Max Kranz - Offizierspatent und Dokumente
1. Abbildung: Offizierspatent von Max Kranz (21 x 32,5 cm). Er war im Zivilberuf Weingutsbesitzer und Besitzer einer Kalkbrennerei in Hatzenport. Am 27. Januar 1915 wurde er zum Leutnant der Reserve der Fußartillerie befördert. Es war der Geburtstag von Wilhelm II., König von Preußen, zugleich deutscher Kaiser. Beförderungen erfolgten daher in der Regel unter diesem Datum. Max Kranz war seit Kriegsbeginn als Zugführer einer Fußartilleriebatterie im Frontabschnitt vor Verdun eingesetzt, zunächst als Offiziersstellvertreter im Range eines Vizefeldwebels der Reserve (s. weitere Beiträge zu Max Kranz).++++++ 2. Abbildung: Leutnantsschulterstück des Landwehr-Fußartillerie Bataillons 27 von Max Kranz. Bei diesem Truppenteil nahm er vom 12. bis 27. Mai 1917 an der Doppelschlacht an der Aisne und in der Champagne teil.++++++ 3. Abbildung: Lt. Max Kranz, Passfoto um 1916.++++++ 4. - 6. Abbildung: Militärparade des VIII. Armeekorps auf dem Clemensplatz in Koblenz zur Feier des Geburtstages von Kaiser Wilhelm II. am 27. Januar 1911, an der Max Kranz als Einjährig-Freiwilliger im Schleswig-Holsteinischen Fußartillerie-Regiment Nr. 9 teilnahm (s. auch Beitrag Max Kranz - der Beginn). Photograph: Th. Loos, Schloßstr. 6, Koblenz.++++++ 7.-12. Abbildung: Militärpaß von Max Kranz.++++++ 13. Abbildung: Befähigungs-Zeugnis vom 28. September 1911.++++++ 14. Abbildung: Führungszeugnis vom 30. September 1911.
CONTRIBUTOR
Rolf Kranz
DATE
1910 - 1918
LANGUAGE
deu
ITEMS
14
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Max Kranz - Fort Douaumont und Hollebeke
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In der Zeit vom 28. Juni 1917 bis Kriegsende gehörte Leutnant d. R. der Fußartillerie Max Kranz dem Garnisonsbataillon der Artillerie - Schule in Wahn bei Köln an, wo er als Ausbilder tätig war. Zuvor war er seit Kriegsbeginn ohne Unterbrechung sowohl an der West- als auch an der Ostfront eingesetzt (s. weitere Beiträge zu Max Kranz). In der Artillerieschule gelangte er in den Besitz der beiden Luftbilder, die deutsche Aufklärungsflieger aufgenommen hatten. Beide Orte wurden zum Inbegriff des anonymen Materialkrieges.++++++ Die erste Aufnahme vom 19. Februar 1915 zeigt die noch weitgehend intakten Anlagen von Fort Douaumont, rechts unten sind die noch unzerstörten Häuser des Dorfs Douaumont zu erkennen. Vier Tage zuvor hatten zwei deutsche Geschütze, der 42cm Mörser Dicke Bertha und das 38 cm Eisenbahngeschütz Langer Max, das Fort erstmals unter Beschuss genommen, um die Wirkung der Geschütze zu testen. Die Granattrichter sind deutlich zu erkennen. Beide Geschütze wurden bereits am 17. Februar 1915 wieder abgezogen. Die große deutsche Offensive gegen Verdun sollte erst ein Jahr später im Februar 1916 beginnen.++++++ Die zweite Aufnahme vom 20. Juni 1917 zeigt den einer Mondlandschaft gleichenden deutsch - britischen Frontverlauf bei Hollebeke in der Nähe von Ypern in Flandern.
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Der Weingutsbesitzer und Kaufmann Max Kranz aus Hatzenport an der Mosel nahm als Leutnant der Reserve der Fußartillerie von 1914 bis 1918 am Ersten Weltkrieg teil. Er hat rund 150 Fotos und Feldpostkarten von seinem Einsatz an West- und Ostfront hinterlassen, überwiegend aus den Jahren 1915/16. Sie werden in weiteren Beiträgen präsentiert. Dank der zeitnah vorgenommenen Beschriftungen von Max Kranz können die Fotos nach Datum, Ort und Bildgegenstand genau bestimmt werden. So dokumentieren sie Dienst und Alltag eines deutschen Artillerieoffiziers. Ergänzt wird seine Geschichte mit Kurzbeiträgen über Personen aus seinem persönlichen Umfeld, nämlich seine Verwandten (s. Beiträge zu Josef und Richard Lauxen, Josef Schnitzius, Emma Kranz und Karl Endris) und die anderen Kriegsteilnehmer aus seiner Heimatgemeinde (s. Beitrag: Kriegschronik von Hatzenport) und schließlich mit einem Beitrag über den Krieg in seiner Heimat nach einem Bericht seines Onkels Nikolaus Gerlach (s. Beitrag: Hatzenport: Der Krieg in der Heimat).++++++ 1. Foto: Max Kranz leistete nach der Mittleren Reife und einer kaufmännischen Lehre seinen Militärdienst in der Zeit vom 1.Oktober 1910 bis zum 30.September 1911 als Einjährig Freiwilliger im Schleswig-Holsteinischen Fußartillerie-Regiment Nr. 9, 6. Batterie ab. Die Einheit war auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz stationiert. Er ging im Rang eines überzähligen Unteroffiziers ab. Das Foto zeigt ihn noch als Kanonier mit seiner Korporalschaft (Max Kranz: stehend, 4.v. rechts). Am 26. Juli 1912 wurde er nach einer zweimonatigen Übung zum Vizefeldwebel der Reserve befördert. Seine Beförderung zum Leutnant der Reserve der Fußartillerie erfolgte am 27. Januar 1915. Zur Ergänzung dient der weitere Beitrag Max Kranz: Offizierspatent und Dokumente.++++++ 2. und 3. Foto: Die beiden Aufnahmen von Max Kranz entstanden während des Krieges.+++ 4. Foto: Von Juni 1917 bis Kriegsende gehörte er dem Garnisonsbataillon der Artillerie - Schule in Wahn bei Köln an, wo er als Ausbilder tätig war. Das Foto wurde im Jahre 1918 in Köln aufgenommen.++++++ 5. Bild: Personenblatt zu Max Kranz aus der Hatzenporter Kriegschronik (s. Beitrag Kriegschronik von Hatzenport).
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Auf diesen Fotos aus den Kriegserinnerungen des Leutnants der Fußartillerie Max Kranz (s. weitere Beiträge) sind Gräber von gefallenen Soldaten seiner Fußartillerie Batterie abgebildet. Die Bilder des Kriegerfriedhofs Eichenhain wurden im Frühjahr 1916 aufgenommen, als Leutnant Kranz bei Verdenal im Südabschnitt der lothringischen Front eingesetzt war. Die drei Aufnahmen des Soldatenfriedhofs von Parfondrupt nahe der Westfront vor Verdun entstanden bereits im Jahr 1915. Die Artilleristen starben überwiegend durch feindliches Artilleriefeuer oder Fliegerangriffe.


