Waldfriedhof bei Viéville-en-Haye
Felspostkarte 8,7x13,7cm
VORDERSEITE:
Waldfriedhof bei Viéville-en-Haye
RÜCKSEITE:
Stempel 1: 2. Ldst.-Inf.-Batl. NÜRNBERG 1. Komp.
Stempel 2: 154
Datum: 15.3.16
Viéville-en-Haye ist eine französische Gemeinde im Département Meurthe-et-Moselle (Lothringen) in der Region Grand Est.
Im Ersten Weltkrieg lag der Ort in unmittelbarer Nähe des Frontbogens von St. Mihiel.
Ein Soldat des 2. Landsturm-Infanterie-Bataillons schreibt am 15. März 1916 an seine Eltern nach Nürnberg.
Front
Postcard
Waldfriedhof bei Viéville-en-Haye
CREATOR
Dr. Hagen Reichert
DATE
1916-03-15
LANGUAGE
deu
ITEMS
2
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
Discover Similar Stories
FRAD071-136 Paul HAYE | maréchal ferrant.
3 Items
Carte postale du 25 juillet 1915 dont le visuel est identique à la précédente (Paul HAYE est debout tout à gauche).
FRAD067-120 Regrets d'un membre du peloton d'exécution | Villers-en-Haye (Meurthe-et-Moselle) | 7 février 1915
2 Items
Tirée d'une riche collection de cartes postales patriotiques, une carte anonyme attire l'attention par son contenu davantage que par son motif. Elle porte en effet pour texte, non signé : Villers-en-Haye, Meurthe-et-Moselle, 7 février 1915. Aujourd’hui j’ai un moment pour te faire savoir des nouvelles du pays, qui ne sont pas des plus brillante ; mais, que veux-tu, on a de l’espoir, on recule les boches de jour en jour ; hier on vient de faire une affaire qui ne m’a pas convenu – quand on est commandé, il faut le faire – on a fusilié un homme marié du 100ième qui s’était blessé volontairement le 27 octobre ; il a passé le conseil de guerre le 5, condamné à mort, fusilié par le 50, le pauvre diable il n’a pas soufert ; que la pareil chose ne se représente pas, je ferai mon possible pour ne pas m’y trouver. || Carte postale
Leutnant Alfred Brandenburg in Hattonchâtel | Pargny | Vieville und Dompierre
42 Items
Alfred Hermann Heinrich Richard Brandenburg wurde am 28. August 1892 in Boizenburg an der Elbe geboren und war der Halbbruder meines Vaters. Er studierte Mathematik und war Mitglied einer schlagenden Verbindung, vermutlich der Hannoverschen Burschenschaft Ghibellinia-Leipzig. Während des Krieges stieg er zum Leutnant und Kompanieführer des Regiments 1/206 auf. Zunächst kämpfte er an der Westfront in Frankreich. Von dort schickte er zahlreiche Postkarten an seinen Vater und hielt seine Erlebnisse in Tagebüchern fest. Das hier abgebildete Tagebuch beginnt im April 1917 mit seiner Rückkehr aus einem 14-tägigen Urlaub nach Laon an die Front. Dort wurde seine Kompanie vor allem nachts als Wache in den Schützengräben eingesetzt. Tagsüber verbrachte Alfred Brandenburg seine Zeit mit schlafen, essen und Skat spielen. Die Fotos aus dieser Zeit, die er selbst schoss und entwickelte, zeigen auch noch andere Freizeitbeschäftigungen: Neben Sackhüpfen gab es auch einen Auftritt von Clowns. Als die Doppelschlacht an der Aisne und in der Champagne begann, war er froh darüber, dass er an einem ruhigeren Ort stationiert wurde. Nach einiger Zeit marschierte er mit seinem Regiment weiter in die Nähe von Metz zum Viéville-Wald bei Hattonville. Auch diesmal hatte er Glück und kam an eine recht ruhige Stelle, die wenig beschossen wurde. Hier hatte er sogar genügend Zeit sich verstärkt seinem Hobby der Fotografie zu widmen. Dabei zeigen seine Fotos neben den Skatspielen mit anderen Offizieren auch zerstörte Städte und verbrannte Leichen. Die erste schwere Schlacht nach seinem Urlaub erlebte Alfred Brandenburg in Seuzey. Doch als er im August das Trommelfeuer bei Verdun hörte, war er dankbar sich wieder einmal an einen vergleichsweise ruhigen Ort zu befinden. Im Oktober 1917 erhielt er Urlaub, den er erst in Hamburg und dann in Frankfurt am Main verbrachte. Als er nach einigen Tagen wieder zu seiner Kompanie zurückkehrte, wurde er nach Flandern an die Front verlegt. Dort erlebte er einer seiner schwersten Schlachten. So wurde er mit seiner Kompanie von englischen Soldaten immer wieder unter starken Beschuss genommen. Alfred Brandenburg überlebte diese Gefechte nicht. Er fiel am 8. November 1917 bei Passchendaele in Belgien. || Fotoalbum wischen Maas und Mosel von Leutnant Alfred Brandenburg: Kreuzgang in Hatonchatel; Vieville mit Ehrenfriedhof - meine Wohnung; Ehrenfriedhof mit Denkmal in Vieville; Kirche in Seuzey; Kirche in Pargny a/d. Aisne; Schloßstraße in Pargny; Kirche in Pargny a/d. Aisne; Straße in Dompierre; Straße in Dompierre; Dompierre und Peterlager während einer Beschießung; Kirche in Dompierre; Rohrkrepierer; Straße in Porgny (Aisne); Franz. Leiche vor einem Graben bei (?); Sacklaufen auf dem Sportfest des I/206 im Schwarzburglager; Schloßhof in Hatonchatel; Sacklaufen auf dem Sportfest des I/206 im Schwarzburglager; Schloßhof in Hatonchatel; Kaiserhoch; Preisverteilung; Preisverteilung auf dem Sportfest des I/206 im Schwarzburglager; Preisverteilung; Erbeutetes Engl. MG.; Hüttenbau französischer Eingeborenentruppen; Franz. Minenwerfer; Franz. Panzerkraftwagen; Granateinschlag bei St. Mihiel; Hatonchatel; St. Mihiel; 21cm Blindgänger; Feldklause in Hatonchatel; MG Bedienung im Granattrichter; Aus dem Kabaret in St. Maurice; Plastik im Schloß von Hatonchatel; Denkmal auf dem Ehrenfriedhof in Vieville; Kirche und Hindernis in Dompierre; Rathaus in Hatonchatel; Peterlager bei Dompierre; Hatonchatel; Inneres der Kirche in Dompierre.


