Der Lehrer Richard Tischer erhält Feldpost von seinen ehemaligen Schülern

Richard Tischer war Oberlehrer in Schwepnitz in Sachsen. Während des Kriegs schickte er seinen ehemaligen Schüler immer wieder Pakete an die Front. Darin enthalten waren neben Lebensmitteln auch häufig Zigaretten. Als Dank schickten die glücklichen Empfänger Feldpostkarten zurück. So schrieb u.a. der Gefreite Helbig vom 1. Eskadron des 3. Husaren-Regiments Nr. 20: Für erhaltenes Paket Zigarren sage ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank, hab mich sehr gefreut darüber. Mir geht es sonst sehr gut, bin gesund und munter. Wünsche Ihnen auch fröhliches Weihnachten. Leben Sie wohl auf Wiedersehn. So schließe ich mit den herzlichsten Grüßen für Sie und Ihre liebe Familie und bleibe in allem Gott befohlen. Ihr lieber Gefrt. Helbig..
Sieben Feldpostkarten an Richard Tischer, verschickt zwischen den 12. Dezember 1914 und den 27. Dezember 1916.

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CREATOR

Harald Tischer

DATE

1914-12-12 - 1916-12-27

LANGUAGE

deu

ITEMS

14

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

PROGRESS

START DATE
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METADATA

Source

UGC

Contributor

europeana19141918:agent/d6a4e18e169b950d38345ccb48bb267b

Date

1914-12-12
1916-12-27

Type

Story

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Begin

1914-12-12

End

1916-12-27

Language

mul

Agent

Richard Tischer | europeana19141918:agent/b7e43436218803b12d696a057fb973b0
Harald Tischer | europeana19141918:agent/d6a4e18e169b950d38345ccb48bb267b

Created

2019-09-11T08:31:06.791Z
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2014-01-31 14:19:30 UTC
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2014-08-29 13:48:20 UTC
2014-08-29 13:48:30 UTC

Provenance

BE30

Record ID

/2020601/https___1914_1918_europeana_eu_contributions_12866

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Feldkoch Richard Gänger schreibt seinen Eltern von der Ost- und Westfront

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Ausgewählte Briefe und Postkarten von Richard Gänger an seine Eltern Hermann und Emilie Gänger, geschrieben zwischen dem 5. Juli 1914 und dem 3. März 1918; Brief des Vaters an seinen Sohn vom 5. Juli 1914. Die gesamte Feldpost der Jahre 1915 bis 1918 finden Sie unter den entsprechenden Beiträgen! || Mein Vater Richard Gänger wurde 1894 in Berlin geboren. Sein Vater Hermann Gänger besaß unter seinem eigenen Namen ein Restaurant in der Besselstraße in Kreuzberg, das bereits 1821 eröffnet wurde. Richard Gänger folgte seinem Vater beruflich und ließ sich zum Koch ausbilden. Als er am 6. Januar 1915 an die Ostfront eingezogen wurde, diente er zunächst als Maschinengewehr-Schütze des Infanterie-Regiments 432. Als er mit der Division Bredow, Infanterie Regiment 133 weiter an die russische Front verlegt wurde, versetzte man ihm im April 1915 in die Feldküche und ernannte ihn - wie er es selbst in einen Brief an seine Eltern bezeichnete - zum Gulaschkommandeur. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich in Małogoszcz. Es folgten Aufenthalte in Chęciny, Kielce und im Wald bei Aleksandrow. Im Dezember 1915 wurde Richard Gänger an die Westfront verlegt. Dort nahm er u.a. an den Kämpfen bei Verdun teil. In den letzten zwei Kriegsjahren kehrte er zurück an die Ostfront. Wie bereits in den Jahren davor schrieb er auch von dort seinen Eltern regelmäßig Briefe und Postkarten. Durch diesen Schriftverkehr erfuhr Richard Gänger auch immer von den elterlichen Sorgen und Nöten. Am schwersten traf ihn wohl die Nachricht von der Schließung des väterlichen Restaurants. Doch er versuchte seinen Vater zu beschwichtigen, der sich vor seinen Freunden und Bekannten blamiert sah. Richard Gänger kehrte lebend aus dem Krieg zurück nach Hause.

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Feldpost - Richard Haaf

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Fotopostkarten, Propagandapostkarten und Briefe u. a. von Richard Haaf, Landwehrmann im Königl. Landwehr Inf. Regt. Nr. 40, an seine Ehefrau Maria Haaf. Einige der Postkartenansichten zeigen französische Kriegsgefangene (z. B. bei Steinach gefangene Franzosen bei dem Abtransport nach dt. Gefangenenlagern), zerstörte Stadtansichten im Elsaß (z. B. Stadt Sennsheim i. E. - Fabrikgebäude in Brand geschossen) sowie Soldatenbilder. || || Women || Imperial Forces || Other || || Women || Other || Imperial Forces || || Women || Imperial Forces || Other || || Women || Other || Imperial Forces || || Imperial Forces || Women || Other || || Women || Other || Imperial Forces || || Other || Imperial Forces || Women || || Other || Women || Imperial Forces || || Imperial Forces || Women || Other || || Other || Imperial Forces || Women || || Women || Imperial Forces || Other || || Imperial Forces || Women || Other || || Other || Imperial Forces || Women || || Women || Imperial Forces || Other || || Imperial Forces || Other || Women || || Imperial Forces || Other || Women || || Imperial Forces || Women || Other || || Other || Imperial Forces || Women || || Women || Imperial Forces || Other || || Imperial Forces || Other || Women || || Other || Imperial Forces || Women || || Other || Women || Imperial Forces || || Women || Other || Imperial Forces || || Other || Imperial Forces || Women || || Other || Imperial Forces || Women || || Other || Women || Imperial Forces || || Women || Other || Imperial Forces || || Imperial Forces || Other || Women || || Women || Other || Imperial Forces || || Women || Other || Imperial Forces || || Imperial Forces || Women || Other || || Women || Imperial Forces || Other || || Women || Other || Imperial Forces || || Women || Imperial Forces || Other || || Women || Imperial Forces || Other || || Other || Women || Imperial Forces || || Imperial Forces || Women || Other || || Other || Imperial Forces || Women || || Other || Imperial Forces || Women || || Imperial Forces || Other || Women || || Imperial Forces || Other || Women || || Other || Imperial Forces || Women || || Women || Imperial Forces || Other || || Women || Other || Imperial Forces || || Women || Imperial Forces || Other || || Other || Women || Imperial Forces || || Women || Other || Imperial Forces || || Women || Other || Imperial Forces || || Imperial Forces || Other || Women || || Women || Imperial Forces || Other || || Imperial Forces || Women || Other || || Other || Women || Imperial Forces || || Other || Women || Imperial Forces || || Imperial Forces || Other || Women || || Other || Imperial Forces || Women || || Other || Imperial Forces || Women || || Other || Imperial Forces || Women || || Women || Imperial Forces || Other || || Imperial Forces || Women || Other || || Other || Imperial Forces || Women || || Imperial Forces || Other || Women || || Imperial Forces || Women || Other || || Other || Imperial Forces || Women || || Imperial Forces || Women || Other || || Women || Other || Imperial Forces || || Women || Other || Imperial Forces || || Women || Imperial Forces || Other || || Other || Women || Imperial Forces || || Women || Imperial Forces || Other || || Imperial Forces || Other || Women || || Other || Women || Imperial Forces || || Women || Other || Imperial Forces || || Imperial Forces || Women || Other || || Imperial Forces || Women || Other || || Women || Other || Imperial Forces || || Women || Other || Imperial Forces || || Imperial Forces || Other || Women || || Other || Imperial Forces || Women || || Other || Imperial Forces || Women || || Women || Other || Imperial Forces

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Der Lehrer Alwin Metz aus Oppurg/Orla

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Alwin Metz, geb. am 2. Januar 1896 in Oppurg, Thüringen, besuchte nach der Schulzeit in seiner Geburtsstadt ein Lehrerseminar in Weimar. Im Anschluss daran absolvierte er vom 7. Januar 1914 bis zum 1. Oktober 1914 seine Reservistenausbildung an verschiedenen Orten. Als Kriegsfreiwilliger meldete er sich 1914 zum Heeresdienst. Er diente im 9. Bataillon des 224. Reserve-Infanterie-Regiments und war zunächst bis zum 18.12.1914 an der Westfront in Frankreich im Einsatz. Im Dezember 1914 wurde er in die Karpaten verlegt. Bei einem Gefecht gegen russische Soldaten in der Nacht zum 1. Februar 1915 erlitt er einen Unterleibsdurchschuss und wurde bei Tuchla gefangengenommen. Sein Lazarett befand sich in Stryj, in der Nähe von Lemberg. Metz wurde nach seinem Aufenthalt im Lazarett in Stryj über Brody, Kiew und die Krim nach Moskau gebracht (März 1915). Ab November 1915 war er in Blagoweschtschensk am Amur (Благове́щенск) interniert, nahe der chinesischen Grenze. Aus seinen Aufzeichnungen gehen weitere Zwischenstationen in Petropawlosk, Omsk, Tobolsk, Tjumen und Nowo Nikolajewsk hervor (August bis November 1915). In Blagoweschtschensk war er Leiter der Lagerbibliothek (Bücherwart und Inventarverwalter) und gründete auch eine Laienspielgruppe. Metz war maßgeblich an der Gestaltung des Lagerlebens beteiligt und an der Freizeitgestaltung der Mitgefangenen. Im Juli 1916 berichtete er über Lungen- und Rippenfellentzündungen, die er aber überstanden hatte. Seine Eltern schickten ihm Geld und Tabak. Während Metz´ Gefangenschaft in Russland, befand sich bei seinen Eltern in Oppurg ein russischer Kriegsgefangener, der sich mit einem Brief vom 1. Februar 1918 an Alwin wendete. Spätestens ab Mai 1919 befand sich Alwin Metz in dem Kriegsgefangenenlager in Zairkutny-Gorodok bei Irkutsk. Alwin Metz wurde während seines Rückwegs in die Heimat mehrfach zurückgeschickt. Wahrscheinlich war es nicht der offizielle Rücktransport, sondern eine Flucht aus dem Lager, bei der er wieder gefangen genommen und ins Lager zurückgeschickt wurde. 1920 verließ Alwin Metz endgültig das Lager und kehrte am 2. Juli 1920 nach Hause zurück. Vier Tage später, am 6. Juli 1920, entließ man ihn offiziell aus der Armee. Während seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft, vom 4. Juni 1919 bis zum 2. Juli 1920, auf dem Weg von Sibirien nach Thüringen zurück, führte er ein Tagebuch, dass er in alter Gabelsberger Stenografie verfasste. Dort beschreibt er die Zeit der Revolution, des Bürgerkrieges und der Interventionskriege Der Weg durch das Land war durch viele Kontrollen und Hindernisse erschwert. Zurück in der Heimat unterhielt Alwin Metz in Briefen Kontakt zu ehemaligen Mitgefangenen. Ihm wurde nachträglich am 1. Dezember 1921 vom Weimarischen Krieger- und Vereinsbundes die Kriegsdenkmünze 1914/18 des Kyffhäuser-Bundes sowie im Juni 1921 das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. Nach dem Krieg schloss er seine Ausbildung zum Lehrer ab und übernahm ab 1942 die Leitung der Berufsschule in Neustadt/Orla. Gleichzeitig war er für die SA politisch tätig und ab 1933 Mitglied in der NSDAP. Bereits 1922 ehelichte er Hedwig Vollrath und es kommen die drei Kinder Annemarie (*1925), Ortwin (*1933) und Reinhart (*1935) zur Welt. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs absolviert Metz kurzzeitig bis 1940 Kriegsdienst für das Landesschützenbataillon. 1947 wurde Alwin Metz von Russen gefangengenommen und in ein Auffanglager bei Buchenwald gebracht. Dort erlitt er eine Pferdefleischvergiftung und wurde während eines Transports in diesem Zustand aus dem Zug geworfen. Metz hielt zahlreiche Vorträge über seine Kriegsgefangenenzeit in Sibirien vor interessierten Bürgern und Einwohnern in Oppurg und in Neustadt und als Lehrer vor Schülern. Er war bei verschiedenen Vereinen aktiv (Imker, Geflügelzüchter, Kaninchenzüchter). Nach seinem erfolgreichen Entnazifizierungsverfahren, erfolgte 1954 die Wiedereinstellung in den Grundschuldienst, den Metz 1961 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste ehe er fünf Jahre später, am 6. August 1966, starb. Alwin Metz zog als kriegsbegeisterter Soldat in den Krieg, um gegen die Russen als Feinde zu kämpfen und kehrte nach über fünf Jahren in Gefangenschaft als Freund der russischen Menschen zurück. || Dokumente vom Vater Alwin Metz, die von seinem Sohn gesammelt und zu einer umfassenden Biografie zusammengestellt wurden: ********************************************************************************** (1) Zeichnung vom jungen Alwin Metz von einem Mitgefangenen im Lager Irkutsk vom 3. April 1919 ********************************************************************************** (2) Fotografie des Lehrerseminars Weimar von Alwin Metz (A.M. vierter v.l.) ********************************************************************************** (3) Fotografie des Lehrerseminars Weimar von Alwin Metz (A.M. in Uniform, mittlere Reihe, 6. v.l.); Atelier Ernst Queck, Kunstmaler Weimar, Seminarstr. 6a ********************************************************************************** (4) Collage mit Bildern von verschiedenen Stationen aus dem Leben von Alwin Metz ********************************************************************************** (5) Das Leben meines Vaters Alwin Metz in fünf Entwicklungsetappen in siebzig Lebensjahren (biografischer Abriss zusammengestellt von Reinhart Metz) ********************************************************************************** (6) Persönlicher Lebenslauf von Alwin Metz mit eigenhändiger Unterschrift ********************************************************************************** (7) Fotografie des Lehrerseminars auf dem Rigi, Wandervogel, Juli 1914 ********************************************************************************** (8) Zeugnis über die wissenschaftliche Befähigung für den einjährig-freiwilligen Dienst, Weimar, 10. Juli 1915, unterschrieben vom Direktor des Großherzoglichen Lehrerseminars in Weimar ********************************************************************************** (9) Einladung zum Besuch des Lehrerseminars in Weimar durch den Schulleiter Muthesius, vom 31. März 1910: Ihr Sohn hat Montag, den 4. April, nachmittags um 3 Uhr im Seminar zu erscheinen. ********************************************************************************** (10) Brief von Alwin Metz an seine Eltern und Großeltern aus Weimar am 6. Dezember 1910. ********************************************************************************** (11) Ablehnung der Weiterzahlung der Löhnung von Reservisten an Karl Metz, Kassen-Verwaltung des III. Bataillons, Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 224, 28. November 1917. **********************************************************************************

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