Gerhard Blanke und seine Freunde spielen Krieg
Fotopostkarte, die an einen Herrn Erich adressiert.
Gerhard Blanke und andere Kinder, die Matrosen- und Soldatenuniformen tragen, spielen in selbst angelegten Schützengräben in Unruhstadt, Provinz Posen, den Krieg nach.
CONTRIBUTOR
Regina Zimmerninkat
DATE
-
LANGUAGE
deu
ITEMS
2
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Die Freunde Willi und Fritz ziehen in den Krieg
14 Items
Die beiden Freunde Willi und Fritz zogen gemeinsam in den Krieg. Sie stammten vermutlich aus Braunschweig. Beide waren zunächst in Reinsdorf stationiert. Fritz wurde nach Flandern beordert und diente beim II. Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 239. || Fotografien und Postkarten, die in einem alten Album gefunden wurden.
Heinrich Heere und seine Söhne im Krieg
11 Items
Gleich mehrere Mitglieder der Familie Heere kämpften im Ersten Weltkrieg: Heinrich Heere sen. (1870-1952) sowie seine Söhne Berthold Heere (1898-1980), der 1918 als Schützenrekrut im Feldrekrutendepot 13 einen Maschinengewehrkurs absolvierte, Ernst Heere (1899-1985), der 1918 in der 3. Kompanie des 124. Landsturm-Infanterie-Bataillons Kiel der 9. Armee war, und Heinrich Heere jun. (1897-1918). Heinrich jun. ist am 10. August 1918 in Frankreich gefallen. || Auf den Fotos zu sehen sind: Berthold Heere (ein Porträtfoto; auf dem Gruppenbild mit Pickelhaube und zwei liegenden Soldaten mittlere Reihe 3. von links; eine Feldpostkarte mit einem Maschinengewehrtrupp), Heinrich Heere sen. (auf dem Foto zweier Soldaten mit Bierkrügen rechts), Ernst Heere (auf dem Foto mit dreireihiger Aufstellung hinterste Reihe 3. von rechts) sowie Heinrich Heere jun. in Zivil. Beigefügt ist auch ein Beileidsschreiben vom 18. August 1918 zum Tod von Heinrich Heere jun.
Drei Freunde
4 Items
Das Foto zeigt rechts meinen Großvater Heinrich Müller (Uniform des 7. Kürassierregiments) und links seinen Bruder Otto Müller (mit Schirmmütze, Uniform des Fußartillerie-Regiment Encke (Magdeburg.) No.4, 1. Bataillon). Der Matrose in der Mitte ist ihr gemeinsamer Freund Otto Peine. Alle drei waren Bartensleber. Wann der gemeinsame Urlaub war ist nicht überliefert, wahrscheinlich im Sommer 1915 oder 1917. Die nachfolgenden Fotos stehen in einem Bezug zu den drei Männern: Otto Müller war Munitionsfahrer vor Verdun. Von ihm stammen die Verdunsteine. Wo sie gefertigt wurden ist nicht bekannt. Der Text lautet: Eisernen Gruhs(sic) nach Verdun, 1916 und der Schreibfehler lässt vermuten, dass die Steine in Frankreich aus einem einheimischen Kalkstein geschnitten wurden. Die Gestaltung ist fast identisch, es sind aber jeweils handgefertigte Unikate. Das nächste Foto zeigt eine Hälfte der Erkennungsmarke meines Großvaters. Dass sie nur zur Hälfte überliefert ist verwundert, da Heinrich Müller, wie auch sein Bruder Otto aus dem Krieg zurück kehrten. Ihr Freund Otto Peine hatte dieses Glück nicht. Er war Oberheizer (Maschinenmaat) auf einem U-Boot der Kaiserlichen Marine. Der Überlieferung nach (Quelle: meine Großmutter Erna Müller) rettete er bei einem Brand auf dem Boot mehrere Kameraden und erlag im Lazarett in Kiel seinen Verbrennungen. Sein Leichnam wurde nach Klein Bartensleben überführt. An ihn erinnert nur noch das Foto mit seinen Freunden und der Eintrag im Sterberegister des Kirchenbuches. Sein Name auf dem Gefallenendenkmal an der Kirche ist längst verwittert...