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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)
Item 32
Transcription: item 31 - 26 - Privathaus, die Hausfrau braxhte Kaffee und Brot ins Warte- zimmer. Jch wurde genäht. Gegenüber war als Unterkunft Schu- le und Kirche usw. belegt, wir, die am leichtesten Verwunde- ten lagen gerade nicht am bequemsten auf zwei Decken auf dem Zementboden eines Lichthofs. Pflegepersonal waren die 114 Regimentsmusiker und einige Französinnen. Am nächsten oder übernächsten Morgen fuhr ich auf dem Bock wieder durch die bekanne Gegend über die Meurthe - Brücke. Weiter durch das brennende Dorf Domevre nach Blamont. Die folgende Nachtfahrt im strohbelegten Güterwagen Deutsche und Franzosen durchein- ander war nicht besonders angenehm. Am Morgen kamen wir nach Oberehnheim bei Strassburg,wo ich dann drei Tage im Lazarett blieb. Dann wurden wir wieder verladen, es hiess in die Hei- mat; 36 Stunden fuhren wir im Personenwagen, was mir ganz gut bekam, da man überall reichlich Liebesgaben erhielt in Molsheim, Strassburg offiziell und inoffiziell, Bühl, Oos (in Karlsruhe,Pforzheim wars mitten in der Nacht) dann in Un- tertürkheim, Göppingen, Geisslingen usw. Ulm bis Donauwörth. Das Obst konnten wir schliesslich beim besten Willen nicht mehr alles vertilgen. Es war deshalb eine Enttäuschung, als wir in Jngolstadt schliesslich in ein Lazarett kamen, das nur aus einem Wagenschuppen bestand und erst soweit einge- richtet war, dass der grösste Teil des zweistöckigen Hauses mit Strohsäcken bedeckt war, die auch alle belegt wurden. Oben war es so dunkel, dass ich an meinem Platz nicht lesen konn- te, wenn man oben kehrte, flog der Staub durch die Ritzen, denen im untern Stock auf ihr Lager. Wenn gespült wurde,be- klagten sir sich dementsprechend über die Nässe. Das Personal konnte zunächst kaum fertig werden. Die Verpflegung war recht knapp.Mit der Zeit aber wurde vieles besser, indem viel ge- zimmert wurde. Ich kam am 20..fort, hatte wieder 36 Stunden zu fahren, bis ich nach Freiburg kam, denn wir blieben in Neu-Offingen, Ulm und Tuttlingen liegen. Bis zum 1.Oktober war ich ausgeheilt und kam zur 2.Ersatz Kompagnie , wo ich am 29. Oktober Gefreiter wurde. Am 29. Oktober rückten wir wie- der aus. Wir fuhren mit vielem Singen und Tücherschwenken den Rhein hinunter, Mainz, Köln, dann Nachts an Aachen und Lüttich vorbei um Löwen und Brüssel herum, dann südlich Mons Valen- ciennes, Donai. Gegen Schluss kamen immer längere Pausen. Es ereignete sich an einem kleinen Bahnhof, dass einer in einem schlecht verschlossenen Schuppen eine Niederlage von Likören Champagner und Brot entdeckte, worauf sich dort ein grosser Verkehr entspann. Bis der verantwortliche Man händeringend und schimpfend dazu kam, hatte schon jeder Wagen einige Fla- schen und es war nichts mehr zu machen.Jn Douai blieben wir einen Tag, auch weil der Führer Offz.Stellv.Eisenlohr zu- nächst Mühe hatte, ein Gefährt aufzutreiben, um all die vie- len Liebsgaben zu verstauen. Als wir einmal längs der Strasse standen, fuhr einmal ein Auto mit Soldaten, dann einer mit hohen Herrschaften vorbei. Erst hinterher erfuhr ich, dass es der Kaiser gewesen war. Jn einem ziemlich anstrengendem Marsch über Henin-Lietard Harnes Douai kamen wir nach Haisnes
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Genese der Großherzogin; Verehrung der Kinder für die Großherzogin und Bericht von einzelnen Schwestern
Item 6
Transcription: meiner über alles geliebten hohen Herrin gegenüber, und dem möchte ich immer noch mehr Ausdruck geben können. Gott behüte und segne Eure Königl. Hoheit und gebe bald völlige Wiederherstellung! In tiefster Ehrfurcht bleibe ich Eurer Königlichen Hoheit untertänigste treue Dienerin Emily Göler.
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Genese der Großherzogin; Verehrung der Kinder für die Großherzogin und Bericht von einzelnen Schwestern
Item 5
Transcription: Linke Seite Obersasbach in das Marienheim. Ich freue mich auf die Ruhe und auf Hochfelden, wo ich so sehr lange nicht eingekehrt bin. Euren Ersatz für Frl. Plentier habe ich leider noch nicht gefunden. Ich hoffe, Frl. Sutter hilft uns nochmals aus, bis wir uns in Ruhe nach jemandem umsehen können. Das niedrige Gehalt ist ein Hindernis für Viele. Ich bin darum umso dankbarer, daß eine 4te Ausländerin, über die Rechte Seite auch der Präsident sich sehr freut, uns manche Ausgabe erleichtern wird. Bei dieser Gelegenheit darf ich wohl auch erwähnen, daß die Pensionspreis im hiesigen Kloster schon 25000 M. ist, also sind sie uns dort voraus! "Sorget nicht!", muß man sich jetzt immer wieder urufen, wo die Sorgen wie Berge sich auftürmen wollen. Ich lasse mich nicht erdrücken, heißt es doch "Er sorget für Euch". Mein Herz ist so voll Dank Gott gegenüber und auch
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Genese der Großherzogin; Verehrung der Kinder für die Großherzogin und Bericht von einzelnen Schwestern
Item 4
Transcription: Notiz Fragment? Nun sind die lieben Vögelchen alle ausgeflogen und Haus und Garten sind ganz still. Von den Damen sind schon die Hälfte abgreist. Sie trugen mir alle untertänigste Empfehlungen und wärmste Wünsche auf für Eure Königl. Hoheit. Ich habe noch viel zu ordnen im Haus und in meinen eigenen Sachen, werde erst Mittwoch fortkommen nach
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Genese der Großherzogin; Verehrung der Kinder für die Großherzogin und Bericht von einzelnen Schwestern
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Treffen mit dem Großherzog Friedrich II.
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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Emy Destinnová’s postcards || Pohlednice Emy Destinnové
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Description: Pohlednice E. Destinnové z USA psané sestře. || 30105-142519-a25663_revers.jpg
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über das Weihnachtsfest und Segenswünsche an die Großherzogin
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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