Heft mit amtlichen Mitteilungen 1914/1915
Das Heft enthält faksimilierte amtliche Bekanntmachungen und Verordnungen aus aus den Jahren 1914/1915, auch die der russischen Besatzung in Ostpreußen, sowie den Aufruf Kaiser Wilhelms II. An das deutsche Volk aus dem Großen Hauptquartier vom 31. Juli 1915 und das Manifest An Meine Völker aus Wien vom 23. Mai 1915. Zu sehen sind: (1) Erhebung der Kartoffelvorräte (Berlin-Charlottenburg, den 11.03.1915); (2) Kämpft für unsere tapferen Truppen; (3) Zahlkarte für Spenden an den Wohlfahrtsausschuss.
Das Heft wurde vom Wohlfahrtsausschuss für das Deutsche Heer veröffentlicht. Mit dem Verkauf sollte Geld für die kämpfenden Truppen gesammelt werden. Als Mindestspende wurden 3 Mark erbeten, die zu 70 Prozent dem Wohlfahrtsausschuss des Deutschen Heeres zukommen sollte.
CONTRIBUTOR
DATE
1914 - 1915
LANGUAGE
deu
ITEMS
5
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Feldpostkorrespondenz des Grenadiers Albert Hein mit seiner Frau 1914/1915
463 Items
Diese Box, die eine umfangreiche Feldpostkorrespondenz zwischen Albert Hein und seiner Frau Gertrud „Traudchen“ Hein aus Wattenscheid enthält, wurde von der Beiträgerin Annibert Sarazin gefunden, als sie für eine Hilfsorganisation Altpapierspenden sammelte. Die Personen sind der Beiträgerin unbekannt. Nach der Mobilmachung 1914 begann für den Rekruten Albert Hein die Ausbildung zum Grenadier auf dem Truppenübungsplatz in Döberitz bei Berlin. Ersatz-Reservist Hein war dort in der 11. Korporalschaft der 6. Kompanie des Garde-Landsturm-Infanterie-Bataillons. In unmittelbarer Nähe zum Übungsplatz befand sich das Gefangenenlager Döberitz, von dem Hein seiner Frau Gertrud im November 1914 schrieb, dass dort „10.000 Gefangene von allen Sorten“ seien. Zum Jahreswechsel 1914/1915 wurde Hein zum Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments Nr. 93 nach Berlin NW 52 versetzt. Er war dort in der 2. Kompanie und wenig später in der 5. Kompanie. Albert Hein hoffte, „nicht sofort“ ins Feld geschickt zu werden. Als Grenadier war er anschließend im Ersatz-Batallion des Reserve-Ersatz-Infanterie-Regiments Nr. 1, wieder in Döberitz, und wurde dann wenig später mit diesem Regiment, das dann der 34. Infanterie-Division unterstellt war, an die französische Westfront verlegt. Diese Division war Teil des sogenannten „Argonnen-Korps“, zwischenzeitlich war er kurz der 27. Infanterie-Division zugeteilt. Seiner Frau schrieb er aus den Schützengräben der französischen Westfront (Apremont, Argonnen) regelmäßig Briefe. Als er verletzt wurde und in einem Lazarett im württembergischen Ludwigsburg eingeliefert wurde, schrieb er ihr, dass er keine Schmerzen habe und sie sich keine Sorgen machen solle. Ab Februar 1916 war Hein in Zehlendorf bei Berlin bei der 5. Kompanie des Reserve-Ersatz-Batallions 1, ehe er nach nach Hause (Wattenscheid) zurückkehrte. Von Zivilberuf war Albert Hein Hauer und im Bergbau tätig. Am 7. März 1917 verunfallte Hein in einer Grube, lag über drei Monate im Krankenhaus und war in der Folge zu „33 1/3 Erwebsunfähig“. Vermutlich war er vom Militärdienst freigestellt. Albert Heins Bruder Joseph, der ihm mehrere Briefe schrieb, wurde ebenfalls an der französischen Westfront (u.a. Mercy-le-Haut) eingesetzt. Er war Musketier im II. Bataillon der 8. Kompanie des Reserve-Infanterie-Regiments 260. Aufgrund des Umfangs ist das Konvolut in zwei separate Datensätze geteilt: Eines umfasst etwa die Jahre 1914/1915, das andere die Jahre 1916/1917. || Korrespondenz zwischen dem Grenadier Albert Hein und seiner Frau Gertrud „Traudchen“ Hein aus den Jahren 1914 und 1915. Die Beiträgerin Annibert Sarazin fand die kleine Schachtel und bewahrte sie auf. Frau Sarazin führte nach dem Tod ihres Mannes Bruno Sarazin 1982 die Hilfsorganisation Aktion Atalaia weiter, die ihr Mann 1978 gegründet hatte. Sie sammelte für diesen Zweck Altpapier, verkaufte dieses und bezahlte mit dem Erlös das Porto für die Hilfspakete in die brasilianische Stadt Atalaia. In einer dieser Altpapierspenden befand sich die Box.
Wandbehang 1914/1915
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Wandbehang mit der Aufschrift In diesen schicksalsschweren Tagen wo alle Lieben von uns gehen, ist uns der eine Trost geblieben, die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Erinnerung 1914/15. Ein Familienerbstück, das um die halbe Welt gereist ist. || Familie Lenz lebte in Marburg/Slowenien, nach dem Krieg in Leibnitz.


