Unteroffizier Bruno Stein aus Waidmannslust an der Balkanfront
Mein Vater Bruno Stein wurde am 21. Januar 1896 in Waidmannslust geboren. Als er am 11. November 1915 in das stehende Heer bei der 4. Batterie des Ersatz-Bataillons des 1. Garde-Fußartillerie-Regiments eintrat und an die Ostfront abkommandiert wurde, war er erst 18 Jahre alt und sein Vater bereits tot.
Im Februar 1916 wurde er in die 5. Batterie der 3. Garde des Landwehr Fußartillerie Bataillons versetzt. Erst im April 1917 konnte er sich Heimaturlaub nehmen. Während des Krieges kam er auch auf den Balkan u.a. nach Prilep und Üsküb.
Wie sein späterer Schwiegervater Andreas Arenz brachte auch er von seinen verschiedenen Aufenthaltsorten Postkarten mit, die im Sinne des damaligen Zeitgeist verschiedene Volksgruppen des Balkans zeigen. Bruno Stein überlebte den Krieg, musste aber kurz vor Kriegsende in das Lazarett im Stadtkrankenhaus Dresden Johannstadt gebracht werden.
Soldbuch des Unteroffiziers Bruno Stein.
CONTRIBUTOR
Gerlinde Schmicke
DATE
1915-11-11 - 1918-10
LANGUAGE
deu
ITEMS
8
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Gefreiter Hans Stein an der Balkanfront in Mazedonien
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Album mit Fotografien von Hans Stein. || Hans Stein wurde 1896 in Berlin geboren. 1914 kam er als Gefreiter an die Balkanfront u.a. nach Mazedonien und diente dort bis zum Kriegsende. Sein Bruder Paul wurde 1916 an die Westfront nach Frankreich beordert. Beide Brüder schrieben ihrer Schwester Elisabeth mehrere Postkarten während des Krieges. Aus Hans Steins Zeit an der Front ist auch ein Fotoalbum erhalten. Darin finden sich neben Fotos von ihm und seinen Kameraden auch eine Fotografie, die den Alltag in Üsküb (heute Skopje) zeigt.
Orden von Bruno Stein und Andreas Arenz
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Mein Vater Bruno Stein wurde am 21. Januar 1896 in Waidmannslust geboren. Als er am 11. November 1915 in das stehende Heer bei der 4. Batterie des Ersatz-Bataillons des 1. Garde-Fußartillerie-Regiments eintrat und an die Ostfront abkommandiert wurde, war er erst 18 Jahre alt und sein Vater bereits tot. Im Februar 1916 wurde er in die 5. Batterie der 3. Garde des Landwehr Fußartillerie Bataillons versetzt. Erst im April 1917 konnte er sich Heimaturlaub nehmen. Während des Krieges kam er auch auf den Balkan u.a. nach Prilep und Üsküb. Wie sein späterer Schwiegervater Andreas Arenz brachte auch er von seinen verschiedenen Aufenthaltsorten Postkarten mit, die im Sinne des damaligen Zeitgeistes verschiedene Volksgruppen des Balkans zeigen (siehe Beitrag). Bruno Stein überlebte den Krieg, musste aber kurz vor Kriegsende in das Lazarett im Stadtkrankenhaus Dresden Johannstadt gebracht werden. Der Vater meiner Mutter, Andreas Arenz, war bereits 44 Jahre alt, als er in den Krieg zog. Während seines Einsatzes kam er u.a. nach Antwerpen, Löwen, Brügge und auf die Halbinsel Walcheren in der niederländischen Provinz Zeeland. Mein Vater und mein Großvater erhielten beide für ihren Einsatz im Krieg mehrere Orden, darunter das Eiserne Kreuz II. Klasse und das Ehrenkreuz des 1. Weltkrieges für Frontkämpfer. || Fünf Orden, von links nach rechts: (1) Ehrenkreuz des 1. Weltkrieges für Frontkämpfer mit Schwertern (2) Eisernes Kreuz II. Klasse (3) Ehrenkreuz des 1. Weltkrieges für Frontkämpfer mit Schwertern (4) Kronenorden-Medaille 1888; unten: (5) Bulgarische Verdienstmedaille Zar Ferdinand I. von Bulgarien.
Folkloristische und Propagandistische Postkarten von Bruno Stein und Andreas Arenz
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Sammelalbum mit diversen Postkarten der Soldaten Bruno Stein und Andreas Arenz mit propagandistischen und folkloristischen Motiven. Abbildungen stammen aus folgenden Städten: Anvers, Löwen, Brügge, Walcheren, Kalisch, Pleven, Vratza, Sofia, Prilep und Üsküb. || Mein Vater Bruno Stein wurde am 21. Januar 1896 in Waidmannslust geboren. Als er am 11. November 1915 in das stehende Heer bei der 4. Batterie des Ersatz-Bataillons des 1. Garde-Fußartillerie-Regiments eintrat und an die Ostfront abkommandiert wurde, war er erst 18 Jahre alt und sein Vater bereits tot. Im Februar 1916 wurde er in die 5. Batterie der 3. Garde des Landwehr Fußartillerie Bataillons versetzt. Erst im April 1917 konnte er sich Heimaturlaub nehmen. Während des Krieges kam er auch auf den Balkan u.a. nach Prilep und Üsküb. Wie sein späterer Schwiegervater Andreas Arenz brachte auch er von seinen verschiedenen Aufenthaltsorten Postkarten mit, die im Sinne des damaligen Zeitgeistes verschiedene Volksgruppen des Balkans zeigen. Bruno Stein überlebte den Krieg, musste aber kurz vor Kriegsende in das Lazarett im Stadtkrankenhaus Dresden Johannstadt gebracht werden. Der Vater meiner Mutter, Andreas Arenz, war bereits 44 Jahre alt, als er in den Krieg zog. Während seines Einsatzes kam er u.a. nach Antwerpen, Löwen, Brügge und auf die Halbinsel Walcheren in der niederländischen Provinz Zeeland. Mein Vater und mein Großvater erhielten beide für ihren Einsatz im Krieg mehrere Orden, darunter das Eiserne Kreuz II. Klasse und das Ehrenkreuz des 1. Weltkrieges für Frontkämpfer.


