Dr. Kurt Repetzki als Kind während des Krieges

Mein Großonkel Dr. Kurt Repetzki wurde am 1. Januar 1900 in Zabrze geboren. Er war der jüngere Bruder von Karl Repetzki und verbrachte seine Kindheit in Gleiwitz. 1911 erfolgte der Umzug nach Breslau und dort besuchte er das St. Matthias Gymnasium. Er selbst war zu jung um am Krieg teilzunehmen, er verfasste jedoch ein Tagebuch über die Zeit, die er als Kind während des Krieges erlebte. Kurt Repetzki verstarb am 21. Juli 1993 in Essen.
(1) Dr. Kurt Repetzki 1900-1993, Portrait 1985 (2) Jugenderlebnisse I. Weltkrieg Breslau Dr. Kurt Repetzki 1900-1991 als pdf-Dokument (3) Jugenderlebnisse I. Weltkrieg Breslau Dr. Kurt Repetzki, Seite 2, als pdf-Dokument.

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CREATOR

Kurt Repetzki

DATE

1914 - 1921

LANGUAGE

deu

ITEMS

5

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

PROGRESS

START DATE
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LOCATIONS
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METADATA

Source

UGC

Date

1914
1921

Type

Story

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

Year

1914
1921

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Begin

1914

End

1921

Language

mul

Agent

Kurt Repetzki | europeana19141918:agent/8df4fd35a05b44b4508feffa268c820d

Created

2019-09-11T08:08:43.317Z
2020-02-25T08:02:13.558Z
2014-11-16 13:16:47 UTC
2015-01-05 13:42:37 UTC
2015-02-18 13:38:40 UTC
2015-02-18 13:38:59 UTC

Provenance

OP16

Record ID

/2020601/https___1914_1918_europeana_eu_contributions_18330

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Militärarzt Dr. med. Karl Repetzki in Telsche

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Mein Großvater Dr. med. Karl Joseph Repetzki wurde am 3. Mai 1889 in Zawadzki (Zawadzkie) geboren. Er war verheiratet mit Marie-Therese, geb. von Rapacki-Warnia (*14.10.1899 auf Gut Woiska; + Mai 1995 in Berlin), die unsere Familienchronik schrieb. Er war während des Krieges Militärarzt. In der Familienchronik steht zu ihm: Man schrieb das Jahr 1918. Der Erste Weltkrieg war beendet, und die deutschen Soldaten – so sie nicht gefallen oder in Gefangenschaft waren, kehrten in die Heimat zurück. Der junge Militärarzt Dr. med. Karl Joseph Repetzki war Anfang des Krieges in einem Feldlazarett in Frankreich eingesetzt, wo er die Feuertaufe erhalten hatte. Danach kam er als Kreisarzt in einen abgelegenen kleinen Ort Telsche, einer kleinen Kreisstadt an der litauisch-russischen Grenze, wo er ein Gebiet von vielen Meilen, zeitweilig mit Geländefahrten auf einer Art Troika zu bewältigen hatte. – Er dachte jedoch später noch gern an diese Zeit. Nun kam er auf dem Heimweg mit seiner kleinen reduzierten Militärtruppe durch das abgelegene, halb polnische Bergarbeiterdorf Rokittnitz Kreis Beuthen Oberschlesien, wo es weit und breit keine ärztliche Betreuung gab, geritten. Er beschloss, sich als Bezirksarzt der Oberschlesischen Knappschaft dort niederzulassen. Zuerst waren dort die Wohnungsverhältnisse denkbar primitiv und die weiten Entfernungen seines Praxisgebietes mußten mit dem Fahrrad bewältigt werden. – Später erhielt er in einer neu erbauten Arbeitersiedlung der Gräflichen Ballestem’schen Verwaltung ein Doktorhaus. Es lag hübsch im Grünen umgeben von einem Obst- und Blumengarten. Die Nachkriegszeit an der polnischen Grenze war unruhig, und polnische Insurgentenbanden terrorisierten die Bevölkerung. Der Arzt als „Freund und Helfer der Menschheit“ blieb jedoch weitgehend von ihnen verschont.“ Dr. med. Karl Joseph Repetzki hatte das Gymnasium in Gleiwitz (Gliwice) besucht und studierte in Greifswald sowie Breslau (Wroclaw) Medizin. Nach dem 1. Weltkrieg wirkte der Stabsarzt der Reserve in Oberschlesien als praktischer Knappschafts-„Sprengelarzt“ und Geburtshelfer. Er wurde bei Grubenunfällen gerufen. Anfang der 1930er Jahre baute er ein eigenes Haus mit Arztpraxis in Rokittnitz (Zabrze-Rokitnica, ul. Sniadeckich 4), in dem sich auch heute noch Gesundheitseinrichtungen befinden. Als Kolonnenarzt des Deutschen Roten Kreuzes bildete er Sanitäter, Krankenschwestern und Helferinnen aus. Er lehnte es stets ab, einer Nazi-Organisation beizutreten, obwohl offenbar Druck von Seiten der SA bestand, und verwies als Begründung auf dieses sein gesellschaftliches Engagement. Als er den 2. Weltkrieg kommen sah, meinte er „Der Verrückte aus Braunau wird uns alle noch ins Unglück stürzen“ und „Das wird eine ganz große Katastrophe!“ Er verstarb am am 4. Juni 1938 in Rokittnitz, Kreis Beuthen (Zabrze-Rokitnica) nach kurzer schwerer Krankheit. Sein Gedenkstein auf dem Friedhof von Zabrze-Rokitnica ist bis heute immer mit Kerzen und Blumen geschmückt. || Fotos: als Militärarzt im 1. Weltkrieg, 2 x Gedenkstein Friedhof und 1 x Ärztehaus Rokitnica. Text und Bilder von seiner Enkeltochter Beatrice Repetzki, Mai 2014.

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Feldpostkarte - Lodz während des Krieges 1914/1915

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