus) bis nach Palästina. Dort zog er über Nazareth, Bethlehem und Tiberias nach Jerusalem, wo das Korps von englischen Soldaten empfangen und ihnen die die Mitteilung gemacht wurde, dass der Krieg bereits beendet sei. Strang wurde mit seinen Kameraden nach Konstantinopel transportiert und auf einem, von den Engländern beschlagnahmten Schiff im Hafen interniert. Später gelangte er als Kriegsgefangener der Briten über das Mittelmeer nach Wilhelmshaven, wo er 1918 freigelassen wurde. Vom diesem Schiff mit dem Namen Asgard existieren eine Bordzeitung und eine Seekarte, die den genauen Kurs von der Türkei zurück nach Deutschland markieren. || Umfangreiche Postkartensammlung des Palästinafeldzugs, enthält Schwarzweiß- und Buntdrucke von u.a. Konstantinopel, Jerusalem und Damaskus, die den Weg des Korps dokumentieren; dazugehöriger Verkaufskatalog, des Fotografischen Kunstverlags Schiller & Janssen, Gütersloh i. Westf., enthält das vollständige Verzeichnis aller 625 Sammelkarten über den Palästina-Feldzug.

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Orden vom Luftschiffer Karl Johann Friedrich Imme

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(1) Orden: Eisernes Kreuz II. Klasse; Ehrenkreuz des 1. Weltkrieges für Frontkämpfer mit Schwertern. (2) Besitzzeugnis für das Eiserne Kreuz II. Klasse; Besitzzeugnis für das Ehrenkreuz des 1. Weltkrieges für Frontkämpfer. || Mein Urgroßvater (der Vater meiner Großmutter mütterlicherseits Elisabeth Imme, *11. Februar 1904) Karl Johann Friedrich Imme, geboren in Klein Spiegel/Kreis Saatzig, zog nach Berlin und absolvierte eine Lehre als Tischler und war bekennender Sozialdemokrat. Zusammen mit Wilhelm Pieck besuchte er die Parteischule der SPD. Während seiner Wanderjahre war er kurzzeitig in der Sargherstellung tätig und übernachtete, wie er später berichtete, ab und zu in den Särgen. Sein Bruder Wilhelm starb schon vor dem Krieg. Er war für eine britische Firma in Kamerun tätig. Wilhelm brachte aus Afrika einen Papagei mit, der das bekannte Berliner Lied Du bist verrückt, mein Kind singen konnte, was die Nachbarn sehr irritiert hatte. In der Zeit des Ersten Weltkrieges hatte er den Grad eines Luftschiffers inne und war sowohl an der West- als auch an der Ostfront im Einsatz. Als er von der West- an die Ostfront beordert wurde, durfte er nur kurz Zwischenstation in Berlin machen, seine Tochter und Ehefrau mussten an den Bahnhof rennen, um ihn überhaupt erst noch sehen und etwas übergeben zu können (wahrscheinlich Verpflegung, Kleidung u.ä.). Der Aufenthalt beschränkte sich lediglich auf einen Zwischenhalt am Bahnhof. Am 21. November 1918 wurde Imme aus dem Heer entlassen und kam wieder nach Berlin-Neukölln zu seiner Familie zurück. Auf Grund seiner Tätigkeiten als Luftschiffer im Ballonzug 96 im Ersten Weltkrieg wurde Karl Imme ein vorläufiger Ausweis zur Verleihung des Eisernen Kreuzes Zweiter Klasse mit Datum vom 30.06.1918 ausgehändigt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde ihm dieses verliehen und übergeben. Nach Kriegsende war er weiterhin als Tischler, unter anderem an der Volksbühne Berlin tätig und engagierte sich als Sozialdemokrat bis in die Zeit des Dritten Reiches. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er in die SED ein, war aber mit deren Entwicklung nicht einverstanden. Imme starb am 20. April 1950 in Berlin-Friedrichshain.

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Orden und Auszeichnungen vom Vizefeldwebel Willy Hummitzsch

21 Items

Einzelne Orden: Ehrenzeichen II. Klasse für 50 Jahre des Sächsischen-Militär-Vereins-Bundes; Militär-Dienstauszeichnung des Königreichs Sachsen: Avers: für lange u. treue Dienste, Revers: AFA, I. Klasse in Gold; Ehrenzeichen des Sächsischen-Militär-Vereins-Bundes für 25 Jahre (2. Form); Landwehrdienstauszeichnung II. Klasse, 1. Form Schnalle; Ehrenkreuz des 1. Weltkrieges – Frontkämpferkreuz; Inflationsmedaille - Des deutschen Volkes Leidensweg, Am 15. November 1923 kostete 1 Pfund Brot 80 Milliarden 1 Pfund Fleisch 900 Milliarden 1 Glas Bier 52 Milliard.; Dienstauszeichnung III. Klasse für 9 Jahre 1913 des Königreichs Sachsen; Medaille Wir gaben dem Kaiser was des Kaisers ist 17. Juli 1917 Weihn. 1920 - Nun gebt Gott was Gottes ist Ehre sei Gott in der Höhe; Medaille Dem Mutigen gehört die Welt - Rupprecht Kronprinz v. Bayern 6 Armee Gen. D. Kav. v. Laffert XIX. Armee-Korps. Gen. Lt. Götz v. Olenhausen 40. Inf. Div.; 1. Ordenspange (von links nach rechts): Friedrich August Medaille in Bronze 1905; Eisernes Kreuz II. Klasse; Dienstauszeichnung III. Klasse - für treue Dienste bei der Fahne (9 Jahre); 2. Ordenspange (von links nach rechts): Kriegsdenkmünze für die Feldzüge 1870–71; Kaiser Wilhelm I. Erinnerungsmedaille 1897; Medaille für Treue in der Arbeit 3. Form König Friedrich August 1905. || Ernst Arthur Willy Hummitzsch war das jüngste von fünf Kindern. Sein Vater Ernst Louis Hummitzsch war Packer. Er selbst arbeitete als Handlungsgehilfe. Im Oktober 1913 trat er für zwei Jahre seinen Militärdienst bei der 7. Kompanie des 15. Infanterie Regiment Nr. 181 an. Dort wurde er Mitglied der Rekruten-Riege des Turnvereins zu Frankenberg. Als der Krieg ausbrach, wurde der Gefreite Willy Hummitzsch mit seinem Regiment an die Westfront nach Frankreich verlegt. Dort kämpfte er u.a. in St. André und Pont Rouge. Während der Gefechte bei Pont Rouge wurde er von einer Kugel in den Rücken getroffen. Zunächst kam er in das Feldlazarett in Quesnoy. Im Januar 1916 wurde er in das Reserve-Lazarett in Münster verlegt und blieb dort über zwei Monate. Danach kam er in ein Lazarett in seinem Heimatort in Frankenberg, wo er noch bis zum Sommer 1916 verpflegt wurde. Letztlich konnten die Ärzte die Kugel in seinem Rücken nicht entnehmen und so blieb sie bis zu seinem Tod im Körper. Aufgrund dieser Verletzung konnte er auch nach seiner Entlassung nicht mehr an die Front zurückkehren und wurde stattdessen in das 1. Ersatz-Bataillon des Infanterie Regiments 181 als Schreiber eingesetzt. 1919 wurde er zum Vizefeldwebel befördert und wurde mit zahlreichen Orden und Medaillen ausgezeichnet. Über seine Erlebnisse an der Front hat er nie viel geredet. Nach dem Krieg wurde Williy Hummitzsch Beamter und lebte in Chemnitz und Berlin. Er starb 1979 in Frankenberg.

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