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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)
Item 9
Transcription: item 9 - 3 - Napoleoninsel und Mühlhausen,. Bei diesem Vorgehen sahen wir zum ersten Mal die Spuren des Kampfes. Zuerst begegne- ten uns flüchtende Einwohner mit ihren Habseligkeiten, dann einzelne Verwundete; schließlich lagen da Tote 169er (Deut- sche) an Ort und Stelle; die Verwundeten waren meist schon in den einzelnen Häusern beisammen; auf dem Feld lagen Tor- nister, Gewehre, Stiefel mit Schußspuren u.s.w. herum. Von Versprengten und den Einwohnern hört man vom Gefecht, die 169er seien zu schnell, fast ohne selbst zu schiessen einfach angestürmt und hätten deshalb und zum Teil durch Flankenfeuer große Verluste gehabt, sich aber die ganze Nacht durch gehal- ten; in Mühlhausen sei es nachts zum Straßenkampf gekommen, davon sahen wir nachher noch die Spuren.Wir hielten nämlich klingenden Einzug in Mühlhausen. Alles stand auf der Strasse und freuten sich über die Deutschen; nur selten sah´ man ver- schlossene Häuser. Es gab zu trinken was man wollte; Wasser, Kaffee, Himbeersaft, Zitronenwasser, Tee, Most, Wein, Absinth- wasser, Pfefferminz, Bier u.s.w. und zwar alles in Eimern und Kübeln zum Hineinlangen mit den Bechern, dazu Tabak, Brot, Schokolade, Zucker, kurz alles. Jenseits der Jll stockte der Marsch öfters, da auch Artillerie, Wagen mit den Tornistern der 169er und 40er, sowie diese und andere Regimenter selbst denselben Weg benützten. Eine Dauer versprechende Rast jenseits der ersten Hügel endete doch bald; später blieben wir schwit- zend auf Aeckern und Rebstöcken in der prallenSonne liegen. Um die Mitte des Nachmittags gingen wir zurück über Brunstatt, das wieder gastliche Mühlhausen, Riedheim nach Rixheim ins Quar- tier. Hier wie unterwegs fand man Gelegenheit, mit der Vor- stadtbevölkerung zu reden. Sie freuten sich sehr, ihre Lands- leute "wieder zu haben, und füttern zu können, die Franzosen hätten nichts als Schnaps wollen, nur nichts zu essen; sie seien unerwartet gekommen und schnell abgezogen. Die Wirtin in Rixheim erzählte, es sei nachts zum Strassenkampf gekommen, in ihrer Strasse hätten von beiden Enden die Deutschen (114er) trotz vielen Rufens aufeinander geschossen, da zuerst in der Mitte Franzosen gewesen seien. Das Nachtlager war glänzend, hörte nur zu schnell mit einem geschwinden Alarm auf. Der II. sollte Ruhetag sein. Wir marschierten am Exerzierplatz und gleichzeitig Schlachtfeld der 142er bei Habsheim vorbei nach Eschenzweiler. Jnfolge eines Mißverständnisses zog unsere Kompagnie wieder zurück nach Rixheim, wo sich erst heraus- stellte, daß wir auf der andern Seite von Eschzweiler ins Quartier solllten. Grosse Hitze und allgemeiner Mißmut. Schließ- lich wurden Wagen requiriert um die Tornister nachzufahren, auch Fußleidende konnten mitfahren. Jch war mit meinen Blasen immer noch so, dass ich mich dazurechnete. Das Batallion war doch in Eschenzweiler geblieben. Man bekam hier Lohnung und Unterricht über das Verhalten im Elsass; hier war auch zum ersten Mal Gewehrreinigen. Die Wirtschaften waren hier ziem- lich ausverkauft; die Wirte hatten gemeinsam ein Fuhrwerk zum Eierholen nach Mühlhausen geschickt; dort angekommen, war es zu militärischen Zwecken beschlagnahmt worden. Wir suchten uns zu 15 eine Scheuer aus. Anfangs waren wir ohne Verkehr mit den Hausleuten; nachher aber freundeten wir uns an, da wir uns zum Kochen in der Küche einrichteten; wir bekamen Quellen für Milch
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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)
Item 8
Transcription: item 8 - 2 - dort blieben wir den ganzen Tag neben der Landstrasse lie- gen. Die Offiziere erzählten allerlei: Lüttich durch Hand- streich genommen; wir (29 Div.) sind die einzigen Truppen am Ober-Rhein; die gelbe Brigade hat bei Galfingen ein güns- tiges Teilgefecht gehabt, aber doch Mühlhausen geräumt und sich bei Eichwald verschanzt; wir müssten auf alle Fälle den Rhein halten. Vom Anmarsch der 28. Div. und Deimlings wußten wir nichts; auch mit den gerüchtweisen oft bei Hünningen auf- getretenen Bayern oder gar Oesterreichern wars nichts. Meine Stielerkarte wurde von den Offizieren eifrigst studiert. Abends als ich gerade auf Posten gegen Flieger stand und schon Vor- bereitungen zum Biwak getroffen wurden, wurde doch noch auf- gebrochen; Hügelheim, links an Mühlheim vorbei nach Baden- weiler; mein rechter Absatz brannte zur Verzweiflung. Quar- tier in der Dachkammer eines Hotels; da ein Sofa ungeeignet war, schlief ich mit andern im Bett, dem letzten für lange. Am Morgen schnelles Antreten, dann gabs aber noch langes Herumstehen, wobei man von allen Seiten Kaffee und wieder Kaffee bekam, wovon der Soldat auch viel verträgt. Marsch nach Mühlheim und weiter nach Neuenburg botanischen Angedenkens. An der Rheinbrücke schaut uns der Großherzog an. Drüben kommen wir durch die Schützengräben. Jn Banzen- heim wie schon in Neuenburg gibt es viel Wasser in Kübeln und Eimer. Man schwitzt aber auch in der Marschkolonne un- heimlich und das ganze Gebäck (beim Ausmarsch wogen: Torni- ster 30 Pfund, Koppelriemen 20 Pfund, Gewehr 8 Pfund. Im Laufe des Krieges kamen noch Decken und Gasmasken dazu.) drückt unleidlich; dass die Kolonne oft, aber immer kurz hält, machts auch nicht besser. Schon liegen einige schlapp am Weg, zu unserm Stolz von unserer Kompagnie die wenigsten. Endlich biegen wir (schon jenseits des Kanals) auf einen Sei- tenholzweg ein. Jch bin froh, dass ich meine Stiefel los- werde; mit etlichen vom Stabsarzt aufgeschnittenen Blasen schlupfe ich in die Schnürschuhe; man fühlt sich nur ohne die Rohre und mit den beiderseits zum Tornister herausschauenden Sohlen etwas weniger soldatisch. Nach der Mittagsrast geht es weiter, wie man glaubt, gleich ins Gefecht gegen Mühlhausen; doch es kommt nur ein langes Herumliegen und Stellungswech- seln im Wald, doch hört man den Kampf, immer französisches Salvenfeuer. Die schweren 14er, die eine zeitlang neben uns feuerten, fahren vergnügt vor, da die feindlichen Geschütze abgefahren seien. Doch kommt schon in der Dämmerung ein ver- sprengter 169er, der vor Angst den Kopf verloren hat und ver- kündet, das ganze Regiment 169 sei gefallen. Trotzdem schlie- fen die meisten von uns in der Nacht ein, obwohl wir mit Bay- onett, Armbinde, Parole (feste druff) längs einem Weg im Wald lagen und nicht wussten, ob wir die Franzosen oder sie uns angreifen würden. Jch lag eine Zeitlang auf Seitenposten. Kurz vor Tagesanbruch gings auf Umwegen zum Wald hinaus, wo wir zum ersten Mal in den Dörfern brennen sahen. Wir legten uns zuerst in ein Wäldchen, wo wir uns gleich eingruben, dann in eine Kiesgrube; von da aus gingen wir in Schützenlinien, wellenweise gegen den Mühlhauser Rebberg vor, wohin auch un- sere Artillerie schoss; da aber die Franzosen offenbar nicht mehr da waren, sammelten wir uns auf der Strasse zwischen
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Diary 8: May - December 1940
Item 36
Transcription: Left page Notes subsequently dictated. dates not quite certain Thursday June 20th Disquieting announcement from Bordeaux on the French wireless. Same evening J.A sent League lorries for his personal belongings at Vichy without informing any one and leaving League secret papers and the luggage ofvthe staff at Vichy. Friday June 21st At a Directors' meeting J A said he proposed transfer of technical Sections to ILO administratively and retention of only about 8 people in Secretariat. I said I would approve of transfer on the understanding it was merely a method to facilitate the exit from Switzerland of our technical sections as Winant was more likely to succeed in making arrangements than we were. Saturday June 22nd I sent to Vichy for League papers. I received large deputation from British Commonwealth staff here concerned as to possibility of return in case separate armistice made in France and in view of threatened attack on England. Questions raised dealt with administrative points and also point as for example, their moral position vis-à-vis the League if an opportunity of repatriation occurred and they took it. Avenol: J.A called me immediately afterwards in a violent temper, asked me what was going on. I explained; he denounced the British staff as cowards; a somewhat violent altercation followed.
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Diary 8: May - December 1940
Item 33
Transcription: The British Minister then passed to another point on which he had received instructions from his Government to make enquiries, i.e., the question of the transfer to the International Labour Office of the technical services. His Government were less keen on this transfer and had a distinct preference for the Princeton University invitation. The Secretary-General fully explained to him how the matter stood, and why he had started unofficial conversations with Mr. Winant on this point. The advantages of a transfer to the I.L.O. were exactly those which the Secretary-General had been endeavouring to secure when he had first received the Princeton University invitation. In other words, this transfer would not affect the international status of our officials; in the second place, economies would be made on overhead charges; last but not least: the U.S.A. were members of the I.L.O. and Mr. Winant had such contacts with the U.S.A. administration that he was the most likely person to obtain an invitation to go to America, in which case the transferred services would also go to the U.S.A. It was, of course, understood that this transfer would not entail a constitutional severance with the Secretariat, our technical services only temporarily having to be housed in the Labour Office, and the Director of the I.L.O. acting, so to speak, by delegation of the Secretary-General. The constitutional ties between the Secretary-General and these services would not be severed, and the Secretary-General's authority would be exercised provisionally by delegation to the Director of the I.L.O. Mr. Kelly said that his Government were anxious to be assured that the Secretary-General would, before taking such a step, consult Member States. The Secretary-General assured him that such were his own intentions. Incidentally, the Secretary-General would also, in the case of the Princeton University invitation, have to consult Member States before accepting such invitation, even if the United States expressed the view that they had no objection to such transfer. Mr. Kelly said that he understood the Secretary-General's preoccupations and he would inform the Foreign Office accordingly.
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Ratne bojne dopisnice - Feldpost iz Prvog svjetskog rata
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Description: Ratne bojne dopisnice (Feldpost) bile su najfunkcionalnije sredstvo komuniciranja vojnika sa porodicom tokom Prvog svjetskog rata. Većinom su bile cenzurisane i na njima se nalazio pečat vojne cenzure, regimentalni pečat i pečat vojne pošte. Na velikom broju dopisnica nalazila su se sva tri pečata, međutim, nerijetko se nalazio samo jedan ili dva. Poznato je da su vojnici bili strogo kažnjavani ukoliko su svjesno pisali bilo šta što otkriva vojne tajne. Pisati su mogli samo vojnici. Sve što bi napisali davalo bi se vojnom cenzoru da to pregleda i tek kad on odobri moglo se poslati porodici. Čitajući pisma, može se uvidjeti da su ona poprilično štura, te da su dobro pazili o svemu šta je napisano, upravo iz razloga da bi izbjegli probleme sa nadređenim. Feldpost sistem Austro-ugarske Monarhije, omogućavao je vojnicima da komuniciraju sa svojim najbližima. Sačuvane razglednice i pisma pružaju lični pogled na to kako su pojedini vojnici doživljavali sukobe. || Devet bojnih dopisnica (Feldpost)
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Dumitru Nistor prizonier de război în Japonia
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Description: Este un volum de jurnal din cele trei deţinute de Biblioteca Judeţeană Octavian Goga Cluj. || Dumitru Nistor, ţăran din satul Năsăud s-a născut în 1893. Visând din copilărie să călătorească şi să vadă ţări străine, în 1912, când vine vremea “număraşului” (recrutării) el cere să fie primit nu în miliţia ardeleană, unde erau recrutaţi de obicei românii, ci în marina austro-ungară. Terminând şcoala de marină, după o călătorie la Viena, este îmbarcat ca Geschützvormeister (“primul îndreptător de tun”) pe vasul SMS Kaiserin Elisabeth, cu destinaţia Asia. Prins de război în Marea Chinei, crucişătorul Kaiserin Elisabeth participă la câteva bătălii navale, pentru ca în 2 noiembrie 1914 să se hotărască scufundarea lui. Echipajul pierde şi lupta terestră, este luat prizonier de japonezi şi transportat în arhipelagul nipon. Timp de zece luni, ţăranul-marinar din Năsăud va fi prizonier într-o mănăstirea buddhistă din Himeji, iar apoi mutat într-un lagăr, construit special pentru prizonierii germani şi austrieci, la Aonogahara, nu departe de Kobe, unde va rămâne până la sfârşitul anului 1919.
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Potrošačka kartica prezime Škreblin
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Description: Potrošačka kartica sadrži podatke o osobama koje su se prijavljivale radi raspodjele živežnih namirnica u Zagrebu tijekom Drugog svjetskog rata. Sadrži podatke o podnosiocu prijave (ime i prezime, adresa) te osobama koje se nalaze u kućanstvu, njihova imena, godine rođenja, odnos prema podnosiocu prijave, zanimanje i mjesto rada.
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Enrichments (403,223 Items)
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