Gesammelte Porträts von Soldaten aus Schwaben
Die gesammelte Porträts von Soldaten aus Schwaben zeigen folgende Soldaten: Fritz Bauer aus Kemnat, Kr. Esslingen / Wilhelm Müller aus Ruit mit Frau und Kind / Soldat Karl Weber aus Kemnat, Kr. Esslingen mit einer Gruppe von Soldaten mit Tropenhüten (?) / Gruppenporträt - unbekannte Soldaten des Ers. Bataillon, Res. Inf. Reg. Nr. 120, Rek. Dep. III, von einem Stuttgarter Photographen / Karl Möbus, geb. bei Aalen, Straßdorf, wohnte in Ellwangen mit einer Gruppe von Soldaten mit Flaggen und Bierkrügen / Richard Waldmann aus Ostfildern-Kemnat, Kr. Esslingen. Er gehörte zu einem Regiment, das im Osten Frankreichs gefallene Soldaten geborgen hat. Auf dem Bild hier leider nicht erkennbar, trägt er eine schwarze Armbinde weil kurz zuvor sein Sohn Otto gestorben war.
CREATOR
Siegfried Weber
DATE
/
LANGUAGE
deu
ITEMS
12
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Ein Aufklärungsflieger aus der Fliegerabteilung 233 - Porträts | Vermisstenmeldung
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Unter anderem im Mai ließ sich der Unteroffizier Richard Scholl, als Aufklärungsflieger in der Fliegerabteilung 233, alleine und mit Kameraden fotografieren. In der Nacht vom 25. auf den 26. September 1918 startete er von Mars sous Bourcq zu einem Aufklärungsflug, von dem er nicht zurückkehrte. Eine handschriftliche Vermisstenmeldung wurde an seine Familie verschickt.
Gesammelte Kriegsbriefe von Paul Keyser
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Paul Keyser (geboren 18.08.1898) war der Schwiegervater der Teilnehmerin. Er schrieb zahlreiche Brief aus dem Feld an seine Eltern, diese wurden später zu einem Kriegstagebuch zusammengefasst. Eventuell hat Paul Keyser seine Briefe eigenhändig abgeschrieben, der Inhalt ist jedenfalls original. Paul Keyser lebte in Aschersleben. Nach dem Abitur wollte er Soldat werden, die Preußische Armee lehnte ihn jedoch ab. Er siedelte nach Württemberg über, kam so nach Stuttgart und wurde von der Württembergischen Armee aufgenommen. November 1918 wurde er schwer verwundet und verlor ein Bein. Nach dem Krieg studierte er Theologie und wurde Professor in Halle. Die Fotos zeigen Paul Keyser in seiner Heimat in Aschersleben. Zwei Fotos zeigen ihn als Rekruten als er 1915 von der Moltke-Kaserne aus zum Fotografieren geschickt wurde. Die Moltke-Kaserne war Stützpunkt des II. Bataillons Infanterie-Regiments „Kaiser Friedrich König von Preußen (7. Württ.) 125. Ergänzend im Anhang ist eine Feldpostkarte vom 24. Feb. 1915 an Karl Binder (geb. 11.1.1883), dem Großvater der Teilnehmerin. Zuletzt findet sich hier eine Postkarte mit dem Porträt von Keysers ehemaligen Kompaniechef, General Ernst Reinhardt,R. I. R. 248. General Reinhardt war später mit Paul Keyser befreundet, die Keyser-Kinder nannten ihn Onkel Exzellenz. Die Karte trägt die Widmung: Meinem lieben Patensohn Karl-Gerhard Keyser zu seinem 1. Weihnachten, Dezember 1928, Ernst Reinhardt, Generalleutnant a.D. in Ulm.


