Todesnachricht
Mein Großvater Karl Gustav Eugen Schneider, geb. am 03.09.1880 (neue Zeitrechnung) war Soldat bei der 15. Komp.Lw.Inf.Reg. 121.
Am 03. November 1914 ist mein Großvater im Gefecht gefallen.
Er und meine Großmutter (Anna Schneider, geb. Bosch) wohnten 1914 in Stuttgart, Senefelderstraße 42. Sie hatten bereits zwei Kinder und meine Großmutter war im November 1914 im vierten Monat schwanger zum dritten Kind. Dieses Kind war ein Junge und ist im zweiten Weltkrieg in Stalingrad gefallen.
Im Anhang finden Sie das gescannte Originaldokument der Todesnachricht an meine Großmutter vom November 1914.
CREATOR
Heinz Schneider
DATE
1914-11-03
LANGUAGE
deu
ITEMS
1
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Todesnachricht
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Meine Großmutter erhielt wenige Tage nach Kriegsausbruch eine telegrafe Mitteilung über den Tod ihres Mannes, meines Großvaters. Es sind Vermerke über nachfolgende Behördengänge auf dem Telegramm vermerkt. MfG Unger
Todesnachricht und Todesanzeige August Schwab
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Am 25.08.1997 machte mein Bruder Wolfgang Schwab unserem Vater, Willy Schwab eine Freude und fuhr mit ihm an das Grab seines Vaters August Schwab, nach Nordfrankreich auf den Soldatenfriedhof Carvin. (Siehe beigefügte Fotos). Unser Vater der im August 1914 geboren war hatte an seinen Vater keinerlei Erinnerungen. Seine Mutter musste nach dem Tode ihres Mannes 2 kleine Kinder ernähren und hatte jeden Tag ums Überleben zu kämpfen. || Im Juni 1916 erhielt meine Großmutter vom 1. Ersatzbataillon 18. Infanterieregiment Prinz Ludwig Ferdinand die Nachricht, dass ihr Mann August bei den Kämpfen in Hulluch (Frankreich) in treuester Pflichterfüllung gestorben ist. Daraufhin wurde diese Todesanzeige(Kopie) veröffentlicht.
Todesnachricht II - Wilhelm Glenz (1886-1918)
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Dokument (siehe im Anhang 1-3): Leutnant d. R. und stellv. Kompanieführer A. Glaab informiert Anna Glenz (* 7.8.1886 in Britzingen – † 31.7.1963 in Lörrach) in einem Brief aus dem Feld vom 27. August 1918 über den Tod ihres Mannes Wilhelm Glenz (* 12.10.1886 in Seefelden – † 25.8.1918 gefallen bei Laffaux). Es ist einer von drei erhaltenen Todesnachrichten, die sich heute in Familienbesitz befinden. Text: Sehr geehrteFrau Glenz! Ich habe die traurige Pflicht, Ihnen mitzuteilen, daß Ihr Gatte am 25. d. Mts., abends, als er mit der Feldküche zur Kompagnie vor wollte, durch Granatsplitter gefallen ist. Er wurde am 26. d. Mts. nachm. 2 Uhr durch den Divisionspfarrer beerdigt und liegt auf dem Militärfriedhof bei Laffaux begraben. Der Nachlaß Ihres Gatten wird an sie übersandt werden. Die Kompagnie verliert in ihrem Kompagniefeldwebel ein Vorbild eines deutschen Soldaten und einen lieben Menschen, dessen Andenken die Kompagnie in Ehren halten wird. Die ganze Kompagnie und auch ich selbst bedauern aufs schmerzlichste den Verlust ihres Kompagniefeldwebels und nehmen herzlichen Anteil an dem Sie, sehr geehrte Frau Glenz, so tief und schwer getroffenen Schicksal. Der Herr tröste Sie in Ihrem großen Schmerz und gebe Ihnen Kraft dieses Furchtbare in Hingebung in Gottes Willen zu tragen. Der Herr, unser Gott, gibt den Menschen ihre Last auf; er hilft aber auch, sie zu tragen. Der Herr wird auch Ihnen, sehr geehrte Frau Glenz, Trost zum Tragen geben... Zu jeder gewünschten Äuskunft, die ich erteilen kann, bin ich jederzeit gerne bereit. Ihnen nochmals unsere herzlichste Anteilnahme dargebracht grüßt Sie freundlichst A. Glaab Leutn. d. R. u. stlv. K. Führer. Mehr zu Wilhelm Glenz (Bild siehe im Anhang), seinen Auszeichnungen und zu seiner Familie erfahren Sie bei Eingabe des Stichwortes Glenz im Suchfeld von europeana.


