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Radtke | Paul Tagebücher 5

Item 46

Transcription: item 46    linke Seite                – 88 –       Donnerstag, 10. Februar. In Marxloh haben d. Frauen gestern abend d. Metzgerläden gestürmt. D. Polizei mußte Ordnung schaffen. Die Stadt hatte d. Metzgern 128 fette Schweine zur Verfügung gestellt. Gestern wurde wieder nach länge= rer Zeit „inländisches Fleisch“ verkauft, das Pfund zu 1,47 M. Bisher gab‘s nur „auslän= disches“ Fleisch zu 2,50 M, wenns auch v. Holten od. Möllen stammte. D. Metzger betrachteten jede Außengemeinde als „Ausland“ u. stan- den sich gut dabei. Natürlich war d. Andrang d. Käuferinnen sehr groß. Aber d. geschäftskluge Metzger hielt d. Löwenanteil d. Fleisches zurück, um ihn als teure Wurst verkaufen zu können. D. Publikum wurde nur ein ge= ringer Teil zur Verfügung gestellt. Daher d. Erbitterung d. Frauen. D. Stadt besorgt den Metzgern billige Schweine, u. diese verteu= ern d. Fleisch in so gewinnsüchtiger Absicht. Mit den übrigen Lebensmitteln gehts auch nicht anders. – Seit gestern ists wieder Winter geworden. Über Nacht hats etwas gefroren. Heute Morgen fällt nasser Schnee. Und in dem kalten u. unfreundlichen Wetter stehen die  rechte Seite                         – 89 – Frauen an d. städtisch. Verkaufsstand u. war= ten stundenlang, daß ihnen ihre 10 Pfund Kartoffeln zugemessen werden. Übermorgen stehen sie wieder da. Die Geduld dieser Armen ist be= wundernswert. Warum richtet denn d. Stadt nicht in einem d. vielen leeren Ladenlokale eine öffentl. Verkaufsstelle ein? In d. Nachbarstädten hat mans so gemacht. Bei uns hält man das für überflüssig.                 Sonntag, 13. Februar. Der K. K. V. Fides hatte seine Mitglieder auf 11 ½ Uhr zur Nagelung d. Stadtwappens mit nachfolgendem Künstlerkonzert ein= geladen. Da ich den ausgedehnten Früh= schoppen scheute, und zudem das Wetter scheußlich war, so zog ich vor zu Hause zu bleiben. Nachmittags unterrichtete ich Sophie u. meine Kolleginnen von drüben im Skatspiele. D. Verständnis für d. Spiel dämmert so langsam auf. Bei L. wurden gestern abend wieder allerlei Neuigkeiten erzählt. Auf der G. D. K. macht man Versuche mit ei= nem neuen Sprengstoff, zu dessen Herstellung flüssige Luft in Verbindung mit Torf ver= wandt  wird. Ein Lehrer soll der Erfinder

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Diary 6: September 1938 - March 1939

Item 23

Transcription: [Page one] very far but is a hint to Germany. Poland's policy definitely played a considerable part in producing the situation.   There have been some tentative & vague approaches by Germany already on the Danzig question.    Pirow, South African king for Defence - after visiting London Berlin, Rome, Paris Brussels etc announced today that the draft to war was accelerating & that the explosion might well take  place in the Spring.  [Page two]   Archbishop O'Shea, a charming mild old gentleman, of New Zealand called on me today. He is touring Europe & says Cardinal Faulhaber in Munich is most pessimistic as to the future of religion in Germany. Austrian Catholics were putting up no fight.   Avenol & an Economics Ctee is reducing the League budget —many salaries—by 25%. Clearing the decks & making shipshape for a difficult time when we may or may not as an institution weather the gale.

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Radtke | Paul Tagebücher 5

Item 45

Transcription: item 45    linke Seite              – 86 – müssen, gestorben. Vor 31 Jahren war er beim 56. Inf.-Reg, in Wesel mein Unteroffizier ge= wesen. Bei meinen Übungen in Cleve fand ich ihn als Feldwebel wieder. In Hamb. erneu= erten wir d. alte Bekanntschaft, Jetzt ist er schon tot, viel zu früh für seine Familie. Das milde Wetter zog mich nachm. nach G. hinaus. Der Rhein war sehr gefallen. Enten sah ich genug. Aber alle für d. Schrote unerreich- bar. Treff zeigte sich als tadellosen Verloren= apporteur. Er suchte u. brachte auf Befehl mei= nen Krückstock, den ich in d. Weiden verloren hatte u. fand auch einen Hasen, den ich ver= mutlich am letzten Jagdtag angekratzt hatte. Schuster R. wollte d. Braten, der noch sehr frisch war, in d. Topf stecken. Wohl bekomms ihm! Er ist eine ehrliche Haut. Aber sein gelber Ka= ter ist ein Räuber. Wer weiß, wie viel gerissenes Wild der schon auf d. Gewissen hat. Bis jetzt gelangs mir nicht, ihn draußen zu erwischen. Und in d. Nähe d. Häuser fühlt d. Hallunke sich völlig sicher. Er scheint zu wissen, daß ich ihn da in Ruhe lasse. Vielleicht sprechen wir aber doch noch einmal ein warmes Wort miteinander.  rechte Seite                                     – 87 –                 Sonntag, 6. Februar. Mit Herwegs waren wir gestern nachm. In Walsum am Rhein. Bei H. tranken wir einen vorzügl. Kaffee, und o Wonne! Milch gabs dazu, ein ganzes Kännchen d. schönsten Milch. Unsere Milchfrau, die uns bisher noch gut mit dem notwendigen Labsal ver= sorgt hat, hat uns heute im Stich gelassen. Wir werden wohl jetzt nur alle paar Tage un= ser Quantum bekommen. Richtig ists. Die kinderreichen Familien gehen vor. Zu Mit= tag gabs heute einen eingeweckten Hasen= braten, zum Abendessen eingeweckte Blut= wurst. Beides schmeckte vorzüglich.             Mittwoch, 9. Februar. Bei Albert B. Ist gestern ein Kriegsjunge angekommen. Die Freude ist natürlich groß. Kein Wunder, daß er auf d. Vierzehnender, den Germ T. heute in d. Eifel zur Strecke zu bringen hofft, gern verzichtet. T. hätte mich gerne mitgenommen. Aber Zeit u. Geld fehlen mir. Franz B. hat mir d. Entenjagd in Bislich freigestellt. Sobald wir Vollmond haben, wollen wir hin. Vor 2 Jahren haben wir dort Bekassinen geschossen.

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Diary 6: September 1938 - March 1939

Item 22

Transcription: [Page one]   Munich, trampling & destruction of the cross etc have brought the Catholics again into line with the persecuted Jew & Evangelical   It is only a few weeks since the Archbishops house in Vienna was practically sacked. He, who had asked his people to vote for the  Anschluss a few months ago.    Walters, back from London, indicates that the F.O. doesn't want any sign of League life about Danzig. Perfectly natural, in the present situation. But do they care if the League gets another kick? I don't know.  [Page two]                   6-12-38   At last a letter from Danzig where anti-Jewish excesses and some of the "         "     laws of Nurnberg were giving Burckhardt trouble.  (See my note of 3rd Nov. to S.G. anticipating further difficulties, & supporting Walters new [sic] that our commitments there shd now be reduced).   Poland is nervous again. The destruction of Czechoslovakia & her share in the spoils— & particularly the failure through German opposition to hand over Russian Carpathia (Ruthenia) to Hungary & thus give Poland & Hungary a common frontier led Beck to make a pro-Soviet demonstration— as he had thought of in July 1936— It doesn't go

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Ratne bojne dopisnice - Feldpost iz Prvog svjetskog rata

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Description: Ratne bojne dopisnice (Feldpost) bile su najfunkcionalnije sredstvo komuniciranja vojnika sa porodicom tokom Prvog svjetskog rata. Većinom su bile cenzurisane i na njima se nalazio pečat vojne cenzure, regimentalni pečat i pečat vojne pošte. Na velikom broju dopisnica nalazila su se sva tri pečata, međutim, nerijetko se nalazio samo jedan ili dva. Poznato je da su vojnici bili strogo kažnjavani ukoliko su svjesno pisali bilo šta što otkriva vojne tajne. Pisati su mogli samo vojnici. Sve što bi napisali davalo bi se vojnom cenzoru da to pregleda i tek kad on odobri moglo se poslati porodici. Čitajući pisma, može se uvidjeti da su ona poprilično štura, te da su dobro pazili o svemu šta je napisano, upravo iz razloga da bi izbjegli probleme sa nadređenim. Feldpost sistem Austro-ugarske Monarhije, omogućavao je vojnicima da komuniciraju sa svojim najbližima. Sačuvane razglednice i pisma pružaju lični pogled na to kako su pojedini vojnici doživljavali sukobe. || Devet bojnih dopisnica (Feldpost)

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Dumitru Nistor prizonier de război în Japonia

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Description: Este un volum de jurnal din cele trei deţinute de Biblioteca Judeţeană Octavian Goga Cluj. || Dumitru Nistor, ţăran din satul Năsăud s-a născut în 1893. Visând din copilărie să călătorească şi să vadă ţări străine, în 1912, când vine vremea “număraşului” (recrutării) el cere să fie primit nu în miliţia ardeleană, unde erau recrutaţi de obicei românii, ci în marina austro-ungară. Terminând şcoala de marină, după o călătorie la Viena, este îmbarcat ca Geschützvormeister (“primul îndreptător de tun”) pe vasul SMS Kaiserin Elisabeth, cu destinaţia Asia. Prins de război în Marea Chinei, crucişătorul Kaiserin Elisabeth participă la câteva bătălii navale, pentru ca în 2 noiembrie 1914 să se hotărască scufundarea lui. Echipajul pierde şi lupta terestră, este luat prizonier de japonezi şi transportat în arhipelagul nipon. Timp de zece luni, ţăranul-marinar din Năsăud va fi prizonier într-o mănăstirea buddhistă din Himeji, iar apoi mutat într-un lagăr, construit special pentru prizonierii germani şi austrieci, la Aonogahara, nu departe de Kobe, unde va rămâne până la sfârşitul anului 1919.

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Potrošačka kartica prezime Škreblin

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Description: Potrošačka kartica sadrži podatke o osobama koje su se prijavljivale radi raspodjele živežnih namirnica u Zagrebu tijekom Drugog svjetskog rata. Sadrži podatke o podnosiocu prijave (ime i prezime, adresa) te osobama koje se nalaze u kućanstvu, njihova imena, godine rođenja, odnos prema podnosiocu prijave, zanimanje i mjesto rada.

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