Ein Korporal braucht Raum für 6 Mann - Kriegsbriefe von Johannes Luchterhandt zwischen 1917-1919
Johannes Luchterhandt wurde 1917 mit 18 Jahren eingezogen. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung im ‚Rekrutendepot’ des 1. Eisenbahnregiments in Berlin. In dieser Zeit schrieb er auch seine ersten Briefe an seine Eltern. Im Herbst kam Johannes Luchterhandt nach Belgien an die Westfront. Die Briefkorrespondenz mit seinen Eltern endete Anfang 1919.
Beschreibung des Kriegstagebuchs in Briefen des Gefreiten Johannes Luchterhandt sowie einer original Briefseite.
CONTRIBUTOR
Martin Luchterhandt
DATE
1917-06-14 - 1919-02-06
LANGUAGE
deu
ITEMS
7
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
Discover Similar Stories
Johannes King: Ein für tot erklärter Marine-Soldat | der zurück kehrte
3 Items
Johannes King wurde am 1.5.1892 in Aichhalden bei Schramberg geboren. Er war der Vater der Mutter des Teilnehmers. Er ging 1912 in die Kaiserliche Marine, wo ca. 1914 in Wilhelmshaven seine Porträtfotos gemacht wurden. In dem Gruppenbild ist er vorne links. 1918 wurde er vermisst und später für tot erklärt. Trotzdem hatte er überlebt. Nach seiner Rückkehr brach er mit seiner Familie und wurde später Eisenbahner. Johannes King starb 1980.
Ein Foto für den Kriegsgefangenen
1 Item
Fotografie für den in russischer Kriegsgefangenschaft befindlichen Ehemann und Vater. || Mein Großvater wurde am 6. November 1914 beim Ansturm der Russen auf die Festung Przemysl verletzt, gefangen genommen und anschließend über Moskau nach Nikolsk Ussurijsk transferiert. Meine Großmutter schickte ihm Mitte Dezember 1915 ein Foto, das sie und die beiden Kinder zeigt: Leopold, 10 Jahre, und Rudolf, 8 Jahre. Dieses Foto hat mein Großvater am 22. Februar 1916 im Lager erhalten und im Mai 1918 aus der Gefangenschaft mit nach Hause gebracht.
Eisernes Kreuz mit Verleihungsurkunde und Ehrenkreuz für Frontkämpfer von Johannes Rzechtalski
1 Item
In einem Rahmen befinden sich das Eiserne Kreuz II. Klasse mit Verleihungsurkunde vom 03.06.1918, sowie das Ehrenkreuz für Frontkämpfer, das 1934 gestiftet wurde. || Johannes Rzechtalski wurde 1896 in Hagenau im Elsass geboren. Er besuchte das Realgymnasium in Hagen (Westfalen) und wurde am 07.10.1915 zum 2. Ersatz-Bataillon des Infanterieregiments 138 eingezogen, bei dem er ausgebildet wurde. Am 08.02.1916 kam er zum 4. Infanterieregiment 166, ehe er am 16.06.1916 er zum 1. Ersatz-Bataillon des Infanterieregiments 166 versetzt wurde. Er besuchte die Fliegerschule in Müncheberg sowie die Geschwaderschule in Paderborn. Ab dem 30.10.1917 diente er in der 18. Staffel im Kampfgeschwader der Obersten Heeresleitung 3. Am 06.12.1917 geriet er in englische Kriegsgefangenschaft, in der er bis zum 05.11.1919 verblieb. Johannes Rzechtalski war an folgenden Schlachten beteiligt: 18.03. - 03.04.1916: Schlacht am Narotschsee, 05.12.1917: Geschwaderangriff auf Calais, 06.12.1917: Abschuss über England. Der 06.12.1917 wurde seit dem Abschuss von Johannes Rzechtalski als zweiter Geburtstag in der Familie groß gefeiert, da dieser überlebt wurde. Während der Gefangenschaft wurde sich um die Freilassung von Johannes Rzechtalski bemüht. Ihm wurde am 03.06.1918 das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen und später das Ehrenkreuz für Frontkämpfer, das 1934 gestiftet wurde. 1968 ist Johannes Rzechtalski gestorben. Zum Zeitpunkt der Verleihung befand sich Rzechtalski noch in Gefangenschaft.


