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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 66

Transcription: 66 Mit den gestrigen Verlusten und den Krankheiten,hatte ich etwa 20 Abgang,annähernd 10 waren Trägertrupp beim Batl. und Melder dort und bei mir; höchstens 20 im Graben. Auch der neben mir lie- gende Führer der 2. Komp. wurde verwundet.Das Feuer dauerte stärker und schwächer die späten Vormittagsstunden an. Jch schaute aber im- mer getreulich wieder über die Grabenwand, getreulich unterstützt von meinen Meldern.Einmal sah man weit links, wie eine Gruppe an- scheinend eine Feldwache auf der Deckung stehend Handgranaten warf. Plötzlich wurde es lebendig bei uns im Graben,alles drängte panik- artig von links her und durch meinen Graben zurück. "Sie kommen mit Tanks" "Sie sind bei den 465ern durch.Leutnant Reimers (I/464) hat das Zurückgehen befohlen.Lt. Reimer, der eine halbe Stunde spä ter mit einem geschlossenen Teil seiner Komp.auf der Deckung zu- rückkam,hatte das sicher nicht so gemeint,dass alles ohne Gepäck und teilweise ohne Gewehr sich davon machte,darum hielt ich sie bei mir an und stellte sie in dem Graben neben mir auf,konnte aber nicht verhindern,dass es allmählich weniger wurden.Man hatte keine Uebersicht mehr,da alle Komp.durcheinander waren und keine geschlossenen Gruppen mehr da waren.Von meiner Komp. waren nur wenige Leute da mit zwei M.G.S. Ein Teil steckte noch halbrechts vor oder war rechts zurückgegangen.

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 65

Transcription: item 65                                                59 Jch blieb mit meiner Komp.nach dem ersten Tag in Reserve,erst am zweiten Tag wurde ich bei einer Frontverschiebung links einge- setzt.Bis zu diesem Abend war alles einigermassen ruhig.Die Franzosen waren offenbar noch nicht recht im klaren über unsere neue Stellung.Hatten vielleicht den Abzug der Garden noch gar nicht gemerkt,von denen allerdings noch einige Fuhrwerke vorn in der Gegend herumfuhren,wie auch unsere Komp.noch Feldwachen bis über Bethancourt hinaus vorgeschoben hatten und auch noch weiter vorne hin Streifzüge unternahmen.Die Franzosen schossen nunöfters nach Leuilly und in die Gegend des Batl.II/464.Jch machte noch an diesem Nachmittag einen Streifzug nach Bethancourt, wo noch viele Munition jeder Art herum lag,weil ich vorn eine Feldwache aufstellen sollte.Es war trotz aller Zerstörung noch eine friedliche Gegend.Aber plötzlich als wir in halber Höhe des Berges in einem Graben herumkletterten schlug eine erste Artillerie-Salve in unserer Nähe ein(erste von ziemlich vielen) dass man das Herzklopfen bekam und sich an die Grabenwand drückte. Wie es wieder ruhiger wurde,beendeten wir  unsere Erkundung,aber bei unserer Rückkehr stellte es sich heraus,dass von den Artil. Schüssen bei meiner Komp.aber zwei Tote und mehrere Vewundete gegeben hatte,unter ersteren ein Sergeant,für den eine Stunde später mit der Feldküche der Befehl kam,sofort in Urlaub zu fah- ren.Jch bezog einen am Nordrand liegenden Unterstand,der nur aus einem vielleicht 6 m. tiefen freien Schacht,mit Leiter und einer anschliessenden Treppe bestand.Doch kam ich nur für zwei Stunden zum Schlaf.Da wieder eine Verschiebung nach links befohlen wurde, ich löste meinen Nachbar zur Linken-es war Lt.Leonhard mit 4/464 ab und schlug meinen Komp.Führersitz in der Grabengabel auf(7/464 siehe Skizze). Die ersten Tagesstunden vergingen mit der Aufstellu lung der Gruppen,der Besichtigung der Stellung auch auf Schussfeld den Besuch der Feldwachen,die vielleicht 15cm.davor in einer nicht sehr übersichtlichen Kalk oder Sandgrube lagen.Dann kam der Batl. Kdr. (Rtm von Zitzewitz  von jetzt bis zum Schluss) zur Besichti- gung,während schon links auf der Hochfläche in der Ferne Schützen- linien in Wellen sich bewegten und bald sah man sie an einzelnen Stellen auf der nächsten Höhe( jenseits Bethancourt)nordwärts mar- schieren und es wurde klar,dass es heute ernsthaft losgehen würde, sogar Tanks konnte man links sehen.Bethancourt,von wo unsere Feld- wachen in der Nacht zurückgenommen worden waren,wurde als besetzt gemeldet und bald funkte unsere Art in den Grund hinein,leider das einziege rühmenswerte,was sie an diesem Tag vollbrachte,der ganze übrige Aufmarsch der Franzosen vollzog sich ziemlich ungest stört.Plötzlich kam ein Mann von meiner Feldwache verwundet und berichtete,eine schwarze Patr.sei plötzlich vor ihnen aufgetaucht und habe gleich mit der ersten Handgranate den Feldwebl .und den Untoffz.getötet und noch ein paar Mann verwundet.Noch vor einer halben Stunde war ich mit dem Rittmeister dagewesen,als ich jetzt in der Hauptstellung in die Nähe kam,waren die Franzosen wieder weg und meine Leute holten die Verwundeten zurück.Darauf wird die Reserve(8)Komp. zur Besetzung der Feldwache und als Reserve in der meines Unterstandes nach vorne gezogen.Während diese Bewegung noch im Gang war,begann eine lebhafte feindliche Beschiessung.Zwar hat- ten sie glücklicherweise unsere Stellung  nicht heraus,sondern be- schossen die ganze Hochfläche.Jmmerhin war es für meine Leute doch unangenehm,da sie keine weitere Deckung als den Graben hatten.

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Mitteilung an die Eltern über die Erhöhung der Pensionatsgebühren auf 3000 Mark jählich | da sonst eine Schulschließung drohe

Item 1

Transcription: Mitteilung an die Eltern. Im Hinblick auf die bevorstehenden Vermögensabgaben, die kommenden Steuern und die ständig sich erhöhenden Ausgaben für Lehrkräfte, erscheint der Vermögensverwaltung I.K.H. der Großherzogin Luise dei Fortführung des Pensionats unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht durchführbar. Ehe jedoch die folgenschweren Entschließungen in dieser Richtung getroffen werden, woll noch ein Versuch gemacht werden, ob nicht diese segensreiche Schöpfung I.K.H. der Großherzogin Luise trotz der Ungunst der Verhälntisse weitergeführt werden kann. Es wäre dies denkbar, wenn die nötige Anzahl der Eltern bereit wäre, für ihre

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht üer die schwierige Situation und einen Besuch bei der Wohnungskommission

Item 6

Transcription: Mit steten treuen Wünschen und Gedanken lege ich Eurer teuren Königlichen Hoheit mein ganzes Herz zu Füßen. In tiefster Ehrfurcht verharrend Eurer Königlichen Hoheit dankbarste ergebenste Dienerin Emily Göler. [28,1]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht üer die schwierige Situation und einen Besuch bei der Wohnungskommission

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Mitteilung an die Eltern über die Erhöhung der Pensionatsgebühren auf 3000 Mark jählich | da sonst eine Schulschließung drohe

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Glück darüber | dass die Großherzogin wohlauf ist; Gedanken aller Kinder und Schwestern sind bei der Großherzogin

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Finanzielle Probleme der Schule und das Schulleben unter dem Spardruck

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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