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Radtke | Paul Tagebücher 6

Item 35

Transcription: – 66 – Außer 2 Hühnern schoß ich gestern noch 2 Katzen. Es wimmelt in G. von vierläufi- gen Strolchen. Und an zweiläufigen ist auch kein Mangel. Vor 14 Tagen sind 4 Wild- diebe aus Mehrum zur Anzeige gekom- men. Ein anderer hatte sich eines schönen Sonntagmorgens bei Jansen in Wesel eine schöne Flinte für 100 M gekauft. Nachmittags war er sie schon los! So wars recht! Zum Winter werden wir wohl wieder mehr von Wilddiebereien hören.           Mittwoch, 13. Septb. Jetzt habe ich doch noch meinen Ferienaus- flug. Mit Stentenbach u. seinen Jagdgenossen Dores Reinartz & Fritz Berger fuhr ich heute gegen Abend nach Morsbach. Da d. Hunde- abteile schon besetzt waren, machte ich mirs mit Treff in einem nur mit Postsäcken nach Süddeutschland mäßig belegten Packwagen bequem u. fuhr so weich wie in Polstersitzen von Duisburg nach Köln, während meine Reise- gefährten in überfüllten Abteilen des D-Zuges schwitzten. Und eine Platzkarte sparte ich noch oben- drein. Die Reise fing also gut an, aber die Jagd                – 67 – war miserabel. 100 Hühner hatte uns St. in Aussicht gestellt. Mittags um 1 Uhr war ich mit ei- nem alten Hahn Jagdkönig. Und am Abend waren mit 5 Flinten bei eifrigster Suche 3 Hühner geschossen. 3 Ketten waren in dem gan- zen Revier Lichtenberg nur zu finden, u. eine davon war nicht einmal schußreif. Da von Au  nach Willmenrod im Westerwald nicht weit ist, so fuhr ich am 8. morgens um 8 Uhr von Kömpel nach Wissen u. weiter nach Au. Man hatte mir gesagt, ich würde dort gleich Anschluß nach Altenkirchen-Lim- burg finden. Aber die böse Überraschung! 31/2 Stunden mußte ich in Au liegen bleiben. Ich benutzte die Zeit, mir d. Umgebung von Au, namentlich d. Erzgruben anzusehen. Die un- geheuren Schlackenhalden wurden von ge- fangenen Franzosen u. Russen abgetragen, d. Schlackenmassen zertrümmert u. ver- laden. Sie werden aufs neue verhüttet. Auf d. Bahnhof traf ich bei meiner Rückkehr  Polumbur  aus d. Heimat. Er fuhr zum Obst- einkauf in d. Westerwald. Zunächst nach Sayn- scheidt, das Nachbarrevier v. Willmenrod. Er stellte mir sofort sein Revier zur Ver-

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Hoffnungen auf ein gutes neues Jahr und das Gottvertrauen der Menschen; Aufsatz von Karl Hesselbacher über die Großherzogin

Item 4

Transcription: Es scheint fast, als ob die Menschen schon wieder mehr Sehnsucht nach Gott hätten.  Die Kirchen sind voller als bisher u. die Zeitschriften ernster. Wie herzlich haben wir uns gefreut, daß Hessselbachers schöner Aufsatz über Eure teure Königl. Hoheit durch das Universum so verbreitet wurde!  Er, Hesselbacher, hat das innerste Wesen Eurer Königl. Hoheit doch so  erfaßt, wie nicht Viele. Unsere alten Kinder lasen den

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Hoffnungen auf ein gutes neues Jahr und das Gottvertrauen der Menschen; Aufsatz von Karl Hesselbacher über die Großherzogin

Item 5

Transcription: Linke Seite   Aufsatz auch mit stolzer Freude, in dem das U.P. wiederholt erwähnt wird!  Alle fragen mich teilnehmend u. treu nach ihrer geliebten u. hochverehrten Frau Großherzogin u. gedenken dankbarst der herrlichen Samstag Abende! Ich ging jetzt oft voll Heimweh in unsere U.P.-Kapelle, an den Platz Eurer Königl. Hoheit! Prälat Schmitthenner sagte mir zum neuen Jahr eine Andacht zu, wofür ich unendlich dankbar bin für die Kinder u. uns alle.  Rechte Seite   Darf ich zum Schluß wagen, eine untertänigste Bitte auszusprechen, falls sie nicht gar zu unbescheiden ist? Ich möchte jetzt bald die 2te Nummer der U.P. Zeitung erscheinen lassen. Würden Eure geliebte Königl. Hoheit wohl die große Gnade haben, mir etwas aufzutragen für die alten Kinder, vorzugsweise für die, welche zur Glückwunschadresse zum 3. Dezbr. beitrugen?  Sie fragen, was Eure Königl. Hoheit dazu gesagt haben.

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Hoffnungen auf ein gutes neues Jahr und das Gottvertrauen der Menschen; Aufsatz von Karl Hesselbacher über die Großherzogin

Item 3

Transcription: zu Gott, der mir hilft".  Das weiß ich, u. daran halte ich mich, wenn mir das Herz blutet beim Gedanken an das, was Eure Königl. Hoheit leiden müssen! Die tiefste Tiefe ist aber nun doch wohl überstanden u. das neue Jahr wird Erleichterung bringen.  "Ich gedenke der vorigen Jahre“, so sprechen wir jetzt wohl alle in tiefer Wehmut! Aber vorwärtsschauend "durch den Nebel bricht Sein Licht" "durch Nacht zum Licht", wenn auch die Seele oft mit dem Psalmisten ängstlich rufen möchte: "Hüter, ist die Nacht schier hin?" Ja, die Nacht überall, sie soll doch wohl die Sehnsucht nach dem Licht wecken! [11]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Eltern holten ihre Kinder ab; Hoffnung darauf | den Schulbetrieb im Januar wieder aufzunehmen

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über eine gelungene Feier am 12.11. und die bevorstehende Adventszeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Anzahl der Kinder in der Pension

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Die Notwendigkeit einer Einrichtung wie das Viktoria-Pensionat in der aktuellen Zeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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