Dritte Seite der Spenderliste zum Nagelkreuz Groß Bartensleben

Auf dieser dritten Seite der Liste geht der Gesamtbetrag der Spenden gegenüber den vorhergehenden beiden Seiten deutlich zurück. Hier sind nur einfache Mitarbeiter des Rittergutes aufgeführt. Der Sohn der Familie Jürgens, Otto, war im November 1914 als erster Groß Bartensleber gefallen.

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CONTRIBUTOR

Bodo A. W. Müller

DATE

1916-06-10

LANGUAGE

deu

ITEMS

1

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

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METADATA

Source

UGC

Contributor

europeana19141918:agent/23e33999da09c9c92c8cd23e820fd0f5

Date

1916-06-10

Type

Official document

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Begin

1916-06-10

End

1916-06-10

Language

mul

Agent

Bodo A. W. Müller | europeana19141918:agent/23e33999da09c9c92c8cd23e820fd0f5

Created

2019-09-11T08:49:08.586Z
2020-02-25T08:49:02.666Z
2020-02-25T08:49:02.667Z
2015-02-18 09:45:06 UTC

Provenance

INTERNET

Record ID

/2020601/https___1914_1918_europeana_eu_contributions_19541_attachments_221639

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Zweite Seite der Spenderliste zum Nagelkreuz Groß Bartensleben

1 Item

Der Gesamtbetrag dieser zweiten Seite der Spenderliste übertrifft den der vorgehenden, obwohl auch hier falsch addiert wurde und statt der tatsächlich gespendeten 117,80 RM die höhere Summe von 122,80 RM genannt wird. Und das trotz der Tatsache, dass auf der ersten Seite der Rittergutsbesitzer und seine adlige Verwandtschaft ihre Spenden gezeichnet haben. So hat die Familie des Gutsinspektors Ebers 60,00 RM gespendet und damit ihren Brotherren um 10,00 RM überboten. Selbst der Kutscher Wilhelm Finke gab mit 6,00 RM genauso viel wie die Familie von Wuthenau. Weiterhin finden sich auf dieser Seite die Familien des Rendanten Fröhlich und des Hofmeisters Hagemeister. Hagemeisters Sohn Robert ist ein Vierteljahr nach der Erstellung dieser Liste gefallen.

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Fünfte Seite der Spenderliste zum Nagelkreuz Groß Bartensleben

1 Item

Die letzte Seite der Spenderliste weist den geringsten Gesamtbetrag auf. Auch dieser Betrag ist falsch addiert, da die Summe nicht wie angegeben 8,00 RM, sondern nur 7,80 RM ergibt. Der Sohn der Familie Tschepella wurde am 4. April 1918 als vermisst gemeldet. Die Kinder der Familie Zobel trugen sich mit ihren Pfennigbeträgen als Vorletzte ein. Der kleine Franz, 1916 gerade zwei Jahre alt, fiel, wie seine zwei nach dem 1. Weltkrieg geborenen Brüder, im 2. Weltkrieg.

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Erste Seite der Spenderliste zum Nagelkreuz Groß Bartensleben

1 Item

Ursprünglich war im Kopf der Liste der Tischlermeister Bosse aus Beendorf genannt. Er hatte das Kreuz gefertigt. Sein Name wurde jedoch gestrichen und durch den Vermerk, dass das Kreuz vom Rittergut Groß Bartensleben gestiftet wurde, ersetzt. Selbstverständlich führt der Besitzer des Gutes, der Rittmeister (Hauptmann der Kavallerie) Wilhelm von Veltheim, die Liste an. Der stand, wie vermerkt wurde, im Felde in Frankreich und spendete mit 50,00 RM den weitaus höchsten Einzelbetrag. Wer die anderen Personen im ersten Absatz der Liste sind ist nicht bekannt, bis auf Horst von Tettenborn (königl. sächs. Generalmajor und Schwager Wilhelm von Veltheims). Überhaupt fällt auf, dass keine Rangordnung in der Reihenfolge der Spender eingehalten wurde. Nach dem ersten Absatz finden sich zum Beispiel mit der Familie Deppner einfache Gutsarbeiter, denen unmittelbar ein weiterer Schwager des Rittergutsbesitzers, nämlich Conrad von Wuthenau mit Frau und Töchtern folgen. Allerdings spendete diese Familie Wuthenau zusammen lediglich 6,00 RM, während der die Seite beschließende Heinrich Dube, ein einfacher Arbeitsmann, alleine 2,00 RM einzahlte. Der Sohn der genannten Familie Deppner war im September 1915 gefallen. Die errechnete Gesamtsumme ist falsch und beträgt tatsächlich 98,80 RM.

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