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Die Matrikel der Universität Heidelberg: Personenregister, Ortsregister, Sach- und Wörterregister (1386-1692) - 1889
Item 882
Transcription: 868 Sach- und Wörterregister linke Spalte Casimir, contubernium (maius), domus Dionysiana, Bern, Franken- thal, Frankfurt a. M., Hanau (cf. Zweibrücken. stipulata manu promittere v. fides. stuba (stupha) collegij artistarum I. 240 A. 2; — examinis artisticae facultatis II. 394 A. 1; — domus s. Jacobi I. 673; magna apud s. Jacobum I. 124; — Munorum I. 66. studentes non studentes I. XIV, II. 172 A. 7, 179 A. 3. studium, studium generale v. universitas: — studia I. X i. f. etc., cf. testimonium.
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Die Matrikel der Universität Heidelberg: Personenregister, Ortsregister, Sach- und Wörterregister (1386-1692) - 1889
Item 893
Transcription: zum I. Theile 879 Homberg (Homburg, Hohenburg), dem Gerlach angehörte, 1427 ausgestorben sei (in diesem Jahre starb Gerlach's Bruder, Hartmann, G. selbst starb schon 1406), so sei hier noch in der Künze Folgendes bemerkt: Bis zum Jahre 1442 waren im Besitze und Genusse der besagten Pfründen zwei Neffen G.'s, Wiganduns Guntheri und Johannes Friderici de Homburg, Söhne von Brüdern derselben, die vom Stifter selbst noch damit belehnt waren. Nachdem Beide im angegebenen Jahre (in quadragesima) gestorben waren, erhielt die eine Pfründe auf sein Ansuchen ein "magister Martinus de Homburg, ecclesie s. Johannis im Amelburg decanus", während die andere dem Magister Joh. Rybeisen von der Universität verliehen wurde (25. Juni 1442). Ersterer wies nach, dass er "cum prefato domino Gerlaco fuerit in quarto gradu consangwinitatis, ipse videlicet magister Martinus in quatro gradu descendendo a stipite et dom. Gerlacus in tercio ab eodem stipite", trat jedoch bereits am 5. April 1443 aus nicht näher angegebenen Gründen seine Vikarie tauschweise mit Zustimmung der Universität an den Licentiaten Joh. Brueningn ab und leistete zugleich auf beide Benefinicien für alle Zeiten Verzicht. Nach dem Tode des oben erwähnten Joh. Rybeisen meldete sich am 7. August 1458 zu der Pfründe ein "sacerdos nomine Johannes de Marburg" als Verwandter des Stifters, ein Bruder des Martinus Homburg, wie es scheint. Ihm wurde aufgegeben, innerhalb Monatsfrist seine Verwandtschaft nachzuweisen. Da er dies nicht tat, so verlieh die Universität am 26. September ej. a. die Pfründe dem Magister Peter Krebs. Im November desselben Jahres erschien "quidam laycus de partibus Hassie, qui instetit apud vniversitatem, quod ipsa vellet prouidere filio suo de beneficio derelicto". Er bewies instrumentis publis et literis sigillatis "se et suos filios esse proximiores de linea fundatoris", nämlich näher verwandt als die vorher genannten Martinus de H. und Johannes de M. Er erhilet den Bescheid: man habe sich mit der Wiederverleihung nicht übereilt, meldete sich abermals "quidam Hasso" als consanguineus des Stifters. "Respondit universitäa, se habere plenarium ius conferendi sepedictam vicariam sine limitatione et restrictione cum quacunque vel ad quamcunque personam, siue iuncta fuerit fundatori siue non, sub magistris tamen; quod si videretur sic petenti habere pro se ius aliquod, racione cuius universitas obligata foret ad prouidendum sibi de illa vicaria et non alij, quod illud eponeret" etc. Letzteres that der Petent nicht. Es ist anzunehmen, dass die Universität hier bona fide gehandelt hat. Die Bestimmungen des Stifters waren schon 1442 nicht mit Sicherheit zu ermitteln. In der Stiftungsurkunde vom 25. Nov. 1405 (A. U. III. 297 v, vgl. Winkelmann II. 19), in der nur von der Belehnung der erwähnten Neffen die Rede ist, verweist Gerlach zum Schluss bezüglich des Weiteren auf die "noteln" seines letzten Willens. Letzterer war nicht aufzufinden; an das, was ältere Mitglieder der Universität und der Martinus de Homburg über den betr. Inhalt desselben aussagten (es ist das oben Angegebene), hielt man sich im Allgemeinen. Woher die Behauptungen der Universität im Jahre 1490 rühren, ist nicht ersichtlich. nach dieser Zeit hat kein Verwandter Gerlach's mehr Anspruch auf die Pfründen erhoben. Kurfürst Ludwig V. inkorporirte dieselben 1522 der Stadtpfarre. Die Universität widersprach, gab aber schliesslich im Januar 1525 ihre Zustimmung. Seitdem erscheinen die betr. Einkünfte unter den Gefällen plebaniae Heidelbergensis. So 1543: summa censuum et reddituum beneficij domini Gerlaci de Hohenberg LIII fl. XV alb. Vgl. über Obiges A. U. II. 84, 173, 176, 182; II. 62, 63 v, 304; V. 63 v sq., 131 v, 133 etc. S. 61 Z. 10 l. Waltherus st. Waltheus. S. 64 Z. 23, 24, 25 l. Bauarus st. Banarus. S. 78 Z. 1 l. Sygelman st. Eygelman. S. 79 Z. 23 l. Woudrichem st. Wondrichem. S. 91 Z. 9 v. u. im Texte l. Johannes st. Johannis. S. 100 Z. 7 l. Oetlensteettyn st. Oetinsteettyn. S. 100 Z. 9, 10. Die ganze Eintragung scheint erst später, nachdem Hieronymus
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Theodor Panofka. Journal (1820-1822). Allemand 354
Item 13
Transcription: linke Seite D. 26. April Händels Samson versetzte mich in eine andächtige Stimmung u. erhob meinen Sinn mehr zu Gott, als Schleiermacher durch seine Bußpredigt. Wenn die Person des Samson, die … Eunike überwunden hatte, auch noch soviel zu wünschen ließ, so ersetzte doch dieß alles die Madame Milden heute bistornis als Mikah u Delila in so hohem Grade, daß sie eigentlich den ganzen Samson gewiß getragen hat – die andre Mülfte , das darf fraglich nicht verkannt werden, trogen die fürwahr göttliche Chöre welche, öfter probirt, genauer hätten könnten ausgeführt werden. Doch was das Einzelne beriechen u bekritteln? Der Totaleindruck kömmt in Betracht u der war, wie schon oben angedeutet ist, von so ergreifender u über alles Irrdische erhabender Natur, daß ich ihn noch lange hätte festhalten mögen, zumal derer so leicht u so bald mir nicht wieder angeboten wird. D. 27t April Soll ich es Vielseitigkeit sein, soll ich es Charakterlosigkeit nennen, wenn derselbe Mensch, der gestern im gotischen Dom zu Münster andächtig zu Gott u seinen Sohn Christus betete, den andern Morgen in eben der Absicht auf dem Tempel der Pallas auf der Akropolis wollte u vor die Statue der Göttin sich hin demütig hinwirft, damit sie sein inbrünstiges Flehen erhöre? Rechte Seite O wie viele höre ich das Verdammungssurtheil über diese Menschen sagen, u unter diesen vielen nur wenige werden von einem aufrichtigeren Glauben an die Allmacht der Gottheit durchdrungen seyn als eben der eben bezeichnete? Zwingt uns nicht das Warhraft Schöne, das uns unter allen Gestalten als Bewunderung Hin? Zieht das wahrhaft Gute in welcher Form es auch hervortrete, nicht durch sein Wesen die Edelsten u Besten aller Laender u Völker an sich u gar muntert sie auf zur Nachahmung? Findet das
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Theodor Panofka. Journal (1820-1822). Allemand 354
Item 12
Transcription: linke Seite 18. kurz unsere Ansicht über das Buch aufstellen. Ich bin der Erste Theil sehen wir den fast noch unmündigen Sternbald, noch ganz Kind der Natur, aus schwärmerischer Liebe für die Kunst eine Reise unternehmend. Die äußere Welt fällt ihn auf indem sie nicht dem Ideal entspricht. Daswar sich ihm vonihrderselbne in seiner Seele vorschwebte. Leicht hätte sich nun Misßmuth u Widerwillen gegen das ganze Treiben der Menschheid u Haß gegen die Menschen bey ihm einstellen können: Doch da fürwar verwahrt ihn die immer dazwischentretende Bekanntschaft mit Einigen die wenigsten über die Kunst mit ihm Gleiches Sinnes sind u die er weil die Kunst ihm als der Mittelpunkt seines ganzen Lebens gilt, alsbald liebgewinnt u denen er sein Vertrauen schenkt. Im 2ten Theil schreitet er in seiner Bildung fort, er lernt größere Kreise der Gesellschaft menschlich kennen, gewöhnt sich in sie hinein in jene ursprüngliche Schüchternheit verliert sich: etwas andres aber tritt an dessen Stelle, der Sinn für das Schöne, der in jedes künstlerische Gemüt weit aufgeregter ist als bey anderen Menschen, daher seine romantischsten Liebeshändel u der Gipfel von allem: Die Szene wie er mit zu Emma nackend im Bade sitzt — vielleicht unser Gefühl allzusehr beleidigend, doch der Idee durchaus gemäß u entsprechend — Rechte Seite 19. So nun glauben wir den 2ten Theil in 2 Abschnitte mit Recht zerfällen zu können, von deren ersten der Mittelpunkt Jene Szene im Lande ist, u von in deren 2ten die Rede des Gewissens als das Wesen u gleichsam das Ziel, wohin Sternbald nach mannigfaltigen Windungen u Krümmungen hingelangt, angesehen werden muss. d. 20. April Wenn Lücken in Büchern gewöhnlich mit Recht auf Nachlässigkeit u. Trägheit ihrer Verfasser schließen lassen: so berechtigt doch diese sonst 8tägige Lücke keineswegs zu einer solchen Meinung: Ja wäre mir irgendetwas in den Sinn gekommen, also lasse sich gar leicht erweisen, dass gerade das zu viel u zu eifrige Arbeiten u. Studiren u ernstere Gegenstände mich hauptsächlich von dieser Erholungs u Lieblingsbeschäftigung abgehalten hat. Die ersten Bücher des Herodots nämlich sind bereits auf d genaueste durchgelesen u was nur die entfernteste Beziehung auf Samos hatte, zu Papier gebracht worden. Ungleich umfangreicher als die 2 ersten ist das 3te, das besonders über Polycrates dessen Regierung u Kriege sehr viel Nachrichten mittheilt, nichts destoweniger über einige schätzbare Notizen über Samische Kunstwerke enthält. Doch musste ich gestehen, dass mich Ein ähnliches Gefühl ergreift wie den Wanderer, wenn er In der Hitze des Tages eine sandige Gegend durchstrichen und am Abend in anmuthigeren Gefilden ihm auszuruhen vergönnt ist. so groß war meine Freude, als ich, Nachdem das 3te Buch mich sonst 1 1/2 enge Bogen zu exzerpiren genöthigt hatte, das 4te Buch um so schneller Durchlaufen konnte u kaum eine halbe Seite daraus schöpfte.
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Medical recipe collection || Medizinische Rezeptsammlung
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Description: Shelfmark: Universitätsbibliothek Heidelberg, Cod. Pal. germ. 758
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Medical recipe collections || Medizinische Rezeptsammlungen
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Description: Shelfmark: Universitätsbibliothek Heidelberg, Cod. Pal. germ. 802
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Danskeren der fik purpurhjerte
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Description: Avisartikel fra 1936 omhandlende Peter Frederiksen samt et brev hjem til hans mor fra Frankrig den 23. januar 1919 på Røde Kors brevpapir. || Peter Frederiksen blev født den 2. januar 1896 i Herskind i Østjylland. Han udvandrede i 1913 som 17-årig til Kasson, Minnesota, i USA. Han deltog på amerikansk side i 1. Verdenskrig fra juni 1918 og frem til krigens afslutning. Han kæmpede ved Vestfronten i Frankrig, og den 2. november 1918, under et engreb på tyske stillinger, blev han såret i højre ben af fjendtlig ild. Han måtte derefter indlægges på lazaret i flere måneder. Slaget den 2. november 1918, hvor han og hans division stormede en større by, havde store tabstal til følge. Han blev for sin indsats i 1. Verdenskrig tildelt flere udmærkelser, bl.a. to guldbånd samt purpurhjertet (Purple Heart). Purpurhjertet er en amerikansk militær udmærkelse, der uddeles til dem, som er blevet skadet eller dræbt i militær tjeneste. Peter Frederiksen drev efter krigen en farm ved Kasson, blev gift og fik fire børn. I 1936 blev han indlagt på hospitalet i Rochester med blidtarmsbetændelse, som han blev opereret for. Mens han lå på hospital fik han lungebetændelse, og dette viste sig at være dødeligt. Peter Frederiksen døde som 40-årig, og fik en militær begravelse på Evergreen kirkegård i Mantorville, Minnesota.
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Medical recipe collections || Medizinische Rezeptsammlungen
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Description: Shelfmark: Universitätsbibliothek Heidelberg, Cod. Pal. germ. 714
Enrichments (404,986 Items)
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