Brüder Oswald und Theodor Meisel ziehen in den Krieg
Die einzigen Brüder meiner Oma, Oswald uns Theodor Meisel, zogen sehr jung in den 1. Weltkrieg ( geb. 1896 und 1899). Während Theodor am 9.6.1916 in der Schlacht bei Verdun starb, kehrte Oswald aus dem 1. Weltkrieg lebend zurück. Er starb jedoch im 2. Weltkrieg 1944. Die 6 Schwestern und ihre Kinder haben die beiden Weltkriege überlebt.
Photograph
Oswald und Theodor Meisel
Brüder meiner Oma Oswald und Theodor Meisel
CONTRIBUTOR
Vera Reiche
DATE
1915 - 1916-06-09
LANGUAGE
deu
ITEMS
1
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Die Brüder August und Bernhard Erben ziehen in den Krieg
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Es handelt sich bei der Familie Erben um angeheiratete Verwandte von mir. Feldpost (Januar 1915 bis September 1915, u.a. beinhaltet ein Brief die Skizze des Ortes vom Grab von Bernhard in Nordrussland), 3 Briefe an Clara Erben vom Landsturmmann Fritz Hoffmann (Januar 1917), Todesanzeigen (Bernhard Erben, Klara Erben), verschiedene Dokumente (u.a. eine Karte zur Anzeige eines verlorenen Gepäckstückes) aus dem Nachlass der Familie Erben. || Die Brüder August, genannt Gustel, und Bernhard Erben nahmen beide am Ersten Weltkrieg teil. Anfangs zog Bernhard, der von Beruf Lehramtsreferendar war, mit Begeisterung in den Krieg; 1914/15 war er an der Westfront stationiert. Nach den ersten schlimmen Erfahrungen während der ersten Schlachten hieß es, dass der Kronprinz an die Front zu Besuch kommen sollte. Die Soldaten mussten ihre Sachen putzen, der Kronprinz kam und schüttelte allen die Hand. Anschließend bekamen alle Soldaten einen Orden verliehen. Im Anschluss wurden sie an die Ostfront verlegt. Bernhard zeichnete dort Ansichten des Frontalltags. Am 11. Mai 1915 ist er im Kampf bei Podniki (?) durch ein Artilleriegeschoss schwer verwundet worden und starb am 13. Mai an den Folgen der Verletzung in einem Lazarett in Tivelki, Nordrussland. Bernhard war zuletzt Leutnant der Reserve beim Reserve-Regiment 258, 5. Kompanie. Nachdem er gestorben war, kamen die an ihn gesendeten Briefe als unzustellbar zurück. August war Landsturmrekrut und Sattler. Er wurde bei Gefechten vor Ville sur Tourbe verschüttet und im November 1916 offiziell für tot erklärt. Die Mutter Clara Erben musste, nachdem Gustel verschüttet und für tot erklärte wurde, von Amt zu Amt rennen, um alle notwendigen Dokumente zu besorgen. Die Möbelfabrik der Familie in Mainz musste aufgrund des Todes der beiden Söhne geschlossen werden.
Die Freunde Willi und Fritz ziehen in den Krieg
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Die beiden Freunde Willi und Fritz zogen gemeinsam in den Krieg. Sie stammten vermutlich aus Braunschweig. Beide waren zunächst in Reinsdorf stationiert. Fritz wurde nach Flandern beordert und diente beim II. Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 239. || Fotografien und Postkarten, die in einem alten Album gefunden wurden.
Die Brüder Friedrich und Theodor Holler im Krieg
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Atelierfotografie von Theodor Holler; Atelierfotografien von August Leistner und Josef Faßbender in Uniform; Kriegsanleihen, Ludendorff-Spende, Urkunde zur Verleihung des Ehrenkreuzes für Kriegsteilnehmer; Foto vom Landsturm-Infanterie-Bataillon Wetzlar von 1915, Fotopostkarte aus Wetzlar vom 14. Juli 1915 von Theodor Holler an seinen Bruder. || Friedrich Wilhelm Holler war Hütten- und Werksangestellter zunächst in Bicken-Mittenaar, später in Niederscheid. Während des Krieges diente er im Landsturm-Infanterie-Bataillon Wetzlar, das sich im Mai 1915 in Antwerpen befand. Laut Familienerinnerung heißt es, dass er von seinem Aufenthalt in Antwerpen eine merkwürdige Mütze mitbrachte. An vorderster Front diente er allerdings nicht. Erwähnenswert ist, dass auf die Namen seiner Söhne im Kindesalter Kriegsanleihen für jeweils 9,72 Mark gezeichnet worden sind. Dabei hat es sich wohl um eine Art Geldanlage gehandelt. Auch der Bruder von Friedrich Holler, Theodor (1886-1949), diente im Krieg und befand sich 1915 als Gefreiter beim Bezirkskommando in Wetzlar. Theodor kehrte ebenfalls unversehrt aus dem Krieg zurück. In Wetzlar arbeitete er als Lehrer. August Leistner (11.11.1898 in Nied am Main-18.2.1963 in Nied am Main) war ein angeheirateter Verwandter der Familie. Weiteres ist über ihn nicht bekannt. Aus dem Besitz der Familie ist zudem ein Foto des Soldaten Josef Faßbender überliefert. Familie Faßbender war mit Familie Holler befreundet.