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Radtke | Paul Tagebücher 5

Item 25

Transcription: – 46 – Früchte u. Reis 35170,40 M, Fische 16137,15 M, Viehfuttermittel 291008,05 M, sonstige Waren 56251,80 M. An Liebesgaben f. d. Truppen wurden durch Vermittlung d. Roten Kreuzes für 96169,42 M, unmittelbar ins Feld für 14813,72 M versandt. In bar erhielten d. Rote Kreuz u. d. Vaterl. Frauenverein 45.720 M, das Vereinslazarett am Hamborn 60716,51 M, Ostpreußen 5000 M, Elsaß- Lothringen 2500 M, d. Hindenburgspende 5000 M. Für Erwerbslose durch Arbeitsgewährung wurden ausgegeben 102851,62 M, f. d. militärische Jugendausbildung 1012 M. Die Gesamtaufwendungen d. Stadt beliefen sich am 1.11.15 auf 8.432592,60 M! – Auf dem heutigen Wochenmarkt gabs erregte Kämpfe am Butterstand. Und dabei erhielt jede Käuferin nur ½ Pfund. Schweinefleisch mangelte gänzlich. Auf dem Schlachthof im Duisbg. -Meiderich waren Montag morgen ganze 7 Schweine angetrieben, und diese waren schon fest gekauft. Die Bauern halten d. Schweine fest. Was nützen uns da die Höchstpreise? Auch für Wild sind Höchstpreise                    – 47 – festgesetzt: 3,75 M an d. Händler, 5 M an Kleinhandel. Kaninchen kosten 1 (1,60) M, Fasanenhähne 2,75 (3,50), Hennen 1,75 (2,50), Rehwild 0,70 (1,80), Wildschwein 0,55 (1,10), Rotwild 0,60 (1,40 M) für das Pfund. Vor 4 Uhr nachm. erschien Pastor H. in meiner Klasse u. erbat sich einige Jungen. Es soll Sieg geläutet werden! 17.000 Serben gefangen! Hurra! Morgen wirds wohl freigeben. Nach dem Abendbrot gingen wir zu Käthe, ihren Namenstag zu feiern u. verbrachten mit d. Fam. B., Frau Sonnensch. u. Dora M. einen sehr vergnügten Abend. Käthe ist wieder ganz d. Alte, voller Humor u. drolliger Einfälle. Wir haben viel gelacht. Dazwischen wurde auch viel Ernstes erzählt. Dr. Theissen soll schwer verwundet sein. Kopfschuß. D. Augen sollen sehr in Mitleidenschaft gezogen sein.                    Freitag, 26. Novbr. Der Morgen brachte uns eine schwere Enttäuschung. Unsere Freude auf einen freien Tag war vorschnell gewesen. Und dabei ist heute wieder das herrlichste Winterwetter. Bei klarem Frost ist d. prächtigste

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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp

Item 103

Transcription: Linke Seite     u. wir in einer Stellung,wo für ganze Kompag-   nien vorne  gekocht werden kann,Feldküche essen   müssen,so ist u bleibt das eine Gemeinheit.   Bei allen Herren ist darob großer Stunk.Am 7. abds   werden wir abgelöst. 8.III. m/ 11.III.   In Ruhe werden wir auf Büttners Antrag dem   III/3 zur verpflegung zugeteilt u. essen da qualita-   tiv noch besser als früher bei uns,aber zum   Sattwerden ist das nicht gerade.Den Mädchen    komme ich merklich näher.Die eine ,Martha,24 Jhr.   weniger hübsch,aber freier,die andere Irma,20 Jahre   etwas hübscher ,aber zurückhaltender.Es läßt sich   ganz nett mit ihnen plaudern,aber das Vergnügen   dauerte nicht allzulange:Weiß bekam eine geschwolle-   ne Backe u. so ging ich am 11.II. wieder in Stellung. 12 m/ 19.III.   Anfangs war nicht viel los,wir schoben   andauernd Kohldampf u. ließen uns Latrinenge-   rüchte über die bevorstehende große Offensive erzäh-   len.Am 15.III. kam Büttner wieder in Stellung.   Ich hatte gehofft,abgelöst zu werden u machte auch   B. gegenüber aus meiner Enttäuschung kein Hehl  Rechte Seite     Am Morgen des 18. fand ein Patr. Unternehmen mit    großem Gasschießen statt u. dafür erhielten wir ge-   gen Abend ca 30 Schuß mittl. Kalibers,daß die Bude nur    so wackelte.Am 19. Abds wurde B. durch Weiß,am   20. morg. ich durch Vzf. Simon abgelöst. 20.III. m/ 22.   Diese 3 Tage in Concelare benützte ich,außer    zur Gepäcksverminderung,wobei ich eine Kiste hin-   terstellte,zum Poussieren u. Vorabschiednehmen. 23.III. morgens 8 h  marschierten wir ab nach Erneghem   wo wir bis 11 h  etwa ankamen u. ein ganz nettes   provisorisches Quartier hatten.Abds. um   11 h  marschierten wir jedoch schon wieder weiter und   standen u 12 h  am Bahnhof Erneghem verladebereit.(Wir   waren nämlich ,wie ja die M.G.K. immer eine weite   Strecke außerhalb einquartiert worden. 24.III.  Zunächst kam der Zug nicht u. ich fror bis 3 h  ganz   jämmerlich.Das Verladen war saustallmäßig,B. ist   bei derlei Gelegenheiten wie verrückt u. möchte alles   selber machen,natürlich kompliziert.Um ½5 h,    als der Zug ging war ich bereits sanft entschlafen.   gegen Mittag kamen wir in Libercourt

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Radtke | Paul Tagebücher 5

Item 24

Transcription: item 24    linke Seite                          – 44 – vorbei. Beim wunderbarsten Vollmondlicht setzten wir uns am Rhein auf Enten an. Ich hörte wohl in d. Ferne Enten quäken, bekam aber sonst keine vors Rohr. B. schoß auf eine einzelne Ente, bekam sie aber nicht. Dafür schoß er im Monden= schein noch einen Krummen, der sich un= vorsichtiger Weise an einer Kribbe gedrückt hatte. Treff ist ein vorzüglicher Anstandshund. Er lag, trotzdem er vor Frost heftig zitterte u. mit d. Zähnen klap= perte, mäuschenstill. Gegen  7 Uhr wurde es trotz d. Windstille bitter kalt. Wir zogen vor, da doch nichts zu erwarten war, den warmen Ofen aufzusuchen u. fuhren um 8 30 Uhr wieder nach H. Zu Hause hatte ich eine nette Überraschung. Außen an d. Flurtür steckten Sophies Schlüssel. Im Vorderzimmer brannte Licht. Da Sophie mit d. Schneiderin zum Unterhaltungsabend d. Kath. Frauenbundes für d. Verwun= deten gegangen waren, dachte ich nicht anderes als, es hätten sich ungebetene Gäste bei uns eingefunden. Doch konnte ich keine aufstöbern. Und als S. bald dar=  rechte Seite                         – 48 – auf heimkehrte fand sich d. Lösung. Das elektr. Licht hatte wieder einmal ver= sagt. Beim Kerzenlicht mußte Staat ge= macht u. zu Abend gegessen werden. Besuch kam noch dazu, und so war d. Wirrwarr fertig. – Im Wald muß es heute prächtig sein. Wir haben den schönsten Rauhfrost. Alles ist überzuckert. Schade daß man da= heimzubleiben gezwungen ist. Wer weiß, wie lange die Herrlichkeit dauert.           Donnerstag, 25. Novbr. Und sie hat nicht lange gedauert! Schon vorgestern Abend trat Tauwetter ein, nach= dem wir den Tag über abscheuliches Glatteis gehabt hatten. Jetzt versinken wir wieder im Schmutz. Da ist Frostwetter doch vorzuzie= hen. – Endlich werden aus dem Gebiet der Kriegswohlfahrtspflege unserer Stadt einige Zahlen bekannt. Es würden an Kriegsbeihil= fen, Wohnungsmieten, Fürsorge f. d. städtisch. Arbeiter u. Angestellten bisher 5,078707 M aus= gegeben. Für Beschaffung von Nahrungsmit= teln wurden bis 1.11.15 aufgewandt: für Mehl 1972307,61 M, Kartoffeln 394391,54 M, Speck 167011,11 M, Schmalz 66951,64 M, Hülsen=

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Diary 3: May 1936 - February 1937

Item 28

Transcription: Danzig, July 23rd 1936.   Mr. Papée called to see me today to inform me of an interview he had with President Greiser yesterday.   Papée asked Greiser if he believed the recent decrees were compatible with the declaration of policy made to him a week before, that is, that the Senate's policy would be to remain within the Constitution, within the laws, and submissive to the Courts. President Greiser replied that he certainly believed that to be the case, and he maintained that his decrees were within the Constitution. Mr. Papée asked him if he was prepared to defend this belief, and Greiser answered "Yes". This reply, however, seems to have been rendered very vague by subsequent conversation. Papée recalled Greiser's declarations to newspapers that he would go no more to Geneva to discuss internal affairs. In reply to this Greiser was rather vague and evasive and gave Papée the impression that he did not wish at the moment to be more precise. He said that the Senate did not wish condominion with the High Commissioner (Mitregierung).   When I asked Mr. Papée again if he could be more precise as to what the intentions of Greiser were, he said that it was not possible to say more than that the position in his mind was left very vague.   Mr. Papée had already received a copy of my note to the Senate, but when he mentioned it to President Greiser, the latter gave Mr. Papée to understand that he had not yet seen it.   The interview, therefore, seems to have had no result except to elicit the fact that the Senate pretend their actions are within the Constitution, and nothing was said to lead one to believe that they would present their observations for the information of the Council or, secondly, appear before the Council should the latter wish to discuss the matter.

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Ratne bojne dopisnice - Feldpost iz Prvog svjetskog rata

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Description: Ratne bojne dopisnice (Feldpost) bile su najfunkcionalnije sredstvo komuniciranja vojnika sa porodicom tokom Prvog svjetskog rata. Većinom su bile cenzurisane i na njima se nalazio pečat vojne cenzure, regimentalni pečat i pečat vojne pošte. Na velikom broju dopisnica nalazila su se sva tri pečata, međutim, nerijetko se nalazio samo jedan ili dva. Poznato je da su vojnici bili strogo kažnjavani ukoliko su svjesno pisali bilo šta što otkriva vojne tajne. Pisati su mogli samo vojnici. Sve što bi napisali davalo bi se vojnom cenzoru da to pregleda i tek kad on odobri moglo se poslati porodici. Čitajući pisma, može se uvidjeti da su ona poprilično štura, te da su dobro pazili o svemu šta je napisano, upravo iz razloga da bi izbjegli probleme sa nadređenim. Feldpost sistem Austro-ugarske Monarhije, omogućavao je vojnicima da komuniciraju sa svojim najbližima. Sačuvane razglednice i pisma pružaju lični pogled na to kako su pojedini vojnici doživljavali sukobe. || Devet bojnih dopisnica (Feldpost)

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Dumitru Nistor prizonier de război în Japonia

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Description: Este un volum de jurnal din cele trei deţinute de Biblioteca Judeţeană Octavian Goga Cluj. || Dumitru Nistor, ţăran din satul Năsăud s-a născut în 1893. Visând din copilărie să călătorească şi să vadă ţări străine, în 1912, când vine vremea “număraşului” (recrutării) el cere să fie primit nu în miliţia ardeleană, unde erau recrutaţi de obicei românii, ci în marina austro-ungară. Terminând şcoala de marină, după o călătorie la Viena, este îmbarcat ca Geschützvormeister (“primul îndreptător de tun”) pe vasul SMS Kaiserin Elisabeth, cu destinaţia Asia. Prins de război în Marea Chinei, crucişătorul Kaiserin Elisabeth participă la câteva bătălii navale, pentru ca în 2 noiembrie 1914 să se hotărască scufundarea lui. Echipajul pierde şi lupta terestră, este luat prizonier de japonezi şi transportat în arhipelagul nipon. Timp de zece luni, ţăranul-marinar din Năsăud va fi prizonier într-o mănăstirea buddhistă din Himeji, iar apoi mutat într-un lagăr, construit special pentru prizonierii germani şi austrieci, la Aonogahara, nu departe de Kobe, unde va rămâne până la sfârşitul anului 1919.

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Potrošačka kartica prezime Škreblin

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Description: Potrošačka kartica sadrži podatke o osobama koje su se prijavljivale radi raspodjele živežnih namirnica u Zagrebu tijekom Drugog svjetskog rata. Sadrži podatke o podnosiocu prijave (ime i prezime, adresa) te osobama koje se nalaze u kućanstvu, njihova imena, godine rođenja, odnos prema podnosiocu prijave, zanimanje i mjesto rada.

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