Über 100 Jahre alte Unterlagen
Nach dem Tod meines Vaters 2012 habe ich seine aufbewahrten Unterlagen bekommen, darunter auch die anbei liegenden. Die Postkarte anbei schickte mein Großvater Karl an meinen Urgroßvater Nikolaus Faust. Die Postkarte habe ich das erste mal nach dem Tod meines Vaters gesehen.
Die weiteren Schriftstücke von 1917 bis 1919 (verschiedenen Datums) kann ich nicht erklären.
Postkarte
Postcard
CONTRIBUTOR
Maria Friedel
DATE
1915-07-22
LANGUAGE
deu
ITEMS
5
INSTITUTION
Europeana 1914-1918
PROGRESS
METADATA
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Corespondență cu alte instituții
7 Items
Independent digitisation || Zilele colecțiilor 1989 - iulie 2019 || Documentele cuprind acte de corespondență privind organizarea centenarului morții lui Mihai Eminescu. Printre acestea se numără o cerere de înregistrare pe bandă de magnetofon a unor fragmente din creația lui Mihai Eminescu, o adresă de solicitare a unor lucrări dedicate Poetului Național din patrimoniul Muzeului de artă Cluj-Napoca, o altă adresă privind popularizarea fondului de carte, solicitarea de expediere a unor plachete și a altor materiale editate cu ocazia centenarului Eminescu, invitația și răspunsul la cererea de participare la un simpozion la Botoșani pe aceeași temă, o adresă de solicitare a unor plante ornamentale pentru organizarea expoziției „Centenar Eminescu”.
Unterlagen von Anton Weindl
37 Items
Unterlagen aus dem Umkreis des Uffz. Anton Weindl (11./ Bayer. 20. Inf.Rgt.) Ort: Aich bei Vilsbiburg, Marklkofen; Westfront Feldpostbriefe und Fotos, meistens adressiert an seine damalige Braut Marie Wimmer (Bgm.tochter in Marklkofen). Fotos seiner Hochzeit (in Uniform; mit Helm und der Friedensuniform), dabei Franz (später Ritter von) Wimmer: Handwerkskarte der Handwerkskammer Niederbayern.
Hauptmann Joachim von Goertzke - Weltkriegs-Unterlagen
41 Items
s.o. || Es handelt sich bei den gezeigten Dingen um persönliche Dinge meines Großvaters, Hauptmann Joachim von Goertzke aus Berlin und seiner Familie.Mein GV war in der Kaserne(die heute noch existiert am Beginn des Mehringdamm stationiert und exerzierte mit dem Regiment auf dem Tempelhofer Feld. Das erste Bild zeigt Ihn mit seinem Pferd in Uniform zu Beginn des Krieges mit seinem 3 jähr. Sohn. Alle seine Pferde wurden Ihm schon zu Beginn des Krieges unter dem Bauch weg geschossen, da er im Sturm als Kommandant (wie auch Kommandeure 1870/71) der Truppe voran ritt. Ein weiteres Bild zeigt Ihn mit seiner Frau beim Offiziers-austausch in der Schweiz,nachdem er einen Lungenschuss erhalten hatte und in Frankreich gefangen war. Dazu steht auch das Dienstleistungszeugnis in diesem Beitrag, das Zeugnis über die Einsätze im Frankreichfeldzug ablegt, über die Verwundung, Gefangennahme in Reims und die Belobigung zu Ende des Krieges. Die Bilder zeigen Das Koppelschloss meines GV. mit dem Motto: Gott mit uns - ein Dokumentation der religiösen Prägung der Herrschaft Wilhelm II., dazu den Ehren-Teller zum Gedenken an den 100 Gründungstag der Regiments meines GV.:Kaiser Franz Garde Grenadier Regiment Nr. II. Er wurde rechtzeitig zum Sedans-Tag im Sept.1914, dem wichtigsten militärischen Gedenktag,aufgelegt zur moralischen Stütze des Regiments. Weiter:Eisernes Kreuz für Militär und Kreuz für Kriegshilfsdienste für meine Großmutter an der sog. Heimatfront.Dazu die Original-urkunden der Verleihungen der Eisernen Kreuze I und II an meine GV. Beachtenswert ist die Verleihung des EK II in 1919 immer noch im Namen des Königs von Preußen Weiter:Medaillen für Geldspenden im Rahmen der sehr erfolgreichen Aktion Gold gab ich für Eisen - dabei wurden Goldspenden genommen und Eisenmedaillen von der Verwaltung gegeben, zunächst 1913 in Gelblegierung und verziert mit Hinweis auf 1813(Völkerschlacht), später 1916 in Schwarzeisen mit Prägung. Weiter: Hindenburg-Taler zum Gedenken an die erfolgreiche Tannenbergschlacht und zur Ehrung von Feldmarschall v. Hindenburg zur Motivation der Heimat und der Truppe.Ebenso echte 5.und 10 Pfennig Stücke der Kriegszeit -es gab weitgehend keine Sonderprägungen. Abschließend eine Dankbarkeitsmedaille an dem Schweizer Staat für (karitative)Hilfe im Krieg. Sehr interessant ist auch das letzte Stück: Ein Kinderbuch- wohl das bekannteste des Schriftstellers Schmidhammer-zur Motivation der Heimat bis in die Kinderzimmer und Schulen mit der notwendigen Sicherheit auf Überlegenheit und zuverlässige Aussicht auf Erfolg. Es zeigt das, was alle Beteiligten Nationen am Krieg dachten - weshalb die Gefahr der Katastrophe nicht eingeplant war. Der Krieg - so auch immer die Analyse meines Großvaters - war ein vorbereiteter,eigentlich politisch nicht gewollter Akt, aber durch einen nicht geplanten Unfall eine Möglichkeit die eigenen Vorstellungen plötzlich im eigenen Sinne zu realisieren. Militärisch verhaftet in den Vorstellungen der Kriege um 1870/71 waren Kriegsentwicklungen, wie sie dann sich realisierten, kaum vorstellbar.Unter den politischen Führern war keine überragende Persönlichkeit zur Durchsetzung friedlicher Verhandlungsziele.Die Kaiser und Könige sahen sich in einer teilweise sehr persönlichen Zwangslage in Verbindung mit persönlichen Erfolgszielen.Eine fatale Gemengelage, die sehr richtig -schlafwandlerisch- zum Krieg führte.