Jebens | Gustav (1888-1916) | Postkarte
Gustav Jebens war ein Bruder meines Urgroßonkels Peter Jebens (siehe auch diesen) und meiner Urgroßtante Christine Storm geb. Jebens (siehe deren Ehemann Heinrich Storm) und war das jüngste Kind seiner Eltern. Er war in der Landschaft Stapelholm (preußische Provinz Schleswig-Holstein) im Dorf Tielen als Sohn eines Bauern geboren. Er war als Soldat im Osten und wurde offenbar 1915 verwundet. Von ihm haben sich drei Postkarten an die Verwandten erhalten. Am 3. Dezember 1916 fiel er (oder starb an Verletzungen?), unverheiratet. Erste Postkarte: Gustav Jebens an (seinen Schwager) Heinrich Storm, ebenfalls Soldat: Keine Briefmarke vorhanden, ungestempelt 20.10.1914 Motiv: Soldatengruppe (8 Personen) Karte am linken Rand ca. 1 cm beschnitten, dadurch Fehlstellen im Text „… m, 20.10.14 … lieber Schwager! ..ugenblicklich gute …e. Werden bei Iwan… grad von den Österreichern abgelöst, und gehen nach Warschau, wo wohl Hauptschlacht wird. General-Oberst Hindenburg ließ gestern devilieren sic!. ..vortrefflicher (?) Herr… und ein … Tragbänder“
CREATOR
Dr. Sven Mahmens
DATE
20. Oktober 1914
LANGUAGE
deu
ITEMS
2
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Jebens | Gustav (1888-1916) | Lazarett
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Gustav Jebens wurde nach seiner Verwundung im Reserve-Lazarett „Festhalle“ in Freiburg im Breisgau behandelt. Von dort schickte er zwei erhalten gebliebene Postkarten mit Fotos von sich und anderen Kranken an die Schwester Christine in der Heimat, die ihn offensichtlich mit Paketen und Nachrichten versorgte. Erste Postkarte: Freiburg/Breisgau, 1.9.1915 (Poststempel), statt Briefmarke Briefstempel „Reserve-Lazarett „Festhalle“ Freiburg i. Br.“ Motiv: Invalide Soldaten im Freien unter Bäumen Gustav Jebens an (seine Schwester) Christine Storm („Frau H. Storm“), deren Mann ebenfalls Soldat war: „Freiburg, d. 1. 9. 15. Liebe Schwester! Wirst mich auf dem Bilde wohl leicht finden und wie du siehst geht es mir gut. Heinrich der Schwager ist doch wohl noch in Schleswig? Will sehen, das ich auch wieder dort hin komme. Herzl. Gruß Bruder Gustav. Gruß an die Kinder.“ Zweite Postkarte: Freiburg/Breisgau, 12.10.1915 (Poststempel), statt Briefmarke Briefstempel „Reserve-Lazarett „Festhalle“ Freiburg i. Br.“ Motiv: Gruppe von invaliden Soldaten und Krankenschwestern Gustav Jebens an (seine Schwester) Christine Storm („Frau H. Storm“) „Freiburg d 12.10.15 Liebe Schwester! Bedanke mich vielmals für das schöne Paket. Mir geht es jetzt wieder gut, denn ich kann jetzt die frische Luft mal wieder genießen. Wie geht es Euch denn, und was macht Heinrich Storm, der Schwager? Hoffentlich gut. Schreibe bitte mal wieder. Herzliche Grüße D. Bruder. Gruß an d. Kinder“ „Abs.: Ers. Res. Jebens Res. Laz. Festhalle Freiburg“
Jebens | Peter (1877-1960) (Postkarte / Gruppenbild)
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Peter Jebens ist mein Urgroßonkel und älterer Bruder des 1916 gefallenen Gustav Jebens. Er stammte aus der Landschaft Stapelholm (preußische Provinz Schleswig-Holstein). Seit 1903 war er verheiratet und Landwirt in Tielen auf dem elterlichen Besitz. Bei Kriegsbeginn hatte er bereits 6 Kinder, von denen 4 Töchter und 1 Sohn am Leben waren. Im Krieg als Musketier im Ersatzbataillon 133 war er an der Westfront in Frankreich eingesetzt. Es ist nur eine Karte bekannt, die er aus Lothringen nach Erfde, einem Nachbarort von Tielen, sandte (auf dem Foto: 2. Reihe, 4. von rechts). Postkarte Peter Jebens an (seine Schwester) Christine Storm: „St. Avold, d. 21.5.16 Liebe Schwester! Einen herzlichen Gruß von hier sendet Dein Bruder Peter. Mier geht es sonst gut. Sind gleich ziemlich weit verschlept worden. D. O. Abs. Musketier P. Jebens I Rekruten Depot II Ersatz Battl. 4 Korporalsch. G. D. St. Avold. Lothringen“ Saint Avold (Département Moselle) hat heute ca.17.000 Einwohner
Friedrich Otto Reich 1888-1916
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Friedrich Otto Reich, geb. 29.04.1888 in Miedzyn/ Kreis Bromberg, gestorben in Frankreich vor Verdun am 13.05.1916. Fotos: Friedrich Otto Reich, mit Familie und in Uniform auf einem Gruppenfoto mit seinen Kameraden vom 28.03.1916 in Witry-lès-Reims (Frankreich). Das Gesangbuch für die Evangelischen Gemeinden der Provinz Posen (1892) seiner Mutter Bertha (geb.1856, getraut 1880, aus Deutsch Kruschin (Kruszyn)), widmete sie dem Andenken an ihren gefallenen Sohn Friedrich. Auf den Vakatseiten vor dem Titel sind handschriftliche Fürbitten in Gebetsform eingetragen und ein Heftchen mit 20 Liedern Für Kriegsgottesdienste eingeklebt. Nach dem Register ist ebenfalls handschriftlich Die letzte Bitte als Gebet zum Tod ihren Sohnes eingetragen. Friedrich Reich war unverheiratet und kinderlos, zu seinen Verwandten zählten sein Bruder Albert Hermann Reich 1883-1949 (Urgroßvater von Beate Schreiber), dessen Töchter und seine Schwester Elisabeth Marie Reich 1891-1958. || || Women || Imperial Forces || Other || || Women || Imperial Forces || Other || || Other || Women || Imperial Forces || || Imperial Forces || Women || Other || || Women || Imperial Forces || Other || || Women || Other || Imperial Forces || || Other || Women || Imperial Forces || || Women || Imperial Forces || Other || || Women || Imperial Forces || Other || || Imperial Forces || Women || Other


