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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Keine Überfüllung der Pension und Ausflug nach Badenweiler
Item 3
Transcription: Ich brauche kaum mehr von hier zu berichten, da ein unendliches Erzählen so nahe ist. Aber danken möchte ich noch ganz besonders innig für Eurer Königlichen Hoheit rührende Fürsorge um mich. Die gnädigen Grüße beglückten Fleiner sehr. Er gab strenge Vorschriften für meinen bevorstehenden Nachurlaub. In der unbeschreiblichen Vorfreude auf das bevorstehende Wiedersehn mit Eurer teuren Königlichen Hoheit, bin ich in tiefster Ehrfurcht und treuster Ergebenheit Eurer Königlichen Hoheit dankbarste und gehorsamste Dienerin Emily Göler. [13]
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Keine Überfüllung der Pension und Ausflug nach Badenweiler
Item 2
Transcription: Linke Seite Herzen danke ich Eurer Königlichen Hoheit für jedes Höchsteigenhändig geschriebene liebe Wort, für jede wertvolle Nachricht über Eurer Königlichen Hoheit Ergehen und tägliches Leben, das ich nun verfolgen konnte auf der langen Fahrt nach Badenweiler, in den dortigen Tagen und morgen bei der Ankunft in Baden. Dort begrüßen Eure geliebte Königliche Hoheit die Blumen unserer Kinder mit unser aller innigsten Rechte Seite Wünschen für einen guten Winter. Die geliebten Räume nehmen die hohe Herrin wieder auf - anders als sonst, aber ersehnt von Vielen und umgeben von liebevoller Fürsorge und treuen Seelen, denen die beglückende Nähe Eurer Königlichen Hoheit ein Stück eigensten Lebens bedeutet, ein Glanz ihres Lebens. Auch uns hier wird das Herz ganz wema beim bloßen Bewußtsein unsere vielgeliebte hohe Herrin nahe zu haben und bald sehen zu dürfen!
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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)
Item 40
Transcription: item 40 - 34 - war natürlich noch viel mehr drin, vielleicht 600 Mann.Man hatte keinen Platz und die Luft war entsprechend meist ent- setzlich. Und dann machten die Latrinen immer Kopfzerbrechen, ihre notwendige Reinigung war nicht nur eine unangenehme, son- dern auch grosse Arbeit. Von der Decke fielen immer Steine auf die Bewohner herunter, was gelegentlich Verwundungen gab. Dauernd war man durstig, die Selterwasserflaschen reichten bei den schlechten Transportverhältnissen nicht aus. Wir schlepp- ten gelegentlich auch Wasserflaschen in die 1. Linie, die ein Zug fast zu den Engländer getragen hatte. Sonst hatten wir zu- nächts wenig zu tun, denn während die andern Komp. in der R. Stellung vor dem Dorf waren, waren wir Reserve für alle Fäl- le und dieser Fall trat auch ein. Am dritten gelang es dem Engländer dem Nachbarregiment rechts (15 bayrisches Res.) das an uns anschliessend Stück der Stellung wegzunehmen. Gegen- angriffe brachten nur neue Verluste, unsere rechte Flügelkomp. hatte sich gehalten. Jch wurde bei Beginn der Dunkelheit vom Hauptmann (Komp.Führer) ausgeschickt um festzustellen was am rechten Flügel unserer R.Stellung los sei und wo der Weg hinführe da man annehmen konnte, dass unsere Kompagnie ein- gesetzt würde. Beim Mondschein konnte ich den Weg leicht fin- den und beim dortigen Kompagnieführer erforschen. Sie hätten unverändert Anschluss an die bayrischen R., wussten aber von vorn sehr wenig. Lange nachdem ich zurück kam, kam für uns wirklich der Befehl zum Ausrücken, wir sollten unsere vor- dere Linie rechts verlängern, also den 15ern vorn ein Stück abnehmen.Es war ein böser Marsch, da der Mond inzwischen un - tergegangen war. Da der Hauptmann mit den Führern voraus war, hatte ich an der Spitze des ersten Zuges zu führen, ich er- wischte auch eben zwei nach vorngehende Melder und liess mich von Ihnen führen, es war aber schwer, sie dabei zu behalten, denn sie hatten kein Gepäck und wollten möglichst schnell durch die Gefahrzone , während sich die Kompagnie um nicht abzureissen nach dem langsamsten richten musste und lang- same waren wahrhaftig dabei, teils alte, teils solche, die in der Dunkelheit nichts sahen. Anfangs war der Weg ordent- lich, in der Strasse führte ein im Schutt festgetretener Pfad um die Mauertrümmer und die Granatlöcher durch.Aber ich musste langsam tun, bis die Kompagnie aus dem Stollen sich herausge- arbeitet hatte, dann kam der berüchtigte Hohlweg, die nur halbmannstief eingeschnittene Strasse nach Gendecourt.Er war ganz ausgefüllt mit grossen und kleinen Granatlöchern und diese mit Schlamm. Es ging die Sage, dass in diesen schon mancher erstickt sei. Man tastete sich mit dem Fuss durch, so gut es ging, endlich kamen wir ins Freie, wo der Weg wei- terging, weiss ich nicht, man sah und fühlte nur die Granat- löcher, oder man sah sie auch nicht, oder sah sie da, wo sie nicht waren. Alle Augenblicke gingen wieder näher oder fer- ner Leuchtkugeln hoch. Sie orientierten zwar nach der Rich- tung ihre Aufsteigens über die Front, blendete aber auch. Wir waren bald an Granatlöchern wo es sich bewegte, auch un- ser Hauptmann war hier. Da war die vordere Linie. Alle 10-20
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Keine Überfüllung der Pension und Ausflug nach Badenweiler
Item 1
Transcription: Karlsruhe d. 12. 10. 19. Durchlauchtigste Großherzogin, Allergnädigste Fürstin und Frau, Eurer Königlichen Hoheit gnädiger, teurer Brief wurd mir zu meiner freudigsten Überraschung im Josefshaus übergeben, als ich am Donnerstag den Schwestern guten Tag sagte. Wohnen konnte ich diesmal nicht bei ihnen wegen Überfüllung des Hauses. Aus tiefstem
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Keine Überfüllung der Pension und Ausflug nach Badenweiler
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Unterbringung der Kinder und Gespräche mit Eltern
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Ostergrüße und Bericht von der Osterfeier
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Ausrichten von Grüßen und Dankesbekundungen; Einleben der neuen baltischen Kinder; Anzahl der Kinder
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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