Unteroffizier Jakob Jonas fällt an der Front

Der Unteroffiziers Jakob Jonas erhielt Anfang 1915 eine Feldpostkarte seines Bruders. Der Bruder hofft, dass Jakob noch gesund sei und richtet die Grüße der Eltern und Schwester aus. Die Karte wurde jedoch wieder an ihn zurück geschickt, da sein Bruder Jakob während Kampfhandlungen fiel. Jakob Jonas diente zu dieser Zeit beim 8. Armeekorps, 31. Infanterie-Brigade, 16. Division, Infanterie-Regiment 29, 1. Bataillon, 4. Kompanie.
Feldpostkarte mit dem Poststempel Virneburg, geschrieben am 8. Januar 1915 aus Niederbaar vom Bruder des Unteroffizier Jakob Jonas. Jedoch wurde die Karte wieder an den Absender zurückgeschickt. Hinweis auf der Karte: Auf dem Felde der Ehre gefallen.

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CREATOR

Internationales Zeitungsmuseum Aachen

DATE

1915-01-08

LANGUAGE

deu

ITEMS

2

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

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METADATA

Source

UGC

Contributor

europeana19141918:agent/4a25cd43c5dac42dd9ebc54aa737e903

Date

1915-01-08

Type

Story

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Begin

1915-01-08

End

1915-01-08

Language

mul

Agent

Jakob Jonas | europeana19141918:agent/353ed5b7dbfa7281ee9c5c3c45ff2dd5
Internationales Zeitungsmuseum Aachen | europeana19141918:agent/4a25cd43c5dac42dd9ebc54aa737e903

Created

2019-09-11T08:16:06.588Z
2020-02-25T08:13:15.936Z
2014-08-14 09:06:54 UTC
2014-08-14 09:08:30 UTC
2014-08-14 09:08:31 UTC

Provenance

AA22

Record ID

/2020601/https___1914_1918_europeana_eu_contributions_17318

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Rudolf Korn fällt an der Westfront

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Die Familie Korn stammte aus Breslau. Emil Felix Korn trat 1911 als Mitglied des Landsturm-Verbandes bei der Aushebungsstelle in Breslau seinen Militärdienst an. Im Ersten Weltkrieg war er als Kraftfahrer der Sanitätskompanie I der III. Garde-Infanterie-Division zugeteilt. Mit dieser Division nahm er u.a. im Sommer 1915 an der Schlacht bei Stryj und im Sommer 1916 an Kämpfen in Galizien teil (siehe Beitrag). Felix Bruder Rudolf Korn war Mitglied der 10. Kompanie des Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiments I und nahm mit dieser 1916 an der Somme-Schlacht teil. Aus einem Brief, den Rudolf seiner Schwester Hildegard schickte, geht hervor, wie ihn diese Schlacht körperlich und geistig aufgerieben hatte. Für ihn waren es die schwersten Tage seines Lebens. Die Schlacht bei Verdun erschien ihm nun milde im Vergleich zu der an der Somme. So berichtet er von fürchterlichen Schmerzen, die ihm seit einer Verletzung durch eine Granate begleiteten. Seinen letzten Brief schickte Rudolf am 10. Mai 1917 an seinen Bruder Felix. In den darauf folgenden Tagen stirbt Rudolf in einem Gefecht. Sein Bruder Felix findet in seinem Brief an seine Schwester Hildegard am 18. Mai 1917 kaum Worte für diesen Verlust. Er verflucht den Krieg und ermahnt seine Schwester sich um die Mutter zu kümmern. Carl Fuchs, der Schwager der Geschwister, stand in engen Kontakt mit Hildegard und schickte ihr mehrere Briefe von der Front. Auch er kämpfte an der Somme als Mitglied der Fuß-Artillerie-Batterie 133. Ob er zu dieser Zeit in Kontakt mit Rudolf stand, ist nicht bekannt. || (1) Landsturmschein von Felix Korn (2) Bescheinigungen über die Einsätze von Felix Korn an der Ostfront (3) drei Briefe von Felix Korn an seine Schwester Hildegard vom 18. März 1917 (4) Brief an Hildegard (Hilde) Korn von ihrem Schwager Carl Fuchs (5) Brief an Hildegard (Hilde) von ihrem Bruder Rudolf (Rudi) vom 22. September 1916.

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Hans Kruse fällt an der Ostfront

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Hans Kruse diente im 25. Reserve-Armeekorps, 50. Reserve-Division, Reserve-Infanterie-Regiment 231, I. Bataillon, 1. Kompanie, und fiel Anfang August 1915 in Russland durch einen Bauchschuss. Ein Verwandter, Kurt, diente im II. Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 18, 4. Kompanie. Er starb am 14. August 1915 in Nordpolen durch einen Kopfschuss. || (1) Feldpostkarte mit Porträt von Hans Kruse (ohne Datum) (2) Feldpostkarte von Hans Kruse vom 29. Mai 1915 (Poststempel vom 31.05.1915) an einen Herrn Simkowski (?), wohnhaft in Graudenz (3) Feldpostkarte von Hans Kruse (ohne Datum), mit einer Aufnahme von ihm in Uniform, in der er berichtet, dass er 40km von der Front entfernt läge und hofft, dass der Krieg bald zu Ende geht (4) Feldpostkarte vom 04.08.1915 (Poststempel, Osterode), mit Porträt von Kurt (sitzend) (5) Propaganda-Postkarte mit dem Porträt Wilhelm II. und einem Zitat. Unbeschrieben. 3. Dezember 1916. Weihnachtsgruß seiner Majestät des Kaisers an das Deutsche Volk.

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Unteroffizier Wilhelm Drückhammer an der Westfront

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(1) Feldpostkarte mit einer Fotografie von Wilhem Drückhammer an seine Ehefrau Else Drückhammer, geborene Bernhard, in Berlin vom 15.11.1916 (Poststempel) (2) Feldpostkarte mit einer Fotografie der Feldküche, Wilhelm Drückhammer ist der Zweite von rechts, vom 14.07.1915 an seine Tochter Magdalena zum 7. Geburtstag. (3) Soldbuch von Wilhem Drückhammer. || Unteroffizier Wilhelm Heinrich Friedrich Drückhammer diente in der 5. Kompanie des Landsturm-Infanterie-Bataillon 1 Cottbus. Er war dort der Feldküche zugeteilt und wurde später an die Westfront, u.a. nach Verdun, beordert. Drückhammer war von Beruf Kellner und wurde in Fichtenhusen am 29. März 1882 geboren. Er trat seinen Militärdienst im Jahr 1902 an und wurde am 5. August 1914 zum Kriegsdienst einberufen.

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