Danskeren der fik purpurhjerte
Avisartikel fra 1936 omhandlende Peter Frederiksen samt et brev hjem til hans mor fra Frankrig den 23. januar 1919 på Røde Kors brevpapir.
Peter Frederiksen blev født den 2. januar 1896 i Herskind i Østjylland. Han udvandrede i 1913 som 17-årig til Kasson, Minnesota, i USA. Han deltog på amerikansk side i 1. Verdenskrig fra juni 1918 og frem til krigens afslutning. Han kæmpede ved Vestfronten i Frankrig, og den 2. november 1918, under et engreb på tyske stillinger, blev han såret i højre ben af fjendtlig ild. Han måtte derefter indlægges på lazaret i flere måneder. Slaget den 2. november 1918, hvor han og hans division stormede en større by, havde store tabstal til følge. Han blev for sin indsats i 1. Verdenskrig tildelt flere udmærkelser, bl.a. to guldbånd samt purpurhjertet (Purple Heart). Purpurhjertet er en amerikansk militær udmærkelse, der uddeles til dem, som er blevet skadet eller dræbt i militær tjeneste. Peter Frederiksen drev efter krigen en farm ved Kasson, blev gift og fik fire børn. I 1936 blev han indlagt på hospitalet i Rochester med blidtarmsbetændelse, som han blev opereret for. Mens han lå på hospital fik han lungebetændelse, og dette viste sig at være dødeligt. Peter Frederiksen døde som 40-årig, og fik en militær begravelse på Evergreen kirkegård i Mantorville, Minnesota.
CREATOR
Fyns Militærhistoriske Samling
DATE
/
LANGUAGE
dan
ITEMS
1
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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310 Items
Shelfmark: Universitätsbibliothek Heidelberg | O 1038 RES::1:3
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Der Bericht der Kriegsgefangenen Elly Proempeler
3 Items
Meine Stiefmutter Elly Proempeler lebte mit ihrem ersten Mann bis 1916 in Tabora, Deutsch-Ostafrika. Wenige Monate nachdem ihr Mann gefallen war, geriet sie 1916 in belgische Kriegsgefangenschaft. Sie wurde unter erbärmlichen Umständen durch den belgischen Kongo an die Westküste transportiert und kam auf ein belgisches Schiff zusammen mit anderen deutschen Kriegsgefangenen. Als das Schiff auf der Höhe von Gibraltar war, traf es auf deutsche U-Boote. Die deutschen Kriegsgefangenen wurden unter Deck in den Kabinen eingeschlossen, während die Belgier mit Schwimmwesten an Deck waren, um bei einer eventuellen Torpedierung gerettet zu werden. Die deutschen Gefangenen wären unter Deck ertrunken. Das Schiff wurde nicht getroffen und fuhr weiter nach Südengland. Elly Proempeler wurde mit anderen Gefangenen ausgeladen und in London in einer Pension interniert. Bei Tage konnte sie in London ausgehen, musste aber abends wieder in der Pension sein. Die Behandlung durch die Engländer war human, allerdings war man sehr aufgebracht, weil deutsche Zeppeline zu der Zeit London bombardierten. Nach wenigen Wochen wurde sie mit anderen deutschen Frauen ausgeliefert und kam in ein Kriegsgefangenenlager in Espalion bei Toulouse in Südfrankreich. Im Unterschied zu London war die Behandlung in Frankreich eher schlecht und sie musste niedere Arbeiten im Gefangenenlager verrichten. Ende 1917 wurden die deutschen Frauen in Espalion durch Vermittlung des Roten Kreuzes über die Schweiz nach Deutschland entlassen und in Bern von einer Vertreterin der deutschen Kaiserin begrüßt. Auf diese Weise war sie Weihnachten 1917 bei ihrer Mutter in Osnabrück, wo inzwischen - während des Krieges - ihr Vater gestorben und ihr einziger Bruder 1914 in Flandern gefallen war. Sie wurde aufgefordert, ihre Kriegserlebnisse als Buch zu veröffentlichen, was sie im Juli 1918 tat. Bemerkenswert ist, dass sie ihren Fotoapparat während der gesamten Gefangenschaft behalten durfte und während dieser auch Fotos machte, die in dem Buche veröffentlicht sind. || „Kriegsgefangene quer durch Afrika. Erlebnis einer deutschen Frau im Weltkriege“, verfasst von meiner Stiefmutter Elly Proempeler, erschien im Juni 1918 im Otto Elsner Verlag, Berlin. Das eigentliche Original befindet sich im Inneren eines nachträglich hinzugefügten Einbandes aus festem Karton und umfasst neben dem eigentlichen Text mehrere von der Autorin selbst geschossene Fotos aus u.a Afrika und dem französischen Kriegsgefangenenlager in Espalion.

