Gipsrelief des Tafelbergs in Laon vom Militärkartografen Otto Backeberg
Dreidimensionales Gipsrelief des Tafelbergs in Laon, auf dem sich die befestigte Altstadt befindet, angefertigt von Otto Backeberg.
Der Militärkartograf und Geologe Otto Backeberg (1888-1962) fertigte während des Ersten Weltkrieges ein Gipsrelief des Tafelberges von Laon (Nordfrankreich) an, auf dem sich die befestigte Altstadt befindet. Im Ersten Weltkrieg war Laon von 1914 bis 1918 Sitz der deutschen Militärkommandantur. Die Frontlinie verlief am Chemin des Dames, der ein markanter Höhenzug im Dreieck der Städte Laon, Soissons und Reims ist.
CONTRIBUTOR
Uwe Spannhake
DATE
1914 - 1918
LANGUAGE
deu
ITEMS
4
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Kartographische Frontwerkstatt in Laon
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Das Bild zeigt im Vordergrund den Buchdrucker Otto Backeberg, der in der Frontwerkstatt in Laon (Frankreich) als Kartograph arbeitete. (vgl. Beitrag 6810) || || Manufacture || Trench Life || Photograph
Krankenwärter Paul Kaldik in Spandau und Laon
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Mein Großvater Paul Kaldik war Autolackierer in Wilmersdorf. Er hatte vier Kinder, von denen eines bereits sehr früh verstorben ist. Von 1903 bis 1905 absolvierte er seinen Militärdienst in Cüstrin. 1915 arbeitete er als Krankenwärter zunächst im Städtischen Krankenhaus in Spandau, in der Nähe des Rathauses. Zwei Jahre später wurde er in derselben Funktion nach Frankreich verlegt. Dort lernte er ein paar Worte Französisch, die er später noch gebrauchte. Aus dieser Zeit sind auch einige Postkarten erhalten, welche u.a. die Notre-Dame in Laon zeigen. || (1) Drei Fotografien von Paul Kaldik als Krankenwärter in Spandau (2) Zwei Fotografien von Paul Kaldik in Frankreich (3) Drei Ansichtskarten aus Laon in Frankreich (4) Zwei Fotografien von Paul Kaldik und seiner Familie.
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