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Schreiben von Sophie Sautier an die Großherzogin Luise; Zusendung eines Protokolls; Regelung der Vertretung für Clara Siebert; Gedanken zum Ende des Krieges und der kommenden Zeit

Item 3

Transcription: heit und dem Glauben an einen gnädigen Gott im Himmel zurück. Wenn wir dabei etwas mit= helfen können, ist es eine schöne Aufgabe. Unsere Arbeit wird bis zum März noch weiter von Mittlen des Kriegs-Ersatz-und Arbeit-Departement s unterstützt. Auch bei der Ausgestaltung der verschiedenen Bezirks= areitsämter stehen uns von dort noch reich= lich Mittel zur Verfügung, sodass wir auf diesem Gebiert freudig weiter arbeiten können. Nächsten Mittwoch ist eine Sitzung des Ar= beitsausschusses, wie werden wir da Euere Königliche Hoheit vermissen. Der Arbeits= ausschuss bedeutet für mich bis jetzt zwar noch keine Entlastung, aber es ist eine Be= ruhigung für die Arbeit. Indem ich Euerer Königlichen Hoheit alles Gute und Liebe vom gütigen Gott er= flehe, bin ich mit tiefster Ehrfurcht und Ergebenheit Euerer Königl. Hoheit untertänigste ergebenste Sofie Sautier

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Schreiben von Sophie Sautier an die Großherzogin Luise; Zusendung eines Protokolls; Regelung der Vertretung für Clara Siebert; Gedanken zum Ende des Krieges und der kommenden Zeit

Item 2

Transcription: zu gewinnen , erlaube ich mir Euerer König= lichen Hoheit eine Abschrift unseres Proto= kolls beizulegen. Wissen wir doch alle, mit welch grosser Teilnahme Euere Königliche Hoheit unsere Arbeit verfolgen. In dieser aufregenden für uns alle so schweren Zeit ist die Arbeit das Heilmittel, das uns auf= recht erhält. - Euere Königliche Hoheit dürfen überzeugt sein, wie tief wir alle mitempfinden, dass gerade diese segensreiche Arbeit Euerer Königlichen Hoheit jetzt untersagt ist. So Gott will ist die Gesund= heit Euerer Königlichen Hoheit wieder herge= stellt, dass Euere Königliche Hoheit mit neuer Kraft und Gottvertrauen das Leben weiter ertragen können. Wir leiden alle so schwer in dem Gedanken an unseren Kaiser, und an alles, war über ihn und seine Familie gekommen ist. // Herr Kommerzienrat Stainer und Frau Siebert lassen Euerer Königlichen Hoheit ehrerbietigste Grüsse aussprechen. Frau Siebert wird trotz den kommenden Landtagssitzungen im Kriegsamt bleiben und von mir vertreten werden. Ich bin sehr glücklich über diese Lösung. Wir haben noch sehr viel mit der Ver= sorgung von Helferinnen zu tun und ist es gar traurig, welcher Einblick uns oft zuteil wird. Wieviele dieser Damen in den elegantesten Kleidern haben mit ihren Familien weit weit über die Verhältnisse gelebt und stehen jetzt dem erbarmungslosen Nichts gegenüber. Man kann oft nicht verstehen, mit welchem Leicht= sinn solche Menschen in den Tag hinein gelebt haben. Das Elend, das unser Vaterland betrof= fen hat, ist in jeder Hinsicht viel viel trauriger, als es sich in Worten schildern lässt. Hoffentlich halten die Menschen Einkehr in sich selbst und kehren wieder zur Einfach=

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Schreiben von Sophie Sautier an die Großherzogin Luise; Zusendung eines Protokolls; Regelung der Vertretung für Clara Siebert; Gedanken zum Ende des Krieges und der kommenden Zeit

Item 1

Transcription: Karlsruhe, den 13. Januar 1919 Durchlauchtigste Grossherzogin, gnädigste Fürstin, Herrin und Frau  ! Es ist mir ein Herzensbedürfnis Euerer Königlichen Hoheit die warmen, ehrerbietigsten Grüsse der Damen und Herren im Komitee der Abteilung V des Bad.Frauenvereins zu über= mitteln. Wir hatten am 7. Januar eine gemein= same Sitzung und haben ausserordentlich schwer empfunden, dass wir die Gegenwart Euerer König= lichen Hoheit noch immer entbehren müssen. Herzlichen Dank möchte ich Euerer Königlichen Hoheit aussprechen, dass Euere Königliche Hoheit geruhten als Vertretung Freifräulein von Landenberg zu entsenden.  Um einen kleinen Überblick über die Arbeit unserer Sitzung

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 21

Transcription: item 21                                                         -  15  - und auf einmal ruft einer neben der Kanone: "Einjähriger Schellenberg," "Hier", "Wo?" "Hier", Bist Du von der Neuvel" "Ja".Schon bin ich in der Dunkelheit vorbei.Endlich hören die Kanonen auf, man stolpert wieder in die Ordnung hinein, auch d er Wald hört einmal auf, aber es geht immer noch lang weiter. Dieser Nachtmarsch, der sich ähnlich an den folgenden Abenden wiederholte, ist etwas ganz besonderes. Müde und stumpf läuft alles so mit; keiner tut mehr den Mund auf, man denkt an den schweren Tornister oder das Berennen in den Stie- feln, oder an den Durst, wenn aber diese Mühseligkeiten nicht  zu gross sind, kann man so im Mttrotteln träumen,irgendwo sieht man immer brennende Häuser. Stumm zogen wir durch einen Ort, der auch ganz dunkel blieb. Jm zweiten Dorf war mehr Leben; da standen noch Reiter herum und die redeten auf ein- mal bayrisch. Es war aber auch noch für uns Platz, wenig - stens ein Haus für jeden Zug. Jn unserem zeigte sich ein alter Mann der dazu kein Licht oder wenigstens kein Petrolium hat- te. Wir machten im Zimmer aus einem Bett ein Lager für 10 und schliefen gut.                     Am 23. blieb das Batallion zuerst lange bei dem Ort Prémonville, zwischen Cirey und Blamont liegen, wobei man für sich und die Feldküche, die Obst-und Gemüsegärten absuchte. Es fand Löhnung statt, sowie Belehrung über Ver- halten im Feindesland, es wurde erlaubt, in verlassenen Häu- sern alles zu nehmen, was man brauchen konnte, Essen, Wäsche, auch etwa Taschenmesser, Bleistifte, aber nichts unnötig zu verderben. Nachts soll man im Quartier immer in  Gesellschaft bleiben und einer wachen. Es begann der Vormarsch wie an den Tagen vorher und nachher: Bald da, bald dort donnern die Ka- nonen, wir sind immer gefechtsbereit, bekommen aber nie was zu tun, wir marschieren ein Stück und dann bleiben wir lie- gen und keiner weiss, gehts nach einer Minute oder gar nach 3 Stunden weiter. Man kanns versuchen zu schlafen, entweder auf dem Rücken mit dem Tornister als Kopfkissen, oder auf der Seite, den Arm untern Kopf. Immer aber hört man den Befehl "Auf", des Kompagnieführers und man steht schwerfällig wie ein Kamel auf, erst muss man auf die Seite liegen, dann stemmt man sich mit der Hand auf beide Kniee, dann ein Bein vorgesetzt und dann wird der ganze Körper mit Tornister auf- gestemmt. Heute kam was Neues: Ein grosses Stück weit, meis- tens durch Wald, sollte mit einer lichten Schützenlinie,be- stehend aus Spitzenabteilungen aller Kompagnien, vorgegangen werden. Das geht aber in der Praxis nicht; im Wald kann man schwer die Richtung halten, da und dort geht einer im Ge- büsch hinter dem andern, ein Teil ist vor den andern voraus, und so reisst da und dort die Verbindung ab. Der grösste Teil der 6er Spitze und die der 5ten zog schliesslich miteinander vor und schloss sich dann der Kolonne des I. Batallion an,als später das Regiment an einer mit Verhauen gesperrten Strasse lagerte, stiessen wir wieder zur Kompagnie und Feldküche.Vom Feind war nichts zu spüren, als dass ein paar Geschosse oben durch die Tannenäste fuhren. Mein rechter Stiefel brannte wieder einmal in diesen Tagen, doch lang nicht wie im Elsaß.

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Eltern holten ihre Kinder ab; Hoffnung darauf | den Schulbetrieb im Januar wieder aufzunehmen

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über eine gelungene Feier am 12.11. und die bevorstehende Adventszeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Anzahl der Kinder in der Pension

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Die Notwendigkeit einer Einrichtung wie das Viktoria-Pensionat in der aktuellen Zeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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