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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Adresse der Schule an Wilhelm II.

Item 3

Transcription: Schränke, auch Schultische und Stühle zurückbehalten für die geglaubte  Erweiterung in Baden, vielleicht auch noch einiges andere, was ich notieren will.  Darf ich Eure Königliche Hoheit untertänigst bitten, mir diesbezügliche  Wünsche gnädigst äußern lassen zu wollen?  Die Sache hat nicht Zeit bis zum nächsten Dienstag! In tiefster Ehrfurcht küßt Eurer Königlichen Hoheit die Hand Eurer Königlichen Hoheit treuste Dienerin Emily Göler. [30]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Adresse der Schule an Wilhelm II.

Item 2

Transcription: Linke Seite   Sehr gut hat ihnen imponiert, daß Eure Königliche Hoheit noch eine Klopstocksche Ode auswendig wußten oder doch zum  Teil noch rezitieren konnten! Ruth von Born konnte nicht genug von ihrem Glück erzählen, wird Eurer  Königlichen Hoheit noch einmal schriftlichen Dank zu Füßen legen. Tante Hannah Göler habe ich gebeten, beruhigend zu wirken, was sie gerne tun wird.  Über die demnächst erscheinende Anzeige im Badeblatt war sie  Rechte Seite   sehr erfreut.  Ich habe einen Entwurf aufgesetzt zur gnädigen Begutachtung Eurer Königlichen Hoheit und lege ihn hier bei. Heute bekam ich die Nachricht, daß die Abteilung VI unser Mobliar kaufen oder mieten möchte.  Ich sagte dem Präsidenten, daß nichts verkauft werden darf.  Eure Königliche Hoheit werden doch wohl aber der Ansicht sein, daß wir hier lassen, resp. vermieten, was wir nicht brauchen zunächst wenigstens. Ich würde nur etwas 20 Betten u.

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Adresse der Schule an Wilhelm II.

Item 1

Transcription: Karlsruhe d. 4. 2. 20. Durchlauchtigste Großherzogin, Allergnädigste Fürstin und Frau, Von ganzem Herzen möchte ich Eurer Königlichen Hoheit nochmals untertänigsten Dank sagen für  den gestrigen Tag, der mir wieder so herrliche Stunden brachte neben all den schmerzlichen Dingen, die besprochen werden mußten.  Reizend war es, wie meine Hausgenossen strahlend zuhörten, als ich von Eurer Königlichen Hoheit  erzählen und Grüße bringen durfte.

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 43

Transcription: item 43                                         - 37 -                        Links von uns war in dieser Nacht Ablösung, wir bekamen ein M.G. und der Teil der Kompagnie der am Tag zuvor nicht mitgekommen war, kam nach, vom Trägertrupp der 20 Mann stark uns Essen bringen sollte. Es fanden sich etwa 6 Mann mit Kaffee ein. Zu essen hatten wir vorläufig noch reichlich, auch Hartspiritus. Ich wollte auch einmal zum Hauptmann vor- dringen, es wurde mir aber bald bedenklich in der leerenGe- gend herum zu spazieren und ich war froh, wie ich wieder un- sere Linie hatte. Ein V.Feldwebel sollte in dieser Nacht die Verbindung mit den 15ern aufnehmen. Er geriet aber bald an die Engländer, die ihn mit Leuchtkugeln und Gewehrfeuer em- pfingen. Er kam aber mit seinen 2 Mann glücklich zurück und versuchte es dann über die R 1 Stellung von der aus er dann den linken Flügel der vorderen Linie der Bayern ein paar Hun- dert Meter rechts hinter unserem Flügel feststellte. Auch un- ser Hauptmann zog sich unter diesen Umständen schliesslich in die Linie zurück. Da man bei Nacht meist munter war, so schlief man bei Tag. Dann um 11 Uhr am 5. November 16 wollten wir eben eine Fleischbrühe wärmen, als auf einmal ein gewaltiges Artil- lerieschiessen losging. Links sah man hinter der Bodenwelle eben noch die Sperrfeuersignale hochgehen, rechts ebenfalls, etwas weiter weg.Es musste wohl ein Angriff im Gang sein und gleich wurde es einem ganz warm und kampfeifrig dabei, aber es kamen keine Engländer. Aber unser Sperrfeuer setzte über- all ein auch bei uns, obwohl wir das gar nicht verlangten.Ich hatte zwar die Leuchtpistole, die einzige der Kompagnie mit dem Signal geladen in der Hand.Bei uns lag das Sperrfeuer knapp in der Zone  von der Stellung bis 100 m. davor.Die hin- tersten lagen gelegentlich in unserer Stellung, jetzt aber machte man sich in Erwartung der Engländer nicht viel daraus. Die Granaten streuten auch auf dem weichen Boden sehr schwach. Vornen war bald nur noch Rauch zu sehen und die Engländer woll- ten nicht darin zum Vorschein kommen, was uns jetzt wirklich gefreut hätte. Jch sah auf beiden Seiten meine Leute, besomn- ders die Unteroffz. unter ihren Stahlhelmen herausschauen, obwohl die Granaten unangenehm scharf über uns wegflogen.Ver- ständlich machen konnte man sich in dem Spektakel nicht, ob- wohl man Lust hatte, in dem Heidenlärm selbst mitzubrüllen um sich auzutoben. Bei uns unmittelbar hörte das Schiessen auf und der Rauch verzog sich, jetzt konnte mein rechter Flügel auf weiter links vorgehende Engländer schiessen, ichmusste nur aufpassen, dass nicht  auch die andern die nichts sahen, in der Erregung mitschossen. Links ging es noch lange weiter; ich überlegte was zu  tun wäre, wenn die Engländer da auf einmal den Berg herunter kämen, aber das Gefecht, d.h.für uns die die Leuchtkugeln und die grossen schwarzen Rauchwolken  unserer mittleren Schrappnelle blieben immer an derselben Stelle und ganz allmählich wurde es ruhiger,. Abends hatte ich noch einen Mann Verlust, der von einer vereinzelten englischen Granate in den Kopf getroffen wurde. Als es dunkel war, besuchte ich den nächsten Zugführer der Klompagnie der aber auch nichts weiter

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Adresse der Schule an Wilhelm II.

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Angriffe gegen Viktor Brückner aus der Kirchengemeinde; Dank für die schönen Stunden

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Gedanken zum Beginn des neuen Schuljahres; Aufenthalt in Bad Herrenalb

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bemerkungen über das Internatsleben | z.B. die Anzahl der aufgenommenen Kinder

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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