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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp
Item 119
Transcription: Linke Seite Pfaffenberger von Husaren 13 was ich wußte.Ich mache ihn darauf aufmerksam,daß wir das ganze Vorgelände ohne 1 Schuß besetzen könnten,aber er will nicht.Darauf ge- he ich mit meinen 3 Mann wieder nach vorn.Eben beobachte ich eine feindl. Patr. die in der Gegend der Kapelle vor- geht,u. will sie nahe herankommen lassen,um sie abzuschießen,da kommt Ltn. v Rücker Börter u noch ein paar Leute u. sofort gehen wir gegen die Kapelle vor.Da sich aber nichts rührt,kommen wir zur Einsicht daß es keinen Wert hat,auf eigene Faust Krieg zu führen,u stellen uns etwa um 1h Obltn Pfaffenberger zur Verfügung.Als nach etwa 1 Stunde der Gegner in Höhe der Kapelle in Stellung geht u keine Mine macht,anzugreifen,gehen wir,denn 3 Offz können entschieden eine bessere Verwendung finden wie als Inf. Major v Linsing,der KTK von H13,bei dem wir uns mel- den sagt uns es wäre Befehl,:die bay Truppen sind KSK 45 unterstellt u. sammeln am Westausgang von Den- delne.Dort war natürlich kein Mensch da.Ein weiterer Befehl:Ich sollte dableiben und die Versprengten sammeln, Rechte Seite die anderen sollen zum KSK weiter:die Leute kommen wie der mit dem Befehl,wir unterstehen Mj. v. l. ,der uns in eine Scheune legt.Abds. ein ganz gemeines Feuer auf unsere " die aber nicht getroffen wird.Ltn. v. R. wird,weil er hinaus geht,verwundet.Gegen 9 h kam Reiche mit Volkheimer u.s.w. Da mich v L nicht fortläßt kommt Esterbauer mit einem schriftl. Befehl.ich soll sofort zum Regt. einrücken.Erst liefen wir noch eine Zeitlang irr u kamen endlich beim Regt. an. Ich mache dort meine Meldung:Gegner ist rechts der Straße bei Jäger 13 eingebrochen,die Straße wird durch MG abge- riegelt. 15.10. Ich schlafe auf 3 Stühlen = 0 u bekomme 2 kalte Kartoffeln zu essen.Um 5 h morgens muß ich den Rest des Regts,15 Mann darunter 1 l MG mit 250 Schuß zu KSK 45 führen.Unterwegs schlägt ganz kurz vor uns eine schwere Granate ein,aber es geschieht gottlob nichts.KSK 45 schickt uns zu Major Ham- macher,dieser nach einem Gehöfte in vorderer Linie,dort wo die Front nach links in die alte Richtung umbiegt. Anfangs gings .dann kam aber von halb rechts rückwärts schweres Art. Feuer,Kurze Zeit später von links Flachbahn.
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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp
Item 118
Transcription: Linke Seite Ich bekomme eine Stockwut.Dort hätte ich doch totsicher das EKI bekommen.So aber sitze ich beim RegtsStab in der tiefsten Etappe.ZumTeufel holen. 7.10. Mit Major Orff zu den beiden KFK.Der Kaiser hat ein Friedensangebot gemacht,Prinz Max v Baden,der nun Reichskanzler hat einen Waffenstillstand beantragt, auf Grund der 14 Punkte Wilsons. 8.10. Mit dem Alten in die Schutzstellung. 9.10. Nichts los.Es verbreoitet sich die Mär,es wären Flug- blätter abgeworfen worden:der 10.10. sei ein Freudentag für ganz Europa. 10.10. Mit Major zum rechten Regt. Wilson antwortet:1)Räumung Belgiens u Nordfr. 2)Wer verhandelt eigentlich,3)Ist die Reg. bereit alles anzunehmen? 11.10. Allein zu den beiden K.T.K. 12.10. Einmal nichts getan. 13.10. Nichts los. 14.10. 6 h setzt schlagartig Trommelfeuer ein mit Nebel.Feuer sehr stark,auch auf unserm Hof.Der Nebel wird allmäh- lich so dicht,daß man gar nichts mehr sehen kann. Rechte Seite Gegner ist überall eingebrochen,es wird behauptet zuerst rechts bei 399.Art. immer heftiger,Inf u MG. immer näher. Man schießt uns schon aus nächster Nähe in den Hof. Rechts rückwärts schießt schon ein Lewis Gewehr.Endlich ziehen wir aus.Nur mit vieler Mühe kommen wir durch den dichten Nebel zu der MWK,nördl. von Winkel, dort angekommen geht der Nebel hoch,und schon werden wir wieder aus der Flanke angeschossen und gehen weiter zurück. An einem Hof,kurz vor der Flandern I Stellung machen wir Halt.Ich gehe mit Esterbauer u noch 3 Mann,von denen sich einer sofort wieder verrollt,nach vorn,um die Lage festzustellen.Ich komme bis etwa 300 m an die Stra- ße Winkel - Iseghem u. sehe den Gegner schon herankom- men.Ich schrieb eine entsprechende Meldung,da kommt eben ein Schwabe vom Regt.,der mir meldet,daß das Regt. sich nach Dandende begibt,ich sollte dorthin kommen. Das mache ich natürlich nicht und bleibe am Feind. Wir lassen ihn immer bis auf 3 - 400 m ran kommen u. gehen dann langsam u allmählich zurück.Da ich die Flandern II Stellung besetzt sah,meldete ich dem nächsten Fhr. Obltn.
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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp
Item 117
Transcription: Linke Seite Oktober 1918. 1.10. Morgens durch Nebel eingeleiteter Angriff,sammle die zurückgehenden Leute,reite im Galopp nach Winkel und bringe Munition mit Auto.Nachm. sammle ich Kasten u Gurte.Die ganze Nacht wird gegurtet.12 h Feuer- überfall,Major als erster im Keller,2 Mann leicht verwun- det,ich verbinde sie. 12.10. Morgens geht OLtn Dittmar vor u wird verwundet.Vorm stellt sich ein Major G.York vor,ein hochfeudaler äh-Junker, vor dem unser Alter in Demut erstirbt.Mittags kommt Kdeur der 6. K.D. Exl. Sänger,ein sehr netter Herr.Vorm wer- den eine Reihe Verschiebungen gemacht,dann kommt viel zu spät der Angriffsbefehl.Der Angriff mißlingt, teils weil ein Teil der Truppe noch gar nicht benachrich- tigt war,teils weil die Art. nur das Hintegelände be- schoß.Wir haben keine Leute unseres Regts,sondern Pi 21,I R.2 u III/R.3 u I R 15. 3.10. Ich war vorn in Stellung,es war ziemlich ruhig.Tommy mußte uns unbedingt sehen,schoß aber nicht.Ich treffe an unserem rechten Flügel II/3,mords Halloh. Rechte Seite Nachm. kommt Fengler.Wenn nur der recht lange fort bliebe.2 Züge meiner Komp sollen gefangen sein,III/3 sich tadellos geschlagen haben. 4.10. Nach hartem Kampfe mit dem Kdeur geht Oltn. Racke,Regt.Adj. in Stellung.Gen. Lamprecht,Brigadekdeur kommt.Sein Auto war mit Bomben beworfen worden,sein Begleiter tot,Auto hin.Strahser kommt:die Komp. ist sehr gut bei- sammen,niemand gefangen III/3 hat sich wunderbar geschlagen.Man hört das von allen Seiten.Herrgott wä- re ich dort,dann könnte man sich wenigstens was verdienen.Abds. Befehlt:Morgen Ablösung. 5.10. Morgens 6 h Ablösung.Dann marschieren wir nach Winkel.Art.Feuer.Einer meiner Waffenmeisterge- hilfen buchstäblich zerrissen.Nachdem Essen gehen wir nach Onkene.Meldung bei Brigade.Befehl für Ablösung morgen.Wir erhalten einen Abschnitt weiter nörd- lich. 6.10. ½1 h Abmarsch in die Nähe von Ouden Roodbart.Die Über- gabe von Herrn Rittmeister ist natürlich wieder gemein dann Stellung.Mittag kommt Reiche u erzählt u erzählt
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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp
Item 116
Transcription: Linke Seite 24.9.18. Ein Flugzeug der Abt nach Luftkampf abgestürzt Nachm. gehen wir in den Wald u finden massig Brom- beeren. 25.9.18. Ein neues Flugzeug wird abgeholt.Ich fotogr. es u laße mich photographieren.Den ganzen Tag wird das Werfen mit Federpfeilen betrieben,ein Spiel das ein Herr aus Urlaub mitgebracht hat.Ich muß dabei als Patzer reichlich Schnaps zahlen. 26.9.18. Beim Frühstück sagt mir unser Hauptmann er führe nachm. zur Division u würde mich mitnehmen .Ich bestelle Wagen nach Watagnie. ½ nach Faumont geht das Auto kaput,wir müs- sen laufen u. zwar bis Carvin,weil der Wa- gen nicht da war u Verbindung konnte ich nicht bekommen. 27.9.18. Spazierritt,wobei ich wieder die Sporen abziehen muß um mit dem Fuch fertig zu werden.Nachm. werde ich zu Karnbaum befohlen.Ich muß die Geschäf- te des MGO b St. übernehmen,so eine Viecherei. Reiche paßte es auch nicht u der Hauptnachteil,ich Rechte Seite versäume den Weiß Ferdl.Karnbaum übergibt mir gar nichts,sondern fahrt einfach in Urlaub.Es wird un- sere Ablösung eingeleitet,ich ziehe in Büttners bude u. hänge die ganze Nacht am Telephon. 28.9.18.Die ganze Nacht u. den Tag keine Ruhe,wegen einer ganz blöden neuen Munitionsregelung.Es stimmt nichts u stimmt nichts,immer kriege ich wieder falsche Meldungen u errechne darauf natürlich auch die Zuweisung.Es ist schon wirklich ein Saustall. 29.9.18. Morg. 8 h Abmarsch zu Pferd nach Seclin,dort Befehl, der Regt Stab wird erst morgen verladen.Essen im Offz. Heim.Die Brigade überläßt uns ihr Quartier.Einfach fürstlich.Jeder Herr ein schönes,geheiztes Zimmer, Eiderdaunen u.s.w. Plötzlich der Befehl,um 7 h verlade- bereit.Am Offz.Heim warten wir bis 1 h auf I/3. 30.9.18. 1 h ging der Zug ab.6 h Ankunft Heule.In strömendem Regen gings nach Winkel St Eloi.Dort saßen u aßen wir zur Verfügung der Brigade um gegen 5 h den Kdeur 238 ab- zulösen.Übergabe durch einen patzigen Rittmeister als MGO ganz hundsmäßig,keine Munition,gar nichts da.
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Ratne bojne dopisnice - Feldpost iz Prvog svjetskog rata
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Description: Ratne bojne dopisnice (Feldpost) bile su najfunkcionalnije sredstvo komuniciranja vojnika sa porodicom tokom Prvog svjetskog rata. Većinom su bile cenzurisane i na njima se nalazio pečat vojne cenzure, regimentalni pečat i pečat vojne pošte. Na velikom broju dopisnica nalazila su se sva tri pečata, međutim, nerijetko se nalazio samo jedan ili dva. Poznato je da su vojnici bili strogo kažnjavani ukoliko su svjesno pisali bilo šta što otkriva vojne tajne. Pisati su mogli samo vojnici. Sve što bi napisali davalo bi se vojnom cenzoru da to pregleda i tek kad on odobri moglo se poslati porodici. Čitajući pisma, može se uvidjeti da su ona poprilično štura, te da su dobro pazili o svemu šta je napisano, upravo iz razloga da bi izbjegli probleme sa nadređenim. Feldpost sistem Austro-ugarske Monarhije, omogućavao je vojnicima da komuniciraju sa svojim najbližima. Sačuvane razglednice i pisma pružaju lični pogled na to kako su pojedini vojnici doživljavali sukobe. || Devet bojnih dopisnica (Feldpost)
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Dumitru Nistor prizonier de război în Japonia
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Description: Este un volum de jurnal din cele trei deţinute de Biblioteca Judeţeană Octavian Goga Cluj. || Dumitru Nistor, ţăran din satul Năsăud s-a născut în 1893. Visând din copilărie să călătorească şi să vadă ţări străine, în 1912, când vine vremea “număraşului” (recrutării) el cere să fie primit nu în miliţia ardeleană, unde erau recrutaţi de obicei românii, ci în marina austro-ungară. Terminând şcoala de marină, după o călătorie la Viena, este îmbarcat ca Geschützvormeister (“primul îndreptător de tun”) pe vasul SMS Kaiserin Elisabeth, cu destinaţia Asia. Prins de război în Marea Chinei, crucişătorul Kaiserin Elisabeth participă la câteva bătălii navale, pentru ca în 2 noiembrie 1914 să se hotărască scufundarea lui. Echipajul pierde şi lupta terestră, este luat prizonier de japonezi şi transportat în arhipelagul nipon. Timp de zece luni, ţăranul-marinar din Năsăud va fi prizonier într-o mănăstirea buddhistă din Himeji, iar apoi mutat într-un lagăr, construit special pentru prizonierii germani şi austrieci, la Aonogahara, nu departe de Kobe, unde va rămâne până la sfârşitul anului 1919.
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Potrošačka kartica prezime Škreblin
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Description: Potrošačka kartica sadrži podatke o osobama koje su se prijavljivale radi raspodjele živežnih namirnica u Zagrebu tijekom Drugog svjetskog rata. Sadrži podatke o podnosiocu prijave (ime i prezime, adresa) te osobama koje se nalaze u kućanstvu, njihova imena, godine rođenja, odnos prema podnosiocu prijave, zanimanje i mjesto rada.
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Enrichments (403,223 Items)
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