Akte Otto Behrens 1. Weltkrieg
Die Dokumente und Gegenstände entstammen dem Nachlass meines Großvaters, Otto Behrens, 1894 - 1960, der den 1. Weltkrieg von 1914 bis 1918 als Infanteriesoldat sowohl im Osten als auch im Westen erlebt hat. Sie sind chronologisch geordnet. Der größte Teil betrifft die Stadt Brest-Litowsk, in der mein Großvater zwischen 1915 und 1917 stationiert war.
_________________________________________________________
Otto Behrens
* 16. 03. 1894 in Bad Gandersheim
† 20. 10. 1960 in Braunschweig
Schulbesuch: Bürgerschule in Bad Gandersheim vom 6. - 14. Lebensjahr
Lehrjahre und Beruf:
28. 04. 1908 Lehrling im Büro RA und Notar Lungershausen, Bad Gandersheim
28. 04. 1911 Gehilfe im Büro Lungershausen,
nach 01. 08. 1914: Aushilfstätigkeit bei der Kreisdirektion Bad Gandersheim
26. 11. 1914 Einberufung zum Heeresdienst
27. 11. 1914
Kriegseinsätze im Osten und Westen, schwere Verwundung am Bein/ re. Oberschenkel am 11. 10. 1915
(Amputation auf Grund von Spätfolgen im Jahre 1952 !),
versch. Auszeichnungen (EK II. Kl., Braunschwg. Kriegsverd. Kreuz II. Kl.,
Verwundetenabzeichen in Schwarz)
Heirat (standesamtl.) 25. 11. 1916, kirchl. Trauung: 15. 08. 1917
28. 06. 1916 - 07. 11. 1917 Brest-Litowsk
ab 1918 Teilnahme an Kämpfen im Westen: Verdun, Champagne, Maas,
19. 12. 1918 Entlassung aus dem Heeresdienst auf Grund der Demobilisierung
danach: Tätigkeiten in Rechtsanwaltskanzleien, Wirtschaft, Verwaltung des Landes Braunschweig bzw. des Regierungsbezirks Braunschweig
29. 01. 1952 nach div. kleineren Operationen: Amputation des re. Beines auf Grund von
Spätfolgen der Kriegsverletzung von 1915
20. 10. 1960 Otto Behrens verstirbt in Braunschweig
Alle Dokuemnte als pdf Dateien und am Ende zusammen in einem Zip-Archiv.
CREATOR
Heinrich-Otto Hannemann
DATE
1914 - 1918
LANGUAGE
deu
ITEMS
58
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
Discover Similar Stories
Erinnerungen des Grenadiers Otto Reipert an den Weltkrieg
96 Items
Kriegstagebuch meines Großvaters Otto Reipert, der sehr genau seine Erinnerungen und Kriegserlebnisse festhielt. Am Ende des Tagebuchs ist eine Inhaltsangabe angeführt, in der die Daten und Seitenzahlen der jeweiligen Ereignisse verzeichnet sind. || Otto Reipert, geboren 1879, wurde am 6. Mai 1915 gemustert und bereits drei Wochen später, am 27. Mai 1915, zum Militärdienst eingezogen. Er kam zunächst nach Insterburg und erhielt dort seine militärische Ausbildung, ehe er Mitte Oktober ins Feld geschickt wurde. Am 22. Oktober 1915 kam er an der Ostfront in Russland an und machte die ersten Verfolgungskämpfe und die Schlacht am Styr mit. Es folgten weitere Kämpfe und Gefechte an der Ostfront bis zur Verlegung seines Truppenteils an die Westfront im März 1916. Reipert nahm dort unter anderem an der Erstürmung des Forts Douaumont teil (20. Mai 1916). Bereits am 31. Juli 1916 wurde er nach der Bukowina abkommandiert und erreichte den Ort Borsa am 6. August 1916. Fünf Tage später wurde er am rechten Handgelenk verwundet (Durchschuss). Am 15. August 1916 gelangte er mit dem Lazarettzug zurück nach Deutschland und kam ins Lazarett in München. Dort lernt er den Lazarettsarzt Dr. Jung kennen, woraus eine starke Freundschaft entstand. Ein Brief von ihm an Reipert vom 27. November 1917 ist noch erhalten geblieben (siehe Beitrag). Am 4. Mai 1917 erhielt Reipert das Eiserne Kreuz II. Klasse und wurde bis zum Kriegsende auf Grund seiner Verletzung nicht mehr an die Front geschickt. Am 4. September 1918 stellte er seinen Entlassungsgesuch (siehe Beitrag) von Königsberg aus, dem im März 1919 stattgegeben wurde. Reipert war von Beruf Architekt und ist ein eher verschlossener Mann gewesen, der zusammen mit seiner Frau Martha drei Söhne hatte. Er starb ca. 1952. Zuletzt wohnte er in Berlin-Neukölln, Krebsgang Nr. 9, 1. Stock.
Kopie Schreiben aus Akte Kielmeyer
2 Items
Kopie Schreiben aus Akte Kielmeyer bezüglich Bopp und Holler. Originalschreiben in Akte Bopp.
Handschriftliches Schriftstück aus Akte Kielmeyer
1 Item
Schriftstück, handschriftlich aus Akte Kielmeyer.


