Tagebuch von Johann Zortea vom 1. November 1914 bis 22. November 1914

... war ein Bauerndörfchen. ... ... . Ich musste abends 9 – 11 ... Feldwache(?) ... ebenso von 1 – 3 Uhr. Geschlafen ... Sind sehr gut. Freitag den 6. Nov. 7 Uhr Tagwache. In unserem Häuschen koche ich mir einen Kaffee. Den ganzen Vormittag ist Rast. Um 12 1/2 Uhr ist Abmarsch. Es wurde ... marschiert bis 8 Uhr abends wo wir dann durchgestrichen ? erreichten. Alles ist verlassen. Die Stadt ist wüst und leer. In einem Privathause schlafen wir auf dem Boden. Es ist kalt. ... schmerzen die Füsse. Mielez (?) Samstag 7. Nov. 6 Uhr Tagwacht. Ohne Menage (?) ins Bett u. ohne Menage müssen wir auch fort. Mir (?) macht alles weh. Um 10 Uhr erreichen (?) wir unser Regiment. Wir marschieren bis 12 1/2 Uhr hinten drein. Dann war Rast. Unsere Kompagnie erhielt zu essen, die übrigen vom ...bataillon nichts. Nach einer Stunde lief es wieder fort. 6 1/2 Uhr erreichten wir Zolka (?). Hier wieder nichts zu essen als ein ... Brot. Geschlafen habe ich in einem offenen Heuschober gut. Sonntag 8. Nov. 6 Uhr auf. Ohne Kaffee. Um 8 Uhr wurde unsere Komp. aufgelöst. Ich hatte das Glück mit ein paar Freunden zu unserem bisherigen

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CREATOR

Monica Trachsel

DATE

1914-11-01 - 1914-11-20

LANGUAGE

deu

ITEMS

1

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

PROGRESS

START DATE
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METADATA

Creator

europeana19141918:agent/5c1266288feb8dfc510a9878f46ed7c7

Source

UGC

Contributor

europeana19141918:agent/5c1266288feb8dfc510a9878f46ed7c7

Date

1914-11-01
1914-11-20

Type

Diary

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Begin

1914-11-01

End

1914-11-20

Language

mul

Agent

Monica Trachsel | europeana19141918:agent/5c1266288feb8dfc510a9878f46ed7c7

Created

2019-09-11T08:47:21.320Z
2020-02-25T08:53:33.145Z
2020-02-25T08:53:33.146Z
2014-02-05 11:06:48 UTC

Provenance

INTERNET

Record ID

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Tagebuch von Johann Zortea vom 1. November 1914 bis 22. November 1914 Ich habe das Tagebuch so gut es ging übertragen. Mit der Anwendung des Doppel-S bin ich nicht vertraut und habe es deshalb nicht übernommen. Ich habe keine Kommas eingefügt, sondern die Schreibweise vom Original übernommen. Den Strich über Buchstaben, welche verdoppelt werden sollen, habe ich nicht übernommen. Einige Orthographiefehler habe ich korrigiert, andere habe ich dem Original entsprechend belassen. Ausdrücke, bei denen ich mir nicht sicher war, habe ich durch ein Fragezeichen in Klammern gekennzeichnet. Nichtleserliche Abschnitte oder Ausdrücke sind durch drei Punkte gekennzeichnet. Falls auch noch eine zweite Interpretation eines Ausdrucks oder Namens möglich war, habe ich diese in eckige Klammern gesetzt.

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Tagebuch von Johann Zortea vom 1. November 1914 bis 22. November 1914

1 Item

Oberleutn. Koch (?) zu können. Um 10 Uhr ist Abmarsch. Unsere Komp. ist die II. Wir marschieren bei Ludko vorbei Bren (?) vorbei. In Bren haben wir Mittagsrast. Dann wieder weiter. Um 3 Uhr zweigt unser Bataillon links ab nach Pilsa zur Flankendeckung des Regiments. Unsere Komp. ist im Anfang des Dorfes einquartiert. Ich kann mich niederlegen. Viele müssen auf Feldwache. Montag den 9. Nov. 6 Uhr auf. Kaffee, essen und dann fort. Die anderen Komp. schliessen bei uns an. Nun beginnt ein Gewaltmarsch. Den ganzen Tag ohne Unterbruch marschieren ist kein Spass. Zudem noch den schweren Tornister. Abends 7 Uhr ist halt. Wir werden in der Nähe von Tarnov einquartiert. Ich schlafe göttlich. Dienstag 10. Nov. Früh auf. Nach einer 1/2 Stunde erreichten wir das Regiment. Unsere Losung ist immer marschieren. Mir schmerzen die Achseln. Es ist nichts schön so einen Rückzug. Abends erreichen wir Iloka Koka? wo wir schlafen. Mittwoch 11 Nov. Den ganzen Tag wieder marschieren. Wir kommen bis Gruski. 3 Uhr nachmittags ist halt kalt

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Tagebuch von Johann Zortea vom 1. November 1914 bis 22. November 1914

1 Item

... Montag 2. Nov. Weitere Gefangene sind vorübergeführt worden. Den ganzen Tag sind wir in der warmen Stube gewesen. 6 1/2 Uhr habe ich mich niedergelegt. Da um 7 Uhr Alarm. Sofort wurde die Rüstung umgehängt. Vor dem Dorfe wurde bei kalter Witterung bis 10 1/2 gewartet. Es kamen nämlich ein Battallion Salzburger an. Die ganze Nacht wurde dann marschiert. Die Kanonen brüllten schon ganz in der Nähe. Um 9 Uhr sind wir zum Reg. gestossen, das gerade aus der Feuerlinie kam. Stillschweigend will ich über diesen recht schmerzl. Augenblick weggleiten. Herzl. war die Begrüssung zwischen mir und meinem Freund Presenig (?). Kurz war die Rast und vorwärts gings wieder. In 2 Stunden erreichten wir ein Dorf. Das Reg. zog weiter, wir blieben dort. Am Ufer eines Flusses wurden Schanzungen (?) gebaut, die Brücke in die Luft gesprengt. Ich kam zur Küche, zur Aushilfe. Tadellos wurde unter meinem Kommando gekocht. Abends legte ich mich hin, die andern hatten Wachtdienst. Dienstag 3. Nov. Früh bin ich auf. Wieder gekocht. Wir alle sind gespannt ob die Russen heute kommen. Aber es war nichts. Versprengte, ausgehungerte Soldaten werden bei uns verpflegt u. dann weiter geschickt. Im nebenan

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