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Radtke | Paul Tagebücher 5
Item 53
Transcription: item 53 linke Seite - 102 - auf dem Wochenmarkte, auf dem sie Weich= käse kaufen wollte, beleidigt u. tätlich ange= griffen worden. Die Verkäuferin, d. alte Frau Ra. wurde so bedrängt, daß sie samt ihrem Korbe in Gecks Laden flüchten muß= te, verfolgt von einem Trupp Weiber. D. Polizei läßt sich bei solchen Szenen nicht sehen. Da wirds bald gefährlich für eine besser ge= kleidete Frau, den Markt zu besuchen. Es scheint einigen Hitzköpfen d. Geduldsfaden ge= rissen zu sein. Allerdings ist ihre Geduld manch= mal auch auf eine zu harte Probe gestellt worden. Mehrere Stunden vor d. Verkaufsstellen zu warten, bis man ¼ od. ½ Pfund Butter erhält, ist nicht jedermanns Sache. Montag, 6. März Ich habe Freitag nachm. u. Samstag morgen gefeiert. Der Umzug in d. neue Klasse am Mittwoch hat mir eine ordentliche Erkältung mit nachfolgender Grippe beschert. Das Zim= mer war während d. jetzigen Winters noch nicht geheizt worden. Morgens hatten wir 12 - 12 ° C., doch etwas arg knapp. Dazu liegt d. Raum nach Norden und empfängt somit nie einen Sonnenstrahl. Ein ungemütlicher rechte Seite - 103 - Klassenraum. Ich beziehe ihn schon zum 3. Male und bin froh, wenn ich ihn mit einem freundlicheren vertauschen kann. Mein erster Ausgang galt gestern d. Fam. Lorentz. Sie hat den 2. Sohn (Walter), einen prächtigen u. hoffnungsvollen Jungen bei Langemark verloren. Er wurde auf dem Beobachtungsstand durch einen Volltreffer einer Granate getötet. Fritz W. schickte d. Fam. L. durch mich eine Ansicht d. Ehren= friedhofs am "Pelikan" bei L. Auch er ist mit knapper Not d. Tode entronnen. Eine 28er Granate schlug wenige m vor ihm ein. Mit einem Schlammbad u. d. Schrecken kam er davon. - Über Nacht hats richtig geschneit. Ein solch herrliches Win= terkleid hat H. seit vielen Jahren nicht an= gezogen. Eine gute Spanne hoch liegt der Schnee. Leider machte das Tauwetter der ganzen Pracht ein frühes Ende. - Der jüng= ste Bellmann, kriegsfreiw. Artillerist, ist nun auch gefallen. Ich sehe ihn noch vor mir, wie er endlich seiner Mutter die Erlaubnis zum Eintritt ins Heer abgerungen hatte u. voll Freude mir zurief: "Mutter hats erlaubt!"
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Radtke | Paul Tagebücher 5
Item 52
Transcription: item 52 linke Seite - 100 - fuhr ich nachmittags mit Treff zum Rhein, um nach Enten auszuschauen. Es war keine zu sehen. Die Schneeschmelze hatte alle ins Innere gelockt. Über 5 Stunden wanderte ich an den Weidenhecken u. am Rheindamm entlang u. suchte nach Karnickeln, deren Fährten sich im Schnee überall zeigten. Endlich gegen 7 Uhr gelang es mir auf einen Leputz zu Schuß zu kommen u. ihn zu erlegen. Vorher hatte ich noch eine Taube geschossen, u. so kamen wir doch nicht mit leerem Rucksack nach Hause. Sophie freute sich natürlich. Sonntag, 27. Februar. Nach d. Anstrengungen des gestrigen Nachmittags hatte ich wie ein Toter geschlafen. Erst gegen 8 Uhr wurde ich wach. Unter erneutem Geläut d. Siegesglocken, welche neue Erfolge b. Verdun verkündeten, gingen wir zur Stadthalle, wo d. beiden Oberklassen unserer Nachbarschule M. II unter Mitwirkung d. Musikgesellschaft Ossian u. einer Konzertsängerin ein Wohltätigkeits= konzert veranstalten wollten. Unsere Volks= schüler machten ihre Sache ganz ausgezeichnet. Wir waren erstaunt. Ob d. finanzielle Erfolg d. großen Mühen entspricht, welche d. Veranstal= tung verursacht hat, ist zweifelhaft. Es häufen rechte Seite - 101 - sich derartige Konzerte zu sehr. Mittwoch, 1. März. Die Abcschützen müssen schon heute die Schule besuchen. 2 Klassen haben wir neu eingerichtet, Da mußten wir aus unserer freundl. Klasse in d. gegenüberliegen= de kalte u. nie von einem Sonnenstrahl durchleuchtete Klasse ziehen. Von Mama war heute morgen ein Brief angekommen. Nach= dem Lenchen mich nach Altena gerufen, soll ich jetzt auch noch nach Bonn kommen. Ich habe ab= geschrieben, weil ich d. Überzeugung bin, daß beide mir auch briefl. mitteilen können, was sie auf dem Herzen haben. Mama hat seit 3 Wochen keine Butter mehr gehabt. Schmalz kostet in B. 4 M ! Sophie u. unsere Traudele waren d. ganzen Tag unterwegs etwas But= ter u. Fett für Mama zusammenzuholen. Ich konnte ihr 1¼ frische Butter u. 2 Pfund Blu- men und fr. Speck schicken. Früher schwamm B. in seinen Vorräten an Fleisch u. Fett, und jetzt scheint dort wirklicher Mangel zu herr= schen. In Wiesbaden solls ähnlich sein. Donnerstag, 2. März. Die Weiber wer= den rebellisch. Unsere Hausgenossin, Frau Str., ist heute von einem Frauenzimmer
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Diary 6: September 1938 - March 1939
Item 64
Transcription: Left page down the Secretariat if war broke out; now he is not so sure. Sokoline says its seat sould be moved to Dublin. There are signs that Halifax is showing independence and favours a strong policy - including conscription. It appears the F.0. was shocked by the semi-official optimism of ten days ago & that it emanated from Chamberlain's entourage. "What price" Hoare's speech. He must be feeling rather small. Right page There is fear in Switzerland and in Holland, too. franc The Swiss franc has been going down on the London exchange market. Dutch & Swiss capital is going into France - "behind the Maginot Line". Most of the big Swiss gold reserve is in New York; the remainder is hidden in the high Alps not in exposed Zurich. - War Loan, which was 98 ... a week ago fell to 95 yesterday.
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Diary 6: September 1938 - March 1939
Item 63
Transcription: Left page He called on Lipski, Polish Ambassador, and found him a-twitter. Had an appointment with von Ribbentrop but was told he could not be found. So went on to Danzig. Greiser discussed normal problems, Jews, etc in Boettcher's presence. Forster was "in hospital for a serious operation" (I am very sceptical). Later, Greiser said he had recently seen Hitler who was annoyed with the Poles and said that if they behaved he would still leave Danzig, but if not "he wd show them who was master". So B. stayed 3 days in Danzig.. Right page I hope the Poles won't begin a war over Danzig. It wd be the worst ground. Such is the mentality of the day. Prepared a note for Walters (and F.O.) suggesting the use of Geneva as a rallying point - in spite of its smash - alongside the alliance system they seem to be working on. But Avenol says "No": the League's time is not yet. I wonder if, in any case, Chamberlain wd have the courage to eat some of his hard words about the League. Are we still to lie on the shelf. Avenol says he at one time simply contemplated closing
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Ratne bojne dopisnice - Feldpost iz Prvog svjetskog rata
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Description: Ratne bojne dopisnice (Feldpost) bile su najfunkcionalnije sredstvo komuniciranja vojnika sa porodicom tokom Prvog svjetskog rata. Većinom su bile cenzurisane i na njima se nalazio pečat vojne cenzure, regimentalni pečat i pečat vojne pošte. Na velikom broju dopisnica nalazila su se sva tri pečata, međutim, nerijetko se nalazio samo jedan ili dva. Poznato je da su vojnici bili strogo kažnjavani ukoliko su svjesno pisali bilo šta što otkriva vojne tajne. Pisati su mogli samo vojnici. Sve što bi napisali davalo bi se vojnom cenzoru da to pregleda i tek kad on odobri moglo se poslati porodici. Čitajući pisma, može se uvidjeti da su ona poprilično štura, te da su dobro pazili o svemu šta je napisano, upravo iz razloga da bi izbjegli probleme sa nadređenim. Feldpost sistem Austro-ugarske Monarhije, omogućavao je vojnicima da komuniciraju sa svojim najbližima. Sačuvane razglednice i pisma pružaju lični pogled na to kako su pojedini vojnici doživljavali sukobe. || Devet bojnih dopisnica (Feldpost)
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Dumitru Nistor prizonier de război în Japonia
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Description: Este un volum de jurnal din cele trei deţinute de Biblioteca Judeţeană Octavian Goga Cluj. || Dumitru Nistor, ţăran din satul Năsăud s-a născut în 1893. Visând din copilărie să călătorească şi să vadă ţări străine, în 1912, când vine vremea “număraşului” (recrutării) el cere să fie primit nu în miliţia ardeleană, unde erau recrutaţi de obicei românii, ci în marina austro-ungară. Terminând şcoala de marină, după o călătorie la Viena, este îmbarcat ca Geschützvormeister (“primul îndreptător de tun”) pe vasul SMS Kaiserin Elisabeth, cu destinaţia Asia. Prins de război în Marea Chinei, crucişătorul Kaiserin Elisabeth participă la câteva bătălii navale, pentru ca în 2 noiembrie 1914 să se hotărască scufundarea lui. Echipajul pierde şi lupta terestră, este luat prizonier de japonezi şi transportat în arhipelagul nipon. Timp de zece luni, ţăranul-marinar din Năsăud va fi prizonier într-o mănăstirea buddhistă din Himeji, iar apoi mutat într-un lagăr, construit special pentru prizonierii germani şi austrieci, la Aonogahara, nu departe de Kobe, unde va rămâne până la sfârşitul anului 1919.
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Potrošačka kartica prezime Škreblin
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Description: Potrošačka kartica sadrži podatke o osobama koje su se prijavljivale radi raspodjele živežnih namirnica u Zagrebu tijekom Drugog svjetskog rata. Sadrži podatke o podnosiocu prijave (ime i prezime, adresa) te osobama koje se nalaze u kućanstvu, njihova imena, godine rođenja, odnos prema podnosiocu prijave, zanimanje i mjesto rada.
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