Vernichtete englische Flugabwehr

Bild mit dramatischer Aussage. Man beachte die grosse Menge an verschossener Munition. Den leeren Gurten und Patronenkästen nach wurden von den beiden engl. Soldaten mehrere tausend Patronen verschossen. Im Hintergrund deutsche Kolonne die das englische Fahrzeug betrachten.

Show More
 
 
 
 

CREATOR

F. Lorenz

DATE

1914 - 1918

LANGUAGE

deu

ITEMS

1

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

PROGRESS

START DATE
TRANSCRIBERS
CHARACTERS
LOCATIONS
ENRICHMENTS

Generating story statistics and calculating story completion status!

METADATA

Source

UGC

Contributor

europeana19141918:agent/088ef202b357d3f0f2c15f21fbd6f3f7

Date

1914
1918
1914-1918

Type

Story

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

Year

1918
1914

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Begin

1914

End

1918

Language

mul

Agent

F. Lorenz | europeana19141918:agent/088ef202b357d3f0f2c15f21fbd6f3f7

Created

2019-09-11T08:45:24.621Z
2020-02-25T08:54:28.004Z
2020-02-25T08:54:28.005Z
2011-06-13 18:32:54 UTC
2011-06-13 18:40:23 UTC

Provenance

UNKNOWN

Record ID

/2020601/https___1914_1918_europeana_eu_contributions_1344

Discover Similar Stories

 
 
 
 

Unteroffizier Roman Valerian Jozefiak gerät in englische Kriegsgefangenschaft

5 Items

(1) Feldpostkarte, Roman Valerian Jozefiak zweiter von links (2) Postkarte, Roman Valerian Jozefiak stehend, vorletzte Reihe, sechster von rechts (3) Feldpostkarte, Roman Valerian Jozefiak sechster von rechts, auf dem Boden liegend. || Roman Valerian Jozefiak, geboren am 1. August 1895 in Gelsenkirchen war u.a. in Calais stationiert und nahm an der Schlacht an der Somme teil. Er erhielt das Eiserne Kreuz für das Erbeuten eines feindlichen, englischen Maschinengewehres und wurde zum Unteroffizier befördert. Er geriet während der Kampfhandlungen in englische Kriegsgefangenschaft. Der Transport in das Gefangenenlager erfolgte in Viehwagons. Die gefangenen Soldaten füllten sich Wasser in Benzinkanister. Die Folge dessen waren akute Durchfallerkrankungen. Während der Gefangenschaft selber erkrankte er an der Ruhr. Verwundet wurde er nicht. Er verstarb am 19. Juni 1965 in Berlin.

Go to:
 
 
 
 

Matrose Bruno Paul Albrecht gerät bei Scapa Flow in englische Kriegsgefangenschaft

32 Items

(1) Fotografie von Bruno Paul Albrecht in Matrosenuniform 1916 (2) Matrosenbändchen (3) Die Seeschlacht an der Doggerbank (4) Darstellung und Infos zu Kriegsschiffen (5) Befähigungsbescheinigung als Maschinistenmaat vom 27. Mai 1920 (6) Militärdienstbescheinigung (7) Führungszeugnis, Wilhelmshaven, den 27. Mai 1920, Führung: Sehr gut, Strafen: Keine (8) Handschriftlich verfasstes Führungszeugnis für Bruno Paul Albrecht (9) Vorhaltung bei Dienstleiden, mit Diensteid (10) Feldpost, u.a. Karten und Briefe, darunter eine Postkarte aus der Skagerrakschlacht (1916), an die Mutter adressiert. Hier kündigt er eventuell Heimaturlaub an. (11) Militärpass von Bruno Paul Albrecht (12) Fotografie von Bruno Paul Albrecht (13) Fotografie von 1895 (14) Fotografie von 1933 (15) Fotografie von 1938 (16) Fotografie von 1944 || Mein Vater, der Matrose Bruno Paul Albrecht, geboren am 15. August 1895 in Marienwerder, diente auf der SMS Friedrich Carl (4 Monate und 6 Tage, vor Kriegsausbruch), SMS Frauenlob (ab dem 2. August 1914 für 9 Monate und 21 Tage), SMS Augsburg (ab dem 23. Mai 1915 für 2 Monate und 15 Tage) und der SMS Derfflinger (auf letzterem im Dienstgrad eines Maschinistenmaats, ab dem 22. Januar 1916 für 41 Monate). Albrecht nahm u.a. im Jahr 1916 an Bord der Derfflinger an der Seeschlacht vor dem Skagerrak teil. 74 Schiffe der deutschen Hochseeflotte wurden nach dem Waffenstillstand 1918 in Scapa Flow interniert, darunter das Schiff von Albrecht. Nach dem Befehl des Konteradmirals Ludwig von Reuter am 21. Juni 1919 zur Selbstversenkung der Flotte, geriet er in englische Kriegsgefangenschaft, die von 1919 bis 1920 andauerte. Danach kehrte er nach Hause zurück.

Go to:
 
 
 
 

Hermann Pauls Weg von der West- an die Ostfront | über Serbien bis nach Ägypten in englische Kriegsgefangenschaft

26 Items

Hermann Paul (6.1.1895-18.4.1970) stammte aus Haiger (Hessen). 1912 verließ er das Dillenburger Gymnasium mit der Berechtigung zum einjährigfreiwilligen Militärdienst. Nach einer kurzen Reise als Schiffsjunge auf einem Schiff nach Amerika, besuchte er die Handelsschule in Siegen, um danach in seinem kaufmännischen Beruf zu arbeiten. Bei Ausbruch des Krieges 1914 meldete er sich freiwillig. Da es wegen der hohen Zahl von Meldungen zu einem vorläufigen Einstellungsstopp von Kriegsfreiwilligen kam, musste er an den Kasernentoren in Gießen, Frankfurt, Mainz und Koblenz umkehren. Angenommen wurde er in Bitsch (Lothringen) von dem Rheinischen Jäger-Bataillon Nr. 8 und wurde dort auf dem Truppenübungsplatz zum Oberjäger (Unteroffizier) ausgebildet (zuerst diente er im Ersatz-Bataillon Jäger 8, ab 24.2.1916 in der 4. Kompanie und ab 3.3.1917 in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des Rheinischen Jäger-Bataillons). Paul nahm an mehreren Einsätzen an der Westfront (2.3.-10.8.1916 bei Bois du Chena, Allermont, Bézange-Moucel und Gondrescou; 21.12.1916-27.3.1917 an der Somme und bei Auberive) und der Ostfront (15.8.-27.10.1916 an der Zlota-Lipa, der Narajonka und der Ceniowka, Schlacht bei Brzezany). Im Oktober 1916 wurde er mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Nach den Kämpfen in Mazedonien (7.4.-6.11.1917 an der griechischen Grenze, zwischen Ohrida-See und Dudica und zwischen Oberlauf des Skumbi und Dudica) wurde er am 20.7.1917 zum etatmäßigen Vizefeldwebel unter Ernennung zum Offiziersaspiranten ernannt. Als im Januar 1918 der Befehl kam, dass die Jägerbataillone in Mazedonien eine Auswahl tropendiensttauglicher, junger Soldaten abzugeben hätten, traf ihn das Los und er wurde nach nach Vranje (Südserbien) abkommandiert, um dort in das Reserve-Jäger-Bataillon Nr 11 (4. Kompanie) eingegliedert und mit der Eisenbahn über Konstantinopel, Aleppo, Homs, Baalbek und Damaskus an die Palästinafront verlegt zu werden, die von englischen Truppen (mit Australiern und Indern) unter dem Kommando Allenbys und Arabern unter der Führung des Lawrence von Arabien bedroht war. Nach Gefechten in der Küstenebene (nördlich Haram Ali und bei Chirbet el Muntar) geriet er am 14. Juli 1918 bei einem deutschen Angriff in der Nähe des Jordans am Wadi Audscha (nördlich von Jericho) leicht verwundet in englische Kriegsgefangenschaft. Über Jerusalem, El Ramleh/Ramla, El Quantara und Heliopolis ging es in das Lager von Maadi südlich von Kairo, in dem sich auch Kameraden von Paul von Lettow-Vorbecks Afrika-Korps befanden. Seine Briefe nach Hause strotzen noch vor patriotischer Überzeugung. So schreibt er am 5. Oktober 1918 an seine Mutter: „Aber trotz alledem (er beschreibt die militärischen Siege der Engländer, Anm.) müsst ihr euch Zuhause immer vor Augen halten, dass der Weg zu ehrenhaftem Frieden nur über deutsche Siege führt!“ Ebenfalls an seine Mutter schreibt er am 5. Januar 1919: „Wieder ist ein Jahr vergangen. Aber was für ein Jahr!? Ein Jahr der Enttäuschungen und Entbehrungen, die unser liebes Vaterland wohl noch keines durchgemacht hat. … Eine alte Zeit, in der die rohe Gewalt Trumpf war, ist dahingegangen und ein neues Zeitalter, in dem Recht und Gerechtigkeit regieren wird, wird einbrechen.\n In einem Brief an seine Mutter und Geschwister vom 9. Februar 1919 hat sich sein Ton weiter verändert: „Revolution und Bürgerkrieg sind ausgebrochen. Es tut mir leid, dass es in Deutschland so weit gekommen ist. Wie gerne wäre ich jetzt zu Hause, um am Wiederaufbau Deutschlands mitzuarbeiten. … Denn wir werden jetzt ohne Zweifel das freieste Volk der Erde und erhalten die beste Verfassung. … In Zukunft kann der deutsche Geist die Welt erobern und wir können etwas schaffen für uns und die ganze übrige Welt. Denn an Allgemeinbildung und Moral steht unser Volk himmelhoch über allen Völkern.“ Am 25. Oktober 1919 wurde er ausgeliefert und mit dem Schiff nach Deutschland zurückgebracht. Ein Jahr nach dem Waffenstillstand (19.11.1918) ist er in Brunsbüttel angekommen, um dann im Lager von Lokstedt aus der Armee entlassen zu werden. Ein Militärtrasportzug brachte die Heimkehrer nach Berlin, wo sein Kompanieführer Leutnant d. R. Heinrich Völke (der Pauls Führung im Wehrpass mit sehr gut bezeichnete und in seinem Buch Geschichte des Reserve-Jäger-Bataillons Nr. 11 1914-1918, Berlin 1927, den Einsatz in Palästina beschreibt) von General und Marschall (der Türken) Liman von Sanders empfangen wurde, der noch nachträglich Auszeichnungen an die Kompanie verlieh, darunter die türkische Kriegsmedaille Eiserner Halbmond für Hermann Paul (im Wehrpass unter dem 30.10.18 eingetragen). „Wir kamen zurück, um unser geliebtes Vaterland durch Arbeit wieder hoch zu bringen. Aber was ich hier in der Heimat sah, war für mich als Frontsoldat deprimierend. Angewidert von all dem Schwindel, habe ich mich nicht mehr in meinem Beruf, sondern als Waldarbeiter und Holzhauermeister und als Hüttenarbeiter und Betriebsschreiber gearbeitet“, schreibt Paul in seinem handschriftlich verfassten Lebenslauf vom 4. November 1933. Hermann Paul war Zeit seines Lebens sehr am Weltgeschehen und seiner Umwelt interessiert. Wenige Monate nach dem Zweiten Weltkrieg trat er im September 1945 in die SPD ein und engagierte sich seitdem kommunalpolitisch. Seit 1956 war er Stadtverodnetenvorsteher von Haiger und seit 1946 fast ständig Mitglied der Körperschaften des Kreises Dillenburg. 1956 wurde er als Beigeordneter in den Kreisausschuss berufen und bei der Kreistagswahl 1960 auf der SPD-Liste erneut in den Kreistag gewählt. Im Alter von 66 Jahren hatte er sein Mandat niedergelegt. Drei Jahre später heiratete er Luise Rudersdorf aus Haiger. || Die Dokumentensammlung beinhaltet Briefe des 23-jährigen Hermann Paul aus seiner militärischen Anfangszeit, der englischen Gefangenschaft in Ägypten, seinen dortigen Pass sowie seinen Lebenslauf von 1933.

Go to: