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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp

Item 103

Transcription: Linke Seite     u. wir in einer Stellung,wo für ganze Kompag-   nien vorne  gekocht werden kann,Feldküche essen   müssen,so ist u bleibt das eine Gemeinheit.   Bei allen Herren ist darob großer Stunk.Am 7. abds   werden wir abgelöst. 8.III. m/ 11.III.   In Ruhe werden wir auf Büttners Antrag dem   III/3 zur verpflegung zugeteilt u. essen da qualita-   tiv noch besser als früher bei uns,aber zum   Sattwerden ist das nicht gerade.Den Mädchen    komme ich merklich näher.Die eine ,Martha,24 Jhr.   weniger hübsch,aber freier,die andere Irma,20 Jahre   etwas hübscher ,aber zurückhaltender.Es läßt sich   ganz nett mit ihnen plaudern,aber das Vergnügen   dauerte nicht allzulange:Weiß bekam eine geschwolle-   ne Backe u. so ging ich am 11.II. wieder in Stellung. 12 m/ 19.III.   Anfangs war nicht viel los,wir schoben   andauernd Kohldampf u. ließen uns Latrinenge-   rüchte über die bevorstehende große Offensive erzäh-   len.Am 15.III. kam Büttner wieder in Stellung.   Ich hatte gehofft,abgelöst zu werden u machte auch   B. gegeüber aus meiner Enttäuschung kein Hehl  Rechte Seite     Am Morgen des 18. fand ein Patr. Unternehmen mit    großem Gasschießen statt u. dafür erhielten wir ge-   gen Abend ca 30 Schuß mittl. Kalibers,daß die Bude nur    so wackelte.Am 19. Abds wurde B. durch Weiß,am   20. morg. ich durch Vzf. Simon abgelöst. 20.III. m/ 22.   Diese 3 Tage in Concelare benützte ich,außer    zur Gepäcksverminderung,wobei ich eine Kiste hin-   terstellte,zum Poussieren u. Vorabschiednehmen. 23.III. morgens 8 h  marschierten wir ab nach Erneghem   wo wir bis 11 h  etwa ankamen u. ein ganz nettes   provisorisches Quartier hatten.Abds. um   11 h  marschierten wir jedoch schon wieder weiter und   standen u 12 h  am Bahnhof Erneghem verladebereit.(Wir   waren nämlich ,wie ja die M.G.K. immer eine weite   Strecke außerhalb einquartiert worden. 24.III.  Zunächst kam der Zug nicht u. ich fror bis 3 h  ganz   jämmerlich.Das Verladen war saustallmäßig,B. ist   bei derlei Gelegenheiten wie verrückt u. möchte alles   selber machen,natürlich kompliziert.Um ½5 h,    als der Zug ging war ich bereits sanft entschlafen.   gegen Mittag kamen wir in Libercourt

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Radtke | Paul Tagebücher 5

Item 21

Transcription: item 21    linke Seite                                – 38  – Es scheint, daß d. Stadt noch schnell ihren Pro= fit machen wollte. Sie bot Eisbein zu 1,40 M pro Pfund an! Wie man hört ist d. Nachfrage eine sehr mäßige, u. d. Stadt wird bei diesem „Geschäft“ wieder einmal gehörig zubuttern müssen. Für 1,40 M kann man bei jedem Metzger sein Eisbein kaufen. Wer will dann noch zum Schlachthof laufen?           Freitag, 12. Novbr. Die Opfer des letzten Grubenunglücks sind heute morgen in aller Frühe ohne Sang u. Klang beerdigt worden. Es be= fanden sich unter ihnen auch einige gefangene Russen. Es wird erzählt, daß einer derselben sich leichtsinnigerweise eine Zigarrette angezündet habe. Au= ßer der ersten amtl. Mitteilung von Diens= tag ist keinerlei Notiz über d. Unglück mehr in den Blättern erschienen. Wa= rum nicht? – Paul hat gestern Abend von Herford eine Karte geschickt. Er ist auf dem Wege nach Rußland. So ist sein Wunsch, nach Serbien geschickt zu werden, doch nicht in Erfüllung gegangen.  rechte Seite                                                          –  39 –          Sonntag, 14. Novbr. Jetzt hat Hamborn auch sein Kriegs= wehrzeichen. In der Gartenhalle neben dem Rathause ist es aufgestellt. Die Weihe u. erste Nagelung fand heute morgen 11 ½ Uhr unter recht eifriger Beteiligung d. Bevölkerung statt. 10000 M hoffte man für d. Kriegssammlung am 1.Tage einneh= men zu können. Jedenfalls wars noch mehr. 5000 M stiftete d. G. D. K.; 1000 M ihr Generaldirektor. Die goldenen Nägel waren abends alle vergriffen, u. d. will was heißen, denn jeder Nagel kostet 100 M. Auch Sophie hat ihr Scherflein in Gestalt eines silbernen Nagels gestiftet. Sie war nicht we= nig stolz auf d. versilberte Denkmünze, die sie dafür anstecken durfte. Möge die Nagelung des Stadtwappens zu einer Quelle reichen Segen für unsere Krieger u. ihre bedürftigen Angehörigen werden!           Montag, 15. Novbr. Heute nacht hats tüchtig gefroren. Die Wasserlachen trugen eine Eisdecke. Herr= liches Sonnenwetter herrschte den ganzen

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Radtke | Paul Tagebücher 5

Item 20

Transcription: item 20    linke Seite                             – 36 – Mittwoch, 10. Novbr. Jetzt können wir Äpfel essen! Solche Fülle von Obst haben wir niemals be= sessen. Gegen 2 ½ Zentner Äpfel, Paradies= Boiken=,  u. Winterborsdorfer =, Schöner am Boskop u. and. Sorten. Gestern kam noch aus dem Tecklenburgischen an das Kreis= straßenverwaltung ½ Zentner der pracht= vollsten Boikenäpfel an. Ender hat sie uns besorgt. Und dabei billig. Für die erste Sendung bezahlte ich 6 M pro Zentner. In Straelen forderte man 20-30 M für dieselben Sorten I. Qual. – Abends 8 ½ Ver= sammlung d. Vertrauensmänner d. Fr. Kr. d. G. Lehrerschaft. 6 Vertreter waren erschienen, sehr wenig. Der Eifer für d. gute Sache ist sehr erkaltet. Ein trauriges Zeichen! Es wurde beschlossen, allen im Fel= de stehenden Kollegen ein Weihnachtspaket im Werte von 5 M , den im Inland stehenden von 3 M, den jüngsten ohne Gehalt von 6 M zu stiften. Sodann sollen die in der Front stehenden Amtsbrüder, welche verheiratet sind, od. Angehörige fortlaufend unterstützen, mit 2-4 Anteilscheinen an d. Kriegsversicherung  rechte Seite                          – 37 – d. Provinzialvers. auf unsere Kosten be= teiligt werden. Es kommen rund 25 Fami= lienväter etc. in Frage. In unsere Kasse werden diese Ausgaben ein tüchtiges Loch reißen. Viel wird nicht mehr übrig blei= ben.                 Donnerstag, 11. November. Martinstag! Von den alten Martinsge= bräuchen findet man hier nichts. Wie schön war d. Martinsabend mit seinen Fackel= umzügen u. Leuchtfeuern in Straelen! Selbst Buchweizenkuchen wirds nicht geben. Das Mehl kostet 75-80 Pfg. , und mit dem Speck muß gegeizt werden. Auf wie vie= len Tischen mag heute d. Martinsorgel fehlen? – Ich hatte eine schlechte Nacht. Ein kranker Zahn verursachte mir große Pein. Sophie hat mir schon wiederholt geraten, den Peiniger ziehen zu lassen. Ich konnte mich aber bisher nicht dazu entschließen.    100 Schweine hat d. Stadt gekauft. Die Prei= se sind infolge der in einigen Tagen erfol= genden Regelung d. Preise für Schlachtschwei= ne u. Schweinefleisch ganz erheblich gesun= ken, so in Dortmund  um 0,40 M pro Pfund.

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Kriegstagebuch vom Kriegsfreiwilligen Paul Kopp

Item 102

Transcription: Linke Seite   nach Herzenslust geküßt,ohne daß ich einen Mor- ralischen befürchten mußte.das war sehr nett, wie auch die allgemeine Stimmung frisch u. heiter war.Abds. hatten wir im Kasino Musik,die Stimmung blieb bis schließich unser lieber Huber einen Krügelwurf hatte u. in seine alte alkoholische Gewalt- tätigkeit verfiel.Für Dienstag nachm. wollen wir uns bei Högl wieder treffen. 25.2.  Die Verabredung scheint ins Wasser zu fallen.   Die Vorkommandos fahren heute schon,das Batl.  morgen.Zeit ist noch nicht bekannt.Weiß   hat den Verdienstorden 4 ter Kl. Huber das Verdienst-   kreuz 1. Klasse erhalten.Mir  - stinkt er. 26.2.  Es ist tatsächlich Essig.Morgens um 11  h  gehts ab.   Das geschlossene Batl. mit ca 2 - 300 m Abstand pro   Komp. auf dem Landweg über Lieblervelde,Torbut nach Koekelare.Das Wetter war wie gescha- fen zum Marsch,schön,doch kühl.Quartier macht vorläufig nur durch die beiden Töchter einen etwas freundlicheren Eindruck.Die Nacht schlafen wir (Weiß u ich) in einem Bette beisammen.  Rechte Seite   27.2.  Das Batl. geht in Stellung.Ich beziehe ein anderes   Quartier,in dem sowohl das Zimmer,wie auch   das eine Mädchen schöner ist.Endgültig   ist aber die Quartierfrage noch nicht geregelt.   Die Stellung wird uns geradezu vornehm ge-   schildert u. scheint eine Art Sommerfrische   zu werden. 28.2.  Ich muß wieder umziehen in das frühere   Quartier u. gehe mit Edi u Komp. abds. in   Stellung.Wir fahren ab 5 h nachm. mit Klein-   bahn von Koekelare nach Einsdyk u haben von   da etwa 1 kleine Stunde in Stellung.Übergabe   u. Unterstände vornehm. 29.2. mit 7. III.     In Stellung.Ich habe im Unterstand ein eigenes   "Zimmer",das durch gründliche Umbauten u. Neu-     beschaffung eines Lehn- u. Liegestuhles bald   sehr wohnlich war.Die Zeit verging mit Spazieren-   gehen u Besuchen bei denen der Alkoholvertilgung erhöh-   tes Augenmerk geschenkt wurde.Aber,während   das k. Batl. schlemmte ,aßen wir Drahtverhau.   Unser Koch (Gebhart) gab sich die größte Mühe,durch   rösten u. zutaten die Eintönigkeit der Speisekarte zu   verringern,aber wenn der Stab nach Noten frißt

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Ratne bojne dopisnice - Feldpost iz Prvog svjetskog rata

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Description: Ratne bojne dopisnice (Feldpost) bile su najfunkcionalnije sredstvo komuniciranja vojnika sa porodicom tokom Prvog svjetskog rata. Većinom su bile cenzurisane i na njima se nalazio pečat vojne cenzure, regimentalni pečat i pečat vojne pošte. Na velikom broju dopisnica nalazila su se sva tri pečata, međutim, nerijetko se nalazio samo jedan ili dva. Poznato je da su vojnici bili strogo kažnjavani ukoliko su svjesno pisali bilo šta što otkriva vojne tajne. Pisati su mogli samo vojnici. Sve što bi napisali davalo bi se vojnom cenzoru da to pregleda i tek kad on odobri moglo se poslati porodici. Čitajući pisma, može se uvidjeti da su ona poprilično štura, te da su dobro pazili o svemu šta je napisano, upravo iz razloga da bi izbjegli probleme sa nadređenim. Feldpost sistem Austro-ugarske Monarhije, omogućavao je vojnicima da komuniciraju sa svojim najbližima. Sačuvane razglednice i pisma pružaju lični pogled na to kako su pojedini vojnici doživljavali sukobe. || Devet bojnih dopisnica (Feldpost)

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Dumitru Nistor prizonier de război în Japonia

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Description: Este un volum de jurnal din cele trei deţinute de Biblioteca Judeţeană Octavian Goga Cluj. || Dumitru Nistor, ţăran din satul Năsăud s-a născut în 1893. Visând din copilărie să călătorească şi să vadă ţări străine, în 1912, când vine vremea “număraşului” (recrutării) el cere să fie primit nu în miliţia ardeleană, unde erau recrutaţi de obicei românii, ci în marina austro-ungară. Terminând şcoala de marină, după o călătorie la Viena, este îmbarcat ca Geschützvormeister (“primul îndreptător de tun”) pe vasul SMS Kaiserin Elisabeth, cu destinaţia Asia. Prins de război în Marea Chinei, crucişătorul Kaiserin Elisabeth participă la câteva bătălii navale, pentru ca în 2 noiembrie 1914 să se hotărască scufundarea lui. Echipajul pierde şi lupta terestră, este luat prizonier de japonezi şi transportat în arhipelagul nipon. Timp de zece luni, ţăranul-marinar din Năsăud va fi prizonier într-o mănăstirea buddhistă din Himeji, iar apoi mutat într-un lagăr, construit special pentru prizonierii germani şi austrieci, la Aonogahara, nu departe de Kobe, unde va rămâne până la sfârşitul anului 1919.

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Potrošačka kartica prezime Škreblin

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Description: Potrošačka kartica sadrži podatke o osobama koje su se prijavljivale radi raspodjele živežnih namirnica u Zagrebu tijekom Drugog svjetskog rata. Sadrži podatke o podnosiocu prijave (ime i prezime, adresa) te osobama koje se nalaze u kućanstvu, njihova imena, godine rođenja, odnos prema podnosiocu prijave, zanimanje i mjesto rada.

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