fast noch Kinder

Die jugendlichen Rekruten waren alle aus ländlichen Landstrichen von Ostpreußen. Sie nutzten diese Gelegenheit, um den ärmlichen Verhältnissen zu entfliehen und ein Abenteuer zu erleben. Die Jugendlichen hatten alle maximal den Grundschulabschluss der 6-ten bis 8-ten Klasse und kannten nur die harte Landarbeit. Sie versprachen sich viel, hatten große Erwartungen und konnten deshalb leicht ausgenutzt werden. Für sehr viele war das Ergebnis dieses Abenteuers der Tod. Einer dieser Jugendlichen war mein Opa.
Der Krieg nutzte nur dem Kapital, von den begeisterten Jugendlichen überlebten nur 2 Personen.

Show More
 
 
 
 

CREATOR

Wolfgang Görsdorf

DATE

1914

LANGUAGE

deu

ITEMS

5

INSTITUTION

Europeana 1914-1918

PROGRESS

START DATE
TRANSCRIBERS
CHARACTERS
LOCATIONS
ENRICHMENTS

Generating story statistics and calculating story completion status!

METADATA

Source

UGC

Contributor

europeana19141918:agent/97768fa41fc0bcccd61d1f7026c1c041

Date

1914

Type

Story

Language

deu
Deutsch

Country

Europe

DataProvider

Europeana 1914-1918

Provider

Europeana 1914-1918

Year

1914

DatasetName

2020601_Ag_ErsterWeltkrieg_EU

Begin

1914

End

1914

Language

mul

Agent

Wolfgang Görsdorf | europeana19141918:agent/97768fa41fc0bcccd61d1f7026c1c041

Created

2019-09-11T08:25:45.031Z
2020-02-25T08:28:07.652Z
2014-01-30 02:05:02 UTC
2014-01-30 02:06:03 UTC
2014-01-30 02:09:32 UTC
2014-01-30 02:09:46 UTC
2014-01-30 02:10:04 UTC
2014-01-30 02:10:29 UTC

Provenance

INTERNET

Record ID

/2020601/https___1914_1918_europeana_eu_contributions_12536

Discover Similar Stories

 
 
 
 

Wie lange dauert dieser Krieg noch?

2 Items

Soldaten des Ersten Weltkriegs ließen sehr oft Photographien von sich und ihren Kameraden anfertigen, um diese ihren Verwandten und Freunden in die Heimat zu senden. Auch der Wunsch, ein gemeinsames Bild mit Kameraden zu haben, von denen man nie wissen konnte, wie lange sie noch leben, mag oft dahinter gestanden haben. Die Bildvorderseite zeigt eine Gruppe von Soldaten mit Pferden, es könnte sich zum Bespiel um eine Train-Kolonne handeln. Viele von ihnen erscheinen bereits etwas älter, man darf annehmen, dass etliche Familienväter darunter sind. Eine Seltenheit ist es bei diesem Bild, dass die Bildlegende auf der Rückseite die Frage evoziert: wie lange dauert dieser Krieg noch? Die Bildlegende lautet: Erinnerung aus dem Feldzug 1914/1915/1916/1917..........? aufgenommen am 26. August 1917 auf einer Ferme an der Maas || Photographie schwarz-weiß Postkartengröße 138 x 87 mm Handschriftliche Widmung mit schwarzer Tinte auf der Rückseite

Go to:
 
 
 
 

Soldaten und Kinder

1 Item

Schwarz-Weiß Fotografie 1917. || Fotografie mit einer Gruppe Soldaten und Kinder.

Go to:
 
 
 
 

Wie soll das noch enden! Der Soldat Nikolaus Schaub in den Wäldern von Mainvillers

30 Items

Tagebuch von Nikolaus Schaub, mit Einträgen von August 1914 bis März 1915. || Nikolaus Schaub diente in der 1. Kompanie des 21. Infanterie Regiments. Seine Eindrücke und Erfahrungen, die er an der Front machte, hielt er in einem Tagebuch fest. Darin beschreibt er den ersten Tag der Mobilmachung, seinen Einsatz in Luxemburg, Belgien und Frankreich sowie das Leben im Schützengraben. Er schildert, wie nach einem schweren Gefecht im August 1914 der Anblick der vielen Toten und Verletzten ihn sehr mitnimmt. Dieser erste Schrecken wird in den folgenden Tagen von einer Monotonie begleitet, die für den 1. Weltkrieg charakteristisch war. So ist sein Leben v.a. von dem Hin und Her zwischen Schützengraben und dem Feldlager im Wald geprägt. Neben den Gefechten ist es das Wetter, was für ihn und seine Kameraden zum Lebensmittelpunkt geriet. Entweder war es die große Hitze oder der strömende Regen, der ihnen das Leben an der Front zusätzlich erschwerte. Ab Dezember 1914 werden die Einträge kürzer und Nikolaus Schaub notiert nur noch Märsche und die Ablösungszeiten im Schützengraben. Neben diesen Tagebuchnotizen gibt es auch noch Gedichte, von denen eins den Titel Wie soll das noch enden! trägt.

Go to: