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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über gute Wendungen in der Schule | einen Gottesdienst und einzelne Eltern der Pensionskinder
Item 4
Transcription: sie ganz strahlend sind! Zwei schwere Tage haben Eure Königliche Hoheit nun durchlebt, den 9ten und den 20sten, die von vergangenem Glück redeten. Mein Herz lebte jede Stunde mit. Nun kommt noch der schwerste! Aber es ist ja ein sonntag, und der Prälat wird da sein mit miterlebendem Herzen und mit Trost spendendem Wort und Gebet! Der 21ste war wieder der Pfarrer Blumsche Sonntag, wie damals der 31. August, gewiß wieder ein schöner Gottesdienst. - "Lobe den Herrn, meine Seele", so klingt es seitdem täglich in mir und damit riß ich auch unsere lieben Damen mit und riß sie heraus aus manchem
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über gute Wendungen in der Schule | einen Gottesdienst und einzelne Eltern der Pensionskinder
Item 6
Transcription: Nächste Woche möchte ich zunächst ein paar Tage nach Durlach und Heidelberg. Im Josefshaus aknn ich aber ebenso wenig unterkommen wie Germaine. Für letztere habe ich nun in der Friedrichshöhe bei Achern angefragt auf den Rat von Pfarrer Stumpf, aber noch keine Antwort. Ich komme von Heidelber früher zurÜck und treffe die Wintervorkehrungen. Wenn alles im Gang ist und ausprobiert mit der Heizung, möchte ich dann noch auf 8-10 Tage fort. Ich denke jetzt an Badenweiler. Besser gehe ich 2 Mal kürzer fort als 1 Mal länger. Ich komme auf diese Weise nicht so ganz aus allem heraus. Sind Eure Königliche Hoheit wohl damit einverstanden? [15,1]
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über gute Wendungen in der Schule | einen Gottesdienst und einzelne Eltern der Pensionskinder
Item 1
Transcription: Karlsruhe d. 23. 9. 19. Durchlauchtigste Großherzogin, Allergnädigste Fürstin und Frau, Soeben beglückte mich der so huldvoll liebe Brief Eurer geliebten Königlichen Hoheit, nach welchem ich mich so lange gesehnt hatte! Es war ganz schrecklich, nach en herrlichen Tagen auf der lieben Mainau plötzlich so abgeschnitten von Euer Königlichen Hoheit zu sein. Umso schöner ist es nun heute! Es lebt sich so viel leichter mit einem sicht-
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über gute Wendungen in der Schule | einen Gottesdienst und einzelne Eltern der Pensionskinder
Item 3
Transcription: Und zum Schluß das "Mainau-Lied" "Harre, meine Seele", das von den vielen Kindern begeistert und ergreifend gesungen wurde. Der Prälat übertraf sich selbst. Müde kam er an mit den Worten "heute wird es nicht Gutes", dann ließ er sich von mir erzählen, wie wunderbar alles sich gefügt und sprach dann hinreißend, so daß alle, Große u. Kleine, beeindruckt und ergriffen waren. Wir spürten die Nähe od. Gegenwart Eurer Königlichen Hoheit, fühlten auch noch die Nähe des "großen Helfers" droben. Diese Stunde muß gesegnet sein! Ich hatte die Externe dazu eingeladen, die in ihren weißen Kleidchen so lieb u. feierlich waren, und so ganz in unser V.P. paßten! Ich versprach ihnen, daß sie auch einmal unsere Frau Großherzogin sehen dürften, worüber [15]
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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)
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Description: Der 70 Seitige Bericht ist von meinem Urgroßvater Helmuth Schellenberg (1890-1945), welcher ihn nach Aufzeichnungen aus der Kriegszeit per Schreibmaschine verfasste und an seine Kinder verteilte. So ist dieser vor kurzem in meiner Familie wieder aufgetaucht. Der Erfahrungsbericht geht von August 1914 bis zur Novemberrevolution 1918. Als Kriegsfreiwilliger verlässt mein Urgroßvater umjubelt Freiburg/B. um fast den gesamten Krieg an der Westfront zu verbringen. Er wird drei mal verwundet, steigt trotzdem bis zum Leutnant auf. Helmuth, welcher später Prof. der Naturwissenschaften wurde, beschreibt seine Kriegszeit sehr sachlich und anschaulich. Kenner könnten den genauen Weg bestimmen, welchen die Truppe genommen hat, da alle Orte angegeben werden. Er kämpfte vor Verdun und an der Somme und beschreibt die ewigen Stellungskämpfe an der Westfront. Plünderungen, Brandlegungen von Seiten der Deutschen und auch das Kriegsleid der Soldaten wird nicht verschwiegen, Helmuth bleibt aber durchweg von der Richtigkeit der deutschen Handlungen überzeugt. Mein Urgroßvater schreibt auch über die französische Bevölkerung, und was diese zu erleiden hatte. Insgesamt vermittelt es trotz der Sachlichkeit sehr anschaulich das damalige Leben der Truppe, und der Text ist keineswegs langweilig geschrieben. Er diente von 1914-1917 in der 29 Division, und ab 1918 in der 238. Division. Mein Urgroßvater Helmuth überlebte den ersten Weltkrieg mit vielen Narben und einen verkürzten Bein, heiratete und bekam 6 Töchter. Der Krieg holte ihn trotzdem wieder ein - ihn traf eine französische Granate, welche in der schwer umkämpften Gegend in Marbach/ Villingen durch das Fenster seines Hauses flog. || 70 Seiten Schreibmaschinentext, lesbar, manchmal ist die Schrift jedoch schon sehr verblasst. Der Bericht hat von mir ein Deckblatt, ein grobes und ein sehr ausführliches Inhaltsverzeichnis für jede Seite bekommen. Am Ende sind noch zwei Feldpostbriefe angeheftet.
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Bericht über gute Wendungen in der Schule | einen Gottesdienst und einzelne Eltern der Pensionskinder
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Ausscheiden von Frau Flad und die Beziehung zu ihr; Erinnerungen an den Geburtstag des Großherzogs Friedrich I.
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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Schreiben von Emilie Göler von Ravensburg an Großherzogin Luise; Dank für die Intervention der Großherzogin
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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]
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