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Diary 6: September 1938 - March 1939
Item 51
Transcription: Left page P.S., like myself, is very critical of the Cosgrave opposition - "they are doing all Dev. did," and looking for no common ground, e.g. on external policy. Has mellowed much about Dev. But blames him still for the loss of a great opportunity (re. the North) in 1922. Thinks partition will last 100 years - I say at least 10. The Ministry leave P.S. much alone. Rather afraid of him! Right page Vaster expenditure on arms in Britain. Two hundred warships on the stocks. Hundreds of millions of pounds per year. It's very impressive and is giving more confidence. But what a pity! They wd make no sacrifice in peace & for peace. Cardinal Pacelli elected Pope. Not very pleasing to Fascist & Nazi. A great Church diplomat. It was said that Ciano (F.M. in Italy) had spoken against such a possible choice.
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Radtke | Paul Tagebücher 5
Item 9
Transcription: item 9 linke Seite -14 – eröffnete d. Hamborner Musikverein d. Reihe seiner Veranstaltungen mit einem Max-Reger-Abend, bei dem d. große Komponist persönlich als Mit= wirkender auftrat. Abends vorher hatte er in Duisburg dirigiert. Die Besucher waren voll d. Lobes über d. Kunstgenuß. – Nach d. Konzert traf ich bei L. d. kleinen Kaplan Spehr aus Ginderich, der früher in Straelen u. dann in Marxloh wirkte. Ich soll ihn besuchen u. will das auf d. nächsten Jagdausflug nach G. besorgen. Dienstag, 5. Oktober. Sophie hat heute auf d. städtischen Fleisch= verkauf einen kleinen Schinken ge= kauft. Ich bin neugierig, wie er schmeckt. Der Verkauf von Speck u. Fleisch fin= det nur nach d. Brotkarte statt, u. zw. erhält man pro Kopf auf 3 Wochen ½ Pfund Speck. – Dabei muß man stun= denlang warten, bis man abgefer= tigt werden kann. Der Andrang d. Frauen ist zu groß. – Abends wurden rechte Seite - -15 – meine Hasen „eingeweckt“, eine heil= lose Arbeit. Um 8 ½ fand im Ratskeller= saal eine Versammlung d. Lehrerschaft Hamborns statt. Tagesordnung: Kriegsspende. Kaum 1 Dutzend Teil= nehmer waren da. Ich erstattete den Jahresbericht. Unsere Einnahmen bestan= den vom 1/10. 14 – 30/9. 15 aus 6656,14 M, denen Gesamtausgaben von 4893,67 " gegenüberstanden. Kassenbest. 1762,47 " D. Gebefreudigkeit flaut immer mehr ab. Kein Wunder! Die Ausgaben für d. Bedürfnisse d. tägl. Lebens haben sich verdoppelt! – Frau Dr. M. Ist schwer erkrankt. Sie ist am vor. Samstag vorzeitig niedergekommen. Sie muß viel leiden. Soph. war gestern dort, hat sie aber nicht sprechen können. Samstag, 9. Oktober. Um 100 v. Dinslaken nach Vörde. Cand. rer. pol. Thieme begleitete mich. Er sollte mal tüchtig Hasen schießen. Gleich vorne an den Weiden, die 3 Grenzhasen sollten dran glauben. Aber das ganze Revier war hasenrein. Es war wie
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Radtke | Paul Tagebücher 5
Item 51
Transcription: item 51 - 98 - linke Seite nicht d. Geringste von einer Siegesmeldung zu bemerken. Man schien dort noch gar nichts zu wissen. Und in H. hatten schon um 4 Uhr d. Glocken d. Sieg verkündet! Donnerstag, 24. Februar. Der 100 = jähr. Kalender hat wieder ein= mal Recht behalten. Für d. 2. Februarhälfte hat er strenge Kälte prophezeit. Und richtig! Seit gestern haben wir d. herrlichsten Winter. Eis u. Schnee. Schnee so hoch u. weiß, wie man ihn selten hierzulande im Winter zu sehen bekommt. Für mich freilich war d. Schneege= stöber heute morgen wenig ergötzlich. Ich mußte von Haus zu Haus gehen und d. Kar= toffelbestände aufnehmen. Bei solchem Wet= ter wahrlich kein Vergnügen. Das Treppen= steigen besonders war nicht nur eine Last, sondern auch eine Gefahr. - In meinem Bezirk habe ich in 58 Haushaltungen 226 Zentner Kartoffeln aufgenommen. Man hat sich in d. letzten Wochen besser versorgen können. - In Duisburg soll ein empfindlicher Mangel an K. herrschen. Man befürchtet die seitens d. stellv. Generalkommandos des VII. A . angekündigte Beschlagnahme aller auch in pri= rechte Seite - 99 - vatem Besitz befindlichen Vorräte. Jeder Verbrau= cher soll nur im Besitze einer auf 3 Tage be= rechneten Menge bleiben, wobei auf d. Kopf d. Familie 1 ½ Pfund pro Tag gerechnet werden. Man würde uns also unsere guten Vorräte, die wir teuer bezahlt haben, nehmen, um den Nachlässigen u. Übersparsamen, die sich einbildeten in der jetzigen teuren Zeit d. Kartoffeln noch billiger wie im Frieden kaufen zu können, gute u. billige K. verschaffen zu können. Warum be= schlagnahmt man nicht d. in Mieten u. Kellern bei Bauern u. Händlern aufgestapelten Vorrä= te? Samstag, 26. Februar. Kurz nach der Frühstückspause fangen die Glocken zu läuten an. Die Jungen werden un= ruhig. Ein Sieg? Gegen ½ 11 endlich kommt Rektor H. ins Zimmer gestürzt. "Verdun ist eingenom= men!" Hurrah! D. Jungen jubeln u. sind aus Rand und Band. Wir stimmen d. Landsturmlied an u. lassen unsere tapferen Krieger hochleben u. freuen uns schon auf einen schulfreien Tag. Aber um11 Uhr kommt H. wieder. Es war ein Irrtum. Nur ein Fort bei Verdun ist gestürmt. Das war eine arge Enttäuschung. Mich zu trösten,
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Radtke | Paul Tagebücher 5
Item 50
Transcription: item 50 linke Seite - 96 - ich keine Zeit. Ich muß mit S. wieder einen Räuberskat spielen! Mittwoch, 23. Februar. In nicht geringen Schrecken sind in ei= ner d. letzten Nächte unsere Nachbarinnen Frl. H. & G. versetzt worden. Gegen ½ 4 Uhr ertön= ten langgezogene Sirenenrufe, d. wohl 5 Min. andauerten. Sie glaubten ein Warnungssig= nal gegen einen Fliegerangriff zu hören, zumal hier erzählt wird, feindl. Flieger sei= en über H. geflogen. Also schnell heraus aus d. warmen Bett! Aber wohin? In d. Keller? Da sind Mäuse. Die Angst vor d. Mäusen war grö= ßer als d. Angst vor einer Fliegerbombe. Also krochen sie ins warme Nest wieder zurück. Tags darauf stellte sich heraus, daß d. große Mühle von Bernsan in Ruhrort d. Flammen zum Opfer gefallen sei. Schaden über 300000 M ! - Paul teilt uns heute mit, daß ihm das eiserne Kreuz verliehen worden ist. Verdient hatte ers schon lange. Aber sein Haupmann, ders ihm nach den ersten heißen Kämpfen in d. Argonnen in Aussicht gestellt hatte, fiel kurz darauf. Und so wurde mein armer Paul vergessen. - Nach= mittags fuhr ich mit d. alten Herrn Buschmann rechte Seite - 97 - nach Bislich zur Entenjagd. Die Fahrt mit d. Elektrischen von Wesel aus bot uns d. Anblick über d. unendl. Wasserfläche d. überschwemmten Rheinweiden. Lippe u. Rhein bildeten einen großen See. Über d. weiten Ebenen fegte ein schneidender Ostwind u. Treff, der über die mit dünnem Eis überzogenen Wassergräben setzen wollte, brach mehrere Mal durch u. mußte ein Eisbad nehmen. Der arme Kerl fror jämmerlich. Trotzdem arbeitete er unver= drossen u. stand uns prachtvoll 3 Fasanen, von denen einer meinen Schuß quittierte und Sophie einen hochwillkommenen Sonntagsbra= ten lieferte. An Enten war nicht zu kom= men. Das Gelände war überschwemmt. Sie fühlten sich in d. vereisten Weidendickichten sicher u. zogen abends so hoch, daß sie unsern Schroten unerreichbar blieben. Um 7 ¼ Uhr fuh= ren wir mit d. Elektrischen nach Wesel zurück. Im Geschwindschritt gings durch d. Stadt zum Bahnhof. Den 2 km langen Weg hatten wir in 20 Min. zurückgelegt. Knapp erreichten wir d. Zug. In H. erwarten uns d. Elektrischen reich bewimpelt. Bei Verdun hatten unsere Truppen 10 km Front erstürmt. In Wesel war
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Ratne bojne dopisnice - Feldpost iz Prvog svjetskog rata
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Description: Ratne bojne dopisnice (Feldpost) bile su najfunkcionalnije sredstvo komuniciranja vojnika sa porodicom tokom Prvog svjetskog rata. Većinom su bile cenzurisane i na njima se nalazio pečat vojne cenzure, regimentalni pečat i pečat vojne pošte. Na velikom broju dopisnica nalazila su se sva tri pečata, međutim, nerijetko se nalazio samo jedan ili dva. Poznato je da su vojnici bili strogo kažnjavani ukoliko su svjesno pisali bilo šta što otkriva vojne tajne. Pisati su mogli samo vojnici. Sve što bi napisali davalo bi se vojnom cenzoru da to pregleda i tek kad on odobri moglo se poslati porodici. Čitajući pisma, može se uvidjeti da su ona poprilično štura, te da su dobro pazili o svemu šta je napisano, upravo iz razloga da bi izbjegli probleme sa nadređenim. Feldpost sistem Austro-ugarske Monarhije, omogućavao je vojnicima da komuniciraju sa svojim najbližima. Sačuvane razglednice i pisma pružaju lični pogled na to kako su pojedini vojnici doživljavali sukobe. || Devet bojnih dopisnica (Feldpost)
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Dumitru Nistor prizonier de război în Japonia
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Description: Este un volum de jurnal din cele trei deţinute de Biblioteca Judeţeană Octavian Goga Cluj. || Dumitru Nistor, ţăran din satul Năsăud s-a născut în 1893. Visând din copilărie să călătorească şi să vadă ţări străine, în 1912, când vine vremea “număraşului” (recrutării) el cere să fie primit nu în miliţia ardeleană, unde erau recrutaţi de obicei românii, ci în marina austro-ungară. Terminând şcoala de marină, după o călătorie la Viena, este îmbarcat ca Geschützvormeister (“primul îndreptător de tun”) pe vasul SMS Kaiserin Elisabeth, cu destinaţia Asia. Prins de război în Marea Chinei, crucişătorul Kaiserin Elisabeth participă la câteva bătălii navale, pentru ca în 2 noiembrie 1914 să se hotărască scufundarea lui. Echipajul pierde şi lupta terestră, este luat prizonier de japonezi şi transportat în arhipelagul nipon. Timp de zece luni, ţăranul-marinar din Năsăud va fi prizonier într-o mănăstirea buddhistă din Himeji, iar apoi mutat într-un lagăr, construit special pentru prizonierii germani şi austrieci, la Aonogahara, nu departe de Kobe, unde va rămâne până la sfârşitul anului 1919.
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Potrošačka kartica prezime Škreblin
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Description: Potrošačka kartica sadrži podatke o osobama koje su se prijavljivale radi raspodjele živežnih namirnica u Zagrebu tijekom Drugog svjetskog rata. Sadrži podatke o podnosiocu prijave (ime i prezime, adresa) te osobama koje se nalaze u kućanstvu, njihova imena, godine rođenja, odnos prema podnosiocu prijave, zanimanje i mjesto rada.
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