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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Arbeiten in dem Wald neben dem Pensionat zur Errichtung von Kleingärten

Item 9

Transcription: mäßigung.  Da Frau von Webern, der Königl. Hoheit 800 M. aus der Stiftung zugedacht hatten, mir eben abschrieb wegen veränderter Verhältnisse, dürfte vielleicht die kleine Hammerstein an ihre Stelle kommen?  Ich wäre sehr dankbar, könnte ich von Eurer Königl. Hoheit die gnädige Zusage bekommen und bald weitergeben! Und nun lege ich unser ganzes Haus Eurer geliebten Königlichen Hoheit zu Füßen mit immer gleicher Treue, Liebe, mit unendlich vielen Wünschen, in tiefster Dankbarkeit und im steten Gedenken und Miterleben, das immer tiefer und stärker und zum Gebet wird, das Eurer teuren Königl. Hoheit tragen helfen soll. Eurer Königl. Hoheit untertänigste, gehorsamste Emily  Göler. [19,2]

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 23

Transcription: item 23                                                  - 17 - ne Truppen aufeinander geschossen. Vom jenseitigen Waldrand sah man auf halber Höhe gegenüber einen schönen Schützengra- ben, aber verlassen und so stiegen wir gesammelt ins Tal zu einem Weiler an dem Bähnle Radonvillers - Baccarat und ras- teten einstweilen. Ein Hof war verlassen und wurde von oben bis unten durchstöbert, das erste Ziel war Speck, dann suchte man in der Scheuer nach Eiern; die Kühe wurden gemolken, die Schweine liess man laufen, damit sie nicht verhungerten, schliesslich ging alles zum Rotwein in den Keller,.Jm Haus nebenan dagegen standen die Bewohner auf der Schwelle,niemand ging hinein, die verkauften Rotwein, den Becher zu 20 Pfennig. Geld hatten wir ja immer, man konnte ja selten was kaufen.Mir hatte es am meisten ein Birnbaum angetan.Wieder gings in der Hitze ein Stück weiter bis hinter Marviller, wo die Brigarde     sammelte.

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Arbeiten in dem Wald neben dem Pensionat zur Errichtung von Kleingärten

Item 8

Transcription: Linke Seite   Ich lege hier Eurer Königl. Hoheit die U. ... Zeitung bei, die nun versandt wird u. nach der schon viele A. K. fragen. Darf ich hoffen, daß Eure Königliche Hoheit mit allem einverstanden sind?  Wie glücklich werden die alten  Kinder über die direkten, liebevollen und rührenden Worte und Grüße Eurer Königl. Hoheit sein!  Gräfin Douglas schicke ich auch ein Exemplar wegen des Artikels über Langenstein, der sie vielleicht freut. Jeder, der von Schloss Langenstein kommt, strahlt vor Glück, das von dem Wiedersehen mit unseren höchsten Herrschaften  Rechte Seite   ausgeht und kommt getröstet wieder von Eurer treuen Königl. Hoheit.  So auch Oberhofprediger Fischer, der nicht genug erzählen könnte, und dessen direkte Nachrichten so wertvoll für uns waren. Königl. Hoheit fragten neulich, ob für die Oberinn-Schneemann-Stiftung sich niemand gemeldet habe.  Nun ist eine indirekte Anfrage gekommen für eine Offizierstochter, eine Ilse von Hammerstein.  Der Vater war während des ganzen Krieges im Felde, führt jetzt ein Freiwilligencorps im Ostern.  Es seien prächtige Menschen, denen man eine große Wohltat erwies durch Zuwendung der Er-

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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 21

Transcription: item 21                                                         -  15  - und auf einmal ruft einer neben der Kanone: "Einjähriger Schellenberg," "Hier", "Wo?" "Hier", Bist Du von der Neuvel" "Ja".Schon bin ich in der Dunkelheit vorbei.Endlich hören die Kanonen auf, man stolpert wieder in die Ordnung hinein, auch d er Wald hört einmal auf, aber es geht immer noch lang weiter. Dieser Nachtmarsch, der sich ähnlich an den folgenden Abenden wiederholte, ist etwas ganz besonderes. Müde und stumpf läuft alles so mit; keiner tut mehr den Mund auf, man denkt an den schweren Tornister oder das Berennen in den Stie- feln, oder an den Durst, wenn aber diese Mühseligkeiten nicht  zu gross sind, kann man so im Mttrotteln träumen,irgendwo sieht man immer brennende Häuser. Stumm zogen wir durch einen Ort, der auch ganz dunkel blieb. Jm zweiten Dorf war mehr Leben; da standen noch Reiter herum und die redeten auf ein- mal bayrisch. Es war aber auch noch für uns Platz, wenig - stens ein Haus für jeden Zug. Jn unserem zeigte sich ein alter Mann der dazu kein Licht oder wenigstens kein Petrolium hat- te. Wir machten im Zimmer aus einem Bett ein Lager für 10 und schliefen gut.                     Am 23. blieb das Batallion zuerst lange bei dem Ort Prémonville, zwischen Cirey und Blamont liegen, wobei man für sich und die Feldküche, die Obst-und Gemüsegärten absuchte. Es fand Löhnung statt, sowie Belehrung über Ver- halten im Feindesland, es wurde erlaubt, in verlassenen Häu- sern alles zu nehmen, was man brauchen konnte, Essen, Wäsche, auch etwa Taschenmesser, Bleistifte, aber nichts unnötig zu verderben. Nachts soll man im Quartier immer in  Gesellschaft bleiben und einer wachen. Es begann der Vormarsch wie an den Tagen vorher und nachher: Bald da, bald dort donnern die Ka- nonen, wir sind immer gefechtsbereit, bekommen aber nie was zu tun, wir marschieren ein Stück und dann bleiben wir lie- gen und keiner weiss, gehts nach einer Minute oder gar nach 3 Stunden weiter. Man kanns versuchen zu schlafen, entweder auf dem Rücken mit dem Tornister als Kopfkissen, oder auf der Seite, den Arm untern Kopf. Immer aber hört man den Befehl "Auf", des Kompagnieführers und man steht schwerfällig wie ein Kamel auf, erst muss man auf die Seite liegen, dann stemmt man sich mit der Hand auf beide Kniee, dann ein Bein vorgesetzt und dann wird der ganze Körper mit Tornister auf- gestemmt. Heute kam was Neues: Ein grosses Stück weit, meis- tens durch Wald, sollte mit einer lichten Schützenlinie,be- stehend aus Spitzenabteilungen aller Kompagnien, vorgegangen werden. Das geht aber in der Praxis nicht; im Wald kann man schwer die Richtung halten, da und dort geht einer im Ge- büsch hinter dem andern, ein Teil ist vor den andern voraus, und so reisst da und dort die Verbindung ab. Der grösste Teil der 6er Spitze und die der 5ten zog schliesslich miteinander vor und schloss sich dann der Kolonne des I. Batallion an,als später das Regiment an einer mit Verhauen gesperrten Strasse lagerte, stiessen wir wieder zur Kompagnie und Feldküche.Vom Feind war nichts zu spüren, als dass ein paar Geschosse oben durch die Tannenäste fuhren. Mein rechter Stiefel brannte wieder einmal in diesen Tagen, doch lang nicht wie im Elsaß.

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Eltern holten ihre Kinder ab; Hoffnung darauf | den Schulbetrieb im Januar wieder aufzunehmen

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über eine gelungene Feier am 12.11. und die bevorstehende Adventszeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Anzahl der Kinder in der Pension

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Die Notwendigkeit einer Einrichtung wie das Viktoria-Pensionat in der aktuellen Zeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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