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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 54

Transcription: item 54                                               - 48 - mussten, am 24. mit einem wunderschönen Lazarettzug nach Köln.                       Hier erwischte ich es wieder gut mit dem St. Josef  - Hospital, Köln -  Kalk. Der Gipsverband musste bald einem Streck- verband weichen und ich wurde durchleuchtet.Meine Nebenwunden heilten bald. Anfangs hatte ich viel Fieber, aber nie über 39,5, teils wohl Erkältung, teils von einem Eiterherd, der einmal sich zwischen den Wunden bildete und geschnitten werden musste. Die 6 Wochen Streckverband in der gleichen Lage wurde auf die Dauer langweilig und unangenehm, dann kam ich wieder in Gipsverband. Darin wurde ich erstmals bei einem Lazarettaus- flug nach dem Siebengebirge ausgefahren und bald konnte ich auf Krücken ausgehen.                            Am 10. Juli konnte ich nach Freiburg verlegt werden, wo ich in die Klinik zu Prof.Bulius kam, wieder in sehr gute Verhältnis e, ich kam nocheinmal in einen Gipsverband mit  Schrauben und blieb auch im August infolge Zehenbehandlung    teilweise im Bett. Das rechte Bein war eben 2 cm. kürzer. Im September und Oktober ging ich von den Krücken zu zwei Stöcken, dann zu einem Stock und zum Freilaufen über. Am 1.No- vember wurde Prof. Bulius aufgelöst und wir kamen trotz allem Sträuben in den Pfauen, von wo ich am 5. heim in Privatpflege überwiesen wurde, am 17. November kam ich als g.v. Innendienst nach Rastatt.

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 66

Transcription: 60 Mit den gestrigen Verlusten und den Krankheiten, hatte ich etwa 20 Abgang, annähernd 10 waren Trägertrupp beim Bazl. und Melder dort und bei mir; höchstens 20 im Graben. Auch der neben mir lie- gende Führer der 2. Komp. wurde verwundet. Das Feuer dauerte stärker und schwächer die späten Vormittagsstunden an. Ich schaute aber im- mer getreulich wieder über die Grabenuand, getreulich unterstützt von meinen Meldern. Einmal sah man weit links, wie eine Gruppe an- scheinend eine Feldwache auf der Deckung stehend Handgranaten warf. Plötzlich wurde es lebendig bei uns im Graben, alles drängte panik- artig von links her und durch meinen Graben zurück. "Sie kommen mit Tanks" "Sie sind bei den 465ern durch. Leutnant Reimers (I/465) hat das Zurückgehen befohlen. Lt. Reimer, der eine halbe Stunde spä ter mit einem geschlossenen Teil seiner Komp. auf der Deckung zu- rückkam, hatte das sicher nicht so gemeint, dass alles ohne Gepäck und teilweise ohne Gewehr sich davon machte, darum hielt ich sie bei mir an und stellte sie in dem Graben neben mir auf, konnte aner nicht verhindern, dass es allmählich weniger wurden. Man hatte keine Uebersicht mehr, da alle Komp. durcheinander waren und keine geschlossenen Gruppen mehr da waren. Von meiner Komp. waren nur wenige Leute da, mit zwei M. G. S. Ein Teil steckte noch halbrechts vor oder war rechts zurückgegangen.

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 51

Transcription: item 51                                               - 45 - seligkeiten auf einen Karren und fuhren im Mondschein vor. Herr Hesselbarth und ich bezogen den Stand als Wohnung, indem wir den Ausschuss als Fenster ausnützten. Der Mannschts. Raum, der noch einen Luftschacht hatte, blieb den Burschen.

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Bericht über die Feier der Ostertage; Veränderungen in der Umgebung des Pensionats (z.B. der Wegfall eines Tennisplatzes); Entwicklung der Kinderanzahl

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über gute Wendungen in der Schule | einen Gottesdienst und einzelne Eltern der Pensionskinder

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

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Description: Der 70 Seitige Bericht ist von meinem Urgroßvater Helmuth Schellenberg (1890-1945), welcher ihn nach Aufzeichnungen aus der Kriegszeit per Schreibmaschine verfasste und an seine Kinder verteilte. So ist dieser vor kurzem in meiner Familie wieder aufgetaucht. Der Erfahrungsbericht geht von August 1914 bis zur Novemberrevolution 1918. Als Kriegsfreiwilliger verlässt mein Urgroßvater umjubelt Freiburg/B. um fast den gesamten Krieg an der Westfront zu verbringen. Er wird drei mal verwundet, steigt trotzdem bis zum Leutnant auf. Helmuth, welcher später Prof. der Naturwissenschaften wurde, beschreibt seine Kriegszeit sehr sachlich und anschaulich. Kenner könnten den genauen Weg bestimmen, welchen die Truppe genommen hat, da alle Orte angegeben werden. Er kämpfte vor Verdun und an der Somme und beschreibt die ewigen Stellungskämpfe an der Westfront. Plünderungen, Brandlegungen von Seiten der Deutschen und auch das Kriegsleid der Soldaten wird nicht verschwiegen, Helmuth bleibt aber durchweg von der Richtigkeit der deutschen Handlungen überzeugt. Mein Urgroßvater schreibt auch über die französische Bevölkerung, und was diese zu erleiden hatte. Insgesamt vermittelt es trotz der Sachlichkeit sehr anschaulich das damalige Leben der Truppe, und der Text ist keineswegs langweilig geschrieben. Er diente von 1914-1917 in der 29 Division, und ab 1918 in der 238. Division. Mein Urgroßvater Helmuth überlebte den ersten Weltkrieg mit vielen Narben und einen verkürzten Bein, heiratete und bekam 6 Töchter. Der Krieg holte ihn trotzdem wieder ein - ihn traf eine französische Granate, welche in der schwer umkämpften Gegend in Marbach/ Villingen durch das Fenster seines Hauses flog. || 70 Seiten Schreibmaschinentext, lesbar, manchmal ist die Schrift jedoch schon sehr verblasst. Der Bericht hat von mir ein Deckblatt, ein grobes und ein sehr ausführliches Inhaltsverzeichnis für jede Seite bekommen. Am Ende sind noch zwei Feldpostbriefe angeheftet.

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Ausscheiden von Frau Flad und die Beziehung zu ihr; Erinnerungen an den Geburtstag des Großherzogs Friedrich I.

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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