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Radtke | Paul Tagebücher 6

Item 33

Transcription: – 62 – weiden am Rhein erwischte ich endlich ei- nen alten Sünder, einen verwilderten Kater, auf den ich schon den ganzen Som- mer hindurch gefahndet hatte. Er wurde nach dem Schuß von Treff tadellos abge- würgt. War mir das eine Genugtuung. Hassel war sprachlos, als er d. Bestie sah. Treff tat sein Bestes. Wir waren abends redlich müde. Ein Rucksack voll Champig- nons  u. 1 Pfund köstlicher Butter machte Sophie große Freude. Sie konnte sie gut gebrauchen.               Samstag, 26. Aug. Eigentlich hatte ich heute morgen einen recht langen Schlaf tun wollen. Aber erstens kommt es anders, zweitens wie man denkt. Sophie mußte früh zum Metzger. Mit 70 g Wochenbedarf für d. Kopf kam sie zurück. Da wird d. Bratpfanne nicht zu viel zu tun bekommen. Unterdes wurde ich aus dem Bett herausgeschellt. Ein junges Mädchen stand an d. Tür u. erkundigte sich, ob Mon- tag morgen d. Unterricht wieder aufge- nommen würde. Das fehlte noch! Später stellte sich heraus, dass der übereifrige Rektor                             – 63 – V. vom Ostacker d. Lehrer seiner Schule telegra- phisch aus ihrer Ferienruhe aufgestört und nach Hamborn beordert hatte. Auf d. Schulbüro mußten sie erfahren, dass d. R. sie für Speck u. Bohnen in Auf- regung versetzt hatte, und konnten beruhigt wie- der abreisen.             Montag, 28. Aug. August R.-s Namenstag feierten wir gestern Abend im Kreise seiner Familie u. Verwandten. Zum Abendessen gabs Schweinebraten. Der schmeckte! Traudchen wollte mir aber nicht verraten, woher er stammte. Heute lief Aug. Urlaub ab. Auch Tante ist heute nachm. wieder nach Hause gereist. Sie hatte keine Ruhe mehr. Sie hat ein „Pöcksken“ gekauft, und sie war in großen Sorgen, obs auch gut gepflegt würde. Für ihre Hühner konnte ich ihr 1 Ztr. Mais (35 M) besorgen. Sie war nicht wenig erfreut. Sophie hatte ihr noch eine Menge an Dauervorräten besorgen können. Sie gab ihr das Geleit bis Duisburg. Ich verwahrte das Haus. Nach 6 Uhr kam Benninghoff von G. Er hat sich in Wesel einen neuen Selbst- spanner für 225 M gekauft. Für d. Jagdpacht hat er mich sitzen lassen. Dazu hatte er kein Geld. Es gibt sonderbare Leute!

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Radtke | Paul Tagebücher 6

Item 32

Transcription: – 60 – über. Das stärkte d. Übermut d. Weiber- gesindels natürlich nicht wenig. Ob hier zu viel Milde, namentlich d. Polenwei- bern gegenüber am Platze war, möchte ich bezweifeln.                 Donnerstag, d. 24. Aug. Dem heutigen Tage sahen viele mit Angst u. Sorgen entgegen. Der Markt war nur von 2 Gemüsehändlerinnen besucht. Auch die- se packten ihren Grünkram auf Veran- lassung d. Marktpolizei sofort wieder zu- sammen u. verschwanden. Nur der Großhandel u. d. städtische Verkauf nahmen ihren Fortgang. Trotzdem heute Lohntag ist, gings morgens zieml. ruhig zu. Allerhand wilde Gerüchte, was heute nachmittag passieren soll, werden weitergegeben. Nach allem, was man hört, muß der Kra- wall vorbereitet und im Geheimen or- ganisiert sein. Unsere Kriminalpoli- zei fahndet seit mehreren Tagen schon nach einigen Agitatoren, d. Unterschriften für d. Frieden sammeln. Daß diese bei d. Weibern offene Ohren finden, ist er- klärlich. Und d. Lust am Krawall steckt                       – 61 – namentlich d. Polenweibern im Blut. Bei d. früheren Ausständen waren d. Weiber d. schlimmsten Radaumacher. Nur eine harte Hand kann sie ducken.               Freitag, 25. Aug. Die Unruhen nahmen gestern morgen ihren Fortgang. In Ober-Marxloh wurden verschie- dene Läden ausgeplündert. Ein Woll- und Weißwarenladen wurde völlig ausgeräumt. Der Besitzer, der im Felde steht, ist ruiniert. Nachmittags ermannte sich d. Polizei endlich zu energischem Einschreiten. Es setzte blutige Köp- fe. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorge- nommen. Heute wurden d. Ruhestörer u. Landfriedensbrecher schon abgeurteilt. Zu Zuchthaus-u. Gefängnisstrafen. Jetzt herrscht Heulen u. Zähneklappern. – Ich fuhr um 824 mit Treff nach Görs. zur Hühnerjagd. Meine Ahnung bestätigte sich. Ich fand nur 2 Ketten, von denen ich 4 Hühner schoß, 2 alte Hähne u. 2 junge Hühner, schwer wie d. Klötze. Hassel, der erst gegen 4 Uhr nachkam, schoß krummes Pulver, sodaß d. Strecke zwischen uns geteilt werden mußte. Hasen gabs überall. D. Aussichten sind gut. In den Korb-

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Mitglieder des 1. Landes-Tuberkulose-Ausschusses

Item 1

Transcription: 1. Landes-Tuberkulose-Ausschuss Vertreter der Industrie 1. Fabrikant Friedrich Wolff, Firma Wolff u. Sohn Karlsruhe 2.  "  Arved Fischer Holtzmann, Firma Holtzmann u. Co.                          Holzstoff u. Papierfabrik Weissenbach 3.   "  Adolf Bensinger, Kommerzienrat Mannheim Vertreter des Handels 4. Leopold Kölsch. Großkaufmann Karlsruhe 5. Kommerzienrat Heinrich Stösser. Großkaufmann Lahr als Frauen 6. Fräulein Kamm. Präsidentin des Vincentiusverein Karlsruhe 7. Frau von Fiebig. Karlsruhe Vertreter der Fürsorgestellen 8. Dr. Clauss. Praktischer Arzt Karsruhe 9. Dr. Fehr. Facharzt für Lungenkrankheiten Heidelberg Vertreter der Arbeiterschaft 10. Joseph Perko. Gürtler in Pforzheim 11. Robert Herbert. Maschinenmeister, Karlsruhe 12. Fräulein Emilie Löller. Expedientin bei Printz

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Diary 8: May - December 1940

Item 122

Transcription: "I sent you a few days ago a copy of a letter Avenol wrote to the President of the Council. I now enclose a copy of a telegram he has this morning sent to the States Members. Du Rels was out of town when the letter arrived and he received it yesterday. I am informed that he proposes to reply taking note of the date fixed by Avenol for the ending of his functions and making absolutely no engagement or suggestion of any kind for subsequent commitments. The letter and memorandum will not I hope be put into general circulation: they are problems for the Supervisory Commission but not as presented by Avenol, for general circulation. "You will notice that to the telegram Avenol has added a reference to myself; this is not really correct; in passing duties he put various restrictions on me and in fact continued to deal with all major questions and as has been the case for two months, without the slightest words of consultation. "At any rate the internal crisis which he has maintained [...] is now I think approaching [...] then take stock and see what salvaging is possible. Consultation with you in some way or other will be imperative. "I may say that du Rels was rather alarmed and suspicious by the character of the letter sent to him and in his interview with me showed every intention to be discreet and correct." To Hambo Worthington 20/8/40

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Eltern holten ihre Kinder ab; Hoffnung darauf | den Schulbetrieb im Januar wieder aufzunehmen

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über eine gelungene Feier am 12.11. und die bevorstehende Adventszeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Anzahl der Kinder in der Pension

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Die Notwendigkeit einer Einrichtung wie das Viktoria-Pensionat in der aktuellen Zeit

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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