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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 48

Transcription: item 48                                                - 42 - wir selbst bis zum 6. Febr. ausbildeten. Meist mit dem gleichen Stundenplan: Morgens brauchte man 3/4 Stunden bis zum Uebungs- platz, was bei der herrschenden Kälte zur Erwärmung ganz gut war, dann übte man von 9 -11 1/2, nachmittags 1 Stunde Unter- richt, gelegentlich Scharfschiessen. Weitere Beschäftigung: Kino und Skat, besonders aber Sonntagsurlaub nach Laon und Quentin, das damals noch ein sehr reges Leben zeigte. Allmählich konnte ich auch die notwendigen Einkäufe für meine Offz.Ausrüs- tung machen. Auch das dem Fürsten von Monako gehörige gehörige Schloss Marchais mit Bildern der Valois schaute ich mir an.                       Am 6. Februar zogen wir mit unsern neuempfangenen Minenwerfer wieder zu unseren Truppen und begannen für unsere Werfer-Stellungen zu bauen. Hauptsächlich Wohn-und Munitions- stollen, teilweise wurden die Stellungen von den Pionieren übernommen, die ihrerseits schon 28er zum Bedienen der Wfr.an- gelernt hatten, sodass  sich unser Kommando zeitweise auf 50  Mann erhöhte. Zu einem Patrulliemunternehmen fand ein grösseres Minenschiessen statt, leider traf eine mittlere Mine (Von den Pionieregeschosse) in unsere Patr. und das brachte die ganze Minenwerferei ( auch unsere leichtere) für lange hinaus in Misskredit. Meine Arbeiten schritten grossartig vorwärts, mei- ne Leute waren fleissig, lebten auch in guten Verhältnissen, denn sie hatten gute Quartiere am oben beschriebenen Hang und geregelte Arbeitszeit bei Tag. Jch wohnte auch hier im ehem. Regiments-Quartier so schön wie noch nie (Photo) und besich- tigte täglich die Arbeiten und rechnete mein Ziel nach der Karte aus. Anfangs war noch das Frostwetter, dass die Arbeiten erschwerte, dann kam das Tauwetter, das war noch schlimmer, denn nun war jeder Verkehr im Graben unmöglich, denn die Wände rutsch- ten schichtweise so, wie sie auftauten und da sie tief gefroren waren, so ging das wochen- ja monatelang weiter. Jmmer war Schlamm im Graben und der ganze Verkehr spielte sich auch bei den Franzosen auf freiem Gelände ab.Der Grabendiensthabende ging bei Nebel oben durch. Bis Ende Februar gelang es nicht, von den etwa 25 im Reg. Abschnitt liegenden Laufgräben nur ei- nen gebrauchsfähig zu erhalten. Nur die 1.Linie wurde (auch mit Ausnahmen) gehalten. An einer Stelle hatten die Franzosen be- merkt, wie die Essenholer ebenweg auf der Stellung zurück gin- gen und schossen darauf, aber nur aus weiter Ferne. Jch ging zufällig auch durch und hörte es dann saussen ohne zu denken, dass es uns gelte. Es konnte allerdings nicht gut treffen, denn es kam aus solcher Ferne, dass man den Abschluss vor dem Pfei- fen hörte. Jch war schliesslich mit meinem ganzen Betrieb ei- nigermassen fertig, mit Telefonanlage, einen Wohnraum einem Mun.Stollen, zwei eingebauten Werfern, einem Beobachtungsstand vorn, hatte die Gegend gründlich angesehen, dabei auch die Creute Höhle und die Vallée Poulon die Gegend wo wir oben am jen- seitigen Höhenrand lagen, angesehen und wollte gründlich vor bereitet mich einschiessen, dann kam der Befehl zum Ausräumen, denn wir wurden abgelöst. Es waren die Vorbereitungem der Fran- zosen für die Aisne-Schlacht, bestimmt erkannt worden, es war wohl um diese Zeit, dass Ludendorf in Laon erschien um den man-

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Blumenschmuck im Pensionat; Lob und Dank für die Großherzogin

Item 8

Transcription: Linke Seite   Konzept ihres Briefes an Eure Königl. Hoheit zeigte, war ich freudig überrascht, wie tief sie empfunden, gerade sie, die uns in 1½ Jahren größte Sorge gemacht hatte!  Mit mir hat besonders auch Frl. Duda an diesem Kinde gearbeitet. Als ich gestern vom Heiland mit den Konfirmanden sprach und sagte: "ein Mensch hat besonders dem Heiland nachgelebt, wißt Ihr wer?", da antwortete sofort als Erste Rowena: "Frau Großherzogin". Ist das nicht Freude für Eure teure Königl. Hoheit in dieser freudlosen Zeit! Rowena ist glücklich über die Karte Eurer Königl. Hoheit und dankt untertänig mit mir.  Wie rührend sind Königl. Hoheit zu den Kindern!  Rechte Seite   Die lieben Lahrer Kalender gab ich außer den Damen, die hocherfreut darüber waren und untertänigst danken, zuerst nur den Kindern, bei denen ich Verlangen und Verständnis voraussetzte.  Dann aber kamen sie alle, alle u. baten darum, nehmen ihn mit gewisser Ehrfurcht in Empfang, nachdem ich ihnen die Erklärung dazu gegeben hatte und sie auf den inneren Wert, auf ihre Herkunft und Bestimmung aufmerksam  gemacht hatte. Hertha v. Vietinghoff dankt im Namen aller. Das liebe Kind verläßt uns nun nach 2½ Jahren. Und nun schließe ich diesen ungebührlich langen Brief mit dem Be-

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Blumenschmuck im Pensionat; Lob und Dank für die Großherzogin

Item 7

Transcription: seit seiner unvergeßlichen Audienz in Baden und besonders jetzt erlebt haben. Auch er hat Unbeschreibliches erlebt, hat aber festes Gottvertrauen, auch Vertrauen in die Zukunft seiner armen baltischen Heimat, die er fliehend verlassen mußte und der Zerstörung der wilden Horden anheimgeben! --- Daß die älteste Tochter von Herrn v. Mohl Irene v. Wolff, ihren Mann verloren im Kampf um seine Heimat, haben wohl Königl. Hoheit erfahren?  Sie ist mit ihrem Töchterchen geflohen und jetzt in Arnshaugk. - Frl. Herrmann wird Eurer Königl. Hoheit nun wohl geschrieben haben? - An den Konfirmanden habe ich Freude. Sie sind so zugänglich und lieb, wenn ich sie bei mir habe.  Als  Rowena Dohrn mir das

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Blumenschmuck im Pensionat; Lob und Dank für die Großherzogin

Item 9

Transcription: wußtsein, daß es nur ein schwacher Ausdruck dessen sein kann, was ich für meine geliebte hohe Herrin immer, ganz besonders aber jetzt nach dem 10ten empfinde. Gott segne Eure teure, gütige Königl. Hoheit, und lasse Sie bald hellere Zeiten erleben: "Um den Abend wird es licht". Darf ich untertänigst bitten, Eure Königl. Hoheit möge mich gnädigst Ihrer Majestät und den geliebten Großherzoglichen Herrschaften zu Füßen legen? In tiefster Ehrfurcht und unaussprechlicher Dankbarkeit Eurer Königl. Hoheit treu ergebenste Dienerin Emily Göler. [22,2]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Blumenschmuck im Pensionat; Lob und Dank für die Großherzogin

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Karte mit Weihnachstgrüßen an die Großherzogin und Prinzessin Feodora

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Zukunft des Viktoria-Pensionats in Baden-Baden

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Tod einer Schwester und Berichte über das Befinden der anderen Schwester und Kinder

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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