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Kriegserlebnisse von Helmuth Schellenberg an der Westfront (nach Tagebuch erstellt)

Item 53

Transcription: item 53                                           - 47 - ermit einem "So gehts nümmi", so gut es ging weiter zum Eingang, vielleicht 50 Schritt zurück.Mir wurde es in dem dauernden Feuer auch zu viel und ich kletterte zum Luftschacht,hing mich hinein, rief denen unten zu und liess mich hinunter.Vom oberen Ende bis zum Boden war es nicht ganz 6m.(Jch hatte vorher die Dicke der Deckung zu 4m.abgeschätzt.)Es schoss oben,dass ich noch im Hängen für meine Finger fürchtete.Jm Hinunterfallen oder gleiten blieb ich halb mit Willen an den Wänden hängen,mir hatte dabei  das merkwürdige Schauspiel, dass mein rechter Fuß sich soweit umdrehte dass er mir die Sohle mit den Nägeln zudrehte.Unten liess ich mich von der verdutzt dreinschauenden Umgebung abbinden und ver- binden. Bald hörte es auf zu schiessen,wie überhaupt die Nacht von da ab ruhig war.(Meine Verwundung fand nach 11 Uhr statt.Es wur- den die Krankenträger geholt,die uns zwei nochmals verbanden und in Zeltbahnen zum Verbandsplatz am sog.Stern(gemeinsam mit dem anschliessenden Batl.16er Bayern brachten.Hier wurde ich geschient die Verletzungen am linken Bein waren meist ganz leicht,bis auf zwei Fleischwunden am Gesäss.Von da wurden wir in einem Sanit.Auto in einen Sanitätsunterstand in Chevreux gebracht, wo wir auf das Auto warteten,das uns dann schnell weiterbeförderte.Jn Corbeny war die Strasse schon ziemlich holperig,was sich unangenehm bd- merkbar machte,es war nicht eigentlich der Schmerz,aber das unan- genehme Gefühl,dass das Bein noch kaputter gehe.Wir wurden in Sisonne ausgeladen, ... im alten Lager.Jch erinnere mich noch Dunkel wie aus einer Schläfrigkeit heraus an das erste Bett,nachdem ich ziemlich gefroren hatte, an die erste,gescheidte  ... aussehende Schwester und einem bayerischen Doktor.Ich wurde am Vormittag in der Narkose operiert, was, weiss ich selbst nicht recht, ver- mutlich wurden die Knochensplitter herausgenommen, noch auf dem Tisch wachte ich auf, wurde aber bald mit neuen Einschläferungs- mitteln auf die Autoreise geschickt.Ich trennte mich hier von  meinem getreuen Schmidt, seine Verwundung schien anfangs nur leichter Splitter, jetzt aber hatte er Schmerzen, wie ich viel später hörte, wo der Splitter ein Stück längs gegangen und ver- ursachte eine lange, nicht unbedenkliche Kur, aber keine dauern- den Folgen.                        Ich kam mit einem ziemlich rücksichtslos fahrenden Auto noch am Abend des 7. April in das Kriegslazarett Maubert Fontaine ( an der Bahn Hirson-Charleville). Hier in einem ehe- maligen Pensionat geriet ich in die gute Pflege einer Schwester aus Heidelberg und eines Dr. Langer, der mich in Freiburg,jetzt Donaueschingen, einmal zur Krankenpflege ausgebildet hatte.Jch kam aber nach einigen Tagen weiter nach Hirson,da ich in Mau- bert-Fontaine nicht durchleuchtet werden konnte. In dem Lazarett in Hirson war aber auch kein Apparat, drum sollte ich hier weiter nach Deutschland kommen, aber es ging bis zum 24., bis ein Lazarettzug ging, ein Mal vorher wurde ich bei Schneetreiben an die Bahn  gebracht, da war aber dann der Zug schon weg. Das Unangenehme dabei war, dass ich zu meinem Zimmer eine sehr ungeschickte Wendeltreppe hinaufgetragen werden musste. . Denn die Gebäude waren hier recht ungeeignet und der einzige Arzt, ein Oberstabsarzt überlastet, aber Behandlung und Ver- pflegung durchaus gut. Ich bekam hier einen Gipsverband an und reiste dann sehr zum Neid der anderen Herren, die zurückbleiben

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Ostergrüße

Item 1

Transcription: Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Großherzogin Luise mit innigsten Ostergrüßen u. untertänigsten, tiefgefühltem Dank für höchst gnädiges, beglückendes handgeschrieben u. gnädigst beigelegte Heftchen, die überreichen zu dürfen eine besondere Osterfreude sein wird. Alleruntertänigst Emily Göler. Bad Boll d. 20. April 1916

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Dank für die gemeinsamen Stunden und baldiger Abschied zur Insel Mainau

Item 1

Transcription: Karlsruhe d. 18. 5. 20. Durchlauchtigste Großherzogin, Allergnädigste Fürstin und Frau, Eine wahre Feierstunde war es gestern für mich, bei meiner vielgeliebten hohen Herrin weilen und einkehren zu dürfen!  Von ganzem Herzen möchte ich nochmals danken für alles, anfangend mit der zarten Rücksicht, die mir das schöne Zimmer zum Ruhen anweisen ließ, und für alle erhebenden

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Dank für die gemeinsamen Stunden und baldiger Abschied zur Insel Mainau

Item 2

Transcription: Linke Seite   Eindrücke bei der Aussprache, für alle Nachsicht, alles Verständnis, alles Vertrauen.  Herrlich war alles! Hier wartet immer alles mit Spannung auf meine Rückkehr.  Die Augen strahlen und die Herzen schlagen höher beim Anhören dessen, was ich erzählen kann und darf. Nun ist große Vorfreude auf  Donnerstag, und Christel  ... ist noch  Rechte Seite   besonders froh, die Abschiedsstunde nicht zu verlieren, da sie so wie so in Baden sein wird mit dem Vater. Die Liste der Namen lege ich hier bei. Mögen Eure Königliche Hoheit gut  geruht haben!  Es war vorgestern zu viel gewesen.  Hoffentlich  gestern nicht auch! Wie viele Menschen, junge und alte beglücken Eure Königliche  Hoheit doch immer wieder und

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Ostergrüße

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Dank für die gemeinsamen Stunden und baldiger Abschied zur Insel Mainau

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Erkrankung von Emily Göler und das Befinden ihrer Schwester

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Schreiben von Emilie Göler an die Großherzogin Luise; Dank für die Weihnachtsgrüße

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Description: Hierarchie: Großherzogliches Familienarchiv (Eigentum des Hauses Baden) und Markgräfliches/Großherzogliches Familienarchiv: Nachträge >> Einzelne Angehörige des Hauses Baden >> [13 A] Luise Großherzogin von Baden (1838-1923) >> Familie, Hof, Regierung >> Erziehung, Schulen >> Victoria-Schule und -Pensionat >> Berichtserien >> Emilie Göler von Ravensburg [?-?, Oberin des Viktoria-Pensionats Karlsruhe und der Filiale Baden-Baden 1917-1920/1923]

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