Rast tut gut

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CREATOR

Muzeul National Brukenthal Sibiu - Muzeul de Istorie Casa Altemberg

DATE

/

LANGUAGE

deu

ITEMS

1

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

PROGRESS

START DATE
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METADATA

Source

UGC

Contributor

europeana19141918:agent/4d540126b160b009ce40562454c6230b

Type

Photograph

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Language

mul

Agent

Muzeul National Brukenthal Sibiu - Muzeul de Istorie Casa Altemberg | europeana19141918:agent/4d540126b160b009ce40562454c6230b

Created

2019-09-11T08:19:05.279Z
2020-02-25T08:15:35.934Z
2014-11-08 13:28:07 UTC

Provenance

INTERNET

Record ID

/2020601/https___1914_1918_europeana_eu_contributions_18033_attachments_206391

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Sonst geht´s gut... deutsche Feldpostkarten und französische Ansichtskarten

15 Items

Wie zwei der nachfolgend gezeigten Feldpostkarten in meinen Besitz kamen, kann ich nicht mehr sagen. Die erste habe ich jedenfalls 2010 bei einer Auktion erworben, da Bismarck auf dieser Karte die Uniform des Königlich Preußischen Kürassierregiments v. Seydlitz Nr. 7 (Magdeburgisches) trägt und mein Großvater in diesem Regiment gedient hat (s. Beiträge zu Kürassier Heinrich Müller). Otto von Bismarck war ab 1868 Offizier à la suite der 7. Kürassiere und trug häufig deren Uniform, 1894 ernannte ihn der Kaiser anlässlich Bismarcks Abschieds als Kanzler zum Chef des Regiments. Obwohl sie als Feldpostkarte gelaufen ist, ging sie nicht an die Front, ja noch nicht einmal an einen Soldaten, sondern an eine Krankenpflegerin in einem Lazarett. Geschrieben hat sie stellvertretend die Mutter der kleinen Margarete Müller, die aber schon sauber ihren Namen darunter setzen konnte. Zudem erfahren wir, dass sie bereits Pulswärmer für die Soldaten an der Front stricken konnte. Die zweite Karte, adressiert an Frieda Dietrich aus Eilsleben, wird wohl in Lodz, im heutigen Polen geschrieben worden sein. Jedenfalls zeigt sie eine Lodzer Stadtansicht und dazu russische(!) Briefmarken (Lodz gehörte seit 1815 zu Kongresspolen und unterstand damit dem russischen Zaren). Die verzweifelte Bitte um Goldmundstück-Zigaretten ist auf Grund fehlender Interpunktion im ersten Moment schwer verständlich. Gerdchen Dietrich wollte seiner Schwester wohl klar machen, dass die Zigaretten, die die Soldaten in ihrer Einheit erhielten (...diese Zigareten...) von übelster Qualität waren. Gern wüsste ich, was eine Etappensammel Kompagni war. Karte Nr. 3 hat Leutnant Edwin Scherping an seine Schwester(?) in Olvenstedt geschrieben. Die Scherpings waren im Ort eine seit Jahrhunderten eingesessene Bauerndynastie. Der knappe Text mit dem Hinweis auf die unterstrichenen neuen Nachrichten im nächsten Brief gibt Rätsel auf. Eine Beförderung? Oder hat der Hinweis etwas mit dem Einsatzort des Leutnant Scherping zu tun? Die II. Landwehr-Division, der sein Truppenteil angehörte, war bis zum 20. Februar 1916 bei Stellungskämpfen um Verdun eingesetzt. Vom 21. Februar bis 9. September nahm sie an der Schlacht um Verdun teil, um ab dem 9. September bis 31. März 1917 wiederum an den Stellungskämpfen dort beteiligt zu sein. Die Karte datiert also aus der Zeit der heftigsten Kämpfe an diesem Frontabschnitt. Wie mag der Leutnant die Diskrepanz zwischen dem Kartenmotiv und der täglich erlebten Wirklichkeit gesehen haben? Ebenfalls aus Olvenstedt, heute ein Stadtteil von Magdeburg, stammen die neun französischen Ansichtskarten. Vor ungefähr 50 Jahren habe ich sie wegen der Briefmarken von einem Onkel bekommen. Er selbst wurde erst 1904 in Olvenstedt geboren und bekam die Kartensammlung von einem älteren Freund, der sie aus dem I. Weltkrieg mitgebracht hatte. Ursprünglich war es ein Schuhkarton voller Karten. Die französische Belle epoque muss es dem Mann angetan haben. Alle Karten sind an Mademoiselle Georgette Pécheret adressiert und in der Zeit vor dem Krieg geschrieben worden. Sie wohnte offenbar in Paris und ist wohl auch viel gereist. Wie die Kartensammlung in die vom deutschen Heer besetzten Gebiete gelangte ist nicht bekannt. Bis Paris ist zwischen 1914 und 1918 bekanntlich kein deutscher Soldat zum Beute machen gekommen...

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Feldpostkarte Soldaten singen lustige Lieder und sind den Mädchen gut.

2 Items

Feldpostkarte von Heinrich Schnelle an Mathilde Oeckermann in Gr.Mackenstedt.

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