Kriegeserlebnisse von Josef Eichner (Südtirol)
Foto und Zeitungsbericht
Geschichte von 1915-18 von Josef Eichner, dem letzten lebenden Tiroler Kaiserjäger
1915 Zustellung: Eichner muss als Landsturm-Arbeiter in Cortina einrücken.
Jänner: 1917 Eichner kommt zum Schützenbataillon, wird dann über die Valsugana in Richtung Asiago instradiert und kommt dann in das italienische Forte Interrotto. Von dort aus beteiligt er sich an verschiedenen Angriffen auf Melette, Monte Sisemol und Col del Rosso\n Eichner setzt sich in einem eroberten Schützengraben und will Pfeife rauchen, die Italiener schießen mit Schrapnell und eine Kugel trifft seinen Kopf, sie durchqueret ihn vom rechten Ohr zum linken Nasenflügel, dabei verletzt sie eine Arterie. Die Pfleger laden ihn auf einen Zug mit den er ins Hinterland abtransportiert wird. Später wird er nach Budapest transportiert. Auf diesem Weg erhält er ab der Valsugana kein Essen mehr und ernährt sich nur mehr vom eigenen leicht tropfenden Blut. In Budapest kommt er ins Kaiserin Zita Spital. Dort muss er auf seine Operation noch 10 Tage warten. Aichner bleibt 8 Monate dort. Erzherzogin Joseffa kam ihn besuchen.
CREATOR
Franz Colombi
DATE
1915 - 1917
LANGUAGE
deu
ITEMS
2
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Einschreibebrief vom 8. Dezember 1918 von Sterzing (bis 1918 bei Österreich) nach Bern. Es wurden bereits italienische Briefmarken (Besetzung durch das italienische Militär) verwendet, und der Brief durchlief die Zensur. || || Letter || Einschreibebrief von Sterzing nach Bern 1918 || || Einschreibebrief von Sterzing nach Bern 1918 || 46.89266749999999,11.433601700000053
Notgeld Bozen 1918 (Südtirol)
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Die prekäre Versorgungslage der Bozner Bevölkerung gegen Ende des I. Weltkrieges betraf auch den Geldverkehr: der akute Mangel an Geldscheinen und Münzgeld schränkte die Barzahlungen immer stärker ein,die Bankfilialen wurden geschlossen, die Auszahlung von Löhnen, Pensionen und Sozialleistungen von Kriegsgeschädigten war stark beeinträchtigt. Bereits Ende Oktober 1918, noch vor dem Waffenstillstand und der Besetzung durch italienische Truppen, ließ die Bozner Stadtverwaltung unter Bürgermeister Dr. Julius Perathoner Geldanweisungen drucken, deren Einlösung von der Stadtkasse garantiert wurde. Vorerst sollte dieses «Notgeld» eine beschränkte Geltung von November 1918 bis 31. Jänner 1919 aufweisen. Allein die bloße Ankündigung veranlasste die Sparkasse als führende Bank Bozens am 6. November 1918 eine Wiedereröffnung der wegen Bargeldmangels geschlossenen Schalter in Aussicht zu stellen.Die am 9. November 1918 über die Bozner Zeitungen bekannt gemachte Ausgabe des Notgeldes wurde allerdings bereits am 13. November 1918 von der italienischen Militärverwaltung verboten. Damit konnten die gedruckten, aber noch nicht nummerierten Geldscheine nicht ausgegeben werden. Es wurden Geldscheine im Wert von 50 Heller,1 Krone, 10 Kronen und 100 Kronen gedruckt. || || 46.80368499999999,11.244327999999995 || Notgeld Bozen 1918 50 heller || || 46.80368499999999,11.244327999999995 || Notgeld Bozen 1918 1 Krone || || Notgeld Bozen 1918 10 Kronen || 46.80368499999999,11.244327999999995 || || 46.80368499999999,11.244327999999995 || Notgeld Bozen 1918 100 Kronen
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