Die Brüder Heinrich | Hans und Ignaz Morschel

Heinrich Morschel, geboren am 14.6.1897 in Köln-Ehrenfeld, besuchte das Humanistische Gymnasium. Bei Kriegsausbruch meldet er sich 17-jährig freiwillig zu den Fesselballonfahrern und bekam dafür sein Abitur. Heinrich musste einmal vom Fesselballon abspringen. Sein Bruder Hans Morschel wurde in Frankreich an verschiedenen Orten an der Westfront eingesetzt. Er meldete sich freiwillig, da sich die Freiwilligen die Waffengattung angeblich selbst auswählen durften. Als Rekrut war einer seiner ersten Tätigkeiten das Reinigen der Latrinen, welches eine Schikane seitens der Offiziere besonders für gebildetere Rekruten war. Dabei freundete er sich mit einem Bonner Chemieprofessor an, der ihm zu einem Studium der Chemie riet, das er rasch nach dem Krieg aufnahm. Hier entstand eine lebenslange Freundschaft. Hans Morschel starb 1990. Ignaz Morschel kämpfte ebenfalls im 1. Weltkrieg und überlebte diesen.
1 Fotografie von Heinrich Morschel, 1 Fotografie von Hans Morschel (rechts) und Ignaz Morschel (links), 1 Fotografie von Heinrich Morschel (ganz rechts im Bild) und Kameraden.

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CREATOR

Irmgard Völler

DATE

1914 - 1918

LANGUAGE

deu

ITEMS

5

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

PROGRESS

START DATE
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METADATA

Source

UGC

Contributor

europeana19141918:agent/4289aab4da40977b750f4645a15af706

Date

1918
1914

Type

Story

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

Year

1918
1914

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Begin

1914

End

1918

Language

mul

Agent

Irmgard Völler | europeana19141918:agent/4289aab4da40977b750f4645a15af706
Hans Morschel | europeana19141918:agent/f2b7a6db629388853826e02804203c7b
Heinrich Morschel | europeana19141918:agent/f9d705c299847d08279552cd68644054

Created

2019-09-11T08:45:59.005Z
2020-02-25T08:49:40.751Z
2013-10-18 08:29:21 UTC
2013-11-08 10:01:53 UTC
2013-11-08 10:02:00 UTC
2013-11-08 10:02:08 UTC
2013-11-08 10:02:16 UTC
2013-11-08 10:02:22 UTC

Provenance

AC15

Record ID

/2020601/https___1914_1918_europeana_eu_contributions_6617

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Unteroffizier Hans Hümke und sein Bruder Georg Hümke

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Hans Hümke trat mit 15 Jahren am 29.10.1914 als Freiwilliger in den Heeresdienst ein und kam zunächst zum Ersatzbataillon des Fußartillerieregiments 1. Anfang Januar 1915 wurde er zur 7. Batterie desselben Bataillons versetzt. Ab Februar 1915 bis Mai 1918 diente er im Königlich-Preußischen 1. Garde-Reserve Fußartillerieregiment, 3. Batterie, und wurde während dieser Zeit zum etatmäßigen Unteroffizier befördert. Er war zunächst an der Ostfront im Einsatz, so nahm er u.a. an der Schlacht bei Wilna (Oktober 1915), bei Riga (September 1917) und bei Kämpfen in der Ukraine (Februar/März 1918) teil. Im April 1918 wurde er an die Westfront beordert und nahm an den Stellungskämpfen in Flandern und bei der Schlacht und der Erstürmung des Kemmelberges (Belgien) teil. Hümke wurde verwundet und kam ins Lazarett. Nach dem Krieg, am 29.04.1920, wurde er zum Sergeant befördert. Am 27.10.1920 wird er zur Fußabteilung der 5. Batterie des Reserve-Artillerieregiments 1 versetzt. Hümke zog auch in den Zweiten Weltkrieg und starb im Dezember 1944 bei Kampfhandlungen. || 1. Foto von Hans Hümke in Uniform, dem Vater der Beiträgerin; 2. Feldpostkarte an Frl. Helene Thieler aus Lützen (Sachsen-Anhalt) von Hans Hümke mit seinem älteren Bruder Georg Hümke in Uniform, Zum Andenken an den schönen Urlaub Sommer 1918, Georg und Hans.

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Die Brüder Paul und Walter Klügel

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Im Anhang befinden sich die Bilder zweier Brüder aus Radeberg, und des Vaters der späteren Ehefrau des überlebenden Bruders. // 1. Bild: Walter Klügel, geb. 10. März 1899, war Metzger aus Radeberg, er starb 1964 , im Bild ist er mit seiner MG-Mannschaft zu sehen, er ist am MG rechts. Im 2. Bild, ebenfalls mit seiner MG-Mannschaft, ist er rechts außen liegend. Das 3. Bild zeigt sein Porträt. Walter Klügel ist der Vater des Teilnehmers // Fürchtegott Paul Klügel, Kaufmann aus Radeberg, geb. 1897, war der Bruder von Walter Klügel. Er war ab dem 7. Oktober 1916 vermißt. Im 4. Bild, einem Gruppenporträt steht er links. Die Rückseite trägt die Aufschrift Zur Erinnerung an meine Rekrutenzeit. Dein Bruder Paul; Zittau, 21. April 1916. Das 5. Bild ist Postkarte von Paul an Walter Klügel, vom 26.2.1916. Es zeigt ein Foto mit der Läusejagd im Unterstand. // Emil Scholze - Vater von Ella, die später die Frau von Walter Klügel, damit die Mutter des Teilnehmers war. Im 6. Bild sein Porträt, im 7. Bild gemeinsam mit seiner Familie.

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Die Brüder Leo und Max Behrendt

1 Item

1. Foto der Geschwister Behrendt, Aufnahmedatum unbekannt. Von rechts nach links, Leo, Gertrud, Max und Johanna. 2. Leo Behrendt in Uniform, Porträt, undatiert 3. Leo Behrendt (Mitte) mit Kriegskameraden 4. Leo Behrendt, hinten Mitte mit Kriegskameraden, Serg (Frankreich 19.10.1917) 5. Leo Behrendt, Gedenkblatt 6. Else Behrendt, Gedenkblatt 7. Max Behrendt in Uniform, Karte aus Glogau, 23.2.1914 8. Max Behrendt (undatiert) Feldpostkarte 2. Kompagnie, Res. Batterie Posen, 8. Armee 9. Max Behrendt, Kanonier, 8. Armee, Feldpostkarte 9. Max Beutin undatiert , in Damenbegleitung 10. Wohnort Max Behrendt nach dem 2. WK || Die ursprünglich aus Klein Gadzno (ehemaliges Westpreussen) stammende, später in Berlin ansässige jüdische Familie BEHRENDT hatte vier Kinder, zwei Söhne MAX und LEO, (beide waren im 1. Weltkrieg an der Front) und zwei Töchter, JOHANNA BEHRENDT (Ehefrau von HARRY BEUTIN (siehe Extra Beitrag) und GERTRUD BEHRENDT. LEO BEHRENDT (geb. 24.11.1890 in Berlin, ermordet 1943 in Minsk, Weißrussland). LEO BEHRENDT war während des 1. Weltkrieges an der Westfront. Die einzige datierte Karte von ihm mit Ortsangabe stammt aus Serg (Frankreich) vom 19.10.1917. Leo Behrendt war verheiratet mit Else Behrendt (geborene Feige, geboren 4.2.1897, ermordet 1943 in Minsk, Weißrussland) Leo und Else Behrendt hatten eine Tochter, Eva Behrendt, die während der Nazizeit mit einem Kindertransport nach England geschickt wurde dadurch überlebte. MAX BEHRENDT (geboren in Jungen, poln. Wiąg)war während des 1. Weltkrieges als Kanonier (8 Armee, 2. Kompagnie, Reserve Batterie, Posen) an der Ostfront.MAX BEHRENDT überlebte den 1. Weltkrieg arbeitete in Berlin als Dekorateur. Während der Naziherrschaft wurde er von einer Freundin versteckt und überlebte so im Untergrund. Er starb nach dem 2. WK in Berlin. JOHANNA BEUTIN, Ehefrau von HARRY BEUTIN überlebte den 2. Weltkrieg, da ihr Ehemann HARRY BEUTIN nicht-jüdisch war, zu ihr stand und sie dadurch in gewissen Maße vor der sofortigen Verfolgung geschützt war. Ihre Schwester GERTRUD BEHRENDT (geboren 5.8.1893 in Berlin) war alleinstehend und wurde während des 2. Weltkrieges in Auschwitz ermordet.

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