Feldpostbriefe von Fritz Isenberg
1) Brief vom 9./10. September 1914 aus einer Kaserne in Marburg. Berichtet über die Rekrutenausbildung vor dem Fronteinsatz.
2) Brief vom 2. Dezember 1914 aus einem Schützengraben in Frankreich. Berichtet vom Kampfgeschehen an der Front.
3) Gedicht von Alfred Isenberg
4) Bild von Alfred Isenberg an der Westfront 1918
Fritz Isenberg war der Bruder meines Großvaters. Er meldete sich bei Kriegsausbruch freiwillig. Der erste Brief ist aus der Ausbildungszeit in der Jägerkaserne in Marburg. Von dort kam er nach Nordfrankreich. Der zweite Brief wurde am 2. Dezember 1914 geschrieben. Fritz Isenberg wurde bei einem Angriff auf einen französischen Schützengraben in Takure am 30./31. Dezember 1914 am Oberschenkel verwundet und in das Lazarett nach Rethel gebracht. Hier erlag er am 15. Januar 1915 seiner Verwundung.
Beide Briefe sind an seinen jüngeren Bruder Alfred geschrieben worden (meinen Großvater). Brief 1 beschreibt die Rekrutenausbildung in Marburg, Brief 2 wurde im Schützengraben geschrieben. Bild 3 zeigt ein national gefärbtes Gedicht von Alfred zum Krieg. Solche Gedichte schickte er seinem Bruder ins Feld, sie werden in Brief 2 erwähnt. Bild 4 zeigt Alfred(links) und einen unbekannten Kameraden 1918 an der Westfront.
Siegeszuversicht bei Kriegsbeginn
Poem
Barmen
In den Feldpostbriefen von Friedrich Isenberg werden Gedichte erwähnt, die sein damals 15 Jahre alter Bruder ihm zugesandt hat. Eines dieser Gedichte ist in der Handschrift Alfred Isenbergs erhalten. Es handelt sich um ein patriotisches Gedicht, dass wohl in Anlehnung an ein Gedicht Theodor Körners verfasst wurde. Es zeigt die naive Begeisterung in den ersten Kriegswochen.
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Gedicht von Alfred Isenberg zum Kriegsbeginn
Propaganda
Alfred Isenberg
St.Amand
Foto von Alfred Isenberg
Photograph
Women
Foto von Alfred Isenberg (links vom Betrachter aus gesehen) und einem unbekannten Kameraden, aufgenommen 1918 in St.Amand/ Frankreich. Auf der Rückseite des Fotos ist zu lesen: Zur Erinnerung an Deinen Jugendfreund Alfred Isenberg. St.Amand den 20.Mai 1918. Das Foto schickte Alfred Isenberg 1918 an seine damalige Jugendliebe Hedwig Fink in Barmen, die es über Jahrzehnte aufbewahrte und in den 80iger Jahren meinem Vater (als Sohn des verstorbenen Alfred Isenberg) zusandte.
CREATOR
Carsten Isenberg
DATE
1914-09-09 - 1914-12-02
LANGUAGE
deu
ITEMS
0
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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