Der Unfalltod des Soldaten Christoph Martens bei Reims

Brief von Christoph Martens an seine Mutter vom 28. Dezember 1914.
Christoph Martens wurde 1895 in Horneburg geboren. Am 28. Dezember 1914 schrieb er seiner Mutter von der Westfront, dass es ihm ganz gut gehe, nur das Liegen in den Gräben mache ihn aufgrund der Kälte zu schaffen. Als er sich im darauf folgenden Jahr mit seiner Truppe bei Reims aufhielt, löste sich ein Schuss aus seiner Signalpistole, die er in seiner Hosentasche trug. Der Schuss zerfetzte seinen Unterleib und Christoph Martens wurde in ein Feldlazarett gebracht. Nach drei Tagen starb er an seinen schweren Verletzungen.

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CREATOR

Renate Schrader

DATE

1914-12-28

LANGUAGE

deu

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4

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

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METADATA

Source

UGC

Contributor

europeana19141918:agent/401a476b5be2be9f49754922afe79c5d

Date

1914-12-28

Type

Story

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Begin

1914-12-28

End

1914-12-28

Language

mul

Agent

Renate Schrader | europeana19141918:agent/401a476b5be2be9f49754922afe79c5d
Christoph Martens | europeana19141918:agent/5bf428f769fb23217eebe981c793d2b3

Created

2019-09-11T08:28:19.787Z
2020-02-25T08:22:30.158Z
2014-01-31 15:22:07 UTC
2014-08-29 08:21:59 UTC
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2014-08-29 08:22:27 UTC

Provenance

BE30

Record ID

/2020601/https___1914_1918_europeana_eu_contributions_12893

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Eigenhändiger Brief mit Unterschrift von Martin Martens (08.12.1797, Maastricht – 08.02.1863), belgischer Arzt, Botaniker und Chemiker, Louvain 20.06.1844. Martens studierte Medizin und praktizierte anschließend als Arzt in Maastricht. 1835 wurde er zum Professor für Chemie an die Universität Louvain (Löwen) in Belgien berufen. Dieses Amt behielt er bis zu seinem Tode. Ein Forschungsschwerpunkt von Martens waren Farnpflanzen.

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Bahnhof Loivre und Fort Brimont bei Reims

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Diese Feldpostkarte zeigt auf ihrer Bildseite eine Bleistiftzeichnung des Bahnhof Loivre - Im Hintergrund Fort Brimont. Die Zeichnung ist signiert mit A. Tauchert 1915. Loivre ist ein kleiner Ort nördlich von Reims, unmittelbar östlich des Ortes liegt das Fort Brimont. Dieses Fort älterer Bauart wurde 1914 von deutschen Truppen eingenommen und verblieb bis gegen Ende des Ersten Weltkrieges in deutscher Hand. Die Karte wurde am 8. Oktober 1915 von der Feldpostexpedition der K.S. (= Königlich Sächsische) Inf. Div. Nr. 32 (32. Division = 3. Königlich Sächsische) abgestempelt, zusätzlich wurde sie mit einem Brief-Stempel 3. Sächs. Res. Pion. Komp. * XIV: Armeekorps versehen. Als sächsische Einheit hätte man diese Pionier-Kompanie normalerweise im Großverband des XII. (I. Königlich Sächsisches) Armee-Korps erwartet, es mag aber sein, daß sie an das badische (preußische) XIV. Armee-Korps ausgeliehen wurde. Geschrieben wurde die Karte am 7. Oktober 1915 von Kurt Schlegel an seine Eltern, sie ist adressiert an Herrn Max Schlegel, Schneeberg im Erzgebirge, Georgenplatz 522. Er berichtet seinen Eltern vom Donner der Geschütze in der Champagne, wo zu dieser Zeit die Herbstschlacht in der Champagne tobte. Gerade am Tag zuvor, am 6. Oktober 1915, hatten dort erneute französische Angriffe eingesetzt (Rückeroberung der Butte de Tahure). Es grüßt Euch alle Euer Sohn Kurt... || Eine Feldpostkarte aus Loivre in der Champagne nach Schneeberg in Sachsen, geschrieben während der Herbstschlacht in der Champagne.

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