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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp

Item 111

Transcription: Linke Seite   sich hatte,sofort die Augendeckel spielen u der Erfolg wird sich zeigen.Leider begleitete man uns nur bis zu Frau Konz.Nachm. mit Gann Fannerl Lina u ihm Spaziergang in den Isaranlagen,abds Theater  Kammerspiele"Frank Wedekind,Frühlings Erwachen" Mir hat es mächtig imponiert.   Am anderen Morgen ab 9 h Spaziergang in den Münchner Anlagen,Fortsetzung des Augen- deckel geklapperns,er ist nicht dabei.Für Nachm. be- sprechen die drei ein Spiel,bei dem es aufs Rühren hinausgeht u. ich bedaure lebhaft,daß ich nicht  dabei sein kann.Wally begleitet mich zur Bahn u ich bekomme im Hause Konz u vor dem Haupt- bahnhof je einen Abschiedskuß.   Am Zug erfuhr ich,daß ich mit dem Schnellzuge am nächsten Tage genau so schnell hinauskäme u. schon stieg ich wieder aus. Nachm. war ich,natürlich zum größten Leid- wesen "Ihres" Verehrers auch bei der Partie.Wir setzten uns in Planegg in ein ganz nettes  Rechte Seite   Wirtshaus,deckten uns mit Kuchen ein und spielten dann unser Spiel,wobei ich mich höllisch zu versehen hatte um den anton,einen Flack Kreuzbauer keinen Koks hinaufzutreiben. Am Abend war ich überanständig u ließ beide Paare ¾ Std Mondscheinpromenade machen,kam aber schließ- lich unter dem Vorwand der Eintreibung einer Spiel- schuld zu meinem wohlgemessenen Teil. Und das schönste:Bei der Nachhausefahrt kamen wir,nachdem ich just ¼ Stündchen majorenn war nach Laim wo sie ausstieg u. schwupps, ehe ich michs versah hatte ich meinen erten Kuß im Mannesalter  - aus.   Der nächste Nachmittag ging mit Einkäufen u.s.w. hin u. blöderweise war ich beim Gen.Kdo.- Auskunftsstelle  u der haut mir den Stempel 24.6.18. drauf. Mittags 12 h  ging's ab u. abds. waren wir schon in Straßburg, um am nächsten Tag abds 9 h  erst nach Brüssel zu kommen. 26.6.18 kam ich morgens um 3 h  nach Lille u fuhr 7 h  wieder wei- ter so  daß ich Onkel Franz nicht besuchen konnte. Als ich mich mittags beim Batl. Regt. meldete gab's ein Mordsgetue,beim Morgler war ich zu zweideutig,beim Regt. schob ich den ganzen Mist auf's Batl.Man hatte mich komischer Weise schon seit 21.6. erwartet.Das Regt. tat sehr

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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp

Item 110

Transcription: Linke Seite  besten in Neu Ulm verpflegt worden waren. Ich telegraphierte ,besuchte Bauer Fannerl traf dort Rasch Betty u Tilde u Ludsteck Käthe, mußte aber nach kurzem Spaziergang bei dem sich Fannerl als vernünftiges Mädel mit den aufgeklärtesten Anschauungen ent puppte wieder zur Bahn.Auf dem Wege traf  ich noch Daffner Willi mit Monokel der wegen seines lahmen Armes entlassen wird.     Zuhause große Freude aber ich sah von Anfang an,mit welchen Anstrengungen  sie das Essen herbringen.Tagesplan.11 - 12 Bummel, Mittagessen,Gittarrensp. ½4 - ½5 Bummel ½5 - ½6 h Rohrmeier ½6 - 6 h  Bummel 6 - ½8 h Mädchen. Mit Nini möchte ich mich nicht ständig zeigen u. so lief ich größtenteils mit den beiden Erlanger Mädchen herum.Die Ältere,Mariele,ist eine einsilbige ununterhaltliche Gans,die jün- gere Paula ist bedeutend geweckter u angeneh- mer ,hält sich aber zurück,jedenfalls weil sie  Rechte Seite   glaubt,meine Bemühungen gelten ihrer Schwe- ster.Daß ich natürlich  auch sonst kein bekann- tes Mädel ungeschoren an mir vorbeilaufen lasse versteht sich.Neuanknüpfungen:Lebauer  Paula u Koch Kathi.Ausgang abds selten,dann nur ins Rohrmeier.1 x abds Koch 1 x Jung- bauer 1 x Schliesetz.Dort Tanz u Gaudi ,war sehr nett,nachher Spaziergang im Neumond mit Guitarre.     Am 1 ten Sonntag Ausflug mit Lina,Hans Nini u Rupp auf den Hirschenstein war äußerst nett,nur ist Rupp ein Schlapp- darm der nichts aushält.     Zweiter Sonntag Ausflug mit Familie u Deuerling Anny u Willy nach Bogen, wird aber verregnet.Den Rest der Woche bildet Neumeiyer Wil mit uns ein Kleeblatt,die geplante Abschiedsfeier wurde allerdings verdorben. Am 22. morgens fuhr ich mit Lina nach München,wurden von Bauer Fannerl u "ihm" Linas Verehrer u. Walmken Wally abgeholt.Ich ließ W.Wally gegenüber trotzdem sie  einen Verehrer bei

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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp

Item 109

Transcription: Linke Seite    kein Theaterbillet,traf aber  Jungbauer Hans dafür.   Nachdem die erste Wiedersehensfreude sich ge- legt hatte,zogen wir sofort in eine Bar u. sieheda,während es den anwesenden Mädchen nicht geglückt war,meine Grundsätze zu brechen,kam ein niedlicher kleiner Käfer zur Türe herein, schlank u schmiegsam und  - ich fing sofort Feuer nach einer halben Stunde war ich mit ihr auf dem Zimmer u. nach einer wieteren halben Stunde hatte ich mit um 40 M.- einen,wenn auch kaum fühlbaren moralischen gekauft.In einigen weit- eren Bar's war es weniger aufregend und schon  gegen 1h zogen wir nach Hause. 20.5.18  Schonmorgens fuhr ich heim und erhielt einen Kartenbrief von Onkel Franz,daß er seit einiger Zeit in Lille wäre.Dämlich so was. bis 21.6.18.  Mein Kurs  läuft weiter,während mein Ur- laubsgesuch vom Regiment vorläufig zurückgehalten wurde um die Sache nicht so  auffällig zu machen.Da - plötzlich die Botschaft:am 1.6.18 wird der Urlaub wieder  Rechte Seite   aufgemacht und ich gebe sofort um Erholungs Urlaub ein. Aber es schien sich lange nichts zu rühren,bis ich am Sonntag 2.6. zufällig auf die Regtskanzlei gehe  und mich nach Zügen erkundige.Dort erfahre  ich daß s Uffz. wie Mannschaften mit den Muz fahren müssen u daß mein erster Urlaubstag der 3.6.18,der Tag der Rückfahrt der 20.6.18 ist.Nachdem ich nun nicht mehr eher fahren konnte,suchte  ich wenigstens in der Länge etwas herauszu- schinden u. bat das Batl.,nachdem die Div. doch 18 Tage Erholungsurlaub genehmigt hatte,als Abreisetag den 20.6. zu bestimmen,was auch  geschah. 3.6.18  Morgens ½1h per Viehwagen bis ½6h nach Barry Mauloc,von dort ab 10¾ mit noch  2 Fliegern im Abteil.Die Fahrt verlief ganz nett aber endlos langweilig.Durch die Eifel mußten wir sogar eine Stunde lang schieben. Ankunft 3 h in München am 5.6.18 nachdem  wir unterwegs 6 - 7 mal ganz anständig,am

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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp

Item 108

Transcription: Linke Seite   auf die anderen.Trotzdem ich um ½6 h  hätte einrücken sollen,wartete ich bis um 7h u. kam kurz vor der Komp. die natürlich einen anderen Weg ge- gangen war nach Pont Riquent. 16.4.18   Wir schliefen fast den ganzen Nachmittag u. auch die folgende Nacht vorzüglich. 17.4.18   Nachm.  2 h  marschierten wir ab u kamen unter den üblichen Umwegen um 11 h  nachts nach Provin wo wir tadellose Quartiere bezo- gen.Das Gerücht,wir sollten am nächsten Tage hier in Stellung bewahrheitete sich nicht,jeden- falls aber war es geplant. 18.4.18  Abds 8  Abmarsch des geschl.  Batl. nach Moncheaux Ich hatte,weil Ltn. Haeckel sich krank gemeldet  hat,die Komp. übernommen u. konnte reiten. In M.  war es tadellos,Essen zwar Feldküche aber mit mancherlei angenehmen Zulagen,Quar- tiere herrschaftlich,sonst etwas langweilig. 25.4.18  Abds 8 h Abmarsch,die Komp. allein nach Car- vin,das Batl. schon tags zuvor fort.Die Nach- richt vom Falle des Kammals wird mit Begeiste- rung aufgenommen.  Rechte Seite   Carvin ist mit Epinay eine ziemlich ausgedehnte Stadt mit viel Weiblichkeit.Es gibt Kino,Offiziers- heim,in dem man vorzügliche Eierspeisen ißt,Bad u.s.w. Die Quartiere sind nicht übermäßig,aber es geht.Ich führe mit 250 M u. Feldküchenkost noch immer die Komp.;Haeckel ist aber da. 30.4.  Abds 11h Abmarsch in Stellung;ich komme als Komp. Führer zum BTK.Mergler ist großartig wie immer 6.5.  gehe ich vor zum RT.K  u nun geht auch das famo- se Sperrfeuergewehre einbauen wieder los. Feuer wenig.Essen vom Batl. 11.5.18  werde ich abgelöst u komme bis auf wei- teres in Ruhe.Der Dienst bei der Komp. ist nicht viel ,ich reite oft mit Haeckel,der die Komp.  wieder übernommen hat,spazieren. Ab  17.5.18   habe ich einen MG .Ausb.kurs 08,voraus- sichtliche Dauer bis 8.juni.Gleichzeitig bekomme ich vom Regt. durch Ltn. Kornbaum einen Wink, zur Umgehung der Sperre aus irgend einem wich- tigen Grund um Urlaub einzugeben 19.5. Am Samstag hatte ich durch den MG.O um Urlaub nach Lille gebeten u bekam ihn auch,mit einer Nase:Sonntag nachm. fuhr ich nach L.,bekam zwar

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Ratne bojne dopisnice - Feldpost iz Prvog svjetskog rata

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Description: Ratne bojne dopisnice (Feldpost) bile su najfunkcionalnije sredstvo komuniciranja vojnika sa porodicom tokom Prvog svjetskog rata. Većinom su bile cenzurisane i na njima se nalazio pečat vojne cenzure, regimentalni pečat i pečat vojne pošte. Na velikom broju dopisnica nalazila su se sva tri pečata, međutim, nerijetko se nalazio samo jedan ili dva. Poznato je da su vojnici bili strogo kažnjavani ukoliko su svjesno pisali bilo šta što otkriva vojne tajne. Pisati su mogli samo vojnici. Sve što bi napisali davalo bi se vojnom cenzoru da to pregleda i tek kad on odobri moglo se poslati porodici. Čitajući pisma, može se uvidjeti da su ona poprilično štura, te da su dobro pazili o svemu šta je napisano, upravo iz razloga da bi izbjegli probleme sa nadređenim. Feldpost sistem Austro-ugarske Monarhije, omogućavao je vojnicima da komuniciraju sa svojim najbližima. Sačuvane razglednice i pisma pružaju lični pogled na to kako su pojedini vojnici doživljavali sukobe. || Devet bojnih dopisnica (Feldpost)

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Dumitru Nistor prizonier de război în Japonia

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Description: Este un volum de jurnal din cele trei deţinute de Biblioteca Judeţeană Octavian Goga Cluj. || Dumitru Nistor, ţăran din satul Năsăud s-a născut în 1893. Visând din copilărie să călătorească şi să vadă ţări străine, în 1912, când vine vremea “număraşului” (recrutării) el cere să fie primit nu în miliţia ardeleană, unde erau recrutaţi de obicei românii, ci în marina austro-ungară. Terminând şcoala de marină, după o călătorie la Viena, este îmbarcat ca Geschützvormeister (“primul îndreptător de tun”) pe vasul SMS Kaiserin Elisabeth, cu destinaţia Asia. Prins de război în Marea Chinei, crucişătorul Kaiserin Elisabeth participă la câteva bătălii navale, pentru ca în 2 noiembrie 1914 să se hotărască scufundarea lui. Echipajul pierde şi lupta terestră, este luat prizonier de japonezi şi transportat în arhipelagul nipon. Timp de zece luni, ţăranul-marinar din Năsăud va fi prizonier într-o mănăstirea buddhistă din Himeji, iar apoi mutat într-un lagăr, construit special pentru prizonierii germani şi austrieci, la Aonogahara, nu departe de Kobe, unde va rămâne până la sfârşitul anului 1919.

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Potrošačka kartica prezime Škreblin

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Description: Potrošačka kartica sadrži podatke o osobama koje su se prijavljivale radi raspodjele živežnih namirnica u Zagrebu tijekom Drugog svjetskog rata. Sadrži podatke o podnosiocu prijave (ime i prezime, adresa) te osobama koje se nalaze u kućanstvu, njihova imena, godine rođenja, odnos prema podnosiocu prijave, zanimanje i mjesto rada.

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