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Radtke | Paul Tagebücher 6

Item 37

Transcription: – 70 – nach Str. fahren. – Treff hat d anstren- genden Tage gut überstanden. Er hat aus- gezeichnet gearbeitet. Von d. 14 Hühnern ist uns keins verloren gegangen. Jetzt schläft er andauernd. Er hat d. Ruhe ver- dient. Für mich beginnt morgen wieder d. Arbeit.     Donnerstag, 14. Septb. Über Dinslaken-Wesel fuhr ich gestern gegen Mittag nach Straelen. Mit ¼ Std. Verspätung kam ich nach ½ 2 Uhr dort an. Meister H. mit seiner Enkelin brachten mir Torns Schätze, einen mächtigen fri- schen Schinken, Reis u. feines Mehl. Dazu eine Menge von Äpfeln, unter denen die Sachen verborgen waren , denn d. Z.-E-G. revidiert Gepäck und Körper aufs schärfste nach eingeschwärzten Waren. Von Malchen bekam ich auch noch allerlei gute Sachen, Kaffee, Grieß, Reis, Nudeln und 10 Pfund Seife. M. überließ mir 3 Pfund Butter. Aber jetzt die Sachen unbeobachtet vor d. Spähern der Z.-E.-G. nach dem Bahnhof schaffen. Eine ganze Reihe von Reisenden ist in letzter Zeit bös hereingefallen. Doch ging alles gut. Ich war                                – 71 – aber froh, als d. Zug endlich abfuhr. Immer mußte man noch irgend einen schlimmen Zwischenfall befürchten. In Wesel überzeugte ich mich zuerst, ob meine Schätze auch mit- gekommen seien. Sie waren da. Es war mir aber zu gefährlich, sie der Bahn zur Weiterbeförderung zu überlassen. Es wird unheimlich gestohlen. Ich schleppte also meine 75-80 Pfund von einem Bahnhof zum andern. Sophie nahm mich in H. In Empfang. Ich war aber herzlich froh, als ich meine Schätze sicher zu Hause hatte. Sicher? Wer weiß. Man kommt sich wie ein Spitzbube u. Ein- brecher vor, der sein Diebesgut in Sicherheit bringen u. verbergen muß. Auf dem Bahnsteig in H. traf ich Hauptmann R-g. Er hat zuletzt eine Sturmkompagnie vor Verdun geführt u. wird nach seinem Er- holungsurlaub wieder ein Ersatz-Bataillon übernehmen.             Samstag, 16. Septb. Sophie ist die ganze Woche und die Woche davor damit beschäftigt gewesen, uns mit Vorräten zu versorgen. Bohnen u. Weiß- kohl haben wir gemeinschaftlich eingemacht.

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Radtke | Paul Tagebücher 6

Item 36

Transcription: – 68 – fügung. Ich konnte buchstäblich jagen, soweit der Himmel blau war. – Hungrig wie ein Wolf kam ich erst um 4 Uhr nachm. in W. an. Schnell etwas Kaffee getrunken u. dann zur Hühnersuche. Aber hier sahs ebenso faul aus wie an der Sieg. Ich fand nach langem Suchen endlich im Grund eine schöne Kette Hühner, schoß aber nichts. Der alte Menges konnte mir abends auch nicht viel Hoffnung machen. Er hatte am Stromberg einen Fuchs krank geschossen, den wollten wir andern morgens suchen. Wir fanden ihn aber nicht. Statt dessen eine starke Kette Hühner, von denen M. eins, ich 2 schoß. Nachmittags fanden wir in Weltersburg noch eine Kette, von der ich ebenfalls 3 an d. Schlingen brachte. Abends kam Otto  Buß  an. Nachdem wir vergebens den Stromberg nach einem Bock durchdrückt hatten, brachte ich ihn schnell an die tags zuvor bestätigte Kette, und in kurzer Zeit hatten wir 5 Hühner am Gal- gen. Mit 7 Hühnern fuhr ich um 3 ½ Uhr heim. Das war meine erste Sonntagsjagd. Die Rückreise war alles andere, nur kein                         – 69 – Vergnügen. Die Bahnsteige waren überfüllt. In Honnef konnten Hunderte nicht mehr vom Zuge aufgenommen werden und mußten schimpfend u. klagend mit ihrem zahlreichen Gepäck dort liegen bleiben. „Dat is der Fräät- zug,“ sagte zu mir mein Nachbar, ein Kölner Jäger. Wohl 30 Jäger sah ich unterwegs, alle mit leeren Schlingen. In Mülheim stieg ein Düsseldorfer ein. Er hatte bei B. – Gladbach gejagt. Mit 5 Flinten hatten sie 3 Hühner erbeutet. So schlecht hats mit d. Hühnern seit langem nicht ausgesehen. Mit meinen 7 Hühnern wurde ich überall angestaunt. Von Duisburg mußte ich nach Hamborn mit d. Elektrischen fahren. Auch kein Ver- gnügen. Nach 12 Uhr war ich endlich wieder zu Hause. Hier waren heute aus Straelen Landsleute zu Besuch gewesen, welche einen Verwundeten in unserm Lazarett

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Eltern holten ihre Kinder ab; Hoffnung darauf | den Schulbetrieb im Januar wieder aufzunehmen

Item 3

Transcription: ten schon vorher Bedenken und woll- ten die Kinder bei sich haben. Am 11ten beschloß ich, die Kinder ab- reisen zu lassen soviel wie möglich, ehe die Reiseschwierigkeiten zu groß würden. Es gab viel Bedauern, viele Thränen, aber auch viel Hoff- nung auf baldiges Wiedersehen im lieben V. P. Ich habe die feste Zuversicht, daß wir im Jannuar wieder beginnen können. Es wären somit nur etwa 8 Wochen Ferien. Gott bewahre uns bis dahin vor noch größerem Leid! 8

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Aufenthalt der ehemaligen Kinder des Pensionats auf der Insel Mainau und Erinnerungen an die eigene Reise

Item 6

Transcription: dankbar bin.  Ich habe bis jetzt bei allen Eltern Verständnis dafür gefunden. Frl. Lebeau sprach ich neulich, konnte ihr wenig Aussicht machen. Dieser Brief kommt leider sehr spät. Es ging sehr stürmisch bei mir zu in diesen 6 Tagen. In tiefster Ehrfurcht legen wir uns alle Eurer teuren Königlichen Hoheit zu Füßen, und ich bin mit wiederholtem gerührten Dank Eurer Königlichen Hoheit untertänigste, treuste Dienerin Emily Göler. [32,1]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Eltern holten ihre Kinder ab; Hoffnung darauf | den Schulbetrieb im Januar wieder aufzunehmen

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über eine gelungene Feier am 12.11. und die bevorstehende Adventszeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Anzahl der Kinder in der Pension

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Die Notwendigkeit einer Einrichtung wie das Viktoria-Pensionat in der aktuellen Zeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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