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'Elektrische Endosmose und Strömungsströme’. || „Elektrische Endosmose und Strömungsströme”

Item 7

Transcription: I. Elektrische Endosmose. § 2). [Elektrosmose durch Tondiaphragmen]. Die elektrische Endosmose beobachtet man leicht, wenn man in ein U Rohr, dessen Biegung mit Watte, Ton, Sand oder dergl. verstopft ist, Wasser einfüllt und von den beiden Enden her einen genügend kräftigen elektrischen Strom durchleitet. Es wird dabei das Wasser in der Richtung des positiven Stromes überführt; dagegen diese Erscheinung tritt jedoch nur in reinem, schlecht leitendem Wasser recht| augenfällig auf, ebenso auch in Alkohol, aber nicht in stark angesäuertem Wasser. Sie ist zuerst von Reuss1) in Moskau 1809 entdeckt, dann von Porret2) beobachtet worden, aber genaue Messungen hat erst Wiedemann3) 1852 ausgeführt, indem er die Flüssigkeits- mengen bestimmte, welche mit Hilfe von| Strömen von gemessener Stärke durch poröse Tondiaphragmen hindurchführtengeführt wurden. Die dabei übergeführten Flüssigkeitsmengen waren sehr bedeutend, einige hundert mal so gross wie die gleichzeitig an den Elektroden zesetzte Menge, so dass sie bequem gemessen werden konnten. Als Beispiel sei eine auf Wasser bezügliche Versuchsreihe angeführt, wobei die (in Masse gemessene) Stromstärke mit I, die pro Viertelstunde| übergeführte Wassermenge mit  M bezeichnet sei: I 144 108 83 60 48 36 29 M 17·77 13·26 10·59  87 ·46 5·89 4·47 3·38 M/I 0·123 0·123 0·127 0·124 0·123 0·124 0·117 Wir sehen, dass das Verhältniss M/I  merklich  constant blieb, und dasselbe war auch der Fall, wenn die leit durchlässige Oberfläche des Diaphragma durch Bestreichen mit Harz verkleinert oder wenn dessen Dicke durch Abschaben verringert Wurde. Analoge Messungen wurden an| verschieden konzentrierten Lösungen von CuSO4 vorgenommen. Als Ergebniss dieser Untersuchungen spricht Wiedemann den Satz aus: "Die Mengen der in gleichen Zeiten durch die Tonwand übergeführten Flüssigkeit ist der Stromintensität direkt proportional und unter sonst gleichen Bedingungen von der Oberfläche und Dicke der Tonwand unabhängig." Die Unabhängigkeit von letzteren Umständen lässt sich auch direkt    waagerechte Linie   1) F. Reuss, Soc.  Naturalistis Museon  2. 327, 1809. 2) R. Porret, Gilb. Ann. 66, 272, 1816 3) G. Wiedemann, Pogg. Ann. 87, 321, 1852

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'Elektrische Endosmose und Strömungsströme’. || „Elektrische Endosmose und Strömungsströme”

Item 3

Transcription: Bd II VIII a                                                                                                                                           I. 2 Figuren Elektrische Endosmose und Strömungsströme von M. v. Smoluchowski Adresse des Verf.: Prof. M. Smoluchowski                                  Lemberg (Òsterreich)     Krakau                                   Dlugosza-Gasse 8.         Golebia 13 Bitte bei Übersendung der Correctur um Beischluss des Manuscripts!

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'Elektrische Endosmose und Strömungsströme’. || „Elektrische Endosmose und Strömungsströme”

Item 5

Transcription: [1 Elektrische Endosmose und Strömungsströme. von M. v. Smoluchowski A. Ältere Untersuchungen. Empirische Gesetze. § 1). [Übersicht und Nomenclatur]. Eine ganz eigenartige, von der elektrolytischen Überführung fundamental verschiedene Klasse von Erscheinungen bilden die mechanischen Bewegungen, welche an den Grenzflächen zweier Medien (in der Regel Flüssigkeit - fester Körper) durch tangentiale elektrische Strömung hervorgerufen werden, sowie das inverse Phänomen: die Erzeugung elektrischer Ströme durch mechanische BewegungVerschiebung zweier Medien entland ihrer Trennungsfläche. Da diese Erscheinungen am augenfälligsten an Flüssigkeiten auftreten, welche sich innerhalb fester Wände von grosser Oberfläche, zB. poröser Diaphragmen, befinden und in diesem Falle seit Langem als "elektrische Endosmose" bekannt sind, erscheint es zweckmässig diese ganze Klasse von Erscheinungen der mit dem gemeinsamen Namen elektroendosmotische oder kurz elektrosmotische Phänomene zu bezeichnen.1) Sie zerfallen, jenachdem der elektische Strom als Ursache oder als Wirkung auftritt und jenachdem die Flüssigkeit oder der feste Körper sich in Ruhe befindet,  in vier Kategorien: Elektr. Strom bewegt: El. Strom bewegt durch Bewegung von:  Flüssigkeit (Elektrische Endosmose) Flüssigkeit (Diaphragmenströme, Strömungsströme) innerhalb ruhender fester Wände feste Teilchen (Elektrische Kataphorese) festen Teilchen (Kataphoretische Ströme) (Dia) innerhalb ruhender Flüssigkeit Manche Autoren bezeichnen auch die elektrische Endosmose als "Kataphorese"; hier wird im Anschluss an Freundlich der letztere Ausruck ausschliesslich im Sinne der Über- führung von in Flüssigkeiten suspendirten Teilchen verwendet; demgegenüber können die elektrische Endosmose und die Strömungsströme als elektrosmotische Erscheinungen im engeren Sinne bezeichnet werden. ---------------------------------------------------------- (oder "elektrokinetische" Vorgänge" *) Die von manchen Autoren gebrauchten Namen "reibungselektrische Vorgänge) erscheint mir weniger zweckmässig; (insbesondere beruht) die sogen. Reibungselektrisierung fester Körper auf| einem hiervon wesentlich verschiedenen Vorgang ist Mechanismus. besetzt (Siehe § 73). Auch  die Bezeichnung  "elektrokinetische Vorgänge" .

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Militärpass des Unteroffiziers Hans Hümke

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Description: Hans Hümke trat mit 15 Jahren am 29.10.1914 als Freiwilliger in den Heeresdienst ein und kam zunächst zum Ersatzbataillon des Fußartillerieregiments 1. Anfang Januar 1915 wurde er zur 7. Batterie desselben Bataillons versetzt. Ab Februar 1915 bis Mai 1918 diente er im Königlich-Preußischen 1. Garde-Reserve Fußartillerieregiment, 3. Batterie, und wurde während dieser Zeit zum etatmäßigen Unteroffizier befördert. Er war zunächst an der Ostfront im Einsatz, so nahm er u.a. an der Schlacht bei Wilna (Oktober 1915), bei Riga (September 1917) und bei Kämpfen in der Ukraine (Februar/März 1918) teil. Im April 1918 wurde er an die Westfront beordert und nahm an den Stellungskämpfen in Flandern und bei der Schlacht und der Erstürmung des Kemmelberges (Belgien) teil. Hümke wurde verwundet und kam ins Lazarett. Nach dem Krieg, am 29.04.1920, wurde er zum Sergeant befördert. In dem letzten Eintrag vom 27.10.1920 wird vermerkt, dass er zur Fußabteilung der 5. Batterie des Reserve-Artillerieregiments 1 versetzt wurde. Hümke zog auch in den Zweiten Weltkrieg und starb im Dezember 1944 bei Kampfhandlungen. || Militärpass von Hans Hümke, dem Vater von Marianne Jörß.

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Medical recipe collection || Medizinische Rezeptsammlung

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Description: Shelfmark: Universitätsbibliothek Heidelberg, Cod. Pal. germ. 758

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Duas senhoras briosas

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Description: Monographic bibliographic item

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CAOLA ANTONIO

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Description: CAOLA ANTONIO padre dell’intervistato (Pinzolo 28 gennaio 1891 – Pinzolo, 1960) Soldato austriaco inviato sul fronte orientale in Galizia Antonio da giovane fece il commesso contabile alla cooperativa di Bocenago dove si recava giornalmente con la bicicletta. Il padre, impiegato comunale, si chiamava Virgilio, la mamma Luigia Bonapace. Aveva una sorella Isidora ed un fratello, Ippolito, che faceva il mestiere dell’arrotino. Ippolito parlava, seppure sommariamente, il francese e l’inglese come è documentato dal libretto di Guida Alpina rilasciatoli nel 1912. Nel 1914, allo scoppio della guerra, Antonio e Ippolito furono arruolati nell’esercito austro-ungarico. Dopo un periodo di addestramento in Alto Adige, furono mandati sul fronte orientale, in Galizia, separatamente. Antonio fu fatto prigioniero da Russi il 7 settembre 1914 in Galizia, durante la terribile battaglia di Godex-Ravaruska conclusasi con una grave sconfitta per l’Austria. Dopo lunghe marce forzate a piedi e su tradotte militari, Antonio, con gli altri prigionieri arrivò a Kiev e da lì portato nella gelida Siberia nei campi di concentramento di Tjumen, tara e Omsk. Un anno dopo ritorna a Mosca e infine internato a Kirsanov dove era allestito il campo di raccolta dei soldati prigionieri in attesa del rimpatrio. La prigionia era aggravata dalla fame e dal freddo intenso che induceva i prigionieri a cercare lavoro e cibo presso i casolari dispersi nella campagna. Nel 1916 Antonio colse l’opportunità di far parte degli irredenti trentini che dichiarando di sentirsi italiani poterono rientrare in Italia. I trentini e i giuliani che aderirono a tale proposta furono circa 4000 e suddivisi in scaglioni furono fatti rientrare in Italia. Alcuni partendo dal porto di Arcangelo e passando per Capo Nord arrivarono in Inghilterra, poi in Francia ed infine in Italia, a Torino. Il primo scaglione partì da Arcangelo il 14 settembre 1916 e attivò a Torino il 9 ottobre 1916. Arrivato a Torino, Antonio trovò lavoro presso un negozio di generi alimentari e dopo qualche tempo venne chiamato dalla famiglia dei marchesi Guerrieri Gonzaga a prestare servizi a Roma dove rimase fino alla fine della guerra. (La marchesa gemma Guerrieri Gonzaga fu una delle fondamentali artefici del rientro dei soldati prigionieri trentini e giuliani dalla Russia) . Nel gennaio 1919, dopo molti anni di lontananza, convalescente dell’influenza “spagnola”, poté tornare finalmente a casa, purtroppo senza poter riabbracciare i suoi familiari. Nel frattempo, infatti, i genitori era morti e il fratello Ippolito era caduto in guerra. La sorella Isidora si era sposata con Vigilio Pedri il quale, dopo un breve periodo di emigrazione a New York , si era stabilito a Guidizzolo (Mantova) dove aveva aperto un negozio di chincaglierie e di vetri. Antonio nel 1920 sposò Olj e per alcuni mesi lavorò con il cognato Vigilio a Guidizzolo imparando l’arte vetraria. Tornato a Pinzolo nella vecchia casa di famiglia avviò un negozio di alimentari con annessa osteria e laboratorio di vetri. Antonio e Olj ebbero sei figli, tre dei quali morirono molto piccoli.

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