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Die Säugthiere in Abbildungen nach der Natur mit Beschreibungen: Umfassend die sechste und siebente Abtheilung, oder die Ein- und Vielhufer. Das Pferd. Der Elephant. Das Nashorn. Das Flußpferd. Der Tapir. Das Schwein: Nebst Tafel 308 bis 328 - 1835
Item 99
Transcription: item 99 Equus. 79 18) Das H o c h l a n d v o n A f r i k a , welches sich südlich vom Sudan bis an die Südspitze dieses Kontinents erstreckt, scheint wenige Pferde und von keiner Auszeichnung zu besitzen; die Nachrichten hierüber sind indeß sehr mangelhaft. An der ganzen Westküste von Sierra Leona bis zum Kap gedeihen diese Thiere nicht; weniger wohl wegen der Hitze, als der Ungesundheit des Klimas und der schlechten Behandlung. Auf Guinea sind sie klein, schwach, träge, muthlos, und halten Kopf und Hals ge= senkt 5); doch kommen in Loango schöne muntere Pferde vor, die aus England herstammen sollen 6). Tiefer ins Land hinein, sind sie in Oberguinea häu= figer; so. z. B. traf man 100 Stunden von Liberia im Innern Negerstämme, bei denen das Pferd allgemein als Hausthier gebraucht wird 7), und bei den Hios besteht die Hauptmacht in der Reiterei; ihre Pferde sind zwar nicht groß, aber munter und den arabischen ähnlich, nur stärker in der Brust 8). Die Hottentotten, welche ehemals allein die Südspitze bewohnten, so wie die verschiedenen Kafferstämme der Ostküste und des angrenzenden Hoch= landes, haben keine Pferde; an ihrer Stelle dient der Ochs als Reitthier. Die Monjou, welche aus dem Innern Afrika´s, und zwar von Norden her, durch Sklavenhändler nach Mozambik gebracht werden, fürchten sich vor den Pferden, wie vor reißenden Thieren 9). Die Gallas, welche aus dem Süden herstammen, und jetzt beritten sind, kamen bei ihrem ersten Einfall in Abyssinien als Fußvölker an 10) , und selbst die Schangallas, welche die _________________________ 5) Allg. Reisen IV. S. 250. - M o n r a d sagt hierüber in seinem Gemälde der Küste von Guinea, übers. von W o l f , auf S. 154 folgendes: "Es ist selten, Pferde in den dänischen Niederlassungen zu sehen. Einzelne Pferde, die mit großen Kosten von Europa oder Amerika gebracht waren, starben vor Hitze. Zwar bringt man aus dem Innern des Landes kleine Pferde, die gemeiniglich träge und übelgestaltet sind, an die Küste zum Verkauf, sie können aber das Klima daselbst nicht vertragen, wenigstens können sie große Strapazen, oder einen starken Ritt, das Einzige, wozu sie gebraucht werden, nicht aushalten. An der Küste kosten sie eben so viel, als ein Sklave. Indeß erinnere ich mich doch, daß es bei Benin viele Pferde giebt, welches auch tief im Innern des Landes der Fall seyn soll." 6) P r o y a r t Loango. S. 30. 7) Basler Missions=Magazin. 8) U k e r t ´s A f r i k a. S. 303. 9) S a l t Voy. to Abyssinia p. 33. 10) R i t t e r ´s Afrika. S. 231.
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Die Säugthiere in Abbildungen nach der Natur mit Beschreibungen: Umfassend die sechste und siebente Abtheilung, oder die Ein- und Vielhufer. Das Pferd. Der Elephant. Das Nashorn. Das Flußpferd. Der Tapir. Das Schwein: Nebst Tafel 308 bis 328 - 1835
Item 98
Transcription: item 98 78 Das Pferd. von den berberischen abstammen, da sie als klein, aber als sehr schnell be- schrieben werden 23). 16) D i e a b y s s i n i s c h e n P f e r d e , besonders die des Hochlandes, können nicht durchgängig so schwach seyn, als B r u c e angiebt, da sie auf trefflichen Alpenweiden gezogen werden, und sowohl für die ziemlich starke Armee, als auch für die Jagd unentbehrlich sind. Beim Mangel spezieller Beschreibungen, kann es blos als Vermuthung ausgesprochen wer= den, daß diese Pferde ebenfalls zur Familie der arabisch=afrikanischen ge= hören mögen. Nach S a l t 24) hat die Provinz Efat bie beßten Pferde, und Amhara allein kann an 20,000 Reiter ins Feld stellen. 17) Auch d i e P f e r d e d e s S u d a n s, die hier in allen Ländern der Schwarzen vorkommen, sind großtentheils den nordafrikanischen verwandt, indem viele derselben von im Osten eingewanderten arabischen Stämmen mitgebracht, andere von den Mauren eingeführt worden sind; die einheimi= schen sollen nichts taugen 25). In Bornu beschäftigen sich zumal die Schua´s, ein eingewanderter ara- bischer Stamm, mit der Pferdezucht. Sie sollen an 15,000 Reiter stellen können, und liefern dem Sudan jährlich an 2,000 bis 3,000 Pferde 1). In Mandara besteht die Hauptmacht gleichfalls in Reitern, und da ihre Pferde größer und kräftiger als die in Bornu, und überhaupt sehr schön sind, so gewährt die Reiterei dieses Landes einen trefflichen Anblick 2). Selbst die armseligen und rohen Kerdis, die südlich von Mandara die Berge bewohnen, mit welchen das Hochland von Afrika aufsteigt, haben zwar kleine, aber feurige und hübsche Pferde 3). Weiter westlich im Sudan trifft man überall Pferde. Katagum allein kann gegen 4,000 Reiter ins Feld stellen 4) . Die Felatah, die jetzt im Sudan die vorherrschende Macht geworden sind, haben hier, wie in ihren Ursitzen im westlichen Hochland, eine bedeutende Pferdezucht. In Futatoro, dem Tiefland am westlichen Abfall des Hoch=Sudans, werden sie als klein, aber als vortreffliche Läufer beschrieben. _________________________ 23) D e n h a m und C l a p p e r t o n Reisen im nördlichen und mittleren Afrika. Weim. S. 105. 24) Voyage in Abyssinia p. 493 und 495. 25) D e n h a m a. a . O. S. 451. 1) Ebenda: S. 446. 2) Ebenda. S. 188 und 196. 3) Ebenda S. 198. 4) Ebenda S 512.
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Letter from King George
Item 1
Transcription: BUCKINGHAM PALACE 1918 The Queen joins me in welcoming you on your release from the miseries & hardships, which you have endured with so much patience & courage. During these many months of trial, the early rescue of our gallant Officers & Men from the cruelties of their captivity has been uppermost in our thoughts. We are thankful that this longed for day has arrived, & that back in the old Country you will be able once more to enjoy the happiness of a home & to see good days among those who anxiously look for your return. George R.I.
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Handschriftliches Schriftstück aus Akte Kielmeyer
Item 1
Transcription: Dem Herrn Staatsrath, Director v. Kielmaier läßt der Unterzeichente das angeschlossene Gesuch des Aufsehers des ... Naturalien Cabinets Dr. Jager ... um Erhöhung seiner Besoldung zum Bericht zugehen. Stuttgardt den 30n Jan 1822 Der provisorische Chef des Departement des Innern Staatsrath Unterschrift ... Dem Herrn Staatsrath Direktor von Kielmaier./254.
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Militärpass des Unteroffiziers Hans Hümke
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Description: Hans Hümke trat mit 15 Jahren am 29.10.1914 als Freiwilliger in den Heeresdienst ein und kam zunächst zum Ersatzbataillon des Fußartillerieregiments 1. Anfang Januar 1915 wurde er zur 7. Batterie desselben Bataillons versetzt. Ab Februar 1915 bis Mai 1918 diente er im Königlich-Preußischen 1. Garde-Reserve Fußartillerieregiment, 3. Batterie, und wurde während dieser Zeit zum etatmäßigen Unteroffizier befördert. Er war zunächst an der Ostfront im Einsatz, so nahm er u.a. an der Schlacht bei Wilna (Oktober 1915), bei Riga (September 1917) und bei Kämpfen in der Ukraine (Februar/März 1918) teil. Im April 1918 wurde er an die Westfront beordert und nahm an den Stellungskämpfen in Flandern und bei der Schlacht und der Erstürmung des Kemmelberges (Belgien) teil. Hümke wurde verwundet und kam ins Lazarett. Nach dem Krieg, am 29.04.1920, wurde er zum Sergeant befördert. In dem letzten Eintrag vom 27.10.1920 wird vermerkt, dass er zur Fußabteilung der 5. Batterie des Reserve-Artillerieregiments 1 versetzt wurde. Hümke zog auch in den Zweiten Weltkrieg und starb im Dezember 1944 bei Kampfhandlungen. || Militärpass von Hans Hümke, dem Vater von Marianne Jörß.
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Medical recipe collection || Medizinische Rezeptsammlung
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Description: Shelfmark: Universitätsbibliothek Heidelberg, Cod. Pal. germ. 758
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CAOLA ANTONIO
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Description: CAOLA ANTONIO padre dell’intervistato (Pinzolo 28 gennaio 1891 – Pinzolo, 1960) Soldato austriaco inviato sul fronte orientale in Galizia Antonio da giovane fece il commesso contabile alla cooperativa di Bocenago dove si recava giornalmente con la bicicletta. Il padre, impiegato comunale, si chiamava Virgilio, la mamma Luigia Bonapace. Aveva una sorella Isidora ed un fratello, Ippolito, che faceva il mestiere dell’arrotino. Ippolito parlava, seppure sommariamente, il francese e l’inglese come è documentato dal libretto di Guida Alpina rilasciatoli nel 1912. Nel 1914, allo scoppio della guerra, Antonio e Ippolito furono arruolati nell’esercito austro-ungarico. Dopo un periodo di addestramento in Alto Adige, furono mandati sul fronte orientale, in Galizia, separatamente. Antonio fu fatto prigioniero da Russi il 7 settembre 1914 in Galizia, durante la terribile battaglia di Godex-Ravaruska conclusasi con una grave sconfitta per l’Austria. Dopo lunghe marce forzate a piedi e su tradotte militari, Antonio, con gli altri prigionieri arrivò a Kiev e da lì portato nella gelida Siberia nei campi di concentramento di Tjumen, tara e Omsk. Un anno dopo ritorna a Mosca e infine internato a Kirsanov dove era allestito il campo di raccolta dei soldati prigionieri in attesa del rimpatrio. La prigionia era aggravata dalla fame e dal freddo intenso che induceva i prigionieri a cercare lavoro e cibo presso i casolari dispersi nella campagna. Nel 1916 Antonio colse l’opportunità di far parte degli irredenti trentini che dichiarando di sentirsi italiani poterono rientrare in Italia. I trentini e i giuliani che aderirono a tale proposta furono circa 4000 e suddivisi in scaglioni furono fatti rientrare in Italia. Alcuni partendo dal porto di Arcangelo e passando per Capo Nord arrivarono in Inghilterra, poi in Francia ed infine in Italia, a Torino. Il primo scaglione partì da Arcangelo il 14 settembre 1916 e attivò a Torino il 9 ottobre 1916. Arrivato a Torino, Antonio trovò lavoro presso un negozio di generi alimentari e dopo qualche tempo venne chiamato dalla famiglia dei marchesi Guerrieri Gonzaga a prestare servizi a Roma dove rimase fino alla fine della guerra. (La marchesa gemma Guerrieri Gonzaga fu una delle fondamentali artefici del rientro dei soldati prigionieri trentini e giuliani dalla Russia) . Nel gennaio 1919, dopo molti anni di lontananza, convalescente dell’influenza “spagnola”, poté tornare finalmente a casa, purtroppo senza poter riabbracciare i suoi familiari. Nel frattempo, infatti, i genitori era morti e il fratello Ippolito era caduto in guerra. La sorella Isidora si era sposata con Vigilio Pedri il quale, dopo un breve periodo di emigrazione a New York , si era stabilito a Guidizzolo (Mantova) dove aveva aperto un negozio di chincaglierie e di vetri. Antonio nel 1920 sposò Olj e per alcuni mesi lavorò con il cognato Vigilio a Guidizzolo imparando l’arte vetraria. Tornato a Pinzolo nella vecchia casa di famiglia avviò un negozio di alimentari con annessa osteria e laboratorio di vetri. Antonio e Olj ebbero sei figli, tre dei quali morirono molto piccoli.
Enrichments (404,237 Items)
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