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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 70

Transcription: -69- als Punkt 7 Uhr,wie schon an den Vortagen feindliches Feuer und  darauf ein Angriffe erfolgte.Es ist nicht ganz behaglich, so "mit- gefangen zu mein mitgefangen" einem Angriff ausgesetzt zu sein,  auf dessen Abwehr man keinen Einfluss hat. Er wurde aber bald von den Komp. Führer als abgeschlagen gemeldet und ich bekam um so schneller ein Bild der Lage.Die Franzosen war- en einige Tage vorher etwas nördlich Origny über die Oise gekom- men,wo sie von dem dortigen Steilhang nicht zu vertrieben waren. Von da versuchten sie mit grosser Pünklichkeit morgens 7 Uhr die Einbruchstelle zu erweitern besonders nach Süden hin Origny mit seinen Brücken in die Hand zu bekommen.Jn Origny lagen unserseits mehrere Batl.von denen wir 3½ abzulösen hatten.Doch hatten sie alle höchstens Komp. Stärke, auch die Stäbe waren erstaunlicherweise nicht allzu stark im Verhältnis dazu.Wir, die wir doch höchstens 150 Jnfant. und schwere 6 M.G.hatten waren demgegenüber stark.Die- se dauernde Verminderung der Frontstärke war überhaupt das er- schreckendste Anzeichen unserer schlechten Lage. Wir waren vor Reims schon nicht stark gewesen seit Leilly stellten die Batl.nur 3 Jnf. Komp.Bei 465 war dazu noch ein Batl. aufgelöst worden.Und mit die- ser Stärke zogen wir wieder in den Grosskampf,was früher ohne Ru- he und Auffüllung undenkbar gewesen wäre.Es war eben der Gross- kampf noch nie an so vielen Plätzen so dauernd weitergegangen. Der Ersatz war vollständig ungenügend,dabei bestand der Uebelstand dass alle Abteilungen hinter der Front von allem die Stäbe und Nachrichtenabteilungen,dann der Tross ihre volle Stärke behielten. Unser Reg.Stab zählte zum B. 10 Offz.der Bat.Stab mit M.G Komp. führer umfasste vielleicht 40 Köpfe. Schon bei Reims hatte Luden- dorff einen unmittelbaren Stärkenachweis des Batl.mit der Angabe der Kommandierten verlangt,da natürlich auch der O.H.L. die geringe Frontstärke auffallen musste.

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 69

Transcription: item 69                                                     63 Etwa am 10. September rückten wir ein Stück nach rechts in die Gegend von Prémontré,dem Stammkloster der Prämonstratenser,an das grosse jetzt zerstörte Barockgebäude er[r]innerten.Die Gegend war vollständig bewaldet,fast nur Buchen,mit den schönsten Buchen- kernen,dass man sich daran vergiften konnte.Darinnen kerzengerade Strassen,jetztm meist verfahren und mit tiefen Tankfallen versehen. An den Abhängen mit den meist schluchtartigenTälern steckten zahlreiche Höhlen mit teilweiser riesiger Belegfähigkeit,oft mit elektr.Licht aber meist schlechter Ventilation.Unsere Hoffnung auf Ruhetage erwies sich als irrig.Nach einigem Herumstehen in Reservestellungen rückten wir in die Siegfriedstellung etwa am 12.9.18,wo wir mit kleinen Verschiebungen einen Monat blieben. Die Stellung war nicht besonders fest ausgebaut,das war auch nicht so nötig,da bei dem unübersichtlichen Waldgelände doch keine grösseren Operationen möglich waren.Nur die bis ein Klm.vorge- schobenen Feldwachen hatten von dem etwa doppelt soweit entfern- ten Franzosen gelegentlich zu leiden.Jch wurde bald wieder als Komp.Führer abgelöst und widmete mich wieder meiner alten Tä- tigkeit: der Beaufsichtigung der Gasdecken,dem Vergasen der Mann- schaften(in der Stellung),ferner die Beaufsichtigung derArbeiten ,dazu ging ich immer viel in der Stellung herum.Selbstverstän- dlich war auch ein grosser Schreibkrieg damit verbunden,(Meldun- gen).Nach mehrfachem Wechsel nahm ich hier einen Burschen(Briel aus Hausen im Tal)einem älteren Briefboten.Einmal konnte ich einen Tag zurückgehen nach Crepy zum Tross.Jn Crepy erregte ich Verdacht ein Spion zu sein,was einigermassen unterhaltend war.                     Anfang Oktober mussten wir infolge des Vordringens der Franzosen bei Quentin aus unser fleissig bearbeiteten Stellung heraus,wir rückten mit Nachhut zuerst nach Brié bei Crepy,in der nächsten Nacht unter dem Schein der brennenden Baracken am Hang in die Ebene nach Crépy sur Seurs.Hier waren eben die Einwohner fortgebracht worden,da der Ort vorderste Linie würde,es sah dem- entsprechend drinn aus.Noch schlimmer war es im nächsten Quartier Sens.Hier war erst ein Teil der Bevölkerung abgezogen und der Rest konnte zusehen,wie deren Sachen von den Soldaten durchstö- bert wurden.Es war nämlich gerade die Zeit der Friedens-und Waf- fenstillstandsverhandlungen des Prinzen Max.Jn meiner Umgebung bei den Frontoffz.wurde die Regierungsbildung durch Prinz Max als Durchaus richtig angesehen.Selten und nur mehr oder weniger in der Etappe hörte man eine Stimme sich dahin aussprechend,die Regierung hätte nötigenfalls mit Gewalt,Zensur und Gesetzwidrig- keit jede oppositionelle Regung unterdrücken sollen.Vor allem interessierte uns die jetzige Lage:Kommen wir noch einmal ins Gefecht vor dem Waffenstillstand.Schneller als erwartet kam die Antwort.In Sens blieben wir nur einen Nachmittag,dann gings mit Autos über Fauceucy,Landifay dem Schlachtenlärm entgegen zur wohlbekannen Bertaignement Fe,wo bei den Manövern im Winter die "feindlichen Tanks"aufmarschiert waren und jetzt fing es für mich an,wie beim damaligen Exerzieren,damit,dass ich eine Be- reitschaftsstellung bei der Jonqeuse Fe aussuchen sollte.Am frühen Morgen schon war ich als Vorkommando in Mont d´Origny an der Oise.Jch kam bei völliger Ruhe die breite Landstrasse herein zum Schlosskeller und kaum war ich drin und hatte die ersten Fra- gen über die Ablösung und die Friedensverhandlungen beantwortet

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Papiers de Pauline Viardot.XIXe-XXe s. I-II Lettres adressées à Pauline Viardot. I Abertich-Rubinstein.

Item 160

Transcription: 218 et les affaires, et cet impitoyable torrent du quotidien qui n'arrête pas,  mot raturé   m'inonde à tout moment d'un déluge d'arriéré !. Je sais par votre chère Marianne que votre Claudie était chez vous pour environ un mois, et j'ai été bien de voir s'écouler le tems où j'aurais pu la rencontrer !.. Dès que je pourrai bouger de chez moi, je tâcherai de vous voir. Mille bonnes amitiés à vous à votre Louis, à tous vos enfants et au bon cher Tourgueneff. Sincèrement Ch. Gounod 219 12 Janvier /75 Chère amie Je me suis senti hier soir si fatigué d'un rhume que je viens de prendre, que je  n'ai pas eu le courage d'aller jouer du nez et de la poitrine dans le Sanctuaire St Saëns. J'ai, par dessus le marché, un travail très pressé de 222 travaux de spécialiste de votre frère Manuel -- J'ai profité d'un moment de liberté pour aller vous voir et j'ai eu le regret de frapper deux fois à votre porte sans vous trouver : mais je ne suis pas toujours assez sûr de mon tems pour vous avertir à l'avance. Je voulais vous montrer la scène du « Lac de Tibériade » pendant que j'en avais  la partition en main : je  mot raturé  viendrai vous la faire entendre tantôt vers 4 h. Bien à vous  Ch. Gounod 223  Lettre incomplète, voir Item 161 225 Saint-Cloud - 39, Route Nationale. 29 Nbre / 76. Chère Pauline, Depuis mon retour à St Cloud je n'ai cessé d'être la proie des douleurs et du travail, ce qui ne va guère ensemble et ne prend pourtant pas notre avis. Quand vous êtes venue avec Marianne je reposais et j'ai été privé de vous voir. J'ai passé des jours et des nuits atroces par suite d'une inflammation horriblement douloureuse d'une glande sous-maxillaire, j'en suis à peine et incomplètement encore débarrassé - - on me dit que Louise a fait un très beau quatuor que je connaîtrai, j'espère, cet hiver - Je n'arrête pas

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Papiers de Pauline Viardot.XIXe-XXe s. I-II Lettres adressées à Pauline Viardot. I Abertich-Rubinstein.

Item 161

Transcription: 220 corrections que l'on attend pour donner à la gravure !.. C'est toujours la même chose !. la guerre de ce qu'on doit contre ce qu'on veut.  Je vous envie ma Biondina : je crains que vous n'y trouviez encore quelques fautes de gravure - Comme j'ai été content de vous revoir ! Embrassez pour moi vos chers enfants : une bonne poignée de main à votre mari et au cher Tourg. à vous Ch. Gounod 223 4 Mai 1876 - (5 h. du matin.) Ma bonne chère Pauline, Jeanne sera en train de faire sa première Communion au moment où vous recevrez ce mot que j'aurais, sans cette circonstance, remplacé par une visite chez vous ce matin : mais, au retour de l'Eglise, nous allons avoir, à la maison, un repas de famille tout ce qu'il y a de plus tohu-bohu, 225 Saint-Cloud - 39, Route Nationale. 29 Nbre / 76. Chère Pauline, Depuis mon retour à St Cloud je n'ai cessé d'être la proie des douleurs et du travail, ce qui ne va guère ensemble et ne prend pourtant pas notre avis. Quand vous êtes venue avec Marianne je reposais et j'ai été privé de vous voir. J'ai passé des jours et des nuits atroces par suite d'une inflammation horriblement douloureuse d'une glande sous-maxillaire, j'en suis à peine et incomplètement encore débarrassé - - on me dit que Louise a fait un très beau quatuor que je connaîtrai, j'espère, cet hiver - Je n'arrête pas

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Dank für einen zugesendeten Brief und Bericht über die eigene Gesundheit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Dank für einen Brief und Planung einer Reise nach Baden-Baden

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Irmas von Reichlin an Emilie Göler von Ravensburg; Ausstattung der Schule (Anzahl der Zimmer | die bezogen werden können etc.)

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Dank für einen Osterbrief; Rückkehr der Kinder von der Osterzeit; Tod einer Schwester

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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