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Schreiben von Sophie Sautier an die Großherzogin Luise; Rücktritt von Prof. Ferdinand Julius? Stark vom Vorsitz des Frauenvereins?; Rechtfertigung der Tätigkeit des Frauenvereins; Klage über die aktuelle Regierung; Gründung eines Landesverbands

Item 2

Transcription: Linke Seite   auch wenn die Arbeit von uns nicht mehr so ausgeführt werden kann, wie wir es uns gewünscht hatten. Herr Geheimerat Beck hat mir auch mitgeteilt, es wäre das verfehlteste, wenn der Frauenverein den Platz einfach anden übergeben würde. Herr Geheimat Beck meint, wenn der Landesverband gegründet wäre, würde es sich zeigen, dass die andern, die mitzusprechen haben, froh sein werden, wenn der Frauenverein die Hauptarbeit abnimmt. Damit Euere Königliche Hoheit sich selbst ein genaues Bild über die Sitzung machen können, schicke ich Euerer Königlichen Hoheit das dort stenografierte Protokoll. Die Satzungen werden jetzt etwas abgeändert werden müssen und sollen dann neu gedruckt werden. Wenn Euere Königliche Hoheit über den Ausgang der Sache betrübt sind, so ist  Rechte Seite   darüber Niemand unglücklicher wie ich. Mein ganzes Streben und meine ganze Lebensarbeit war es, den Frauenverein so zu vertreten und für denselben so zu arbeiten, dass er überall anerkannt werden soll. Dass wir die lungenkranken Kriegsbeschädigten nicht so besorgt hätten, wie es den Verhältnissen nach nötig war, ist absolut unzutreffend. Jeder Fall, der uns gemeldet wurde, ist an die betreffenden Ausschüsse weitergeleitet worden und wir bekamen immer die Antwort, dass der betreffende Lungenkranke besucht wurde und die Familie belehrt worden ist. Natürlich konnten wir nur diesen Fällen nachforschen, die uns gemeldet wurden. Die Kriegsbeschädigtenfürsorge hat es nur zu oft  unterlassen, uns Kenntnis zu geben. Wir mussten oft von unsern Ausschüssen erfahren, dass ein lungenkranker

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Schreiben von Sophie Sautier an die Großherzogin Luise; Rücktritt von Prof. Ferdinand Julius? Stark vom Vorsitz des Frauenvereins?; Rechtfertigung der Tätigkeit des Frauenvereins; Klage über die aktuelle Regierung; Gründung eines Landesverbands

Item 1

Transcription: Durchlauchtigste Grossherzogin, gnädigste Fürstin, Herrin und Frau ! Euerer Königlichen Hoheit möchte ich herzlichst danken für das Schreiben mit Euerer Königlichen Hoheit Unterschrift versehen, das mich sehr beglückt hat. Herr Geheimerat Müller hat Euerer Königlichen Hoheit schon mitgeteilt, dass die Gründung des Landesverbandes nicht ganz so ausgefallen ist, wie wir es für den Frauenverein gewünscht hatten. Herr Prof. Stark meint, er wolle sein Amt als Vorsitzender niederlegen. Ich versuche ihn aber zu veranlassen, dass er es als Ehrensache ansehen möchte, gerade in dieser kritischen Zeit auf dem Platze auszuharren,

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 24

Transcription: item 24                                                     - 18 - Ich brachte es zu  einem Fussbad in einem aufgestauten Rinnsal. Obwohl die Feldküche sich verspätete, gab es ein fröhliches Lagerleben, das allmählich fast zu fröhlich wurde, wegen des vielen Rotweins, der wie Stallhasen Marmelade u.s.w. trotz   Verbots aus dem Dorf herbeigeholt wurde, und als der Komman- dierende General (Huens) vorbei kam, war die Begeisterung be- ängstigend gross. Da Ausschreitungen vorgekommen waren,wurde erneut streng das Verhalten im Feindesland durchgesprochen. Bei Sonnenuntergang gings wieder weiter, zuerst so durchs Ge- lände, dann auf einer schönen Waldstrasse, die wie der Leut- nant mit dem Zündholz an einer Tafel feststellte, zur Ville dé Baccarat gehörte. Wir sahen an ihr zunächst Röte am Horizont, die bald als Brandrauch deutlicher wurde. Nach etlichen Halten waren wir drin, wo sich schon mehr Soldaten herumtrieben,auch Bayern sollten schon da sein. Während wir auf die Anordnung (12.-15.IX.1914 geschrieben) der Unterkunft warten,erfährt ir- gend wer, dass in der Nähe noch ein franz. Proviantmagazin sei; der Oberleutnant schickt sofort die erste Gruppe, wo ich da- bei bin, hin. Ich stolperte in der Dunkelheit auch gleich über einen Brotleib.Jeder guckt in der Dunkelheit, was ihm nützlich erscheint und es wird gleich verteilt,Brot,Suppenwürfel und unendliche Mengen Kaffeewürfel. Gleich darauf stellt das Ober- kommando eine Wache davor. Unsere Kompagnie (200 Mann) kommt in drei Häuser, ich in eine verlassene feine Villa, wo ich mich mit einem andern in eine Riesenmatratze und eine schwere Decke teile. Einer muss vor dem Haus wachen. Ich melde mich auf Anfrage gleich freiwillig, denn der Erste hats immer am besten, er kann nachher durchschlafen, was ich auch tue. Jeder schaut sich übrigens in der Küche um. Es ist noch etwas Zucker und Mus da, sonst nichts mehr Brauchbares, die Wasserleitung läuft nicht.                     25. Um 5 Uhr aufstehen, wie immer in 5 Minuten und das gilt für langsam, da man eigentlich nachts nicht einmal abschnallen soll. Während wir eben in der Feldküche Kaffee empfangen, kracht auf einmal ein Schuss, da ist wieder einem einer losgegangen, denkt alles, aber gleich folgen immer mehr Schüsse, alles von uns aus hinter einer Gartenmauer nicht zu sehen. "Herrgott, da halten sie sich gegenseitig für Franzosen",  denkt alles und ein Offizier lässt "das Ganze Halt" blasen.Es nützt nichts,kein Zweifel, in der zu unserm Standort (Bahnhofs- platz) rechtwinkligen Hauptstrasse sind Franzosen. Wir berei- ten uns arauf vor, dass sie demnächst uns freundlich kommen, einige gehen ins Haus, einige hinter einen gefallenen Gaul. Einige behaupten steif und fest, drüben auf einem Baum stehe ein Franzos.  (Natürlich Unsinn). Sie kommen aber doch nicht und wir sammeln uns, um einzugreifen, wenn man weiss, was los ist. Da knallt es plötzlich auch von dem etwa 500 m entfernten mit- telgrossen gotischen Hauptkirchenturm, wie der Rauch vor den Schalllöchern zeigt. Aber auch bei uns gehts jetzt energisch los, ein Maschinengewehr knattert unaufhörlich etwas erhöht hinter uns der Major Kuhlmann ruft: "Artillerie auf den Kirch- turm feuern" Bumm ß ß baut, einige Steine fallen vom Turm,beim zweiten Schuss ist das ganze Glockenstockwerk im Rauch, der ganze Turm wackelt deutlich; ein Pfeiler zwischen zwei Schall- löchern ist weggeschossen. Wir sehen noch ein paar Schüsse ein-

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Schreiben von Sophie Sautier an die Großherzogin Luise; Gedanken zum Geburtstag des verstorbenen Großherzogs Friedrich I.

Item 2

Transcription: Werken der Nächstenliebe. Den bescheidenen Kranz wollen Euere Königliche Hoheit gnädigst entgegennehmen mit dem Ausdruck allertiefster Ehrfurcht und Ergebenheit Euerer Königlichen Hoheit ergebendste, treu gehorsamste Sophie Sautier

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Eltern holten ihre Kinder ab; Hoffnung darauf | den Schulbetrieb im Januar wieder aufzunehmen

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über eine gelungene Feier am 12.11. und die bevorstehende Adventszeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Anzahl der Kinder in der Pension

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Die Notwendigkeit einer Einrichtung wie das Viktoria-Pensionat in der aktuellen Zeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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