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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)
Item 56
Transcription: item 56 50 lichkeit,durch das beiderseitige Stellungssystem zu kommen,bestand für die leicht bespannten Trosswagen nicht.Es waren nun schon Armie rungstruppen an der Arbeit die Gräben auszufüllen und Backsteine in die Löcher zu werfen.Aber es gab immer Stellen wo jeder Wagen länger brauchte,sei es dass die Pferde nur stutzten und frisch anziehen mussten,oder es mussten erst Leute in die Räder greifen, oder man brauchte überhaupt Vorspann.DerAufenthalt jedes einzel- nen Wagens summiert sich aber für die andern so,dass lange Pausen entstanden.Wir hatten unterdessen Zeit das Schlachtfeld zu besichti- gen,wo zahlreiche Tommys noch mit dem Sammeln der Verwundeten be- schäftigt waren.Die erste englische Stellung war bös zertrommelt,m zeigte aber verhältnismässig wenig Kampfspuren.Mehr zu sehen war in einem Steinbruch der am Hinterhang lag,man interessierte sich für die englischen Verwundeten.die Baulichkeiten,die Zeitungen, Briefe,Waffen,Ausrüstungsgegenstände,unter denen natürlich nicht mehr viel Brauchbares war.Schliesslich ging es weiter,durch das 1917 niedergelegte Essigny an einem grossen Geschütz vorbei.Hier verloren wir den Tross gegen Abend und kamen nach Artemps in das richtige Leben des Bewegungskrieges hinein.Ueberall standen Ge- schütze , leichte und scjwere und feuerten in den Abend hinein. Pferde und Zeltlager waren überall. Von feindlicher Gegenwirkung war nichts zu merken,nur Flieger in der Nacht,obwohl man in der Somme-Niederung das M.G.Feuer aus höchstens 3 Km.Entfernung hörte. Schliesslich gegen Mitternacht fanden wir Reg.Stab und Tross,wick- elten uns in unsere Decken und legten uns hin.(bei Serancourt). Etwas durchkühlt wachte man am nächsten Morgen auf und durchsuchte die englischen Gräben und BatteriestellungenDie Geschütze waren anscheinend in ziemlicher Ordnung weggekommen,aber Munition jeder Art lag noch reichlich herum und viele leere Zwiebackbüchsen.Nach- mittags rückten wir weiter durch Serancourt le Grand und Artemps nach Avesnes bei St.Simon.Hier hatte unser Regiment am Morgen den Kanalübergang erzwungen.Nachdem wir noch einmal im Freien genächtigt hatten,kamen wir am 27.morgens zum Regiment.Es war etwa auf die Hälfte zusammen geschmolzen,aber alle sahen gebräunt aus und waren in bester Stimmung.Der Angriff war bis auf einiges Dazwischen - schiessen der eigenen Artillerie immer gut gegangen,jetzt waren andere Divisionen in die vordere Linie eingetreten und wir einst- weilen-(wir dachten recht lange)-Reserve.Sie hatten auch Gelegen- heit gehabt englische Kantinen und Verpflegungsdepots als erste zu finden,hatten also reichlich Cigaretten und Tabak,teilweise so- gar Butter und Speck.An diesem Tage wurde ein Kleiderdepot aufge- funden.Es wurden Mannschaften mit Säcken ausgeschickt und als sie bepackt wieder kamen,zog auf der grünen Wiese das ganze Batl. frische Wäsche an.Jn kurzen Märschen und langen Pausen,bei denen man nie wusste, ob sie sich zur Nachtruhe entwickeln würden,mar- schierten wir erst Richtung Guiscard,schwenkten aber um Mitternacht nach Ham um. Auf der grossen Strasse wurde es noch schlimmer mit den ewigen kurzen Pausen,die vermutlich von den Kreuzungen vorn in den engen Strassen von Ham herrührten.Erst gegen Morgen kamen wir an ein riesiges Munitionslager in der Nähe des Städchens.Hier wie immer in diesen Tagen,trat wieder die schwere Frage an den Komp. Führer(was ich glücklicherweise nicht war)heran,ob er Leute zum Requirieren ausschicken sollte oder nicht.Tat er es,so konnten die Sendlinge sich verlaufen,oder beim plötzlichen Aufbruch ganz ab- kommen.Aber es wollte doch jeder seinen Leuten und sich selbst
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Reise der Großherzogin auf die Insel Mainau; Heimreisen von Kindern des Pensionats
Item 1
Transcription: Baden-Baden d. 6. 6. 22. Durchlauchtigste Großherzogin, Allergnädigste Fürstin und Frau, Eure Königliche Hoheit haben uns wiederholt durch so gnädige telphonische direkte Grüße hocherfreut. Unserem telephonischen Dank möchte ich nun auch noch einen schriftlichen folgen lassen, der Eurer Königlichen Hoheit so recht warm ausdrücken soll, wie danker-
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Reise der Großherzogin auf die Insel Mainau; Heimreisen von Kindern des Pensionats
Item 2
Transcription: Linke Seite füllt unsere Herzen sind und wie tief wir die Wohltat empfinden, solch gnädigen treuen Gedenkens teilhaftig sein zu dürfen, wie sehr wir uns freuten über den guten Verlauf der Reise und wie viel unsere liebenden Gednaken bei Eurer Königlichen Hoheit und Ihrer Majestät auf der herrlichen Mainau sind. Die Pfingsttage müssen dort auch einzig schön gewesen sein! Hoffentlich fühlt Ihre Majestät schon Besserung. Ich bin dessen eigentlich ganz sicher. Unsere liebe Gräfin Maria Linden Rechte Seite wird Eurer Königlichen Hoheit ja in den nächsten Tagen, denen sie mit größter Freude entgegensieht, Nachricht aus dem V.P. bringen können. Heute nur so viel, daß die Hälfte der Kinder verreist sind, während ein Teil der Zurückbleibenden mit Frl. Bühler eine Wanderung macht u. die übrigen im Schloßgarten schöne, stille Stunden verbringen, oder sonst auf herrlichen Spaziergängen, heute auf dem Merkur, glückliche Stunden verleben. Alle sind sie sehr mit ihren Ferien zufrieden. Mir ist der Besuch der Gräfin Linden
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Reise der Großherzogin auf die Insel Mainau; Heimreisen von Kindern des Pensionats
Item 3
Transcription: sehr viel wert. Es fehlt mir jetzt ja viel, seit das Schloß leer ist! Lalla Schlosser schrieb sehr vernünftig, nimmt die Hilfe Eurer Königl. Hoheit gerne an mit innigem Dank, wird nach Empfang der Gabe Eurer Königl. Hoheit selbst danken. Von ganzem Herzen wünsche ich Eurer Königlichen Hoheit schöne, erholende Tage und bitte Eure Königliche Hoheit, untertänigst, mich Ihrer Majestät zu Füßen legen zu dürfen, Allerhöchstwelche mich so hochbeglückte durch den Abschiedsgruß, die schönen Nelken. In tiefster Ehrfurcht und Dankbarkeit Eurer Königlichen Hoheit untertänigste, gehorsamste Dienerin Emily Göler. [38]
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Reise der Großherzogin auf die Insel Mainau; Heimreisen von Kindern des Pensionats
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht aus dem Internat und Dank für einen übersendeten Brief
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Pfingstfest und die Entwicklung der Anzahl der Kinder
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Dank für die gemeinsamen Stunden auf der Insel Mainau
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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